Privatpatienten als Versuchsobjekt?

Was sich im ersten Moment völlig absurd anhört, ist jedoch Tatsache. Privatversicherte ermöglichen den medizinischen Fortschritt, da bei der Behandlung häufig ein drastischer Unterschied zwischen Privatpatient und Kassenpatient gemacht wird.
Oft haben beide dasselbe Problem, werden beim Arzt jedoch völlig unterschiedlich behandelt. Während der Kassenpatient oft nur kurz untersucht und schnell abgespeist wird, werden beim Privatversicherten sofort alle möglichen Tests und Untersuchungen angesetzt.

Der Kassenpatient (der am Vortag noch Bauchschmerzen hatte), gönnt sich etwas Ruhe und siehe da, am nächsten Tag sind die Bauchschmerzen verschwunden, der Arzt hatte mit seiner Diagnose („das wird schon wieder“) völlig recht.
Der Privatpatient hingegen, der am Vortag einige Untersuchungen über sich ergehen ließ und auch in den nächsten Tagen einige Tests machen muss, wird mit der Diagnose konfrontiert, dass man zwar nichts Gefährliches gefunden hätte, jedoch dieses und jenes, das man unbedingt im Auge behalten müsse.

Fest steht, dass Privatversicherte uns anderen den medizinischen Fortschritt ermöglichen, da sie ohne nachzufragen häufig neue Therapien mitmachen, sowie neue Medikamente nehmen und Tests über sich ergehen lassen. Dafür zahlen sie auch noch höhere Versicherungsbeiträge.

Die Zeit der Selbstversuche in der Medizin (es sei an löbliche Menschen wie Max Pettenkofer, der Cholera-Bakterien schluckte, um sie zu erproben und Werner Forßmann erinnert, der die Herzkatheterisierung an sich selbst ausprobierte) sind ein für allemal vorbei.
Heutzutage werden Privatpatienten für Versuche aller Art herangezogen – natürlich ohne ihr Wissen.

Einige Vorteile haben aber auch Privatversicherte: Sie werden ausführlicher untersucht, warten kürzer auf Operationen und andere medizinische Untersuchungen.

René Gräber

René Gräber

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