Organspende...??

  • EMAH, es tut mir leid, dass du dir so viele Sorgen machen musst und Angst hast und ich wünsche dir, dass sich ein Herz für dich findet, das dir jemand gerne schenkt, nach seinem Tode!!!


    Ich denke du bist (verständlicherweise) sehr sensibel, was dies Thema betrifft, deshalb reagierst du über. Es hat dir keiner was Schlechtes gewünscht oder gar vorgeworfen nicht sterben zu wollen und Unwahrheiten kann ich ebenfalls nicht lesen oder wie du es nennst "plakative Unfwahrheiten", jeder hier berichtet von seinen Erfahrungen.


    Ich wollte mein Herz nicht spenden, da es mir dann vorkäme, als würde ich nach meinem Tode gezwungen werden in einem anderen, mir vollkommen fremden Menschen gezwungen zu werden, weiter leben zu müssen und meinen Frieden nicht finden, das sind meine Gedanken zum Thema.


    Grüße von Mara

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shapespeare: König Lear

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Ich kann Dirk nur recht geben.

    Die Verzweiflung,ständig an der Schwelle zum Tod zu leben,kann ich mir als gesunder,nicht akut bedrohter Mensch vermutlich garnicht vorstellen.Das maße ich mir auch nicht an.

    Aber ich habe schon seit Jahren ein doppeltes Nein in der Tasche und ich stehe dazu.

    Ich lüge nicht und ich wünsche auch niemandes Tod.Ich kann einfach für nicht mehr als mein eigenes Leben entscheiden und ich habe nunmal große Zweifel am Organaustausch zwischen verschiedenen Menschen-aus mehreren Gründen.

    Das kann man und das lass ich mir auch nicht vorwerfen.Meine Ablehnung,Organe gespendet zu bekommen, sagt ja genug darüber aus.Mit Zwang oder Moralkeulen läuft da garnichts-wie Herr Spahn auch gerade lernt.....

  • Heute soll ja über das Organspendegesetz im Bundestag entschieden werden.

    Was ist eigentlich wer keine Patientenverfügung verfasst hat oder andere Maßnahmen?

    Werden hier die Angehörigen befragt?

    Oder gehören dem Staat dann meine Organe?

    Muss man sich nicht auch öffentlich registrieren für eine Verneinung?

    LG

    „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.

    Dort treffen wir uns.“

    (Rumi)





  • Wer haftet eigentlich bei den Kassenbons in der Apotheke?

    Ich habe gelesen, da stehen die Namen drauf und die Kundennummer des Patienten

    Ferner weiß ein jeder wenn dieser Bon mal verloren wird, was dieser für Medikamente nimmt und kennt die Kundennummer und den Namen.

    Und das soll gesicherter Datenschutz sein?

    Die Bons in die Briefkästen der Finanzämter zu entsorgen wäre vielleicht auch mal ne Idee:/


    LG

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  • Die Bons in die Briefkästen der Finanzämter zu entsorgen wäre vielleicht auch mal ne Idee:/

    Sehr gute Idee! :thumbup:

    Hier bei mir gibt es eine Bächereikette, die alle Kassenbons als langen Streifen über die Theke rollen lässt. Abends ist dann der Kundenbereich vor der Theke komplett "zugemüllt".

    Einer anderer Bäcker weigert sich definitiv, die Kassenbons auszudrucken mit dem Hinweis, er sei Biobäcker und nicht bereit, den deutschen Müllberg weiter anwachsen zu lassen.

    "Nie hinterfragen. Niemand soll etwas in Frage stellen, wir sollten es einfach tun!" Lothar Wiehler, RKI

    Und wenn mir Drosten ein Sandwich macht - ist das dann wissenschaftlich belegt?

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Was ist eigentlich wer keine Patientenverfügung verfasst hat oder andere Maßnahmen?

    Werden hier die Angehörigen befragt?

    Ja, ohne Patientenverfügung werden die nächsten Angehörigen befragt. Aber die werden teilweise regelrecht bedrängt, bis sie einwilligen. Wenn sie sicher wissen, dass es der Angehörige nie wollte, dann dürfen sie ihn auch nicht transplantieren. Auf jeden Fall muss man einen Organspendeausweis immer im Geldbeutel haben und dann bei Organspende eben "nein" ankreuzen.


    LG

  • einen Organspendeausweis immer im Geldbeutel haben und dann bei Organspende eben "nein" ankreuzen.

    ... oder "ja" ankreuzen. Immerhin soll es ja massenhaft Menschen in Deutschland geben, die einer Organspende nach ihrem Tod zustimmen, wie man immer wieder hört. Diese Menschen haben leider noch nicht richtig mitbekommen, dass Tote niemals Organspender sein können.

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    Und wenn mir Drosten ein Sandwich macht - ist das dann wissenschaftlich belegt?

  • Ja, ohne Patientenverfügung werden die nächsten Angehörigen befragt. Aber die werden teilweise regelrecht bedrängt, bis sie einwilligen. Wenn sie sicher wissen, dass es der Angehörige nie wollte, dann dürfen sie ihn auch nicht transplantieren. Auf jeden Fall muss man einen Organspendeausweis immer im Geldbeutel haben und dann bei Organspende eben "nein" ankreuzen.

    Danke ;)

    Aber wahrscheinlich auch nur wenn man die Gesundheitsvorsorge hat die durch das Gericht bestätigt wurde.:/

    Sonst bleibt der Mensch Freiwild

    Ich sehe das gerad bei meiner Mutter die einen Betreuer hat und ich eben die Gesundheitsvorsorge verlangt habe und alle medizinischen Belange im Sinne zu ihrem Wohle mit entscheiden kann.

    Wir haben das alles vorher abgesprochen und ihre Organe wird sie schön zum Herrgott mitnehmen.:saint:

    ich habe auch gelesen, das man irgendwo Online-Register gegen Organspende widersprechen kann und die Ärzte das auch abrufen können.

    Weiß aber leider nicht mehr wo:/

    LG

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    (Rumi)





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  • ich habe auch gelesen, das man irgendwo Online-Register gegen Organspende widersprechen kann und die Ärzte das auch abrufen können.

    Weiß aber leider nicht mehr wo

    Meinst Du vielleicht so etwas hier?


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    2 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Juchuuuuuuuuu:thumbup:


    Bundestag lehnt Widerspruchslösung für Organspenden ab - Spahns Entwurf gescheitert:!:

    Jetzt kriegt er mal einen auf die Mütze, dieser in sich selbst verliebte Her:P<X


    sonnige Grüße und gibt sofort ein Freudenkäffchen

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    (Rumi)





  • Wenn das durchgehen würde, müsste auch die Sterbehilfe endlich in Deutschland eingeführt werden!

    Leider nein.


    https://www.youtube.com/watch?v=8TJFrdi_sHc


    Das Bundesgesundheitsministerium hat verhindert, dass Todkranke ein Medikament zur Sterbehilfe erhalten – Kritiker werfen dem Ministerium und seinem Chef, Jens Spahn, darum Rechtsbeugung und moralische Anmaßung vor. Im Schatten dieses Skandals werden die Sterbewilligen alleine gelassen. Hoffnung liegt auf dem Bundesverfassungsgericht, das im Februar zum Thema urteilen wird. Von Tobias Riegel.
    […]
    Auf den Punkt bringt das Thema die „Volksstimme“ aus Magdeburg:
    „Vieles bewegt sich (bei der Sterbehilfe) bisher in einer Grauzone. (…) Eine klare rechtliche Regelung allerdings gibt es: Schwerstkranke in auswegloser Lage können beim Arzneimittel-Bundesamt um tödliche Medikamente nachsuchen. In der berechtigten Annahme, dass ihr Einzelfall geprüft wird. Weit gefehlt: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat angewiesen, die Anträge pauschal abzuweisen. Woher nimmt der Nicht-Mediziner Spahn das Recht dazu? Vom Schreibtisch bestimmt hier ein Politiker rechtswidrig Schicksale. Bei der Entscheidung über Leben und Tod haben ideologische Vorbehalte und persönliche Befindlichkeiten zurückzustehen.“


    Das Bundesverfassungsgericht, wird im Februar darüber urteilen, ansonsten bleibt nur die Schweiz.



    Lebendige Grüße

    Hannah

    Freiheit der Mut, du selbst zu sein. (Osho)

  • Und wie immer gibt es zwei Seiten...


    Ihr feiert und ich schreibe meinen Kindern Briefe für ihre nächsten 8/11 Geburtstage.


    Da habe ich wohl Pech gehabt...

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Und wie immer gibt es zwei Seiten...

    Zu unserem Körper haben wir häufig ein sehr zwiespältiges Verhältnis.

    Er dient uns, aber wir sind oft nicht sehr dankbar dafür.

    Dabei ist er 24h am Tag für uns im Einsatz. Was er sich mehr als alles von uns wünscht ist ein ‚JA‘ zum Leben und zu dir selbst, unsere Freude sowie unsere Dankbarkeit.


    https://www.youtube.com/watch?v=Ps1W7WlMjPA


    Ich wünsche dir viel Kraft und Dankbarkeit

    LG

    „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.

    Dort treffen wir uns.“

    (Rumi)





  • Und wie immer gibt es zwei Seiten...


    Ihr feiert und ich schreibe meinen Kindern Briefe für ihre nächsten 8/11 Geburtstage.


    Da habe ich wohl Pech gehabt...

    Das habe ich jetzt nicht verstanden, wie meinst Du das?

    "Nie hinterfragen. Niemand soll etwas in Frage stellen, wir sollten es einfach tun!" Lothar Wiehler, RKI

    Und wenn mir Drosten ein Sandwich macht - ist das dann wissenschaftlich belegt?

  • Oha, sorry, das wusste ich nicht.

    "Nie hinterfragen. Niemand soll etwas in Frage stellen, wir sollten es einfach tun!" Lothar Wiehler, RKI

    Und wenn mir Drosten ein Sandwich macht - ist das dann wissenschaftlich belegt?

  • Solange nicht 100% erwiesen ist, dass man als Organspender und Lebensretter nicht doch Schmerzen spürt bei der "Ausweidung" sag ich mal, will ich kein potentieller Organspender sein. Ich habe in der Hinsicht schon genug gelesen von OP-Schwestern und!! Ärzten, die dieser Meinung waren und auch mit der Transplantationsmaterie involviert waren. Sie haben trotz der hohen Summen, die man damit verdient, damit aufgehört. Alle Achtung!! Ich hatte mal einen Ausweis mit "ja" angekreuzt, den ich vernichtet habe. So lange es nicht erwiesen ist und man auch keine Schmerzmittel erhält, was das Mindeste für solch eine Aufopferung wäre, wenn daran noch gespart wird, bei diesen Beträgen, die Transplantationsärzte verdienen, kann ich es für mich immer nur mit "nein" beantworten. Schade um die armen Menschen, vor allem junge und jüngere Menschen, die dringend darauf warten, weil sie ihr Leben noch vor sich haben. Ich für mich verzichte auch auf Organe, sollte diese Frage für mich mal auftauchen.

    Noch was zum Nachdenken: Wieso kommt es vor, dass Schwangere noch Kinder gebären, die vom Tod geweiht sind und danach auch sterben? Aber während der Geburt noch schwitzen? Dabei kann es sich um keinen Hirntod handeln. Für mich sind hirntote Menschen nicht tot, sondern haben noch Gefühle wie Schmerzen.

    Natürlich ist es für Betroffene jetzt schlimm, dass der Wunsch des Herrn Spahn nicht entsprochen wurde. Somit wird das jetzt wieder hinten angestellt und die Menschheit muss sich nicht mehr damit befassen. Wäre dafür entschieden worden, müsste sich nun jeder dafür oder dagegen entscheiden und die Ärzte wüssten, woran sie sind, falls sie einen sterbenden Menschen vor sich haben.

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier