Tierisches Eiweiß - wie gesund sind Eier?

  • @ Hannah: Danke Hannah, ich kenne einige Videos zu dem Thema. Kaulli hat mich wieder darauf gebracht, ich genieße meine Lubris sehr.

    Meine Frage zielt eher darauf ab, dass man wohl große Unterschiede zwischen tierischem Eiweiß und tierischem Eiweiß macht.

    Und das ist mir zu allgemein.:/

  • Hallo Sascha,

    es gibt eigentlich eine einfache Regel bei tierischen Eiweißquellen:

    Je niedriger die Entwicklungsstufe, desto günstiger für den Menschen, z.B. Insekten, Weichtiere, Fische und auch Vögel. Hohe Entwicklungsstufe, hier vornehmlich Säugetiere aller Art, ist am ungeeignetsten für den menschlichen Organismus, da uns Enzyme fehlen bzw. nur gering vorhanden sind, die die komplexen Eiweißmoleküle der Säugetiere in ihre Bestandteile (Aminosäuren) aufspalten können.

    Deshalb ist tierisches Eiweiß nicht gleich tierisches Eiweiß ;)

    Ich ordne deshalb Eier (aus biologischem Anbau) als sehr gesund und gute Eiweißquelle ein. Deshalb esse ich gelegentlich auch rohe Eier.

    Liebe Grüße

    Bernd

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • Hallo Bernd,


    danke für Deine schöne und genaue Erklärung. :) So ist das auch für mich verständlich und logisch. :thumbup:

    Ja, ich esse auch gerne rohe Eier (Bio), besonders toll finde ich sie in der Verbindung mit Kokosöl usw. im Lubrikator. Ein echtes Power-Getränk.

    Mittlerweile mag ich auch keine Säugetiere mehr essen. Fisch und Vögel aus Bio gehen, hauptsächlich Gemüse, Obst, wenig Getreide oder kaum Getreide. Ich bin mir aufgrund verschiedener "Studien" sicher, dass Menschen keine Fleischfresser sind.

    Kann man demnach auch davon ausgehen, dass z.B. Hühnchenleber besser verwertbar ist als Kalbsleber? Sollte so sein.


    LG

    Sascha

  • ich weiß nicht ob Bio-Eier überhaupt noch vertrauenswürdig sind?

    Meine kleine Familie liegt gerad zuhause mit Magen und Darm.

    Alle 4 Personen.

    Hatten am Tag vorher Rühreier.:/

    Also ich mache ja immer den Eier-Test.

    Kaltes Wasser ins Gefäß und wenn das Ei oben schwimmt, ist es verdorben.

    Sinkt das Ei dann ist es frisch.

    Ob man dem nun vertrauen kann weiß ich nicht genau.

    Hat jedenfalls bisher wunderbar funktioniert.

    LG

    Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    (Teresa von Avila)

    Einmal editiert, zuletzt von Lebenskraft ()

  • Ich esse jede Woche 3 Eier aber nur gekocht von eigener Hühnerhaltung. Neben dem Eiweiß haben Eier auch noch wertvolle Proteine so wie Vitamin B 12.

    Da ich seit Jahren kein Fleisch mehr esse, decke ich meinen Energiebedarf mit Kaltwasserfisch und Eier ab. Das ist auf langer Sicht wesentlich gesünder.

    viele Grüße

    Eugen

    Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

  • Lebenskraft , bist du dir sicher, dass es an den Eiern lag? Könnte doch auch das Fett gewesen sein oder sonstiges vom Essen.

    Der Eiertest ist weitest gehend sicher, ich rieche auch immer an den Eiern, wenn ich sie aufgeschlagen habe, wenn das Ei verdorben wäre, siehst bzw. riecht man das auch.


    Ich kaufe meine Bioeier immer direkt vom Bauernhof, da laufen die Hühner frei rum und habe ein gutes Gefühl dabei, doch auch dort war mal ein Verdorbenes dabei, das roch ich jedoch sofort. Die Bäuerin meinte, das kann schon mal vorkommen, klar vermute ich auch, da die Hühner unterschiedliche Legeplätze haben und wenn mal eins vergessen wurde.


    Ich esse Eier immer nur gut gekocht oder sehr gut durchgebraten, vor rohen Eiern ekelts mich und da könnte man sich am ehesten was einfangen.


    Grüße von Mara

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shapespeare: König Lear

  • :* Ich habe nach vielen Versuchen eine zuverlässige Quelle gefunden für sehr leckere Bio-Eier vom Hof und dazu noch regional.


    Werden via Supermarkt vertrieben, ist für mich aber auch praktischer, als mitBenzin zum Hof zu fahren :S.

    Sind sehr teuer, aber das bin ich mir wert.

    @Eugen: ich finde Deine Einstellung und Lebensweise so schön. Habe mir so viel von Dir abgeguckt, jeden Tag Kokoswasser und viiiel Kokosöl für alle Zipperleins und so weiter - das bringt viel und tut einfach gut. :love::thumbup::thumbup::thumbup:.

    Wenn ich schnell Kraft brauche, esse/ trinke ich die Eier pur. Lubrikator ist das NonPlusUltra für den Tag, aber braucht ebend auch Zeit für die Zubereitung.

    Ein Lieblingsrezept ist ja auch: Feiner Spinat mit rohen Eiern. Hmmmmmhh...:love:.

  • Ich bin mir aufgrund verschiedener "Studien" sicher, dass Menschen keine Fleischfresser sind.

    Ich bin mir bei dieser Sache nicht so ganz sicher, ob das wirklich stimmen kann und denke dabei dann immer an unsere Ur-Vorfahren. Immerhin konnten neueste Forschungen an Hand von Kotproben von Neandertalern Stoffe wie Coprostanol finden, das bei der Verdaung von Fleisch im Darmtrakt aus Cholesterin entsteht. Ein eindeutiger Hinweis darauf, dass unsere Vorfahren Fleisch gefuttert haben. Und zwar überwiegend Mammut und Wollnashorn. Allerdings futterten sie dazu eine ganze Menge mehr an Gemüse, als bisher angenommen.

  • @ Dirk: das widerspricht sich ja nicht. 8o

    Mag gut sein, dass unsere Vorfahren Fleisch wollten und das auch verzehrt haben.

    Aber das beweist nicht, ob das sinnvoll ist.

    Nur weil sie es taten.

    Ich meine eher, dass wir aufgrund unserer Darmstruktur nicht wirklich in der Lage bzw. darauf angelegt sind, Fleisch optimal zu verdauen.

    :/ Wir haben auch keine Reißzähne, eher Mahlzähne. Fleisch gärt schnell, so sollte es auch in kurzen Därmen verdaut und schnell ausgeschieden werden.

  • Ich denke mir, dass früher allemal gute Mischkost von Vorteil war, da nichts belastet war wie heute.


    Meine Mutter ist 83 J. und erfreut sich bester Gesundheit, sie ist auf dem Land / Bauernhof aufgewachsen, da wurde alles verzehrt, was Schlachtvieh, Gemüse- /Obstgarten, Landwirtschaft und Milchkühe / - ziegen hergaben.

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shapespeare: König Lear

  • Natürlich wurde Fleisch von den Urahnen verzehrt. Alleine die Tatsache, wo sie ursprünglich hergekamen usw. Sie wären ohne Fleischkonsum erkrankt bzw. nicht überlebensfähig gewesen.

    Natureinflüsse aber u.a. auch Regionen das Ziel ihrer Wanderungen, ließen eine Veränderung zu.

    Dem Irrglauben, dass jeder Ei(er) essen sollte ( gesund ) bin ich leider auch schon erlegen.

    Für einen sein Heilmittel, den andern sein Gift.

    MfG



    „Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.“( Matthaeus 7:6)

    ,,Was du verstehst, setzt du für dich um. Was du nicht verstehst, gibst du als Ratschlag an andere weiter."( Alte Weisheit )

  • Ein eindeutiger Hinweis darauf, dass unsere Vorfahren Fleisch gefuttert haben. Und zwar überwiegend Mammut und Wollnashorn.

    Jetzt wird Murmeltier gegessen und fand ich ja ganz traurig.

    Bald ist der Wald leer gefuttert und haben keine Tiere mehr, wenn sie jetzt darauf ausweichen.

    Habe ich gestern gesehen und war eine Spezialität in Tessin.

    bist du dir sicher, dass es an den Eiern lag?

    Mara hatte der Hausarzt vermutet weil sie alle danach krank waren.Kaufen auch Eier direkt vom Bauern, weil sie auf dem Land wohnen.

    Komischerweise waren die alle nur am Übergeben und hatten nur leichte Bauchschmerzen.

    Hoffentlich nicht der Beginn von Scharlach, denn der grassiert nämlich im KIndergarten=O

    LG

    Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    (Teresa von Avila)

  • Rohe Eier sollen auch besser verträglich sein als gekochte oder gebratene. Letztere belasten die Leber und sind nicht ratsam für Menschen mit Leberbeschwerden.

    Beim Fleisch halte ich mich auch eher an Geflügel- aber ich esse auch Rind und Lamm in Maßen.

    Zeitweise kein Fleisch zu essen, bzw. insgesamt nur wenig halte ich für das Beste.

    Das Argument mit den Reißzähnen zieht bei mir nicht wirklich, wir haben dafür einen (ursprünglich) Messerscharfen Verstand mitbekommen^^ und außerdem zwei sehr geschickte Hände...

    Und wie gut Fleisch verdaut werden kann hängt vom Zustand des Verdauungstraktes ab. Viele Menschen essen zu wenig Bitteres, dazu ist das Fleisch zu Fett (v.a. das vom Schwein)- Wildtiere wie die von Früher hatten auch eine ganz andere Fettsäurenzusammensetzung, mehr Omega 3 und war vermutlich auch Nährstoffreicher. Mit einer schwachen Verdauung wegen zu wenig und/oder zu schwacher Magensäure kann man Fleisch freilich nicht mehr gut verdauen, dann isst man noch Knödel oder Nudeln oder andere Stärkebomben dazu und vielleicht vorher noch eine Suppe- wen wundert´s?

    Das sind so viele "Ernährungsfehler" (und noch nicht mal alle) - da kann man doch nicht dem Fleisch die Schuld geben!

  • Genauso ist es. Früher, also ganz, ganz früher, wurde eben nur Wild gegessen, welches man im Unterholz gejagt hat. Nicht zu vergleichen mit unserem heutigen Massentiergeschlabbers.


    Wir haben auch keine Reißzähne, eher Mahlzähne.

    Stimmt, wir sind keine Raubtiere. Allerdings auch keine Weidetiere. Reißzähne haben wird nämlich dennoch, zumindest das, was davon noch übrig blieb - unsere Eckzähne. Daher sind wir eben keine reinen Vegetarier, sondern Mischköstler.

    Unser Gebiss vereinigt Merkmale des Pflanzenfresser- und des Fleischfressergebisses. Es besteht aus Schneidezähnen zum Ergreifen und Festhalten der Nahrung, mittelgroßen Eckzähnen und breiten Backenzähnen.

  • Ich würde eher sagen, dass der Mensch zu den Frugivoren (Fruchtfresser) wie die Menschenaffen gehören. Für Omnivoren (Allesfresser) mit annähernd gleichen Anteilen fehlen uns enzymatische Voraussetzungen. In dieser Betrachtung ist Verarbeitung und Erhitzen von Nahrung/Fleisch außen vor. Das sind lediglich unnatürliche Hilfsmittel, um Fleisch überhaupt einigermaßen verdaubar zu machen.


    Frugivore heißt aber nicht automatisch 100 % vegan. Das gibt es nur in der menschlichen Vorstellung aber nicht in der Natur. Jede Ernährungsform beinhaltet auch andere Bestandteile und eine ist halt dominierend.

    Unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen, haben einen tierischen Anteil von ca. 3 % in ihrer Nahrung. In größeren Abständen jagen sie artfremde Affen und teilen dieses Fleisch zu gleichen Teilen in der Gemeinschaft auf. Bei pflanzlicher Nahrung/Früchte gibt es dagegen auch Mundraub.


    Für mich sind 10 - 15 % tierisch ein optimales Verhältnis beim Menschen, also überwiegend vegan - nicht 100 % ;)

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • und Erhitzen von Nahrung/Fleisch außen vor. Das sind lediglich unnatürliche Hilfsmittel, um Fleisch überhaupt einigermaßen verdaubar zu machen.

    Grundsätzlich stimme ich Dir zu.

    Allerdings - beim Thema "Fleisch erhitzen" gilt heute die Erkenntnis, dass nur dadurch, dass unsere Ur-Vorfahren irgendwann einmal das Feuer "entdeckt" haben und herausbekamen, dass ihr erbeutetes Fleisch, zufällig ins Feuer gefallen, leichter zu futtern war, konnte das menschliche Gehirn größere Ausmaße annehmen und sich weiter entwickeln. Grund dafür war einfach, dass die bis dahin vorhandenen, großen Kau- / Wangenmuskeln nicht mehr benötigt wurden, sich zurückbildeten und Platz machten für ein größeres Hirnvolumen.

  • Ob´s ein Scherz ist, kann ich nicht sagen. So hab ich´s nur mal in irgendeiner wissenschaftlichen Abhandlung gelesen. War sogar ein ziemlich ausführlicher Artikel. Dabei ging es dann auch noch um die Frage, ob die Neandertaler tatsächlich ausgestorben sind, einfach von der Bildfläche verschwanden oder nicht.