Hypophysenadenom - OP ja oder nein

  • Ausserdem, wenn dein Argument stimmig wäre, müssten viel mehr Milch trinkende Menschen, gerade in den ärmeren Bev.- Schichten, Adenome haben.


    Die Inzidenz liegt bei 10/1.000.000 pro Jahr in D.

    es werden ja nur die gezählt, die gefunden werden.


    Bei systematischen Autopsie-Studien (Untersuchungen von Verstorbenen) werden bei 90% der Männern über 90 Jahren nach ihrem Tod Prostatakrebs-Zellen gefunden.

    Das wird bei Hypophysentumoren nicht viel anders sein, man müsste nur suchen und zählen.

  • Prostatarumor ist der Tumor der alten Männer..zum GLück weniger operiert als erwünscht...weil danach Nichts mehr läuft.

    Und häufig lassen sich die nächtlichen Toilettengänge gut mit Kürbissamen & Co. eindämmen.



    Beim Hypophysenadenom hast du ganz andere Probleme ab einer bestimmten Größe:

    -Es liegt auf der Kreuzung der beiden Sehnerven und schädigt ohne Behandlung diese irreversibel,;

    -der Hormonspiegel ist völlig irritiert , weil viele Ausgangshormone hier gesteuert werden;

    -ab einer bestimmten Größe findet im Hirn ein Verdrängungsprozess bei anderen Strukturen statt. Dh. weitere Hirnnerven werden evtl.geschädigt.


    Darum sind Hirntumore nicht vergleichbar mit Prostata- oder Mammakarzinomen.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

    Einmal editiert, zuletzt von Ragusa ()

  • Vor der Wende hatte ich ich in der wissenschaftlichen Arbeitsorganisation gearbeitet und wir hatten da Vorgabezeiten

    ermittelt die dem arbeitenden Menschen zum Feierabend noch etwas Energie für die Familie und dem Freizeitsport ließen.

    Wenn man am Tage etwa 1500 Kcal maximal, inklusive Grundumsatz(den von den Medizinern habe ich halbiert auf 750 Kcal/Tag),

    verbraucht, dann hat man den normalen Prolaktin* Spiegel, der am Tage entsteht mit ca. 8 Stunden tiefen Schlaf wieder rück gebaut!

    Kommt jetzt Mehrarbeit, höhere Intensität, Stress und ein hoher Anfahrweg dazu und man bremst sich in der Freizeit,

    oder zu Lasten der Familie und ruht sich also nicht zusätzlich mehr aus, dann wächst dieser Prolaktin Spiegel über die Jahre stetig an,

    bis zum Fallout, plus eventuell überarbeitet Hypophyse. Man muss je zivilisierter die Welt wird automatisch anfangen

    mit Kcal/Tag zu geizen!!! Das ist einer der Hauptgründe der Hypophysen Probleme neben der Ernährung und denn Seelen Medikamenten.

    Und noch eines jede Zigarette, jedes Gläschen Wein, jeder Joint oder stärker, führt zum einem kleinen Höhepunkt wo

    Serotonin erzeugt wird, Dopamin verballert wird und Prolaktin entsteht.

    Wenn man das alles betrachtet und verändert, dann kann man über die Jahre die Hypophyse wieder gesund bekommen.

    Das heißt aber ein Eremit zu werden, was sich aber langfristig lohnt.

    Nach 3 oder mehr Jahren Abstinenz in vieler genannter Hinsicht, ist man dann wieder etwas höher belastbar und

    kann ab und zu einmal wieder sündigen. Obwohl ich zum Beispiel Eremit geblieben und mich sehr freue wenn ich

    einmal einen treffe der es mir gleicht tut, mit ähnlichem Resultat!


    Liebe Grüße AS


    * Prolaktin normal


    Mann 15 Mikrogramm/Liter Blut

    Frau 20 Mikrogramm/Liter Blut

  • Hallo ihr Lieben,

    da ich meine Ernährung ja weitestgehend umgestellt habe, konnte ich schon Verbesserungen bemerken - es hat also auch etwas damit zu tun, und mit den über die Jahre aufgestauten Vergiftungen.


    Mittlerweile ist mein jüngerer Sohn (27) so weit, dass er meine Entscheidung zum Ganz-lassen meines Kopfes voll unterstützt, auch wenn es länger dauert. Wie auch schon im Thread geschrieben wurde: den Ärzten ist es egal, wie es einem hinterher geht.


    Ich denke, niemand wird sich diesem Risikoi aussetzen.

    Lädierte Hirnnerven heilen schlecht bis gar nicht!

    Das ist unverantwortlich!!!

    Doch, es gibt erstaunlich viele Leute, die das unumwunden und ohne großes Zögern machen lassen. Schlecht informiert, auch von den Ärzten, selbst in renommierten großen Kliniken.


    Der ältere Sohn (30) ist unbedingt für eine OP, weigert sich aber mit den unabsehbaren Folgen zu befassen - die die gleichen sein können wie die der Erkrankung.


    Beim Endokrinologen war ich anfänglich - die hatten einen Deal mit der Klinik und wollten SOFORT operieren, händeklatschend (wirklich!! das war wie im Horrorfilm). Auch der nächste sagte, dass er die alle gut kennt - eine neutrale Einschätzung halte ich im Umkreis von Hamburg für schwierig mittlerweile :(


    Fachleute der SM ?? Nee, das Thema ist wirklich durch. Die schieben einfach ALLES auf den Tumor und untersuchen nicht weiter. Alle wollen nur eine OP. Damit wären sie raus, aber ich steh dann trotzdem allein da. Nein, geht nicht mehr. Ähnlich übrigens in den Kliniken, je größer umso ahnungsloser. Nach der 1. Diagnose 2015 habe ich erst jetzt, vor 2 Monaten, erfahren, wie die Lage sich darstellt. Kein anderer Neurochirurg hat mir auch nur annähernd plausibel erklärt wo was ist und was geschehen könnte, ohne bzw. nach einer OP. Wie gesagt, erst vor 2 Monaten.


    Ich nehme seit einiger Zeit neben der Ernährungsumstellung CBC-Öl (Vollkomplex) ein und alle Augenwerte haben sich verbessert, d.h. der Druck hat nachgelassen, ich interpretiere es auch als eine Verkleinerung des Tumors.

    MRT möchte ich so wenig wie möglich machen, da die Kontrastmittel nur sehr schwer wieder aus dem Hirn abbaubar sind und doch erhebliche Nebenwirkungen haben (können).


    Ich habe natürlich hin und wieder Angst, aber ich weiß: ich schaffe es - so ähnlich wie AS und andere, mit Ernährungsumstellung, Gedankenhygiene, Visualisieren, CBD und Gutes für mich tun.

    Stress habe ich übrigens auch seehr weit runtergefahren. Fällt mir teilweise schwer, weil es für mich Lebensziele und -aufgaben waren, wie Motorrad fahren, Haustier, Feuerwehr. Die Kids sind eh aus dem Haus und machen ihr eigenes Ding, aber das Muddi-Herz ......


    Blöd finde ich, dass ich ernährungstechnisch immer mal wieder ungesunde Heißhungerattacken habe. Meist sind es nur 1-2 Tage, die ich dann reletiv schnell wieder ausgleichen kann. Denke, mein Körper verzeiht mir und macht fleißig weiter mit bei meiner Heilung.


    LG

    Mar Tina

  • Mar Tina: ich beglückwünsche dich zu deiner mutigen Entscheidung, DU bist auf dem richtigen Weg.


    Mit dedrückten Daumen und Pfoten

    Hannah


    Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.

    (Cicely Saunders)

  • wäre das nicht was für die Neurochirurgie?


    In fast allen Fällen ist bei einem Hypophysenadenom eine Tumorentfernung durch die Nase (transsphenoidal) vorzunehmen.

    Bei den meisten Eingriffen werden mit Hilfe der Neuronavigation und der intraoperativen Kernspintomographie (MRT) durchgeführt.

    Es kann nach Lage und Ausdehnung sowohl die mikrochirurgische (Operationsmikroskop) als auch endoskopische Technik oder eine Kombination von beiden Anwendung finden.


    Quelle https://www.bkh-guenzburg.de/k…ie/hypophysenadenome.html


    LG


    Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    (Teresa von Avila)

  • wäre das nicht was für die Neurochirurgie?


    Ja, Lebenskraft, das ist richtig, doch durch meine mehr als schlechten Erfahrungen habe ich mich gegen eine OP entschieden. Außerdem kann mir keiner garantieren, dass es mir hinterher wirklich gut geht, ich kann die gleichen oder schlimmere bzw. mehr Symptome haben als jetzt. Und als Gravierendstes: wann immer ich an diese OP denke, sehe ich es sehr schlecht ausgehen. Mein Bauchgefühl sagt deutlich NEIN.

    Einmal editiert, zuletzt von kaulli () aus folgendem Grund: Antwort aus Zitat geholt.


  • Ja, Lebenskraft, das ist richtig, doch durch meine mehr als schlechten Erfahrungen habe ich mich gegen eine OP entschieden


    Moin Mar Tina:)

    vielleicht schläfst du ja doch noch einmal drüber, denn die Folgeerscheinungen bei keiner OP sind nicht von schlechten Eltern.Das willst du dir doch nicht geben oder?


    Allgemeine Abgeschlagenheit, Libidoverlust, Frieren, Kreislaufstörungen, niedriger Blutdruck, können Zeichen eines zunehmenden Hormonmangels sein und bei Belastungen ins Koma bis zum Kreislaufversagen führen. Meist wird zuerst nicht mehr genug Wachstumshormon (human growth hormoine, hGH) und Wachstumsfaktor (insulin-like growth-factor-I, IGF-I) gebildet. Dies führt zu Muskelschwäche und Fettstoffwechselstörung. Dann werden die Sexualhormone, schließlich sogar Schilddrüsenhormone und Kortison mit den genannten lebensbedrohlichen Folgen unzureichend vom gesunden Hypophysenrest angeregt. Durch die Ausdehnung in Richtung Sehnervenkreuzung können Blindheit eines oder beider Augen und bei starkem Druck auf die mittlere Hirnbasis hirnorganische Störungen verursacht werden.


    Ich habe dir gestern schon mal so sporadisch Fachkompetenzen herausgesucht und das war mein Bauchgefühl:saint:

    Eine 2. oder 3. Meinung kann nie verkehrt sein.

    Mach das Beste draus, denn der Glaube an das Gute kann auch Berge versetzten.<3

    Hier mal der Link

    https://www.primomedico.com/de…hysenadenome/#aerzteliste


    LG

    Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    (Teresa von Avila)

  • Vielen Dank, liebe Lebenskraft. Der Link, den du mir über die Klinik und Neurochirurgie gesendet hast, ist wirklich super und sehr informativ.


    Nachdem ich bereits vor 4 Jahren totgesagt wurde, gebe ich meinem Körper weiterhin die Chance, sich selbst zu regenerieren. Dass eine OP "vielleicht" angeraten wäre, liegt wohl auf der Hand, da der Tumor recht groß war - und vielleicht war der Gedanke der Ärzte nicht ohne Grund da. Aber nach den Erfahrungen - nee, geht gar nicht. 0 Vertrauen


    Meine Libido war am 14. August 2011 schlagartig weg, ebenso alle Hormone im selben Augenglick schlagartig auf eine 0-Linie geraten, als ich entdeckt hatte, dass mein damaliger Partner mich mehrere Jahre lang mit mehreren Frauen parallel betrogen hat. Ich hab ihn dann einer seiner Flammen überlassen - das Herz tat dennoch weh, und ich wollte es auch nicht wirklich wahr haben. Vielleicht begann da alles.


    Als das Aufdunsen 2014 begann (nach Innen und Außen) hatten die Ärzte auch noch keine Lust auf Untersuchungen ("Sie sind einfach nur fett"). Ein in Tropenmedizin erfahrener Mediziner meinte, alle Symptome würden auf eine schwere, lebensbedrohliche Infektion hindeuten, die sich ohne irgendwelche Hinweise aber nur seeeehr schwer finden ließen. Eine Genesung würde sicher 4-5 Jahre dauern (das ist jetzt so in etwa, und meine Symptome verbessern sich im Allgemeinen. Langsam, mal auf mal ab, dann wieder auf - und stetig)


    Mir haben die von mir besuchten Neuro-Chirurgen eine ganze Bandbreite von Symptomen erzählt, in denen (zusammengefasst) alles vorkommt. Bei der Frage nach dem Sein nach einer OP bekam ich ähnlich weit gefächerte Antworten, von


    auch bei Herausnahme der gesamten Hypophyse wäre es nur eine minimale Folge, ich müsste "vielleicht" irgendwann ein paar Schilddrüsenhormone nehmen, könnte nach 1 Woche wieder ganz normal am Leben teilnehmen und arbeiten gehen und auch die Schlafapnoe-Maske könnte ich ohne Probleme wieder nutzen.

    Der andere sagte: Die Maske dürfen Sie frühestens nach 8 Wochen wieder nutzen, bleiben mindestens 10 Tage in der Klinik unter Beobachtung und müssen wohl 3 Hormone nehmen

    Der Dritte sagte nur, was ich schon angeblich alles hätte (was allerdings nur seiner Phantasie entsprang) und wie es mir ohne OP gehen würde.

    Da die Negativdenkerei und -macherei sooo extrem waren und die Aufklärung sooo grottenschlecht und unterschiedlich, haben mein Körper und ich, im Einverständnis mit meiner Seele, beschlossen, es "so" zu schaffen.

    Die Mediziner sind nicht im Geringsten bereit, sich auf meine Gedanken einzulassen (Körper-Geist-Seele sind eins, und auch als solche zu behandeln. JEDE Erkrankung hat eine seelische Ursache, die gilt es zu bearbeiten. Zusammen mit Ernährungsumstellung und Entgiftung des Körpers!) Wenn die Ärzte mich dabei nicht begleiten wollen - okay. Ich habe Menschen um mich, die an mich glauben und mich unterstützen und ich werde es auch schaffen. Mit und ohne ärztliche Hilfe.


    Und, was noch dazu kommt, und was auch schon mein vor über 30 Jahren verstorbener Opa gesagt hat, der nach dem Ende seiner Arbeitszeit und damit einkehrender Sinnlosigkeit seines Lebens an Lungenkrebs erkrankte, der im Lauf der Jahre Metastasen gebildet hatte (was aber erst kurz vor seinem Tod festgestellt wurde): Wenn "Da" erstmal Luft rankommt, fängt es an zu wachsen und zu streuen - und das war dann auch so.

    Das Gleiche haben mir übrigens viele Bekannte erzählt, die Angehörige durch Tod nach Krebs-OP erlebt hatten.

    Wobei ein Tumor nicht automatisch Krebs ist....


    Also, ich mach mir schon auch meine Gedanken, bin am Ball mit Untersuchungen der wichtigsten Hormone und ihren Entwicklungen. Einen Endokrinologen wegen eines möglichen Prolaktinoms (die Werte sind stark gestiegen) werde ich aufsuchen, und weiter die anderen Werte im Auge behalten.

    Eine OP kann ich ja sonst immer noch machen .... dann NUR bei dem wirkich BESTEN und ZUVERLÄSSIGSTEN. Und der sitzt ganz sicher woanders als im UKE Hamburg !!!


    Ich danke euch allen sooo sehr herzlich für eure Anteilnahme, Mutmachungen, Aufmerksammachungen, Blickwinkeländerungen, Klinik- und Ärztetips und und und.

    Ihr seid alle wunderbar <3 DANKE <3

  • Ich danke euch allen sooo sehr herzlich für eure Anteilnahme, Mutmachungen, Aufmerksammachungen, Blickwinkeländerungen, Klinik- und Ärztetips und und und.

    Ihr seid alle wunderbar <3 DANKE <3

    Lieben Dank für ein nettes Kompliment an das Forum <3

    Und wünsche dir viel Kraft mit weiterhin Vertrauen ins Leben und Selbstheilungskräften.

    Eine kleine irische Reise verbindet althergebrachte Weisheiten mit keltischer Spiritualität.

    Möge sie dir helfen in Krisenzeiten.

    Sei gut beschützt:saint:

    LG


    https://www.youtube.com/watch?v=Zu3VwANi674

    Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    (Teresa von Avila)