Der Social-Media-Gigant Facebook wurde ja in den letzten Jahren ziemlich bedrängt, zwielichtige Gestalten, die sich auf seiner Plattform tummelten und zuweilen die Grenze zur Kriminalität verschwimmen ließen, zu verdrängen.

Dies ist bei offiziellen Seiten schon recht gut gelungen, doch auf die Art und Weise, wie sich einzelne Mitglieder von Gruppen im Netz äußern, kann Facebook wohl kaum Einfluss nehmen, da illegale Posts innerhalb von Gleichgesinnten eher selten gemeldet werden.

Ein Ansatzpunkt, den Facebook hier sieht und dem auch nachgegangen werden soll, besteht nun darin, die Moderatoren und Administratoren in die Pflicht zu nehmen.

Auch und gerade Gesundheitsgruppen sind betroffen

Keine Frage: Menschen mit gesundheitlichen Problemen erhalten in ihrer speziellen Gesundheitsgruppe immer wieder wertvolle Tipps, doch Facebook verzichtet zukünftig bewusst darauf, diese zu empfehlen oder zu listen. Informationen über Krankheiten sollen die Nutzer aus den einschlägigen offiziellen Quellen entnehmen, also vornehmlich schulmedizinische Sichtweisen geboten kriegen.

Es ist ja gut, dass der Social-Media-Dienst endlich militante Gruppen und Organisationen, welche Hass und Gewalt im Internet gegen Minderheiten säen, sichtbar zu beschneiden beginnt.

Im Zuge dieser eigentlich lobenswerten Aktivitäten rücken nun viele Moderatoren und Administratoren in den Fokus und das geschieht so: Wenn ein Admin seinen Dienst quittiert, rückt ein anderes Mitglied nach. Falls dies nicht funktioniert, schlägt Facebook den Nachfolger vor. Wenn auch dies erfolglos bleibt, wird die Gruppe archiviert.

Die Moderatoren sind aufgefordert, „Unruhestifter“, die einen unerlaubten Beitrag gepostet haben, 30 Tage lang zu „überwachen“, indem sie jeden Kommentar dieser Person bewusst freigeben müssen oder eben doch lieber zurückhalten.

Falls sich der Moderator dabei als zu „lasch“ erweist und (zweifelhafte) Inhalte, die nicht dem Mainstream entsprechen, einfach durchwinkt, wird die ganze Gruppe gelöscht. Nutzern, die in dieser Weise negativ aufgefallen sind, ist es dann nicht mehr erlaubt, ein weiteres „Sammelbecken“ für Gleichgesinnte zu schaffen. Herzlich willkommen im Orwell‘schen Überwachungsstaat.

Mein Rat deshalb: Nutzen Sie verstärkt die guten, alten, klassischen Foren wie zum Beispiel:
https://www.yamedo.de/forum/

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Beitragsbild: pixabay.com – Chainver-gallery