22.000 Menschen bei Großkundgebung für Agrarwende in Berlin

Wohl auch vor dem Hintergrund des jüngsten Tierfutterskandals war die Beteiligung an der Demonstration für eine Agrarwende am Samstag in Berlin außergewöhnlich groß: 22.000 Menschen forderten bei der Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor die Abkehr von der Gentechnik und die Neuausrichtung der bisher industriell geprägten Agrarindustrie hin zu einer bäuerlichen und ökologischen Landwirtschaft.

In diesem Zusammenhang wurde auch die Forderung nach einer Umverteilung der rund 55 Milliarden Euro schweren jährlichen Agrarsubventionen und der EU laut; diese fließen derzeit zu großen Teilen in industrielle Großbetriebe in Deutschland und Frankreich. Adressatin dieser Forderung ist in erster Linie Bundesministerin Ilse Aigner (CSU), die sich auch nach dem Wunsch des Vorsitzenden des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein, für die Ökologisierung der Landwirtschaft einsetzen soll: „Etwas anderes können wir angesichts der Bedrohungen durch den Klimawandel (…) nicht mehr verantworten.“

Zu den Initiatoren der Großdemonstration zählte unter anderem auch der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), dessen Vorsitzender Hubert Weiger auch Hauptredner der Abschlusskundgebung war. Zuvor hatten mehr als 70 landwirtschaftliche Zugmaschinen im Rahmen eines Demonstrationszugs vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor den Berliner Straßenverkehr teilweise lahmgelegt. Die Veranstaltung stand im Kontext der weltgrößten Agrarmesse „Grüne Woche“, die aktuell in Berlin stattfindet und vom 21. bis 31. Januar mehrere zehntausend Besucher erwartet.

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René Gräber

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