Coenzym Q10 und ASS/Brilique

  • Hallo an alle,

    seit Mai 18 habe ich 3 Stents. Dazu wurde mir Brilique 90 (1-0-1) bis Mai 19, lebenslänglich ASS100 (1-0-0) und natürlich Statine und Blutdrucksenker verschrieben.

    Seit einiger Zeit nehme ich aber auch CoenzymQ10.

    Nun bin ich auf folgende Information im Internet gestoßen:


    "Da Coenzym Q10 die Blutgerinnung fördert, sollten Personen, die blutgerinnungshemmende Mittel einnehmen, auf Q10 als

    Nahrungsergänzungsmittel verzichten oder zumindest Rücksprache mit dem Arzt halten."


    Mit den "Schulmedizinern" brauche ich darüber nicht zu sprechen (Mein Hausarzt wusste zum Beispiel gar nicht, was Q10 ist).

    Mein Homöopath hat mir empfohlen, im Zweifelsfall Q10 abzusetzen.

    Vielleicht sollte ich wirklich wenigstens bis Mai19 oder sogar lebenslänglich von Q10 absehen?

    Was habt Ihr für Empfehlungen?

    Was haltet Ihr von Auricularia anstelle von Statinen und ASS?

    Gruß

    Rolf

  • Mich intressiert immer mehr die Frage, wie die 'Blutverdünnung' als gewünsche Folge der entsprechenden Mittel überhaupt getestet und überwacht wird.


    Der Homöopath meiner Mutter riet dringend von ASS ab, und gab als Empfehlung Mittel wie Dr. Wolz Thromboflow und/oder OPC dafür einzusetzen. Das war dann auch die Medikation auf natürlicher Basis, weg von ASS, das letztendlich als Provokateur von Hirnblutungen bei Dauermedikation gilt. Q 10 (Quinomit) hat sie auch genommen.



    Eva

    "Primum nil nocere" - "Zuallererst nicht schaden!"
    (Hippokrates)

  • Herr Gräber hat auch über die Schädlichkeit von ASS geschrieben.Das ging auch durch die Presse.

    Und Q10 unter Statintherapie einfach weglassen ist auch keine gute Idee,weil es die schlimmste Statinnebenwirkung verhindert:Muskelschmerzen.Ich hab heutfrüh etwas von Gräber darüber gelesen und finde es nicht wieder,grrrrr.

    Aber das hier hilft vielleicht;https://www.arznei-telegramm.d…14_01&artikel=1001014_01k


    Und bitte lass den Blutzucker regelmäßig kontrollieren!


    Und ich weiss,dass es massig Alternativen gibt:Rotreishefe,Strophantin....

    Du musst Dich da reinfuchsen.

    Und evtl/ziemlich sicher mit Deinem Arzt reden.Weil es meist später Probleme gibt.

    Lieschen

    "Die Erde ist ein Spiegel.Gut und böse kommen immer gemeinsam daher und es ist an uns, zuentscheiden,wem wir uns zuwenden wollen."

    Voodoo

  • Hallo Rolf,


    du fragst nach Auricularia, daher nehme ich an, du hast dich schon darüber informiert. Es gibt einige Seiten dazu, auch mit Hinweisen auf Forschungsergebnisse. Ich selber habe ihn über zwei Jahre genommen und (wie ich schon an anderer Stelle schrieb) die besten Cholesterinwerte erhalten.

    Als Blutverdünner wäre er für mich auf jeden Fall den Statinen vorzuziehen. Aber das ist natürlich eine persönliche Entscheidung. Besonders dieser Hinweis war mir positiv aufgefallen:

    "Bei herkömmlichen blutverdünnenden Medikamenten können die Kollagenbestandteile der Gefässe angegriffen werden, bei Verwendung von Auricularia passiert dies nicht" Zitat: https://www.mykotherapien.com/vitalpilze/auricularia.asp

    Nebenwirkungen bezüglich Blutdrucktabletten (Sartane) konnte ich nicht feststellen, was beispielsweise beim Reishi und dem Maitake anders wäre, diese wechselwirken mit den Sartanen, da sie selber als ACE-Hemmer fungieren. Wie es sich mit Blutdruckmitteln auf anderer Wirkstoffbasis verhält, liegen mir keine persönlichen Erfahrungen vor.

    Um das Cholesterin bzw. das Verhältnis der Blutfette günstig zu halten, gibt es natürlich noch viele andere Maßnahmen, die ernährungs-und bewegungstechnisch eine Rolle spielen. Sollten hohe Cholesterinwerte als genetische Disposition vorliegen, dann gilt selbstverständlich die Begleitung und Kontrolle durch den Arzt in besonderem Maße.

  • seit Mai 18 habe ich 3 Stents.

    Hallo Rolf,

    mein Mann hat auch vor ein paar Jahren nach einem Herzinfarkt zwei Stents eingesetzt bekommen. Ich teste ihn ständig mittels einem Bioresonanzgerät, das seinerzeit auch einen drohenden Herzinfarkt angezeigt hat, schulmedizinisch waren seine Werte aber immer in Ordnung. Er ist schlank und sportlich und hat gerne Käse, Pizza, Pasta, Wurst und Brot gegessen und nicht wirklich an so Sachen wie Bioresonanz geglaubt, er ist ja Techniker.


    Ich hab ihm im ersten Jahr nicht von der schulmedizinischen Behandlung abgeraten, aber die Ernährungsberatung übernommen und er hat die Werte schulmedizinisch überwachen lassen.

    Das bedeutet, die schulmedizinische Medikamentation wurde an die nun gesündere Ernährung angepasst und nicht umgekehrt, das bedeutet, dank gesunder Ernährung konnte er die Medikamente sehr schnell niedriger dosieren.


    Ich weiß nicht, woher das Q10 in Nahrungsergänzung gewonnen wird, ich halte nicht sehr viel von extrahierten oder synthetischen Einzelgaben in Kapseln und Tabletten, vor allem auch wegen der Zusatzstoffe und weil viele Menschen dann glauben, ihre Ernährung nicht umstellen zu müssen. Q 10 ist z.B. in Sesam, einfach die Samen, schwarze oder weiße essen, z.B. zusammen mit Leinsamen und Haferflocken und Kokosmilch.

    Ich selber bin kein Gegner von ASS, halte es aber für wichtig, die Arterienwände aufzubauen, damit sie eben nicht platzen, da kann ich Schachtelhalmkrauttee empfehlen, wegen dem Silizium, das in pflanzlicher Form eben bioverfügbar ist.


    Informiere dich auch über die neuen Erkenntnisse zu Herzinfarkt von Herzchirurg Professor Dr. Axel Haverich.

    Ebenso über Arteriosklerose und andere Autoimmunkrankheiten im Zusammenhang mit der Sialinsäure Neu5gc in rotem Fleisch und Milchprodukten.


    Fluorid (in Zahnpasta und Billigsalz) halte ich für mitverantwortlich, dass Arterienwände sich verhärten und brüchig werden, ebenso sind Pestizide, Insektizide, Schwermetalle u.a. Gifte mitbeteiligt, dass Bakterien u.a. Einzeller Entzündungen verursachen.


    Zuviel Gluten im Getreide würde ich anfangs auch meiden, solange die Arterienwände unterversorgt sind, weil Gluten reizt. Wenn man aber wieder gute Arterienwände hat, ist Vollkorn durchaus auch gesund, vor allem gekeimt.


    Ich an deiner Stelle würde viel Gemüse essen, vor allem biologisches, auch Fermentiertes wie Sauerkaut, saure Rüben und Kimchi, ebenso Beeren, Nüsse, Samen und Kerne, Hülsenfrüchte, Linsen, Erbsen, Bohnen, Tofu, ausgewählten Fisch (nicht aus Aquakultur), hin und wieder Geflügel und Eier.


    Wenn man mal sündigt, hilft meiner Erfahrung nach, Heilerde mit Wasser, das bindet schädliche Fette.


    Obwohl man anderes erzählt, teste ich Alkohol wie Bier durchaus positiv, wenn es in Maßen ist, vor allem auch wegen dem beruhigendem Hopfen.


    Mein Mann hat jetzt übrigens bessere Werte als noch vor seinem Herzinfarkt und ist völlig gesund, schulmedizinisch und nun auch nach dem Ergebnis der Bioresonanztestungen.


    Die Ärztin hat bei der letzten Untersuchung gesagt: "Was immer sie machen, machen sie es weiterhin so."


    Dir auch alles Gute!