Welcher Zuckerersatz ?

  • Neuer Zuckerersatzstoffe aus USA

    Kürzlich hat Herr Gräber einen Newsletter rausgeschickt mit einem Bericht über einen "neuen" Zuckerersatzstoffe, der noch schlimmer für den Körper zu sein scheint als alles andere, was wir schon auf dem Markt kennen. Irgendwas mit "iso-" . Kann mir jemand auf die Sprünge helfen? Danke im voraus :)

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  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • mit "Iso" kenne ich nur den Zuckerersatzstoff "Isomalt". Der ist aber weniger bedenklich und hat bei größeren Mengen ähnliche abführende Eigenschaften wie Xylit/Xylitol.
    Liebe Grüße
    Bernd

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

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  • Isoglukose ist ein Fruchtzucker (Fruktose), der vorwiegend aus Mais (auch Gen-Mais) gewonnen wird. Raffinierter Fruchtzucker ist generell schädlich, nicht nur die spezielle Form "Isoglukose".
    Dazu der entsprechende Beitrag von René.
    Liebe Grüße
    Bernd

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

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  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Da ich weder Salz noch Zucker verwende, habe damit auch keine Probleme.


    Das beste zum süssen ist aber Kokosblütenzucker, hat einen sehr geringen glykämischen Wert, ist für das menschliche Wohlbefinden sehr förderlich, da sie keinen rapiden sondern einen langsamen und gleichmässigen Anstieg des Blutzuckerspiegels hervorrufen.


    Zitat

    Kokoszucker bietet für all jene, die sich wegen gesundheitlicher Probleme wie zum Beispiel Diabetes, Übergewicht, Herzerkrankungen, Krebs und Gallensteinen Sorgen machen, eine tolle Alternative zu anderen Süssungsmitteln.

    Kokosblütenzucker weist nicht nur einen niedrigen glykämischen Wert auf, sondern er ist ausserdem ein sehr nährstoffreiches Süssungsmittel.

    Er ist reich an Kalium, Magnesium, Eisen, Bor, Zink, Schwefel und Kupfer. Auch diese Minarelstoffe und Spurenelemente machen Kokosblütenzucker zu einer gesunden Alternative zu herkömmlichem Zucker.

    https://www.zentrum-der-gesund…mittel/kokosbluetenzucker

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  • Ich werde mal gucken, ob ich den Kokosblütenzucker kriege, will ihn wirklich mal probieren. Bisher habe ich aufgelösten Honig zum Süßen genommen, weil ich raffinierten Zucker ebenso ablehne wie all die Süßstoffe wie Aspartam, Xylit & Co. Lediglich an Kuchenteig nehme ich etwas Steviapulver.



    Eva

    "Primum nil nocere" - "Zuallererst nicht schaden!"
    (Hippokrates)

  • Zitat von Eva Mst

    Lediglich an Kuchenteig nehme ich etwas Steviapulver.


    Stevia wird auch meist chemisch erzeugt
    zeit.de/wissen/gesundheit/2014-05/stevia-pflanze-zuckerersatz


    in unserem Kuchenrezept (Joghurttorte mit wenig Kohlehydrate) verwenden wir auch etwas Kokosblütenzucker, manchmal verwende ich auch noch etwas Agavensirup oder Honig


    generell verwenden wir aber wenig Zucker


    hier steht auch noch etwas zum Kokosblütenzucker (Index, Antioxitantie usw.)



    LG Manfred


    Licht ist Leben / ohne Licht kein Vitamin D / ohne Vitamin D keine Gesundheit / deshalb schaut auf euren Vitamin D Spiegel und natürlich auch auf eine gesunde Ernährung mit ausreichend Bewegung !

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  • du tust dem Xylit unrecht ;)
    Es hat durchweg positive Eigenschaften bei maßvollem Gebrauch. Bei höheren Tagesdosen über 30 g können jedoch Blähungen und Durchfall auftreten.
    Liebe Grüße
    Bernd

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Wenn man bedenkt dass dieser Kokosblütenzucker in einen Wok aus Auluminium unter Holzfeuer etwa 4 Stunden lang vor sich hin köchelt gibt das mir zu bedenken. Durch diese lange Kochprozedur bleibt nicht mehr viel übrig an gesunden Inhaltsstoffen
    Da decke ich meinen Zucker Energiebedarf besser mit frischen Kokoswasser. Für mich ist es das beste zur Erhaltung der Gesundheit
    In Deutschland bekommt man bei Amazon das Kokoswasser von Dr Georg und schmeckt leicht gekühlt sehr gut.


    Wer Honig zum süßen bevorzugt sollte sich Lindenblütenhonig bei einen privaten Imker holen. Das hat mir ein Freund gesagt der Bienenzüchter ist. Jede Art von anderen Honig ist oft mit Spritz und Düngemittel Rückstände belastet. wie Raps oder Blütenhonig.
    Lindenblütenhonig ist weitgehend frei von Schadstoffen und hat einen positiven Einfluss auf die Gesundheit.
    Kein Waldbesitzer käme auf die Idee seine Lindenbäume zu spritzen. Auch sollte man diesen Honig nur zum verfeinern von Rohkost Dessert oder pur verwenden und niemals stark erhitzen . Alles was länger und stark erhitzt ist hat keinen positiven Effekt mehr auf unsere Gesundheit und da gehört auch Kuchen und Brot dazu. Auf langer Sicht schädigt es noch den Darm. Man muss auf Schlemmen nicht total verzichten?
    Ab und zu nehme ich 5 - 6 große Bananen, in kleine Stücke schneiden über Nacht in das Gefrierfach. Zusammen mit einer reifen Mango und zwei Esslöffel gehackten Mandeln verarbeite ich es in meinen Hochleistungsmixer binnen weniger Sekunden zu einen leckeren Rohkost Eis. Das ist für mich Genuss pur und ohne Reue.
    Viele Grüße
    Eugen

    Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

  • Zitat von Franz-Anton

    Durch diese lange Kochprozedur bleibt nicht mehr viel übrig an gesunden Inhaltsstoffen


    zumindest ist doch etwas mehr an Inhaltsstoffen drinnen als im normalen Haushaltszucker
    Link


    LG Manfred


    Licht ist Leben / ohne Licht kein Vitamin D / ohne Vitamin D keine Gesundheit / deshalb schaut auf euren Vitamin D Spiegel und natürlich auch auf eine gesunde Ernährung mit ausreichend Bewegung !

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  • hier ein Link zu E968


    LG Manfred


    Licht ist Leben / ohne Licht kein Vitamin D / ohne Vitamin D keine Gesundheit / deshalb schaut auf euren Vitamin D Spiegel und natürlich auch auf eine gesunde Ernährung mit ausreichend Bewegung !

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  • Hallo Manfred,


    es geht mir nicht um Erythrit allgemein, sondern genau um diese Biosüße. zu der ich den Link eingestellt habe.


    Unter dem Aspekt, daß wir uns Süßes so gut wie abgewöhnt haben, also sehr wenig Stevia verwenden, wäre Biosüße vielleicht eine Alternative? Etwa zwei Löffelchen Stevia gebe ich zu ca 1 kg Quark für Quarkauflauf, 1 Löffelchen auf ein Pfund Quark für Obstquark (die Erdbeeren sind noch nicht so süß-saftig), den Auflauf gibts ca. alle 2 Wochen, Obstquark jede Woche. Ob da die Biosüße auch angemessen wäre? Ich koche für meine Schwester mit, die sich ziemlich an LowCarb hält, aus ausschließlich gesundheitlichen Gründen. Deswegen fällt Kokosblütenzucker eigentlich sozusagen ausm Raster raus.


    Problematisch mitm Süßen wirds bei Mutters Frühstücksmüsli, kein Obst ist süß genug, daß Mutter (fast 100 Jahre und dement) damit zufrieden wäre. Für sie bin ich auf das Verdünnen von Honig gekommen, jetzt mit Manuka 100, der ja noch eine kleine Heilkraft hat.


    Ich selber tendiere eher zu Untergewicht, zusätzliche Kohlehydrate würden mir nix ausmachen, aber natürlich bin ich bestrebt, diese KH so gesund wie möglich zu haben.



    Eva

    "Primum nil nocere" - "Zuallererst nicht schaden!"
    (Hippokrates)

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  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Zitat von Eva Mst

    es geht mir nicht um Erythrit allgemein, sondern genau um diese Biosüße. zu der ich den Link eingestellt habe.


    Hallo Eva,


    ist halt schwierig wenn man viele verschiedene Kriterien berücksichtigen muß, ich selbst habe Biosüsse bisher noch nicht verwendet, der Link bezieht sich nur allgemein auf Erythrit , hier wird Xylit und Erythrit noch als pragmatischste Lösung angesehen


    wir haben neben Kokosblütenzucker auch etwas Birkenzucker (Xylit) im Haus (für Besucher und meinem Sohn) dieser mag noch Zucker im Kaffee, es ist zumindest ein Vorteil dass Birkenzucker kein Karies verursacht (sogar dagegen wirkt)


    zum Entwöhnen vom Zuckerkonsum hilft das halt alles nichts, es ist dann halt mehr etwas fürs bessere Gewissen ;)



    LG Manfred


    Licht ist Leben / ohne Licht kein Vitamin D / ohne Vitamin D keine Gesundheit / deshalb schaut auf euren Vitamin D Spiegel und natürlich auch auf eine gesunde Ernährung mit ausreichend Bewegung !

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  • Hallo,


    nicht nur mein Gewicht, sondern auch meine Gesundheit verlangen nach einer Ernährungsumstellung. Da ich ein Risikotyp für Diabetes Typ 2 bin, hat mir mein Arzt geraten meine Ernährung umzustellen. Also esse ich jetzt ein bisschen mehr frisches Gemüse und nicht mehr zu fettig.


    Ich habe jetzt auch schon vom weißen Raffinade Zucker zum braunen Zucker gewechselt. Doch das reicht wohl auf Dauer nicht sagt mein Arzt.
    Er meinte es gebe die Möglichkeit anderer Zucker, allerdings auch nicht ausschließlich Agavendicksaft, da Fruchtzucker auf Dauer nicht gut für die Nieren wäre.
    Was kommt dann in Frage? Honig?


    ?(



    Grüße

  • Honig als Naturprodukt wäre eine Möglichkeit. Den solltest du aber auch in Maßen verwenden.
    Ein weiterer natürlicher Ersatz wäre Stevia. Für mich wäre es auf Grund des Geschmacks keine Alternative. Ich verwende jedoch Xylitol, ein Zucker mit einigen guten Eigenschaften.
    Er ist basisch und vergärt nicht, hat 40 % weniger Kalorien, schmeckt wie Zucker (1:1), ist blutzuckerneutral und beeinflusst kaum den Insulinspiegel, Kariesbakterien können damit nichts anfangen und verhungern u.a.
    Er ist jedoch gewöhnungsbedürftig, da bei größeren Tagesmengen (mehr als 30 g) Durchfall und Blähungen auftreten können. Nach Gewöhnung ist diese Grenze höher.


    Du sprichst auch über die Ernährung und Reduzierung der Fette. Das ist genau der falsche Weg. Unsere heutige Ernährung ist bei der Energiegewinnung kohlenhydratlastig. Zu tiefsten Urzeiten war sie aber fettlastig und damit wesentlich gesünder. Diese Kohlenhydratlastigkeit begünstigt/verursacht mit die meisten Erkrankungen, vor allem die chronischen. Dazu zählt auch Diabetes.


    Möglichst naturbelassen, also frisch ist der richtige Weg, wenn die Relationen stimmen. Die LOGI-Methode spricht von folgenden:
    - Fette: 40 - 50 %
    - Kohlenhydrate: 25 - 30 %
    - Proteine: 25 - 30 % (nicht nur tierische, auch pflanzliche)
    Bei den Fetten benötigen wir alle Arten, auch die mehrfach gesättigten. Entscheidend ist hier das Verhältnis zwischen Omega 3 und Omega 6. Unsere Ernährung ist durch das viele Getreide absolut Omega-6-lastig, in der Regel O6 : O3 von 20 : 1 und schlechter. Ideal wäre aber 1 : 1, was heutzutage kaum noch erreicht werden kann. Es sollte jedoch nicht schlechter als 4 : 1 sein.
    Das heißt: Denn O3 -Konsum drastisch erhöhen und O6 (Getreide, tierische Fette, Sonnenblumenöl) reduzieren.
    Es gibt inzwischen einen Labortest, der Omega-3-Index. Der gute Bereich liegt bei 8 - 11 %.


    Ein wichtiger Faktor zur Diabetesprävention ist auch ein idealer Vitamin-D-Blutspiegel. Er sollte so um die 80 ng/ml liegen.
    Liebe Grüße
    Bernd

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • Hej Backhefe,


    Zucker ist und bleibt Zucker, ob nun als Honig oder Agavendicksaft, ob braun oder weiß. Du solltest deinen Verbrauch allgemein runterschrauben, sonst kommst du langfristig auf keinen grünen Zweig.
    Mach keine kurze Diät, sondern achte darauf, dass du Zucker auf Dauer so viel wie möglich weglassen kannst.
    Stevia wird aus Honigkraut gewonnen und ist ein Stoffgemisch (Quelle: Wikipedia). Damit haben schon die Ureinwohner aus Südamerika ihre Getränke versüßt. Mir ist es persönlich auch zu bitter, wobei ich sagen muss, dass es vom Geschmack her noch mal was anderes ist, wenn man nicht mit Stevia Pulver, sondern mit richtigen Blättern süßt.
    Was man auch bedenken muss: Es süßt viel stärker als normaler Zucker und schmeckt eben nicht genauso. Zum Backen finde ich es daher ok, für Getränke etc, mag ich es überhaupt nicht.


    Xylit finde ich persönlich auch eine bessere Methode zum Süßen, da schließe ich mich bermibs an. Wenn man abends noch mal einen Tee zum Runterkommen trinken will und ihn süßen, dann ist Xylit ganz lecker dafür. es hat pro 1 Gramm nur 2,4 kcal (wobei Zucker 4 kcal hat), also wie schon gesagt wurde 40% weniger (Quelle: xylit-info.de). Süßt aber eins zu eins genauso (also ist das mit den Mengen leichter) und schmeckt auch ziemlich genauso. Lies dich da mal rein. Der einzige Nachteil: Das Zeug ist ganz schön teuer... hatte mal eine 500g Dose für rund 10€.:S Ist übrigens auch gut gegen Karies!


    Eine noch sanftere Variante ist Erithrit. Es ist allerdings nur 70% so süß wie Zucker und wird auch 0 Kalorien Süße genannt, soweit ich weiß.


    Kommt dann auf deinen süßen Zahn an. :)


    Ein leckeres Rezept mit Xylit ist Rhabarberkuchen mit Xylit, Dinkelboden und Baiser. Das hab ich zum Geburtstag bekommen. Ich mochte es seeehr.

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier