Schmerzpatientin - Nervenschmerzen am Kopf

  • Hallo Dr. Medico! Hallo an alle im Forum!



    ich bin 49 Jahre, aus Wien und neu im Forum! Ich lese immer wieder gerne Eure Beiträge die mir eine gewisse Hilfestellung geben können.

    Ich selbst bin seit 2017 Schmerzpatientin und nehme 75mg Lyrica abends.


    Leider leide ich unter ziemlichen Nervenschmerzen im Kopfbreich!


    Ich erkrankte Ende 2015 offensichtlich verursacht durch den Ebstein Barr Virus an zerstörten Nervenenden und zwar am ganzen Körper. ( Meine Krankengeschichte im Detail würde Hier den Rahmen sprengen) Es hat sich einiges wieder gelegt aber Steifigkeit und Muskelschmerzen sowie nervenschmerzen im Kopf sind bis heute geblieben. Was mir sehr zu schaffen macht weil ich seit Jahren nicht mehr schmerzfrei bin.


    Meine Anfangsdosis waren 300mg Lyrica (150mg Morgens und 150mg abends) und 60mg Duloxitin plus 2X4 Novalgin Tabletten als Schmerzmittel. Nach 1 1/2 musste ich beide Medikamente ausschleichen lassen weil ich mit den Nebenwirkungen nicht mehr klar kam. Daraufhin bekam ich einen Rückfall sodass ich Lyrica wie gehabt einnehmen musste und ganz langsam ausschleichen musste bis auf die 75 mg. Duloxitin ist komplett weg!


    Meine Nervenschmerzen sind zwar unterdrückt aber nie ganz weg dann nehme ich noch zusätzlich hochdosiert Novalgien 3x30-40 Tropfen wenn es ganz akut ist ! Hilft allerdings auch nur mässig!


    Ich würde sehr gene ganz weg von den Schmerzmitteln und hier meine Frage: ich habe im Forum gelesen DLPA wäre eine Möglichkeit !?


    Könnte DLPA auch bei meinen Nervenschmerzen helfen?


    Ich würde mich über Ihre Antwort sehr freuen!


    Herzliche Grüße,

    waugilein

  • Schau mal hier: https://naturheilkundelexikon.de/DLPA-952056.html

    Vielleicht hilft Dir das ja noch etwas weiter?

    Ich wollte gerade DLPA erwähnen, du warst schneller :)



    Grüße Sie,


    wie bereits meine Vorredner meinten, DLPA ist ein effektives Werkzeug gegen Schmerzen. Es fördert die Produktion der sogenannten Endorphine. Ähnlich wie es CBD auch tut. Eine Kombination wäre daher ratsam. CBD hat positiven Einfluss auf das Zentrale-Nervensystem. Gegen die Nervenproblematik, wäre auch R-Alpha-Liponsäure und oder Baldrian eine Option. Baldrian verhindert den Abbau vom Neurotransmitter GABA.


    Zusätzlich würde ich Curcumin BCM 95 einnehmen und MSM, gegen die Schmerzen.


    Lyrica kenne ich und hat lt. Beipackzettel sehr gefährliches NW-Potential.


    Ich hoffe ich konnte ein Stückweit behilflich sein.

    HAFTUNGSAUSSCHLUSS: Für jegliche von mir gegebene medizinische Fachliteratur an Dritte, die aus Pro- und Kontrastudien oder aus Überzeugung basieren. Ebenso distanziere ich mich vom Konsum, Verkauf oder Vermittlungen illegaler Substanzen. Beiträge und PN-Nachrichten unter Vorbehalt und ohne Gewähr im Hinblick auf Dritte.


    Gesunde Grüße

    Dr. Medico

  • Hallo,

    Ich danke Euch allen vielmals für Eure Antworten!! Ich werde mir Eure Ratschläge zu Herzen nehmen und mich mal schlau machen und nachlesen bzw.auch die Kombination aus CBD, MSM, DPLA, R- Alpha Liponsäure und Curcumin BCM 95 versuchen.

    Habe seit Jahren und immer noch einen Ärzte Marathon zu bewältigen! Offensichtlich ist mir eine Fibromyalgie (lt. manchen Ärzten)geblieben samt den Nervenschmerzen im Kopfbereich.

    Ich bin selbstständig und mittlerweile fällt es mir schwer meinen Arbeits-,und Alltag mit den Schmerzen zu bewältigen.....Energie ist keine mehr da! Obwohl ich alles bis auf ein minimum reduziert habe...Fühle mich leer und erschöpft und völlig ausgelaugt, Müde .... ich finde seit Jahren in keine Lebensqualität zurück.

    Ich danke Euch nochmals sehr für Eure Hilfe!!


    Glg Waugilein

  • Gerne.


    Für die Energieeffizienz ist DLPA genau das richtige, weil es die Dopaminsynthese samt Noradrenalin im Gehirn stimuliert, ebenso eine Vorstufe des Thyroxin ist. Bedeutet die Schilddrüsen arbeiten darauf auf Hochtouren. Es ist ein reiner Energiespender. Belebt Körper und Geist.


    Viel Erfolg.


    Gesunde Grüße

    Dr. Medico

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    Gesunde Grüße

    Dr. Medico

    Einmal editiert, zuletzt von DrMedico ()

  • Wahrscheinlich fehlt auch Vitamin D, K2 und Magnesium.


    LG

    Nora

    Vitamin D Mangel kann durch und durch Lethargie verursachen. Es könnte auch ein Vitamin B12 Mangel vorliegen. Daher würde ich Mal rote und weiße Blutkörperchen bestimmen lassen, ebenso Homocystein-Serum. Adenosylcobalamin würde ich hier als B12-Form vorziehen, da es direkt in den Mitochondrienzellen ("Kraftwerke unserer Zellen") wirkt.


    Es kann aber auch an einem Neurotransmitter-Mangel liegen, hier vorteilhaft Dopamin. Dopamin ist ein reines Energiehormon. Hier eignet sich wie bereits schon erwähnt das DLPA bestens. Um die Gefäße hier nicht zu verengen, würde ich täglich 0,5 -1l Rote-Bete-Saft (Bio, Milchsäure vergoren) trinken. Durch die enthaltenen Nitrate, weiten sich die Gefäße.

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    Gesunde Grüße

    Dr. Medico

  • René Gräber

    Hat den Titel des Themas von „Schmerzpatientin“ zu „Schmerzpatientin - Nervenschmerzen am Kopf“ geändert.
  • Hallo, Ihr alle zusammen!


    Ich danke Euch so sehr für Eure so zahlreichen Ratschläge!

    Ich werde es jetzt mal CBD, MSM, DPLA, R- Alpha Liponsäure und Curcumin BCM 95 sowie UbichinoL,Vitamin D, K2 und Magnesium Einnahme versuchen ! Muss ich mir noch besorgen.

    Auch werde ich über einen Bluttest die bereits von Dr. Medico oben erwähnten Blutwerte untersuchen lassen!


    Ich bin Euch allen wirklich so dankbar das Ihr Euer Wissen und Hilfestellungen weiter gebt!

    Als Laie ist es für mich leider nicht so einfach das richtige zu finden. Da ich selbst nicht mehr weiß wonach ich suchen soll!


    ICH DANKE EUCH!!


    Herzliche Grüße, Waugilein

  • Vergessen Sie Adenosylcobalamin nicht.

    HAFTUNGSAUSSCHLUSS: Für jegliche von mir gegebene medizinische Fachliteratur an Dritte, die aus Pro- und Kontrastudien oder aus Überzeugung basieren. Ebenso distanziere ich mich vom Konsum, Verkauf oder Vermittlungen illegaler Substanzen. Beiträge und PN-Nachrichten unter Vorbehalt und ohne Gewähr im Hinblick auf Dritte.


    Gesunde Grüße

    Dr. Medico

  • Soll ziemlich abhängig machen.

    Sollte ausgeleitet werden, vllt. minimieren sich dann deine Schmerzen, wie bei Anderen hier auch.

    stimmt Gabriele und man sollte immer die Ursache behandeln:thumbup:


    Wichtig für die erfolgreiche Therapie von neuropathischen Kopfschmerzen ist die Behandlung der Ursache der Okzipitalneuralgie.

    Kann die Grunderkrankung geheilt werden, verschwinden unter Umständen auch die Nervenschmerzen.

    Liegen der Neuralgie Occipitalis Haltungsfehler oder Muskelverspannungen zugrunde, sollte die Behandlung von einem Ergo- oder Physiotherapeuten unterstützt werden.


    Durch die Abnahme der Verspannungen und eine Korrektur der Haltung erhält der gereizte und bedrängte Nerv die Möglichkeit, in seine ursprüngliche Position zurückzufinden und dort auszuheilen. Als begleitende physikalische Maßnahmen empfinden viele Patienten Wärme- oder Kälteanwendungen als angenehm.

    Ebenso können Hochton- und Magnetfeldbehandlungen Stoffwechsel und Schmerzen positiv beeinflussen.


    nervenschmerz-ratgeber.de/tipps/occipitalneuralgie-neuralgie-occipitalis-ursachen-behandlung/

    LG



    .

    Wenn du dir selber eine Freude machen willst, dann denk an die Vorzüge deiner Mitmenschen.:)

    (Mark Aurel)



    Einmal editiert, zuletzt von René Gräber ()

  • Lyrica kenne ich und hat lt. Beipackzettel sehr gefährliches NW-Potential.

    und Lyrica hat ein hohes Suchtpotential.


    Es ist äußerst schwierig es abzusetzen bzw. auszuschleichen, da das Schmerzen bereitet.

    Dann denkt der Patient seine "alten" Schmerzen kämen zurück, dabei entstehen diese Schmerzen durchs Absetzen von Lyrica.

    Sehr mysteriös, wahrscheinlich so gewollt, damit jemand, der das mal angefangen hat auch ewig weiter schluckt.


    Aber wenn man das weiß kann man sich darauf einstellen und macht das Ausschleichen sehr langsam.

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shapespeare: König Lear

  • Hallo Mara,

    ja das stimmt! Ich habe Lyrica von 300 mg auf 75mg langsam in 3 Wochenschritten a 25mg runterdosiert.

    Mir ging es dabei richtig schlecht (ebenso auch bei Duloxitin da war aber etwas leichter )...aber leider bin ich bei 75 mg immer noch geblieben.


    Meine brennenden Schmerzen im Kopf sind ohne nicht zu ertragen.... zumindest noch nicht . Mein Ziel ist es die Lyrica bald ganz absetzen zu können aber vorrerst muss ich mit mit Euren Vorschlägen w.o. angeführt beginnen!

    lg Waugilein

  • Hallo Waugilein,


    alle drei Wochen 25 mg ist viel zu schnell.

    Wenn Du möchtest schau Dich mal im ADFD-Forum um, das ist ein Forum, daß sich ausschließlich mit dem Absetzen von Psychopharmaka beschäftigt.

    Es gibt dort Menschen, die sich mit der Thematik sehr gut auskennen im Gegensatz zu den meisten Psychiatern.


    LG Yami