Fasten - Muskelaufbau

  • Nach dem Seminar ueber die "Zellen ab 50" in Zusammenhang mit dem Heilfasten (mache ich seit 8 Jahren regelmaessig 2 Mal pro Jahr) frage ich mich ob ich anfangen sollte, die Muskelmasse, die ich beim Fasten durch die Eiweissverbrennung verliere, gezielt wieder aufzubauen. Ich bin jetzt 61 Jahre alt. Bisher war ich davon ausgegangen, dass sich die Muskelmasse nach dem Fasten von selbst wieder herstellt, aber nach dem Seminar habe ich Zweifel. Ich mache regelmaessig Gymnastik und bewege mich, aber mit Muskelaufbau habe ich mich noch nie beschaeftigt.

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

    • Offizieller Beitrag

    Hallo bioinf,

    ein herzliches Willkommen hier im Forum.

    René hat noch ein spezielles Forum zum Thema Fasten: Forum für Heilfasten, Ernährung und Diätenˍ

    Da kannst du ja auch einmal reinschauen.

    Liebe Grüße
    Bernd

  • Hallo, die schlechte Nachricht ist, dass die Muskelmasse ab ca. 35 rapide abnimmt. Je älter man wird, desto schneller. Fasten ist eine super Sache, aber der Muskelerhalt bzw. der "Muscle-Memory-Faktor" wird im Alter weniger. Also sollten wir uns alle unbedingt mit Muskelaufbau beschäftigen. 3× wöchentlich eine halbe Stunde Krafttraining ist da ein gutes Pensum. Auch die Eiweißzufuhr würde ich ab 60 bereits ein wenig erhöhen (mind. 1,2 mg/kg Körpergewicht). Besonders wenn du sportelst.

    Aja, die gute Nachricht: Du kannst in jedem Alter super wieder aufbauen. Gutes Training! :)

    🍃If you truly love nature, you will find beauty everywhere. 💚

    Vincent Van Gogh

  • musst dich halt bewegen

    Muskelmasse nimmt immer ab wenn sie nicht gebraucht wird..... ganz einfach

    kenn einen Typen, der mit dem Mountainbike (ohne Akku, die meisten Luschen können heutzutag ja keinen zehn Meter Hügel ohne Akkuunterstützung rauffahren) von 300 auf knapp 600 m rauffährt, über achtzig ist, wenig isst, mit Holz heizt, im Sommer hier ist und im Winter im Süden...... es ist alles eine Frage des Gebrauchs der Muskulatur......

    wer seine Muskeln nicht nutzt braucht nicht rumjammern wenn sie sich abbauen...............

    aber den meisten Leuten des mainstreams ist ja heut alles zuviel....

  • Nicht immer nimmt die Muskelmasse im Alter ab. Ich habe sogar nach meinem 30sten Lebensjahr ungewollt stärkere Muskeln entwickelt, z. B. an den Armen. Ich merkte eines Tages, dass meine Oberarmmuskeln kräftiger geworden waren und wunderte mich, warum, denn ich wollte doch nicht Arme wie ein Mann haben. Nach längerem Überlegen fiel mir ein, dass ich sehr viel mehr Haus- und Gartenarbeit machte als früher. Das war wohl die Erklärung. Bis heute sind meine Muskeln unverändert geblieben. An den Waden hatte ich schon immer starke Muskeln, wie meine Mutter, die beruflich viel mit Sport zu tun hatte. Obwohl ich inzwischen über 60 Jahre alt bin, haben sich meine Muskeln nicht viel verändert, und das obwohl ich schon lange keinen Sport mehr treibe.

    Ich denke, dass bei den Muskeln viele Faktoren eine Rolle spielen. Ich bewege mich aber insgesamt gerne und trage die Einkäufe immer so, dass ich meinen Rücken nicht belaste, und zwar indem ich immer die Muskeln beim Tragen anspanne und die zu tragenden schweren Sachen auch etwas anhebe, so wie wenn man das mit Hanteln macht oder wie die Sportler beim Gewichtheben vorgehen. So werden meine Einkaufstouren und die Hausarbeit zur sportlichen Angelegenheit. :D Vielleicht ist die richtige Art des Hebens und Tragens von schweren Gegenständen bei der Garten- und Hausarbeit und anderen Hausfrauentätigkeiten ein guter Ersatz für Muskeltraining? Die Ernährung dürfte wohl auch eine große Rolle spielen. Und auch das Meiden von Giften, z. B. aus der Umwelt oder der Schulmedizin, die zu Muskelschäden führen können.

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Wir sind doch geschaffen um uns zu bewegen. Bewegung ist Leben. Unser Körper erledigt das was unser Geist sich ausdenkt.

    Unzählige Hilfsmittel hat sich der Mensch ausgedacht um die Arbeit zu erleichtern. Mit den Erfindungen des Hebels und des Rades schaffte es der Homo sapiens sich die Welt untertan zu machen. Mit hilfe der Technik bewegen wir tonnenschwere Lasten mittels Knopfdruck und bewegen uns mit Überschall-Geschwinigkeit.

    Doch jeweniger wir unseren Körper- sprich Muskeln benötigen und beanspruchen umso mehr bilden sie sich zurück. Gleich den Marsmännlein die mit übergroßem Kopf und dünnen Fingerlein abgebildet werden so entwickelt sich der Mensch Richtung Degeneriertheit. Doch auch die Gehirnzellen bauen ab wenn sie nicht andauernd gefordert werden. Die letzte Generation zeigt es uns deutlich genug.

    Die Umgangssprache entwickelt sich zu Urlauten . TikTok/ Instagram zeigen es deutlich- Statt ganzen Sätzen werden Ausdrücke wie " Cringe, Digga, Slay, Lost, Sus, Shees , Smash ausgespuckt. Der Trend geht zu Grunzen, Blöken und Kläffen .

    REchenmaschine, Smartphone, Computer ersetzen eigenes Denken und Kreativität. Es wird nur mehr abgepaust und kopiert.

    Der Körper will gefordert werden. Statt Aufzug Treppen steigen, Statt Auto gehen oder Radfahren. Auch ein kurzer Sprint zum Autobus bringt den Kreislauf in Bewegung.

    Bewegung ist Leben

    Gartenarbeit ist Muskeleinsatz für den gesamten Körper. Bücken, Strecken , Drehen, auf und nieder bringt den Organismus auf Vordermann. Da braucht man kein teures Trainigsinstitut um das überschüssige Fett loszuwerden.

    mit freundlichen Grüßen- Guenter

  • Vielehobbys: Hausarbeit und Hausfrauentätigkeiten halten auf alle Fälle fit, wird total unterschätzt. ;)Wie du sagst, nicht ins Kreuz arbeiten, sondern die jeweilige Muskulatur betätigen.

    Mit zunehmender Technologisierung und Digitalisierung degeneriert die Ausprägung der menschlichen Muskulatur zunehmend. Vor 150, 200 Jahren musste keiner ins Fitnessstudio gehen, weil die alltäglichen Arbeiten die Muskulatur erhielten. Damals oft sogar zu extrem über die eigenen Kräfte hinaus.

    Und wie heißt es: "Das Gehirn ist ein Muskel, der trainiert werden will.“ Und der zunehmende Einsatz der künstlichen Intelligenz wird dazu eher nicht förderlich sein.

    Heute müssen wir uns wieder überlegen, wie wir unserem Körper das geben und ihn so fordern, wofür er ursprünglich gebaut wurde.

    guenter40: Ihre Feststellung zur Rückbesinnung auf die Urlaute durch Social Media finde ich sehr amüsant!:thumbup:

    🍃If you truly love nature, you will find beauty everywhere. 💚

    Vincent Van Gogh

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (17. April 2026 um 16:10)

  • Nach dem Seminar ueber die "Zellen ab 50" in Zusammenhang mit dem Heilfasten (mache ich seit 8 Jahren regelmaessig 2 Mal pro Jahr) frage ich mich ob ich anfangen sollte, die Muskelmasse, die ich beim Fasten durch die Eiweissverbrennung verliere, gezielt wieder aufzubauen. Ich bin jetzt 61 Jahre alt. Bisher war ich davon ausgegangen, dass sich die Muskelmasse nach dem Fasten von selbst wieder herstellt, aber nach dem Seminar habe ich Zweifel. Ich mache regelmaessig Gymnastik und bewege mich, aber mit Muskelaufbau habe ich mich noch nie beschaeftigt.

    Auch ich habe an dem Seminar teilgenommen und möchte folgendes feststellen:

    Natürlich will auch die Muskulatur gepflegt werden, eben besonders in späteren Jahren. Allerdings ist dafür - egal ob für den Aufbau oder Erhalt/Regeneration - eine bestimmte Menge an essentiellen Aminosäuren vonnöten.

    Als Starter-Aminosäure bezeichnet man im Besonderen das Leucin. Davon müssen pro Mahlzeit 2-3 gramm vorhanden sein/zugeführt werden. Durch Leucin kommt es erst dazu, dass etwas passiert!

    Zusätzlich zu Leucin werden andere essentielle Aminosäuren benötigt, um den Start weiter zu führen, so dass sich tatsächlich was tut. In entsprechender Menge. Nachzulesen auf diversen Internetseiten, in Büchern usw. .

    Besonders im Alter gibt eine intakte, gepflegte Muskulatur enorm viel Sicherheit - man geht viel sicherer, hat weniger Angst zu stürzen; nur um ein sicher vielen bekanntes Problem zu nennen.

    Es gibt gute Protein- und Whey-Shakes, bitte immer auf gute und vertrauenswürdige Anbieter achten!

    Meine ehrliche Meinung dazu (zu neuen, viel beworbenen "Variabten" von angeblich hochwertigen Pulvern und Kapseln):

    Wenn nicht ausreichend Leucin vorhanden ist, kann man mir viel erzählen. Das werde ich definitiv nicht konsumieren. Oft werden billige Aminosäuren in hoher Menge beigemischt (zb. Glycin oder Taurin) nur um einen hohen Eiweißgehalt zu erreichen - abr damit funktioniert leider kein Muskelaufbau/-erhalt.

    Gute proteinreiche Mahlzeiten erreicht man aber auch sehr leicht und lecker durch völlig natürliche, hochwertige Mahlzeiten: ich esse morgens einfach etwas Räucherlachs zu meinen Rühreiern oder Hühnchenbrust in Scheiben (ich esse low-carb, deshalb kein Brot ). Eine gute Portion Quark, etwas Mandel/Nussmus für den Geschmack, eine handvoll Blaubeeren dazu. Es gibt sooo viele schmackhafte, einfache und leckere Varianten :) da ist Pulver oder Kapseln gar nicht notwendig.

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber