Titanoxid - E171 / Cl77891

  • Titandioxid ist ein Zusatzstoff bei Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln. Es dient "nur" als Überzug für eine Weißfärbung des Produkts. Es ist also eigentlich überflüssig.


    Es wird in seiner Wirkung bzw. Nichtwirkung kontrovers diskutiert - von unbedenklich bis giftig.
    http://www.zusatzstoffe-online…/44.e171_titandioxid.html
    André Chinnow stuft es in seinem Buch "E-NUMMERN-LISTE DER LEBENSMITTEL-ZUSATZSTOFFE UND DEREN GEFÄHRLICHKEIT - Mit Allergieratgeber" auch als "vermutlich harmlos" ein.
    Liebe Grüße
    Bernd

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • Titanoxid E171 und Cl77891 : Frankreich verbietet ab 2020 Titanoxid

    Hallo,


    Frankreich verbietet ab 2020 Titanoxid:

    - wissen die mehr bzw. offenbaren die mehr als hier zu Lande?;)

    - wie sieht es mit Titanimplantaten aus ?


    Frohe mich über alle Antwort!

    LG Mai

  • bermibs

    Hat den Titel des Themas von „Titanoxid“ zu „Titanoxid - E171 / Cl77891“ geändert.
  • Nee mai1206 , es gibt nur länderspezifische Grenzwerte bzw. Verbote. Etliche Länder haben mittlerweile ein komplettes Plastikverbot, bei uns werden die Strohhalme verboten. Nur mal so als Beispiel, was mir spontan einfällt. Bei Medikamenten ist es allerdings noch gravierender.


    Titandioxid kann sich in den Darmschleimhautzellen einlagern und zum Beispiel zum Leaky Gut Syndrom führen. Die Franzosen sind nur einfach konsequenter als die Deutschen. Immerhin wurden nämlich im Juli 2017 diesbezügliche Forschungen des französischen National Institute fo r Agricultural Research (INRA) von Dr. Gerhard Rogler und seinem Team in Zürich bestätigt, wonach sich bei oraler Aufnahme von Titanidioxyd gutartige Tumore bilden, die sich später allerdings bösartig entwickeln können.


    Titanimplantate sind ebenfalls bedenklich, wie man heute weiß. Gut 15 % der Patienten mit Titanimplantaten entwickeln Entzündungen, da das Titan permanent im Körper oxidiert. Die etwa bakteriengroßen Titanpartikel werden dann vom Immunsystem als fremd angesehen und von den Makrophagen gefressen. Dabei werden dann Botenstofe ausgeschüttet, bei Bakterien sinnvoll, nicht aber bei Implantaten. Dies kann im schlimmsten Fall zu entzündlichen Dauerreaktionen führen. Man nutzt in solchen Fällen dann ein mit Zirkon beschichtetes Titanimplantat.

  • Tja, das weiß ich leider nicht. Du hast mich aber auf einen anderen Punkt gebracht - was ist mit Implantaten im Mund und der Handy-Strahlung während eines Telefonats?


    Ich weiß lediglich, dass man mit Hilfe eines Titanstimulationstests (als Bluttest) feststellen kann, ob bereits eine Titan-Unverträglichkeit vorliegt. Falls auch keine Elektrosensibilität vorliegt, verbleiben Titanimplantnte normalerweise da, wo sie sind. Bezieht sich jetzt aber nur auf Zahn-Implantate aus Titan.

  • Es hat mich schon immer gestört, daß in vielen Sachen im Reformhaus dieses Zeugs drin ist, ebenso, finde ich grüne Farbstoffe und Eukalyptusaromen in Erkältungsbädern unnötig. Was soll das denn, und was hat das in Naturkosmetik oder Nahrungsergänzungsmitteln aus dem Reformhaus zu suchen?

    "Früher war Alles besser!" Nein, aber Früher war vieles gut, und das wäre es noch heute, wenn man es so gelassen hätte."

  • und Eukalyptusaromen in Erkältungsbädern unnötig.

    Na ja, Eukalyptus ist geradezu der Inbegriff der Erkältungsdüfte. Der Eukalyptus ist die bekannteste Heilpflanze Australiens.

    Man findet dessen Öl in allen erdenklichen Erkältungsmitteln, seien es Bäder, Inhalationsmittel oder auch Einreibemittel. Die Hauptanwendungen des Eukalyptus sind Bronchitis, Erkältungen und Husten. Bei Kindern sollte er allerdings nicht im Gesicht angewendet werden.

  • Das Problem mit den Farbstoffen ist, dass im 19. Jahrhundert aus der chemischen Farbstoffindustrie die Pharmaindustrie gewachsen ist und damit ursprünglich das Geld verdient wurde.


    Der Kaufmann Friedrich Bayer und der Färbermeister Johann Friedrich Weskott gründeten 1863 in Barmen bei Wuppertal die Farbenfabrik Fried. Bayer et Comp., die zunächst Anilinfarbstoffe herstellte, dann den roten Farbstoff Benzopurin.

    1888 stieg Bayer in die Produktion von pharmazeutischen Produkten ein, das erste pharmazeutische Produkt kam auf den Markt: der synthetische Fiebersenker Phenacetin und das erste synthetisch hergestellte Insektizid Antinonnin zur Bekämpfung der Nonnenraupe.


    1898 brachte Bayer Heroin auf den Markt, gegen Asthma, Tuberkulose, Bronchitis, Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Lungenerkrankungen, Magenkrebs, Depressionen, Geisteskrankheiten und später zur Bekämpfung der Opium- und Morphinsucht ein. Zwischen 1899 und 1915 produzierte Bayer jährlich eine Tonne Heroin und exportierte das Medikament in 22 Länder der Welt. 1931 wurde die Produktion von Heroin eingestellt.


    1899 kam das Aspirin auf den Markt (Arthur Eichengrün, Felix Hoffmann), ursprünglich als schmerzstillendes Mittel zur Behandlung von Rheuma, wurde dann als Aspirin das bekannteste Medikament der Welt.


    Das Färben haben sie halt nie gelassen, ist ein einfach verdientes Geld.


    Titandioxid wird auch als UV-Blocker in Sonnencremes verwendet und soll auch in Süßwaren und Käse enthalten sein. Die Jahresproduktion von Titandioxid wird auf bis zu fünf Millionen Tonnen geschätzt.

  • Ich habe gerade den Newsletter von Dr. Wiechert erhalten.

    Das ist der HA mehrerer Klienten von mir

    Dass er auf YT ist, wusste ich noch gar nicht.

    In welchem seiner Beiträge ist denn die Titanoxid-Kritik?

    Ich mag für mich keine Metallarmbanduhren, egal ob Silber , Edelstahl;, Gold ..geht noch gerade so. Empfinde keinen Tragekomfort! Aber das Gehäuse ist logischerweise immer Metall, darum seit Jahren Titangehäuse. Beste Erfahrungen!

    Schlimm wird es , wenn keine Prothese mehr vertragen werden kann.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

    Einmal editiert, zuletzt von Ragusa ()

  • Ja, da hast du recht, und ich hatte mich unverständlich ausgedrückt. Ich meinte, wenn irgendwo, ob auf Lebensmitteln, oder Kosmetikprodukten draufsteht "Aroma", dann ist es ein synthethisch hergestelltes Aroma, kein natürlich vorkommendes.

    "Früher war Alles besser!" Nein, aber Früher war vieles gut, und das wäre es noch heute, wenn man es so gelassen hätte."