Der Preis des Lockdowns: In vier Wochen so viele Selbstmorde wie in einem Jahr – Beispiel USA

Die Zahl der Selbstmorde erreichte in den USA innerhalb von vier Wochen das Maß eines ganzen Jahres, dies bestätigten so Ärzte und Krankenschwestern am kalifornischen John Muir Medical Center.

Dr. Mike deBoisblanc leitet die Notaufnahme am Krankenhaus in Walnut Creek nahe San Francisco. Zwar hatten sich die Krankenhäuser in dieser Region gut auf die vielen COVID-19-Patienten vorbereitet, doch die erwartete Pandemie hat einen ganz anderen Charakter angenommen. Was da im Wesentlichen hereinkam, waren Suizidversuche.

Es waren so viele, dass sich die Mediziner dazu entschließen mussten, die Öffentlichkeit zu alarmieren. Sie wurden mit einer Welle von Selbsttötungen und versuchten Selbsttötungen konfrontiert, die sie nicht einfach ignorieren wollten.

DeBoisblancs Kollegin heißt Kacey Hansen und arbeitet seit 33 Jahren in diesem Krankenhaus als Pflegerin. Sie ergänzte dazu, dass soziale Isolation eben ihren Preis hat, und sie habe dieses Geschehen fast vorausgeahnt. Allein, das, was da jetzt geschehen ist, sei noch schlimmer als ihre Befürchtungen.

Das Besondere an der aktuellen Corona-Situation besteht darin, dass diese Menschen sehr entschlossen vorgehen, weil sie unbedingt sterben wollen. Daher ist es uns nicht möglich, alle zu retten, klagt die Pflegerin Kacey Hansen.

Es sind vor allem junge Erwachsene, die durch Suizide sterben, die wiederum ausgelöst werden durch Isolation, Arbeitsplatzverlust und Stress. DeBoisblanc ergänzt dazu, dass die sogenannte „Shelter-in-Place“-Politik deshalb eingeführt worden ist, damit die Infektionskurve so abgeflacht werden kann, dass die Ressourcen der Krankenhäuser nicht hoffnungslos überfordert werden. Doch längst sei genau dies gut erreicht und diese strenge Form der Quarantäne ist wirklich nicht mehr nötig.

Alle COVID-Patienten können in Kalifornien zumindest ausreichend versorgt werden, dennoch leidet die Gesundheit der Menschen in den Gemeinden auf ganz anderen Ebenen weiter.

Zahlen aus Deutschland sind derzeit widersprüchlich. Während der Charité Rechtsmediziner Michael Tsokos bereits Mitte Mai von „Corona-Suiziden“ sprach, geben das „offizielle Statistiken“ für Deutschland angeblich nicht her.

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Beitragsbild: 123rf.com – Evgeny-Atamanenko

René Gräber

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2 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Avatar
    Katrin Walde

    11. Juni 2020 um 02:15

    Hallo René,
    für Deutschland habe ich bezüglich des Anstiegs der Suizide durch die Krise gestern folgendes gefunden:
    „Es ist eingetroffen, wovor viele besonnene Köpfe gewarnt hatten: Während der Corona-Hysterie nahmen die Suizide bzw. Suizidversuche extrem zu. Für die Hauptstadt liegen jetzt erste alarmierende Zahlen zu Feuerwehr-Noteinsätzen vor. Das Ergebnis entspricht den schlimmsten Befürchtungen von Medizinern und Psychiatern, die eine Zunahme von Selbsttötungen während des Shutdown-Irrsinns vorausgesagt hatten.
    Von März bis April gab es demnach in der Hauptstadt gegenüber den Vorjahresmonaten ein Plus von 300 Prozent allein bei Todessprüngen, bei Überdosen von Medikamenten eine Zunahme von 166 Prozent. Das geht aus Zahlen hervor, die der Berliner FDP-Abgeordnete Marcel Luthe vom Senat (Landesregierung) erfragt hatte.“
    https://www.deutschland-kurier.org/corona-hysterie-300-prozent-mehr-todesspruenge-in-der-hauptstadt/
    Liebe Grüße
    Katrin

  2. Avatar
    Erwin Fritzen

    28. Juni 2020 um 14:05

    @Katrin Walde. Vorsicht bei diesen Zahlen. Sie sind selektiv ausgewählt und in einem rechtslastigen Medium (STERN: „BILD von rechts“) verbreitet. Ausgewertet wurde der Einsatzcode der Berliner Feuerwehr 17DO1 für Suizidversuche durch Sprünge aus mehr als 10m Höhe. Im Jahresvergleich 2018 (12) zu 2019 (7) hat sich die Zahl fast halbiert. Im Monatsvergleich März 2019 (1) zu März 2020 (0) um 100% verringert! (Que: CORRECTIV Recherchen für die Gesellschaft). So kann man mit Statistik spielen.
    Gilt gegenwärtig auch für die regierungsamtlichen Co.19-Statistiken.

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