Tierisches Eiweiß - wie gesund sind Eier?

  • Naja- wenn die Abhandlung von einem Wissenschaftler stammt--- dann muss es wahr sein.

    Sagt Bescheid wenn einem von Euch mal ein Neandertaler über den Weg läuft!

    Seit sich der Mensch mittels Evolutionstheorie von seinem Schöpfer "emanzipiert" hat schlägt die Fantasie ja Purzelbäume. Allerdings bin ich von deren Früchten nicht besonders angetan.

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Ja, darüber könnte man trefflich diskutieren.

    "Nie hinterfragen. Niemand soll etwas in Frage stellen, wir sollten es einfach tun!" Lothar Wiehler, RKI

    Und wenn mir Drosten ein Sandwich macht - ist das dann wissenschaftlich belegt?

  • Wir tragen genetische Spuren der Neandertaler in uns. Das wurde inzwischen nachgewiesen. Damit ist auch bewiesen, dass es gemeinsame Kinder gab. Zudem haben ja beide eine gemeinsame Wurzel (Vorfahren) in Afrika.

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • Gemeinsame Wurzeln- des Menschen mit dem Neandertaler?

    Ja wir sind mit ihnen Verwandt, 3-6 %unserer Gene, je nach Herkunft

    MfG



    „Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.“( Matthaeus 7:6)

    ,,Was du verstehst, setzt du für dich um. Was du nicht verstehst, gibst du als Ratschlag an andere weiter."( Alte Weisheit )

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Nee, zuerst kam der homo heidelbergensis und danach der Neandertaler.

    Und es wurde 1907 nur der Schädel des heidelbergensis in der Nähe von Heidelberg gefunden, man vermutet daher, dass er nicht dort gelebt hat, sondern dass der Schädel zusammen mit Sand und KIes aus Richtung Stuttgart dorthin transportiert und abgelagert wurde. Ist ja alles schon ´ne ziemlich lange Zeit her und die Erdformationen bewegen sich halt.

    "Nie hinterfragen. Niemand soll etwas in Frage stellen, wir sollten es einfach tun!" Lothar Wiehler, RKI

    Und wenn mir Drosten ein Sandwich macht - ist das dann wissenschaftlich belegt?

  • Schmunzel. Sowohl Heidelberg als auch Stuttgart sind sehr nahe. Muss ich mir jetzt Gedanken über meine genauere Herkunft machen ;):D;):?::!:


    Nein, alles gut ^^. Ich habe mich auch ausführlich mit diesem Thema beschäftigt, ist einfach sehr spannend, wer wir sind, woher wir kommen usw.. :|.


    Meine nächste Frage bezieht sich wieder eher auf die Verdauung von Eiweiß...:S:

    Ich habe lange Aminosäuren supplementiert und möchte diese jetzt wieder neben Vitaminen etc. zuführen.

    Nur zur Grundversorgung. Nun entdecke ich welche, die aber nur bei Eiweißunverträglichkeit empfohlen werden. Ist wohl nicht das Richtige für mich- die Auswahl ist halt wieder riesig. Hat jemand eine gute Empfehlung:?:

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Hat jemand eine gute Empfehlung:?:

    Ja, ernähre dich deinen Genen entsprechend!!

    Ich meine, Klärwerke haben genug zu tun mit den Hinterlassenschaften u.a. der Pharmaindustrie etc.

    Barfuß laufen ist eine der besten Dinge, die wir für unsere Füße (Gesundheit) geben können. Hier z.B.Tautreten, Strand-Fußbad usw.

    MfG



    „Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.“( Matthaeus 7:6)

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  • Und es wurde 1907 nur der Schädel des heidelbergensis in der Nähe von Heidelberg gefunden, man vermutet daher, dass er nicht dort gelebt hat, sondern dass der Schädel zusammen mit Sand und KIes aus Richtung Stuttgart dorthin transportiert und abgelagert wurde.

    Verschleppt von den Dinos:)

    Wenn aber Dinos gleichzeitig mit den Menschen gelebt hätten, dann leben entweder Menschen schon wesentlich länger auf diesem Planeten (nämlich seit 65 Millionen Jahren) oder die Dinos sind jünger und lebten erst vor etwa zwei Millionen Jahren. Dann stimmen die Thesen Darwins nicht mehr und die Evolutionstheorie gerät ins Wanken.;)

    LG

    „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.

    Dort treffen wir uns.“

    (Rumi)





  • Medjoul : Lieben Dank für Deinen guten Tip, ich bestelle viel bei Sunday und bin auch sehr zufrieden mit deren Produkten. Hab gar nicht gesehen, dass die so gute Aminos haben. Aber man wird ja echt überflutet! Werde ich sofort bestellen, merci :love:!


    Talisman: sorry. Deine Antwort ist gut, aber sie passt nicht zu meiner Frage. Geht eher gut daran vorbei ;). So es Dich interessiert: ich habe mit Pharma gar nix am Hut, bin überzeugter Barfuß-Indianer usw. Meine Füße sind mir in der Pflege wichtiger als meine Hände. Ich laufe gerne barfuß durch den Wald. Über Buzzeln und Tannenzapfen, über Moos und Laub. So viel dazu :)

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • Nochmal zurück zu den Eiern.

    Eines der letzten Bücher, die ich gelesen habe war: Konrad Werthmann "Ratgeber für chronisch Kranke" Der Untertitel lautet "Kuhmilch und Hühnereier Ursprung vieler Krankheiten".

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Konrad Werthmann "Ratgeber für chronisch Kranke" Der Untertitel lautet "Kuhmilch und Hühnereier Ursprung vieler Krankheiten".

    Hm, genau solche Verallgemeinerungen sind nicht gerade dazu geeignet, sachlich für Aufklärung zu sorgen, wie ich finde.

    Allerdings lautet der Titel aber auch Ratgeber für chronisch Kranke und dass diese Gruppe in Vielem gehandikapt ist, liegt ja auf der Hand.


    Grundsätzlich stimme ich bei Kuhmilch aber uneingeschränkt zu - Milch ist Säuglingsnahrung und nichts anderes. Egal ob Kuhmilch, Schafmilch oder sonstige tierische Milch. Es käme ja auch kein Mensch auf die Idee, im Erwachsenenalter Muttermilch zu trinken.


    Bei Eiern sehe ich das aber ganz anders: Eier sind zum Bersten gefüllt mit Nährstoffen. Muss ja auch so sein, aus ihnen entstehen in kurzer Zeit nur durch die Wärme des Brütens komplette Lebewesen. Eier sind also wie die Muttermilch von der Natur aus dafür vorgesehen, möglichst viele wichtige Nährstoffe zu liefern.


    Ein durchschnittliches Ei enthält nicht nur gut 6 g Eiweiß mit allen essentiellen Aminosäuren, sondern ist auch reich an den Vitaminen A, E und Beta-Carotin. Es enthält Tryptophan, welches die Serotoninbildung fördert, außerdem noch Lutein und Zeaxanthin, zwei wichtige Carotinoide für die Augengesundheit. Ein Großteil dieser Nährstoffe stecken dabei dann im Eigelb.


    Aber - wo gibt es mehr Nährstoffe als in einem durchschnittlichen Ei? Ganz einfach - in einem Ei von einem Huhn, das art- und naturgerecht lebt: Frisches Gras, Käfer, viel Auslauf und eine gesunde Gruppengröße. Solche Verhältnisse finden sich heute leider nur noch in wirklichen kleinbäuerlichen Betrieben. Bio- und auch die Freilandhaltung beinhalten diese Bedingungen nicht immer automatisch.


    Hier mal ein Vergleich durchschnittliches Ei mit Wiesen-Ei:


    - Vitamin A: 487 IU vs. 792 IU (1,6x)
    - Vitamin D: 34 IU vs. 136-204 IU (4-5x)

    - Vitamin E: 0,97 mg vs. 3,73 mg (3,8x)

    - Beta-Carotin: 10 mcg vs. 79 mcg (7,9x)

    - Omega-3-Fettsäuren: 0,22 g vs. 0,66 g (3x)


    Von daher - warum sollten Eier ungesund sein?


    Weil`s Cholesterin enthält? Darauf braucht man heute eigentlich nicht mehr zu antworten, dieses Märchen ist ja mittlerweile längst widerlegt.

    Weil es Arachidonsäure enthält? Eine Fettsäure, die als entzündungsfördernd gilt und somit die Ursache für Herzerkrankugen sein kann?

    Gut, Eier enthalten Arachidonsäure. Fleisch auch. Menschliche Muttermilch aber auch. Schon gewusst?

    Also - wenn dieser Stoff schädlich wäre, hätte er sich dann im Zuge der Evolution in der Muttermilch durchgesetzt? Wohl kaum.


    Wichtig ist mal wieder der Kontext, die Verhältnismäßigkeit.

    Es zeigt sich nämlich, dass bei einem ausgewogenen Fettsäurenverhältnis im Körper die Arachidonsäure praktisch kein Problem darstellt. Ein ausgewogenes Fettsäuren­verhältnis beinhaltet den Verzehr ausreichender Mengen Omega-3-Fettsäuren und möglichst weniger Omega-6-Fettsäuren, um ein Verhältnis von 2:1 oder 1:1 zu errei­chen. Studien zufolge sind dann bis 1500mg Arachidonsäure pro Tag unproblematisch – Mengen darüber hinaus wurden allerdings bisher noch nicht untersucht.


    Sind Eier nun also gesund? Ja! Wenn sie denn aus einer gesunden Quelle kommen. Nur wenige andere Lebensmittel bieten eine dermaßen hohe Nährstoffdichte.

    Und wer Angst vor Herzerkrankungen hat, sollte sich eher darum kümmern, überflüssiges Körperfett zu reduzieren, sich mehr zu bewegen und auf den Konsum von Zucker, Getreide usw. zu verzichten, als auf den Verzehr von Eiern.

    "Nie hinterfragen. Niemand soll etwas in Frage stellen, wir sollten es einfach tun!" Lothar Wiehler, RKI

    Und wenn mir Drosten ein Sandwich macht - ist das dann wissenschaftlich belegt?

    Einmal editiert, zuletzt von Dirk S. ()

  • Wie immer retorisch, unbestritten, macht dir Dirk in diesem Forum keiner was vor. 👍

    Die Inhaltsstoffe aktibisch zusammengetragenen.👍

    Wie so oft aber, ist das nur eine Seite der Medaille, von weiteren.

    Genau wie u.a. Testreihen In-vitro, ein Teil der Berücksichtigung finden sollte.

    Einer der Puzzlteile, was im ganzen erst zusammengesetzt, einen Sinn ergeben kann.

    Ich fülle mir übrigens meinen "Vitamin" Hormon D- Vorrat, für die kalte Jahreszeiten, heute kostenlos über die Sonne auf.

    Schönen Sonntag !

    MfG



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    ,,Was du verstehst, setzt du für dich um. Was du nicht verstehst, gibst du als Ratschlag an andere weiter."( Alte Weisheit )

    2 Mal editiert, zuletzt von Talisman () aus folgendem Grund: Vergessen zu erwähnen, kostenloses Auftanken des Hormons D😉

  • Wie wäre es denn, wenn Du ausnahmsweise mal konkretisieren würdest, was Du so andeutest?

    Du nutzt heute die Sonne für Deine Vitaminversorgung? Super, bei mir regnet es seit gestern unaufhörlich. Habe mir daher gerade meine 5.000 I.E eingeworfen. Mit K2 versteht sich.

    "Nie hinterfragen. Niemand soll etwas in Frage stellen, wir sollten es einfach tun!" Lothar Wiehler, RKI

    Und wenn mir Drosten ein Sandwich macht - ist das dann wissenschaftlich belegt?

  • Interessant im Zusammenhang mit Eiweiß finde ich trotzdem die Ansicht von Dr. Schnitzer und einigen anderen die besagt dass viele Zivilisationskrankheiten mit dem übermäßigen Verzehr von tierischen Produkten in Verbindung gebracht werden (Eiweißspeicherkrankheiten). Sie empfehlen -auch aus ökologischen Gründen- Eiweiß nur in Form gekeimter Hülsenfrüchte und Getreide.

    Während Sebastian Kneipp Brot, Milch und Hafer sehr empfahl, vom Fleischverzehr nicht besonders viel hielt und Obst und Gemüse nicht so viel Bedeutung beimaß.

    Vermutlich kommt es tatsächlich auf den Einzelnen an was gut ist für ihn, somit müssen Empfehlungen für den Menschen im Allgemeinen relativiert werden: Außer freilich Industriefutter: das kann nicht gut sein, für Niemanden.

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier