Impfen oder nicht impfen?

  • Dirk, das ist so gruselig- und das ist frei zugängliches Wissen? Wenn das aber bekannt ist- wieso wird nichts dagegen unternommen?

    In welchem Impfstoff sind die HeLa Zellen? Für HPV?

    Warum nichts dagegen unternommen wird? Weil es nicht durch die Mainstreammedien geht. Weil sich niemand dafür interessiert. Weil Impfen ein gut 200 Jahre altes Dogma ist. Weil Menschen, die hier so einiges kritisch hinterfragen in die Spinnerecke gestellt werden. Weil Impfkritiker angefeindet und denunziert werden. Weil kritische Wissenschaftler mundtot gemacht werden und ihre Existenz verlieren können. Usw......


    HeLa-Zellen finden sich z.B. in Impfstoffen gegen Masern, Mumps oder auch Tollwut.

    Fetale Zelllinien werden genutzt beispielsweise zur Herstellung von Impfstoffen gegen Röteln- und auch Windpocken.
    VERO-Zelllinien, also tierische Krebszellen, überwiegend Krebszellen der Grünen Meerkatze, werden genutzt zur Herstellung von Impfstoffen gegen Grippe und Hepatitis A.

    Die Aufstellung ist aber nicht vollständig, außerdem "erfindet" sich die Pharma in diesem Bereich immer wieder neu. Die Entwicklung von Impfstoffen mit Hilfe der Gentechnik nimmt z.B. immer weiter zu.


    Ein wirklich sehr empfehlenswertes Buch über die HeLa-Zellen, bzw. über die Geschichte der Henrietta Lacks, ist das über 500 Seiten starke Buch der amerikanischen Wissenschftsjournalistin Rebecca Skloot, die hierfür fast 11 Jahre in den gesamten USA recherchiert und die Familie Lacks dabei interviewt hat. Mit den Erlösen aus dem Verkauf ihrer Bücher hat sie die Henrietta Lacks-Stiftung gegründet und unterstützt dadurch die Familie Lacks, die von all den Schweinereien und den daraus resultierten, riesigen Gewinnen aus der Forschung mit den HeLa-Zellen jahrelang nichts wussten. Durch die Stiftung konnten z.B. acht Nachkommen von Henrietta Stipendien für´s Studium bekommen.

    Die Stiftung unterstützt aber auch Menschen, die ohne ihr Wissen von der US-Regierung mit sexuell übertragbaren Krankheiten infiziert wurden.


    Ich kann das Buch von Rebecca Skloot wirklich jedem empfehlen, der sich etwas näher mit der Materie befassen will.


    Einfach mal recherchieren (Rebecca Skloot, Die Unsterbilchkeit der Henrietta Lacks) Wird hier sonst zu lang. Immerhin dauert mein Seminar zu diesem Thema gute 2 bis 3 Stunden.

  • Das ist einerseits ja sehr "interessant"- gleichzeitig auch so dass man es eigentlich nicht so genau wissen will...

    weil- wir sind ja praktisch alle betroffen. Wir sind selbst geimpft, haben auch unsere Kinder nicht unbedingt davor bewahren können, zum Teil aus Unwissen, zum Teil aus Druck von Arzt oder Umgebung.

    Und solange es also keine "Lösung" gibt- sprich Heilung aus den resultierenden Problemen wird die "Masse" das auch nicht wissen wollen oder Annehmen.

    Denn ist es nicht so: Es kann nicht sein was nicht sein darf!?


    Also muss man auch bei der Aufklärung über dieses Thema auf die Ängste der in dieser Weise "vergewaltigten" Menschen eingehen.

    Die Verurteilung der "Anderen" die das alles nicht "interessiert" ist doch rücksichtslos; wie kann man die Opfer verurteilen?

    Wie reagiert Dein Publikum in solchen Seminaren?

  • Wer hat hier wen verurteilt? Derjenige, der es eigentlich nicht so genau wissen will .... ja was denn? Dann soll er es lassen und so weiter machen wie bisher.

    Ich kann lediglich Informationen anbieten, was der Einzelne dann damit anfängt, muss er selbst entscheiden.


    Das Publikum in meinen Seminaren ist kein Maßstab, da sich eigentlich nur Interessierte anmelden, die schon von sich aus ziemlich kritisch bei diesem Thema und auf der Suche nach weitergehenden Informationen sind. Die meisten sind allerdings geschockt und teilweise auch mehr als wütend über die Tatsache, das etliche Informationen sogar von offizieller Seite unterdrückt werden. Auch habe ich immer wieder Teilnehmer, die irgendwie mit Impfschäden konfrontiert waren oder noch sind.

  • Lieber Dirk, damit habe ich doch nicht Dich gemeint! Wahrscheinlich habe ich mich ein bisschen unglücklich ausgedrückt- das ist nicht so einfach, schriftlich, weil Körpersprache und Tonfall wegfallen.

    Ich finde es super dass Du in Sachen Impfung Unterwegs bist, weil man als kritischer Mensch zumindest bei den Ärzten sehr leicht angegriffen wird. Da ist es schon gut wenn man seinen Standpunkt vertreten kann. So besteht Hoffnung dass auch die Ärzte sich mit dem Thema befassen und aufhören Eltern unter Druck zu setzen, die sich anschließend Vorwürfe machen usw.

    Ist bekannt was der Körper mit den Zellen anfängt- werden sie vom Immunsystem bekämpft?

    Können diese Zellen später noch im Körper nachgewiesen werden- wahrscheinlich nicht, oder?

    War es Dr. Klinghardt der gesagt hat dass er keinen Autisten kennt der nicht geimpft wurde?

    Diese Aussage klang so als ob es ohne Impfung keine Autisten gäbe?

  • Also die Klinghardtaussage er kenne keinen Autisten, der nicht geimpft wurde, ist nur insoweit richtig, daß ER keinen kennt. Meine Tochter ist Autistin und ist definitiv niemals geimpft worden, weil ich schon vor ihrer Geburt impfkritisch war. Ich hatte kurz vor der Schwangerschaft eine absolut stümperhafte „Amalgamsanierung“. Bei Autismus steht daher für mich Quecksilber an erster Stelle aber nicht ausschließlich aus Impfungen.


    LG

    Gudrun

  • Hallo gefeu, Hallo Dirk,

    ich wusste schon viel über die Nachteile von Impfungen, aber nicht sooo detailliert, bin auch absolute Gegnerin.

    Nach euren Berichten läuft es mir immer noch kalt den Rücken runter,vor allem, wenn man im Bekanntenkreis mitbekommt, mit welchen Argumenten sich die Menschen impfen lassen, bzw. ihre Kinder. Echt gruselig.....

    Wenn man nicht geimpft ist, was einem da so alles passieren kann, wie es täglich in der Zeitung propagiert wird.

    Vielen Dank an euch und euren Ausführungen. Ich werde mir es ausdrucken und vielleicht,wenn gewünscht, auch weitergeben.

    Liebe Grüße

    tanteallround

  • Lieber Dirk, damit habe ich doch nicht Dich gemeint! Wahrscheinlich habe ich mich ein bisschen unglücklich ausgedrückt- das ist nicht so einfach, schriftlich, weil Körpersprache und Tonfall wegfallen.


    Ist bekannt was der Körper mit den Zellen anfängt- werden sie vom Immunsystem bekämpft?

    Können diese Zellen später noch im Körper nachgewiesen werden- wahrscheinlich nicht, oder?

    Medjoul , alles gut, ich habe Deine Aussagen nicht als persönlichen Angriff verstanden. Und das mit dem Tonfall und der Körpersprache passt natürlich, ist in einem Forum aber immer ein Problem.


    Wie der Körper mit den Zellen umgeht, ist meines Wissens bisher nicht erforscht. Ob sie später im Körper nachgewiesen werden können, auch nicht. Angeblich.

    Warum soll man das aus Sicht der Hersteller auch tun? Solche Verunreinigungen sollen nach Angaben der Hersteller nach dem eigentlichen Herstellungsprozess herausgefiltert werden. Diese Aussage ist in meinen Augen aber mehr als grenzwertig, fällt mir dabei doch spontan SV40 (Simian-virus 40) ein, ein Virus aus der Gruppe der Polyomaviren.


    Dieses "Affenvirus 40" kommt in Rhesusaffen und auch Makaken vor, können allerdings auch Menschen infizieren. Und genau das ist passiert.
    Sogar in extremem Umfang.

    Nämlich Ende der 1950er Jahre, als massiv gegen Polio geimpft wurde. (Schluckimpfung ist süß, Kinderlähmung ist grausam). Erst 1960 wurde entdeckt, dass in den Zellkulturen der Nierenzellen der Rhesusaffen, auf denen der Polio-Impfstoff gezüchtet wurde, dieses Poliomavirus enthalten war. Und genau dieses Virus ist für die Entstehung diverser Krebsarten verantwortlich. Erst später hat man dann entdeckt, dass SV40 bei Personen nachweisbar war, die an Krebs erkrankt waren. Zwar haben epidemiologische Untersuchen keinen eindeutigen Zusammenhang finden können, ein Restrisiko bleibt aber dennoch. Vielleicht ist das ja auch mit ein Grund, warum heute dermaßen viele Menschen, die zum damaligen Zeitpunkt gegen Polio geimpft wurden, an einer Krebserkrankung leiden.


    Wie gesagt, die Pharma-Industrie bestreitet solche Vorwürfe. Eben mit dem Hinweis auf die Filterung der Impfsuspension. Allerdings hat man (genauer weiß ich das im Moment leider nicht) eine Impfdosis ohne Etikett zur genaueren Analyse an ein Labor geschickt, mit dem Ergebnis, dass entsprechende Viren nachweisbar waren.

    So - jetzt finde mal jemanden, der finanzkräftig genug ist, um hieraus eine unabhängige Studie zu basteln .....

  • Danke Gudrun für das Stichwort Hg-Verbindungen.

    Aber es gibt ja auch andere Gifte, darauf komme ich auch noch zu sprechen. Auch wenn du deine Amalgamplomben los hast, Quecksilber bekommt man auch auf dem Wege der Energieversorgung mittels Kohlekraftwerke. Die haben sehr hohe Schornsteine damit CO2, Mikrostaub mit Hg möglichst fein verteilt wird und somit statistisch gleichmäßig auf die Landschaft verteilt wird, aus der unsere Landwirte Nahrung für uns produzieren. Hg reicht ja noch nicht aus um uns komplett zu vergiften. Dafür bekommt ein Landwirt noch eine Menge Fungizide, Pestizide usw. von den Chemiekonzernen, damit er seine Erzeugerarbeit auch effizient Schädlings- und Unkrautfrei verrichten kann. Da die höherrangigen Organismen (zu denen wir uns auch rechnen) die Gifte akkumulieren, weil es kein Organ gibt das sie schnellstens entsorgt,, bekommen wir mit der Zeit kostenlos irgendwelche schwer zu identifizierende Probleme irgendwo im Körper.


    Der Körper wird sie nur sehr schwer los, wenn man nicht nachhilft. Die Halbwertszeiten liegen zwischen 30 und 60 Jahren d.h. nach dieser Zeitspanne ist erst die Hälfte des Anfangsbestands weg. Gleichzeitig bauen wir den Bestand ja weiter auf.

    Welche Gifte von den nunmehr über 100.000 im freien Markt verfügbaren, wir suchen lassen können ist eine fast unmögliche Diagnostik. Denn diese Frage wird man sofort gestellt bekommen, wenn man seine Blutproben zur Untersuchung bereitstellt.


    Das Entgiften wird eine lebenslange Aufgabe, weil man die Halbwertszeiten nicht auf wenige Wochen abkürzen kann, sondern bestenfalls auf 8-15 Jahre. Wobei diese Werte noch sehr wolkig sind. Gudrun, es kann also sein, dass deine Tochter die Gifte schon während deiner Schwangerschaft erhielt, zumal du ja schreibst die Entamalganisierung sei sehr stümperhaft erfolgt.

    Ich habe in dem Forum "symptome.ch" einen Thread gefunden der sich genau mit dieser Thematik befasst. Der Starter Gini dieses Threads hat sich unheimlich viel Mühe mit der Recherche gemacht. Den Anfangsteil habe ich nach Gutdünken mal zusammenkopiert, weil es die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit enthält. Ich lade die Datei mal hierher yamedo.de/forum/core/attachment/202/ und hoffe, dass sie nicht entfernt wird. Die ersten 2 Seiten überspringen, dann kommt der Text des Gini.


    Die Gifte die den Impfstoffen beigemischt werden, sollen das Immunsystem anstoßen um Antigene zu bilden, die werden dann als Titter gemessen, so die Lehrmeinung. Wie der Mechanismus bei Mehrfachimpfung mit den gleichen Antigenen erklärt wird ist eher eine Glaubensangelegenheit. Ich vergleiche diese Geschichte mal mit meiner Idee und das muss man eher mit der leichten Schulter nehmen: Ich lasse mir den reinen Impfstoff (ohne Wirkstoffverstärker) unter die Haut jagen. Egal ob Einfach- oder Mehrfachtyp. Dann nehme ich einen Hammer und haue ihn auf einen freien Finger. Jetzt verspüre ich unmittelbar eine Schmerzwirkung und ordne diese der Impfung zu. Falls das nicht reicht, brauch ich ggf. einen schwereren Hammer- oder? Mal sehen wie der Titter aussieht.

  • Weißt Du zufällig auch ob bsw. innerhalb einer Impfung verschiedene Präparate existieren? Stichwort -Zwei-Klassenmedizin?

    ich vermute ja mittlerweile ganz fest, dass derjenige der genug bezahlt auch ein reineress Mittel bekommt.

    Ist ja auch mit Medikamenten so.

    Mein Hausarzt wollte mir mal Statine verschreiben, welche ich rigoros abgelehnte.

    Ich fragte ihn dann, wenn ich ihr bester Freund wäre, was würden Sie dem geben?

    Er lachte und ich bekam ein Rezept welches zwar teurer war, aber ohne Chemie.

    Wird doch beim Impfstoff ähnlich sein?:saint:


    LG

    Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    (Teresa von Avila)

  • Quatsch!

    Sorry der einzige Impfstoff , bei dem es eine andere Qualität für Private gibt, ist der Grippe-Impfstoff: 4 Erreger statt 3.

    Ob ich den haben möchte ...?

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Weißt Du zufällig auch ob bsw. innerhalb einer Impfung verschiedene Präparate existieren? Stichwort -Zwei-Klassenmedizin?

    Hm, nicht ganz einfach zu beantworten. Zum Zeitpunkt der damaligen Schweinegrippe-Impfung gingen ja zum Beispiel Gerüchte um, Politiker würden mit einem anderen, besser verträglicheren Impfserum geimpft. Ich habe dafür aber bis jetzt nichts gefunden, was das wirklich bestätigt, allerdings auch nicht ausschließt.


    Fakt ist aber, dass 2009/2010 die Stiko (Ständige Impfkommission) Schwangere als Risikogruppe eingestuft hat, wodurch für Schwangere damals eine Impfung ohne Wirkstoffverstärker empfohlen wurde. Im Rahmen der Schweinegrippe-Impfung (H1N1) wurde die allgemeine Bevölkerung mit Pandemrix® geimpft, einem Impfstoff von GSK (GlaxoSmithKline). Und der enthält eben die so genannten Adjuvantien als Wirkstoffverstärker, die aber auch für die Nebenwirkungen verantwortlich sind.

    Die Firma CSL Biotherapies bot dann ein wirkstofffreies Mittel für Schwangere an, wodurch es zu einem geringeren Risiko für fiebrige Infektionen kommen sollte.


    Fakt ist aber auch, dass es unterschiedliche Impfstoffhersteller gibt, die ihre Produkte auf den Markt werfen. Beispielsweise produzieren im Bereich der HPV-Impfung zwei Untenehmen die entsprechenden Impfstoffe: GSK den Impfstoff Cervarix® und Sanofi Pasteur MSD den Impfstoff Gardasil® .

  • Danke Dirk- hm, ich glaube ich würde die "prominente" Impfung wenn es die gäbe auch nicht haben wollen. Weil dann bleiben ja noch die o. g. Zellen.

    Ist die Krankheitsverhütende Wirkung nachgewiesen /gesichert? Nach dem was ich bisher gehört und gelesen habe, nicht. Gibt es dazu seriöse Studien?

    Bei Tollwut z. B. soll die einzige Möglichkeit zu überleben darin bestehen noch die aufwändige Impfung rechtzeitig zu erhalten?

  • Nee, es gibt bis heute keine Studie, die den tatsächlichen Nutzen einer Impfung eindeutig bewiesen hat. So etwas wird aus ethischen Gründen nicht durchgeführt, da man hierzu der Placebogruppe ja definitiv einen "Impfschutz" vorsätzlich vorenthalten würde.

    Überhaupt ist das mit dem Nachweis so eine Sache - selbst das PEI und auch das RKI geben ganz offen zu, dass der Antikörperanstieg im Blut nach einer Impfung nur als so genannter Surrogatmarker anzusehen ist. Man sagt also ganz einfach, erhöhter Titer = erhöhter Schutz. Was so aber nicht ganz stimmen kann, denn es werden Menschen mit hohem Titer krank, andersherum bleiben Menschen aber mit einem niedrigen Titer gesund.


    Zudem gibt es auch die Impfversager, also Impfungen, die keinen nachweislichen Titeranstieg bewirken. Allein das ist auch der Grund, weshalb mehrmals gegen eine Krankheit geimpft werden soll. Aber auch hierbei gibt es wiederum Impfversager. Zudem gibt es noch die so genannte stille Feiung. Hierbei erkranken Menschen an einer Krankheit, ohne dass diese aber ausbricht.


    Die Tollwut-"Impfung" direkt nach einer Tollwut-Infektion ist eigentlich eher so zu sehen, wie die Verabreichung eines Antiserums bei einem Schlangenbiss. Dabei wird das Schlangengift ja "neutralisiert".

    (Was dabei dann oft noch gegeben wird, ist eine Tetanusspritze. Bei blutenden Wunden, und das ist bei einem Schlangenbiss ja der Fall, aber unsinnig, denn die anaeroben Tetanus-Erreger sterben an der Luft ab. Was soll da eine Tetanusspritze bewirken?)

  • Neben den Impfmittelzusätzen gibt es ja auch andere schädliche Alltagsgifte die ähnliche Schäden bewirken und deshalb sollten auch da die Alarmglocken läuten:

    Triclosan – die allgegenwärtige Chemikalie greift die Darmflora an

    Triclosan ist ein Stoff, der die Darmflora schädigen kann – wie eine Studie der Oregon State University vom Mai 2016 ergab.

    Triclosan wurde zunächst in den 1970er Jahren ausschliesslich als Putz- und Desinfektionsmittel in Krankenhäusern verwendet. Heute ist Triclosan einer der weltweit am häufigsten eingesetzten antimikrobiellen Wirkstoffe und findet sich u. a. in den folgenden Produkten:

    Produkte, die mit Triclosan behandelt sind, meist mit bestimmten Eigenschaften beworben, z. B. mit "allergikergeeignet". Einschlägige Marken lauten Amicor, Sanitized oder Bactonix.

    Leider kann Triclosan sehr schnell über die Haut aufgenommen werden, gelangt auf diese Weise auch schnell in den Blutkreislauf und kann jetzt im Körper zu Schäden auf vielen Ebenen führen:

    Gesundheitsschäden durch Triclosan

    Triclosan gilt als endokriner Disruptor, kann also das Hormonsystem irritieren und zu Hormonstörungen führen. Der Stoff gilt überdies als Beschleuniger des Tumorwachstums bei Leberkrebs und kann ausserdem entzündliche Prozesse fördern. Triclosan kann auch die Muskeln schwächen – und da das Herz ein Muskel ist, zu einer verringerten Leistungsfähigkeit des Herzens führen.

    Triclosan wirkt gegen Bakterien zudem ähnlich wie wichtige Antibiotika (z. B. Doxycyclin) und kann daher aufgrund seiner Allgegenwärtigkeit bei Bakterien zur Resistenzbildung gegen diese Antibiotika führen. Die Bildung von Supererregern, die sich durch kein Medikament mehr bekämpfen lassen, ist die Folge.

    In der Studie der Oregon State University, die im Online-Magazin PLOS ONE veröffentlicht wurde, zeigten Wissenschaftler, dass Triclosan der Darmflora schwer zusetzen und auf diese Weise zu vielen chronischen Krankheiten beitragen oder diese – falls bereits eine Krankheit besteht – verstärken kann.

    Triclosan verändert die Darmflora

    Dr. Thomas Sharpton, Assistenzprofessor für Mikrobiologie und Autor der vorliegenden Studie stellte mit seinem Team fest, dass Triclosan die Darmflora sehr schnell verändern kann. Die Chemikalie ändert sowohl die Zahl der einzelnen Darmbakterienarten als auch die quantitative Zusammensetzung der Darmflora.

    "Die Angst vor Krankheitserregern führte in der Vergangenheit dazu, dass immer mehr antimikrobiell wirksame Produkte verwendet wurden", sagt Dr. Sharpton, "inzwischen aber wächst das Bewusstsein um die Wichtigkeit einer gesunden Darmflora für das Wohlbefinden des Menschen. Daher gilt natürlich auch jeder Faktor, der die Darmflora schädigt, als potentielle Krankheitsursache, die man am besten meidet."

    Manche Darmbakterien reagieren empfindlicher auf Triclosan als andere. Enterobakterien beispielsweise sind anfälliger, Pseudomonas-Bakterien hingegen sind widerstandsfähiger gegen Triclosan, was die Veränderungen der Darmflora erklärt.

    Manche Bakterien werden vollständig vernichtet, andere nur dezimiert und wieder andere werden kaum geschädigt und können sich sodann umso mehr vermehren. Das natürliche Gleichgewicht der Darmflora ist jetzt verloren, und die Basis für Krankheiten aller Art ist geschaffen.