Hamburger Ärztechef greift Söder und Drosten wegen „Überdramatisierung“ an

Panikmache durch Söder und Drosten

Und: Die ewige Corona-Diskussion hat unsere Gesellschaft bereits krank gemacht

Walter Plassmann ist der Chef der „Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg“ und warnt eindringlich vor der immer noch stattfindenden Dramatisierung in Sachen Corona, die bereits eher dazu geführt hat, dass unsere Gesellschaft selbst „schwer erkrankt“ ist. Im Fokus seiner Kritik steht vor allem Markus Söder.

Der bayerische Ministerpräsident schuf Anfang September 2020 den beängstigenden Begriff der „Corona-Schockwelle“, die uns droht, wenn das grassierende Sars-CoV-2 gemeinsam mit einer bevorstehenden Grippewelle sozusagen positiv interferieren, was in der Physik als starkes Aufsteilen der Amplitude einer Welle begriffen wird.

Als gutes Beispiel dafür gelten die Superwellen auf den Weltmeeren, die große Containerschiffe zum Sinken bringen können. Söder sprach in diesem Zusammenhang von einem „exponentiellen Sprung“ und von der Unkontrollierbarkeit des Geschehens.

Walter Plassmann will das so einfach nicht im Raum stehen lassen, weil er die Darstellung grundfalsch findet.

Überdies findet Plassmann auch die ständigen „Räuberpistolen“ des Virologen Christian Drosten sowie des „SPD-Gesundheitsexperten“ Karl Lauterbach hochgradig kontraproduktiv.

Sofern es die Infektionszahlen zulassen sollten, erlaubte Söder in all seinem ministeriellen Großmut den Fußballfans wieder ein bisschen Spaß im Stadion. Inzwischen hat sich die Sache ja schon wieder relativiert – denn dort wird niemand sitzen.

Plassmann bedauert es sehr, dass unter den vielen möglichen Szenarien stets die dramatischste in Augenschein genommen wird.

Dabei ist es sehr gut möglich, dass die Situation im kommenden Winter sehr wohl vergleichbar ist mit jener im Frühling 2020: Die AHA-Regeln haben seiner Ansicht nach auch dazu geführt, dass die übliche Grippewelle nahezu vollständig ausfiel.

Der schon fast obligatorische „Schlag auf die Zwölf“, zu dem Söder so gern bei jedem Thema, so auch bei Corona, ausholt, ist geradezu sein Markenzeichen, ein probates politisches Mittel, das ihm die Bevölkerung regelmäßig mit fabelhaften Umfragewerten dankt.

Permanente Angst schädigt unsere Gesundheit

Doch daraus ergeben sich gravierende Konsequenzen für die Gesellschaft, denn permanenter Stress und ununterbrochene Angst schädigen unsere Gesundheit, sowohl körperlich als auch seelisch. Diese Worte richtet Plassmann ebenso an Drosten und Lauterbach.

Plassmann findet es überdies bezeichnend, dass die gesamte Corona-Diskussion ausschließlich durch Mediziner bestimmt wird, die eben nicht mit ganzheitlichen medizinischen Ansätzen arbeiten, mehr noch, die mit so einem „Hokuspokus“ nichts zu tun haben wollen. Virologen beschäftigen sich fast nur mit den ganz kleinen Teilen im Menschen und Epidemiologen lieben Zahlenreihen und Statistik-Modelle.

Vielen Ärzten und Ärztinnen war schon im April jene Diskrepanz klar geworden, die zwischen dem, was sie täglich konkret erleben, und der politisch-medialen Aufgeregtheit klafft. Ist doch irgendwie komisch, dass sich überdurchschnittlich viele Ärzte unter denjenigen befinden, die zu mehr Mäßigung aufrufen.

Plassmann bestätigt nochmals: Es liegt eben kein Killervirus vor

Dass eine Infektion mit Sars-CoV-2 tödlich enden kann, wie es sogar bei Krankheiten geschehen kann, die wir für völlig harmlos halten, empfindet Plassmann als völlig normal.

Gleichwohl hält er die Schutzmaßnahmen für sinnvoll. Mit den Wahrscheinlichkeiten verhält es sich bei Corona ziemlich einfach:

  • sehr gering – ist das Infektionsrisiko
  • hochgradig gering – ist die Erkrankungswahrscheinlichkeit
  • äußerst gering – ist das Risiko einer sehr schweren Erkrankung beziehungsweise das Sterberisiko

Genau das ist die Botschaft, die die Medien und die Politik in die Welt streuen sollten. Stattdessen machen sie reißerisch die Ausnahme zur Norm.

Daher folgert Plassmann, dass Sars-CoV-2 kein Killervirus ist, das uns dazu zwingt, in einer Art „aseptischem Panikraum“ permanent in Todesangst zu zittern. Etwas mehr Gelassenheit würde uns allen viel mehr dabei helfen, durch diese Pandemie zu kommen, als die Menschen mit „Schockwellen“ noch mehr in Angst und Schrecken zu versetzen.

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Beitragsbild Drosten: imago images / Christian Ditsch

René Gräber

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3 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Avatar
    Frecot, Hartwig

    22. September 2020 um 09:42

    Von Anbeginn dieser „Pandemie“ habe ich gesagt da stimmt etwas nicht, da haben mich die meisten ungläubig angeschaut und mittlerweile sagen genau diese „das ist ja schlimmer als du vorausgesagt hast“

  2. Avatar

    Warum darf der Mann nicht mal in einer Vorabendsendung des ZDF dem Volk die Angst nehmen ? So wie übrigens viele andere vernünftige, hoch gebildete Mediziner und Umweltbiologen auch?
    Was bezwecken die Politiker und die gleichgeschalteten Medien?
    Das ist eine Diktatur, die DDR war dagegen ein Ponyhof!
    Die unglaublichste Nachricht des Tages:
    Drosten bekommt das Bundesverdienstkreuz ?
    Bitte lieber Gott, lass das ein fakenews sein!!!!

  3. Avatar
    Andreas Hoffmann

    25. September 2020 um 06:06

    Herzlichen Dank für den wichtigen Beitrag! Und Respekt und Dankbarkeit für den Mut, die Wahrheit in der Öffentlichkeit zu sagen. Ja, der Mann hat Recht! Meine Unterstützung haben Sie. Was ich von Anbeginn dieser Situation um Covid-19 Sars 2 vermisse, ist der Nachweis der, stereotyp behaupteten, Gefährlichkeit…

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