Sie sind nicht angemeldet.

  • »Backhefe« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 24

Wohnort: Erlangen Bayern

Beruf: Angestellter

  • Nachricht senden

1

Montag, 19. Juni 2017, 11:43

Welcher Zuckerersatz ?

Hallo,

nicht nur mein Gewicht, sondern auch meine Gesundheit verlangen nach einer Ernährungsumstellung. Da ich ein Risikotyp für Diabetes Typ 2 bin, hat mir mein Arzt geraten meine Ernährung umzustellen. Also esse ich jetzt ein bisschen mehr frisches Gemüse und nicht mehr zu fettig.

Ich habe jetzt auch schon vom weißen Raffinade Zucker zum braunen Zucker gewechselt. Doch das reicht wohl auf Dauer nicht sagt mein Arzt.
Er meinte es gebe die Möglichkeit anderer Zucker, allerdings auch nicht ausschließlich Agavendicksaft, da Fruchtzucker auf Dauer nicht gut für die Nieren wäre.
Was kommt dann in Frage? Honig?

?(


Grüße
Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand

Avalonis

Moderator

Beiträge: 708

Wohnort: Wien

Beruf: Kinesiologin - Lösungsorientierte Kinesiologie entwickelt von Sabine Planegger

  • Nachricht senden

2

Montag, 19. Juni 2017, 15:04

Welche Blutgruppe hast du?
Liebe Grüße
Avalonis

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 037

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

3

Montag, 19. Juni 2017, 16:10

Hallo Backhefe,

Honig als Naturprodukt wäre eine Möglichkeit. Den solltest du aber auch in Maßen verwenden.
Ein weiterer natürlicher Ersatz wäre Stevia. Für mich wäre es auf Grund des Geschmacks keine Alternative. Ich verwende jedoch Xylitol, ein Zucker mit einigen guten Eigenschaften.
Er ist basisch und vergärt nicht, hat 40 % weniger Kalorien, schmeckt wie Zucker (1:1), ist blutzuckerneutral und beeinflusst kaum den Insulinspiegel, Kariesbakterien können damit nichts anfangen und verhungern u.a.
Er ist jedoch gewöhnungsbedürftig, da bei größeren Tagesmengen (mehr als 30 g) Durchfall und Blähungen auftreten können. Nach Gewöhnung ist diese Grenze höher.

Du sprichst auch über die Ernährung und Reduzierung der Fette. Das ist genau der falsche Weg. Unsere heutige Ernährung ist bei der Energiegewinnung kohlenhydratlastig. Zu tiefsten Urzeiten war sie aber fettlastig und damit wesentlich gesünder. Diese Kohlenhydratlastigkeit begünstigt/verursacht mit die meisten Erkrankungen, vor allem die chronischen. Dazu zählt auch Diabetes.

Möglichst naturbelassen, also frisch ist der richtige Weg, wenn die Relationen stimmen. Die LOGI-Methode spricht von folgenden:
- Fette: 40 - 50 %
- Kohlenhydrate: 25 - 30 %
- Proteine: 25 - 30 % (nicht nur tierische, auch pflanzliche)
Bei den Fetten benötigen wir alle Arten, auch die mehrfach gesättigten. Entscheidend ist hier das Verhältnis zwischen Omega 3 und Omega 6. Unsere Ernährung ist durch das viele Getreide absolut Omega-6-lastig, in der Regel O6 : O3 von 20 : 1 und schlechter. Ideal wäre aber 1 : 1, was heutzutage kaum noch erreicht werden kann. Es sollte jedoch nicht schlechter als 4 : 1 sein.
Das heißt: Denn O3 -Konsum drastisch erhöhen und O6 (Getreide, tierische Fette, Sonnenblumenöl) reduzieren.
Es gibt inzwischen einen Labortest, der Omega-3-Index. Der gute Bereich liegt bei 8 - 11 %.

Ein wichtiger Faktor zur Diabetesprävention ist auch ein idealer Vitamin-D-Blutspiegel. Er sollte so um die 80 ng/ml liegen.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Beiträge: 51

Wohnort: Bayreuth

Beruf: Verkäuferin

  • Nachricht senden

4

Dienstag, 20. Juni 2017, 10:36

Hej Backhefe,

Zucker ist und bleibt Zucker, ob nun als Honig oder Agavendicksaft, ob braun oder weiß. Du solltest deinen Verbrauch allgemein runterschrauben, sonst kommst du langfristig auf keinen grünen Zweig.
Mach keine kurze Diät, sondern achte darauf, dass du Zucker auf Dauer so viel wie möglich weglassen kannst.
Stevia wird aus Honigkraut gewonnen und ist ein Stoffgemisch (Quelle: Wikipedia). Damit haben schon die Ureinwohner aus Südamerika ihre Getränke versüßt. Mir ist es persönlich auch zu bitter, wobei ich sagen muss, dass es vom Geschmack her noch mal was anderes ist, wenn man nicht mit Stevia Pulver, sondern mit richtigen Blättern süßt.
Was man auch bedenken muss: Es süßt viel stärker als normaler Zucker und schmeckt eben nicht genauso. Zum Backen finde ich es daher ok, für Getränke etc, mag ich es überhaupt nicht.

Xylit finde ich persönlich auch eine bessere Methode zum Süßen, da schließe ich mich bermibs an. Wenn man abends noch mal einen Tee zum Runterkommen trinken will und ihn süßen, dann ist Xylit ganz lecker dafür. es hat pro 1 Gramm nur 2,4 kcal (wobei Zucker 4 kcal hat), also wie schon gesagt wurde 40% weniger (Quelle: xylit-info.de). Süßt aber eins zu eins genauso (also ist das mit den Mengen leichter) und schmeckt auch ziemlich genauso. Lies dich da mal rein. Der einzige Nachteil: Das Zeug ist ganz schön teuer... hatte mal eine 500g Dose für rund 10€.:S Ist übrigens auch gut gegen Karies!

Eine noch sanftere Variante ist Erithrit. Es ist allerdings nur 70% so süß wie Zucker und wird auch 0 Kalorien Süße genannt, soweit ich weiß.

Kommt dann auf deinen süßen Zahn an. :)

Ein leckeres Rezept mit Xylit ist Rhabarberkuchen mit Xylit, Dinkelboden und Baiser. Das hab ich zum Geburtstag bekommen. Ich mochte es seeehr.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Kräuterketzer« (26. Juni 2017, 10:27)


5

Mittwoch, 21. Juni 2017, 14:40

Ich wieß ja nicht, wie ihr zu stevia steht, aber eine Freudin von mir findet das echt super und benutzt nur noch stevia. Ich verwende oft Honig oder Agavendicksaft.

Franz-Anton

Erleuchteter

Beiträge: 536

Wohnort: San Fernando / La - Union Philippinen

Beruf: Kunsterzieher in Ruhestand

  • Nachricht senden

6

Donnerstag, 22. Juni 2017, 05:17

Hallo Bianca

Der meiste Blütenhonig ist auch mit Dünge und Spritzmittel Rückständen belastet, Tannen - Waldhonig oft mit Blattläuse. Der einzige ist Lindenblütenhonig der weitgehend nicht belastet ist und auch hervorragend schmeckt. Das hat mir ein Freund bestätigt der Imker ist.
Viele Grüße.
Eugen
Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

7

Dienstag, 4. Juli 2017, 14:43

Ich habe raffinierten Zucker auch komplett aus meiner Ernährung verbannt. Zu dem was die anderen dir empfohlen haben kann ich dir noch Kokosblütenzucker empfehlen.

Viele Grüße
Laura

8

Freitag, 7. Juli 2017, 09:33

Honig finde ich auch gut bzw. versuche ich Zucker eher generell zu vermeiden, natürlich ist der in gewissen Produkten von Haus aus drinnen, aber man kann ja immer nachsehen, welche inhaltsstoffe enthalten sind