Hat die FDA die dritte Booster-„Impfung“ mit dem Pfizer-„Impfstoff“ verboten?

Arzt mit Spritze

Aufregung um die 3. Pfizer-„Impfung“, den sogenannten „Booster-shot“, der jetzt notwendig zu werden scheint, da die so hoch gepriesene Pfizer/BioNTech-„Impfung“ bereits nach wenigen Monaten in ihrer Wirksamkeit signifikant nachzulassen scheint (wenn es diese „Wirksamkeit“ jemals gegeben hat).

Es dreht sich natürlich nicht um die Wirksamkeit oder um die Diskussion, warum eine „Impfung“ mit über 90 % Wirksamkeit bereits nach wenigen Monaten nach einer „Auffrischung“ verlangt. Vielmehr geht es darum, dass die FDA angeblich diese Auffrischung verboten haben soll. Hierzu gibt es ein Video auf einigen sozialen Medien und im Internet, wo in einer österreichischen Fernsehsendung („Fellner! Live“) ein gewisser Peter Westenthaler aus „geleakten Sitzungsprotokollen der FDA“ vorliest.

Hier erfahren wir, dass die FDA „aufgrund der massiven Nebenwirkungen die 3. Impfung mit Pfizer BioNTech verbietet, da diese bereits in Studien für schwere und häufige Nebenwirkungen verantwortlich zeichnen“. Sofort kommt bei mir reflexartig die Frage hoch, warum dann nur die 3. Impfung verboten werden soll? Würden diese „schweren und häufigen Nebenwirkungen“ nicht Grund genug sein, auch den 1. und den 2. Pieks zu verbieten? Aber vielleicht denke ich hier etwas zu vorschnell?

Aber es wäre doch immerhin schon ein kleiner Erfolg, wenn der allgemeinen Impfwut in den USA und hierzulande ein solcher kleiner Regel vorgeschoben würde, nicht wahr? Es wäre schon ein kleiner Erfolg, wenn man sich bei der FDA endlich mal der Risiken bewusst würde, die mit den Gen-Injektionen verbunden sind.

Aber leider ist es zu schön, um wahr zu sein.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:

Wenn man dies und das nicht zu unterscheiden vermag

Am 15. September veröffentlichte eine Finanz-Webseite einen Beitrag, der von einem Rückschlag für BioNTech und Pfizer sprach. Warum? Weil angeblich die FDA-Mitarbeiter keine Stellungnahme zu den Booster-„Impfungen“ abgegeben hatten. Also schien die Freude über die tolle Wirkung der Pfizer-„Impfung“ nicht wirklich vorhanden zu sein?

Grund für die fehlende Stellungnahme sei angeblich das Fehlen von verifizierten Daten für diese Auffrischungen. Zu diesem Zeitpunkt sei die FDA noch damit beschäftigt, „potenziell relevante Studien“ zu prüfen und zu verifizieren. Von daher tröstet der Artikelschreiber, dass dies noch kein „endgültiger Rückschlag für Pfizer und BioNTech“ sein muss.

Zu diesem Zeitpunkt wartete man noch auf das Votum des „Vaccines and Related Biological Products Advisory Committee“ der FDA. Und da man in diesem Journal an Finanzen und nicht an Gesundheit interessiert ist, durfte natürlich nicht der Hinweis fehlen, dass die BioNTech-Aktie auf diesen Tatbestand mit einem leichten Rückgang von 296 auf 293 EUR reagiert hatte. Toll!

Am 18. September verlautete dann Reuters, dass genau dieses Beratungskomitee der FDA gegen eine Auffrischung votiert hatte. Allerdings hat diese Nachricht für die jetzt jubelnden „Impfgegner“ 2 dicke Haken.

Denn:

Erstens: entscheidet das Beratungskomitee nicht darüber, was die FDA selbst zu entscheiden gedenkt. Das Beratungskomitee berät nur und gibt Empfehlungen. In diesem konkreten Fall entschied das Komitee mit 16 zu 2 Stimmen gegen eine Auffrischung der Pfizer-Gen-Injektionen an Amerikaner 16 Jahre und älter. Ob die FDA dem Folge leistet, das ist eine andere Sache.

Ein Beitrag von „CNBC“ vom 17. September 2021 macht dies noch einmal in aller Form deutlich:

„Wir sind bei der FDA nicht an Ihr Votum gebunden, nur damit Sie das verstehen. Wir können dies nach Bedarf ändern“, erinnerte Dr. Peter Marks, der oberste Impfstoffregulator der Behörde, das Gremium nach der Abstimmung.

Oder mit anderen Worten: Nicht die FDA hat sich möglicherweise gegen die Auffrischungen entschieden, sondern ein Beratungskomitee, dem die FDA normalerweise viel Gehör schenkt, aber an dessen Empfehlungen sie nicht gebunden ist.

Hier scheinen Herr Westenthaler und Co. Beratungskomitee und FDA in einen Topf geworfen und als identisch erachtet zu haben. Nur so lässt sich erklären, dass solche Sensationsmeldungen von einem Verbot von Booster-„Impfungen“ seitens der FDA für bare Münze genommen und als Sensation verbreitet werden.

Zweiterns: Am 22. September 2021 erschien eine offizielle Verlautbarung der FDA in Bezug auf die Autorisierung der Auffrischungen mit dem Pfizer-Produkt. Aus dieser Ankündigung können wir ersehen, dass in der Tat die Auffrischung nicht für die gesamte Allgemeinheit gedacht ist, sondern nur für bestimmte Zielgruppen:

  • „Personen im Alter von 65 Jahren und älter;
  • Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren mit hohem Risiko für schwere COVID-19;
  • und Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren, die aufgrund ihrer häufigen institutionellen oder beruflichen Exposition gegenüber SARS-CoV-2 ein hohes Risiko für schwere Komplikationen von COVID-19, einschließlich schwerer COVID-19, aufweisen.

Die heutige Zulassung gilt nur für den COVID-19-Impfstoff von Pfizer-BioNTech.

Aus dem zuvor zitierten Beitrag von „CNBC“ erfahren wir weiter, dass das Beratungskomitee eine allgemeine Auffrischung deshalb ablehnte, da es zu einer 3. Gabe der Pfizer-„Impfung“ keine ausreichenden Daten gäbe. Aber auch in diesem Komitee scheint man zuzustimmen, auch ohne ausreichende Daten Menschen über 60 Jahre, die angeblich leichter von einem schweren Krankheitsverlauf bedroht werden (das weiß man trotz fehlender ausreichender Daten?), mit dem 3. Pieks zu beglücken.

Einige Mitglieder des Beratungskomitees sahen ein erhöhtes Risiko für jüngere Menschen in Bezug auf Myokarditis, weshalb sie eine allgemeine Empfehlung ablehnten.

Fazit

Die FDA hat nicht Pfizer-Auffrischungsimpfungen verbannt, sondern nur und erst einmal auf bestimmte Alters- und Risikogruppen festgelegt. Wenn es dann „ausreichende Daten“ für die Auffrischung gibt, dann dürfen wir davon ausgehen, dass der Rest der Bevölkerung auch mit ins Auffrischungs-Impfgeschehen einbezogen wird. Und wenn ein angemessener Zeitraum verstrichen sein wird, dann wird es auch diese „ausreichende Daten“ geben, die dann dem Aktienkurs von Pfizer/BioNTech ebenfalls eine Auffrischung verleihen.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:

Beitragsbild: 123rf.com – gajus

Dieser Beitrag wurde am 16.10.2021 erstellt.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.