Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum für Naturheilkunde & Alternativmedizin - Yamedo. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Donnerstag, 12. Juni 2014, 12:33

5-htp Einnahme sinnvoll - wer hat damit Erfahrungen?

Hallo in die Runde, hat Jemand Erfahrung mit der Einnahme von 5 htp gemacht? Es wird ja immer wieder gewarnt vor dem Serotonin-Syndrom, auch auftretender Übelkeit :S . Möchte es ausprobieren, um meine Stimmung zu heben und um abzunehmen. Angeblich soll es das ja auf natürliche Weise können - ohne große Nebenwirkungen. Empfohlen werden wohl 50 mg als einschleichende Dosis.
"Nimm das Leben nicht so ernst, Du kommst hier eh nicht lebend raus :D "

2

Donnerstag, 12. Juni 2014, 12:47

5 htp - gut, aber vorsichtig beginnen!

Ich nehme seit einer Woche 5-htp von einer Quelle, die als einzige in Deutschland kontrollierte Apothekenqualität liefert (nachdem ich mich unzählige Stunden über 5-htp informiert habe).

Seit gut einer Woche habe ich keine Heißhunger-Attacken mehr. Ich verspüre keinen Durst mehr auf ein Wein oder Süßigkeiten - von heute auf morgen. Ich schlafe besser. Ich wache erholter auf. Ich habe bereits 2 Kilo abgenommen. Natürlich muss sich meine "Gehirnchemie" erst einmal auf 5-htp einstellen, aber ich komme erstmals wieder auf ein Level, welches eigentlich normal sein sollte. Dieses 5-htp ist ein Geschenk.

Natürlich darf man es nicht lange nehmen, damit der Körper nicht verlernt, wie er Serotonin produziert. Auch die Nebenwirkungen wie leichte Übelkeit, leichter Durchfall und Schwindel sind gern in Kauf zu nehmen, wenn es mich auf einen Punkt bringt, wo plötzlich viele Suchtverhalten (Zucker, Heißhunger etc.) wie weggeblasen sind. :)

Insofern bin ich so froh, dieses Mittel gefunden zu haben. Leider gibt es noch keine Langzeitstudien dazu. Die negative Seite könnte sein, dass durch zu viel Serotonin im Blutspiegel Herzklappenprobleme und das Serotonin-Syndrom auftreten können. Das aber auch nur dann, wenn lange Zeit hohe Dosen eingenommen werden oder gleichzeitig SSRI - logisch... Ich plane jedenfalls eine 3-monatige Kur. Die Ausgeglichenheit kommt nicht von heute auf morgen, gerade bei meiner Lebensweise. Aber so viele alte Gewohnheiten in einer Woche weg - es ist unfassbar! ;) :thumbsup:

3

Donnerstag, 12. Juni 2014, 12:58

Hallo Renate, danke für die schnelle hilfreiche Antwort! Das klingt ja ganz klasse bei Dir :thumbsup:

Werde künftig von meinen Erfahrungen berichten...
"Nimm das Leben nicht so ernst, Du kommst hier eh nicht lebend raus :D "

mrichter

Moderator

Beiträge: 175

Wohnort: Wien

Beruf: Werbegraphikdesigner (Design für Web und Print) und Biologe

  • Nachricht senden

4

Mittwoch, 9. Juli 2014, 15:56

Hab dazu das hier gefunden. Aber mit Bedacht zu verwenden:
http://www.heilpraxis-weilburg.de/aktuel…-25-5-HTP).aspx

5

Sonntag, 20. Juli 2014, 17:36

Klingt sehr interessant. Was bedeutet eigentlich SSRI? Ist es nicht vernünftig den Serotoninspiegel zu ermitteln, um einen Bedarf festzustellen? Oder habt ihr andere Parameter, die ihr einsetzt?

6

Montag, 25. August 2014, 14:30

Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI = Selective Serotonin Reuptake Inhibitor) sind Antidepressiva, die am Serotonin-Transporter ihre Wirkung entfalten und dabei die Serotonin-Konzentration in der Gewebeflüssigkeit des Gehirns erhöhen. (Quelle: Wikipedia - hier lesen...)

Grundsätzlich ist es m. E. nicht gut, einfach mit Hormonen oder "Hormonvorstufen" zu spielen. Wie gesagt, mir hat es sehr gut geholfen, dann aber plötzlich nicht mehr, heißt: ich hatte Übelkeit, Alpträume.

In jedem Fall ist eine Messung des Serotoninspiegels sinnvoll oder eben mit ganz kleinen Dosen einzuschleichen und auszuprobieren. Wie mrichter schon schrieb - MIT BEDACHT!!!!

7

Montag, 1. September 2014, 13:35

5 HTP und SSRI

Ich kann die Erfahrungen von Frau Winkelmann bestätigen und ihre Aussagen unterstützen.
Eine Anmerkung zu 5 HTP: Wie ich in meinem Beitrag dazu (5-HTP [Hydroxytryptophan-5] -Anwendung, Wirkung und Nutzen) schrieb:

Zitat

"Es ist verwunderlich, dass eine Substanz als Medikament zum Einsatz gekommen ist, von der es so gut wie keine Dokumentationen bzw. klinische Studien zu geben scheint. Dennoch erfreut sich 5-HTP als Nahrungsergänzungsmittel zunehmender Beliebtheit."
Zu den SSRI empfehle ich meinen Grundsatzbeitrag: "Antidepressiva - Lebensgefährliche Placebos?"
Ich würde diese Mittel nur im "Notfall" einnehmen. :pinch: Aber Achtung: Ich würde diese Mittel auch nur nach Rücksprache absetzen.

Fred Ho

Profi

Beiträge: 48

Beruf: Gesundheits- u. Ernährungsberater, Mikronährstoffmedizin

  • Nachricht senden

8

Samstag, 20. Dezember 2014, 19:36

Da 5HTP reduziertes Tryptophan ist, könnte auch letzteres eingenommen werden. Allerdings kann durch fehlen des Enzyms Tryptophanhydrolase, das in der Nervenzelle aus Tryptophan 5HTP bildet, und andeere zahlreiche Faktoren, darunter Stress, Insulinresistenz, Vitamin-B6-Mangel und unzureichende Magnesiumzufuhr, die 5 HTP-Synthese gehemmt werden. Gleichzeitig können dieselben Faktoren die Umwandlung von L-Tryptophan in Kynurenin unter Katalyse der Tryptophanoxygenase verstärken und auf diese Weise die für die Serotonin-Produktion verfügbare L-Tryptophan -Menge reduzieren.
Die bisherigen humanen Studien zu 5HTP haben alle positive Auswirkungen gezeigt bei Depressionen, Fibromyalgien (auch Kopfschmerz/ Migräne), Schlafstörungen und auch Gewichtsreduktion (steht im Zusammenhang mit der Kohlenhydratverwertung).
Im Zusammenhang mit Vergleichen zw. 5HTP, SSRI und MAO-Hemmer, hat 5HTP gleich in der Wirkung und besser bei Nebenwirkungen abgeschlossen. Leider scheinen damit keine großen Gewinne erzielbar zu sein, somit es an Bedeutung verloren hat ;) . Das vorgeschobene Serotoniensyndrom ist wohl nur durch exorbitante Dosen oder Kombination mit SSRI oder MAO-Hemmer zu erreichen. In Studien sind wohl Mengen von 300-1200mg/d verabreicht worden.
Allgemein würde ich primär alle Faktoren prüfen (Glukosetoleranzfaktoren, Mg, K, Vit.B-Komplex) die eine 5HTP-Synthese beeinflussen und entsprechende Mängel beseitigen, d.h. Hilfe zur Selbsthilfe. Danach ist der Einsatz von Tryptophan und 5 Hydroxytryptophan ja immer noch möglich. In Einzelfällen auch kombinierte Gaben. Voraussetzung ist eine gründliche Annamnese und Diagnostik.
Ehrlichkeit ist hart, aber dafür unbeliebt. :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fred Ho« (18. August 2015, 17:22)


9

Mittwoch, 14. Januar 2015, 18:55


Allgemein würde ich primär alle Faktoren prüfen (Insulintoleranzfaktoren, Mg, K, Vit.B-Komplex) die eine 5HTP-Synthese beeinflussen und entsprechende Mängel beseitigen, d.h. Hilfe zur Selbsthilfe.
HAllo FRed!! Wie soll ich diese Faktoren überprüfen? Geht das auch beim Hausarzt?

Fred Ho

Profi

Beiträge: 48

Beruf: Gesundheits- u. Ernährungsberater, Mikronährstoffmedizin

  • Nachricht senden

10

Samstag, 21. Februar 2015, 19:02

Hallo Interessa,

grundsätzlich kannst du alles beim Hausarzt prüfen lassen, aber das kostet Geld. Insulintoleranzfaktoren sind ein ganz grober Fehler, entschuldige, ich meinte Glucosetoleranzfaktoren (Chrom,
Kupfer, Zink), also Spurenelemente. Diese fehlen bereits im Boden und somit in der Nahrung. Ein gutes natürliches Multipräparat mit allen Spurenelemente wird für Abhilfe sorgen. Bei großen Defiziten müssen die Einzelfaktoren
zeitweilig noch zusätzlich genommen werden, auch die Vitamine.
Ehrlichkeit ist hart, aber dafür unbeliebt. :D

Zurzeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher