Psychische Krankheiten: helfen hochdosierte Vitamine besser als Psychopharmaka?

1. Januar 2018 | Von | Kategorie: Krankheit

Bei schweren Psychosen infolge schizophrener Grunderkrankungen sind Psychopharmaka generell die Mittel der Wahl. Doch sind die Antipsychotika (Neuroleptika) mit schweren Nebenwirkungen auf das gesamte Nervensystem verbunden. Auch tiefe Depressionen werden gewöhnlich mit Antidepressiva behandelt, wobei nicht immer eine Besserung eintritt.

Die Zellular-Medizin knüpft an diesem Punkt an ältere Erkenntnisse an. Ausgehend von der Hypothese des Nobelpreisträgers Linus Pauling sind hochdosierte Vitamine ein effektives Mittel zur Unterdrückung von Psychosen und zur Heilung von Depressionen. Pauling empfahl schon 1968 bei psychischen Krankheiten die Gabe von hohen Konzentrationen Niacin (=Vitamin B3, Quelle) . Der Wissenschaftler empfahl auch andere Vitamine in hohen Dosierungen einzunehmen. Denn die meisten dieser Vitalstoffe sind nicht nur für alle physiologischen Funktionen unentbehrlich, sondern wirken auch als Antioxidantien. Damit beugen sie der Krebsentstehung vor und unterdrücken Entzündungen.

Bereits 1963 fiel britischen Psychiatern auf, dass viele ihrer Langzeit-Patienten sehr oft auch an Skorbut litten. Eine Sofort-Intervention mit hohen Dosierungen von Vitamin C bewirkte auch eine deutliche Linderung der psychischen Beschwerden.

Es ist schwer zu erklären, warum solche alternativen Ansätze von der konventionellen Medizin ignoriert werden. Vielleicht handelt es sich um die Schwierigkeit von Andersdenkenden, sich durchzusetzen oder sie leiden sogar unter Ausgrenzung durch ihre Fachkollegen. Sicher spielt auch das aggressive Pharma-Marketing eine Rolle. Denn Psychopharmaka sind ein Milliardengeschäft…

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