Anfang 2020 tobte eine Diskussion, ob Lockdown-Maßnahmen ein geeignetes Mittel gegen das angeblich so tödliche SARS-CoV-2 seien. Die ganze Welt war sich einig, dass dem so sei.

Die ganze Welt? Nein, denn ein Volk im Norden Europas, Schweden genannt, hatte sich dieser Ansicht nicht angeschlossen und keinen Lockdown verhängt. Selbstverständlich wurde daraufhin Schweden mit den schlimmsten Prognosen überschüttet, nämlich dass das Land in wenigen Monaten aufgrund von Corona in einem Berg von Toten versinken würde.

Aber es zeigte sich relativ schnell, dass Schweden nicht schlechter dastand als alle anderen Länder, die ganz tolle Lockdown-Maßnahmen veranstalteten:

Heute, nach fast drei Jahren, sieht die Situation im Vergleich mit anderen Staaten noch viel besser aus.

Schweden gewinnt!

Der „Daily Sceptic“ veröffentlichte am 8. November 2022 einen Beitrag [1], der zeigte, dass Schweden ohne Lockdown und ohne Schulschließungen (die Kinder galten unsinnigerweise seinerzeit als „Pandemie-Treiber“ [2] [3] [4]) die niedrigste Mortalität (Übersterblichkeit) weltweit aufzuweisen hat.

Damals gingen die Namen Giesecke und Tegnell durch die Presse, und zwar als „Ausgeburt von Unvernunft und Leichtsinn“ in Bezug auf Pandemie-Maßnahmen. Beide waren die Staats-Epidemiologen und für die Durchführung beziehungsweise Nicht-Durchführung von Maßnahmen verantwortlich. Für Professor Giesecke, der auch Chef-Wissenschaftler der europäischen CDC war, war es von Anfang an klar, dass selbst erfolgreiche Maßnahmen zum Scheitern verurteilt waren, da dann in einer zweiten Welle oder einer dritten Welle oder einer vierten Welle die Infektionswelle aufschlagen würde. Oder aber man müsste, um dies zu verhindern, den ewigen Lockdown verhängen.

Aber selbst das wäre eine unbewiesene Annahme. Denn es gibt keine evidenzbasierten Hinweise oder Beweise, dass Lockdowns Infektionen verhindern könnten. Wir sehen im Moment in China, welches einer „Zero-Covid“ Politik anhängt, dass man dort aus den Lockdowns nicht mehr herauskommt. Würden Lockdowns Infektionen verhindern, dann dürfte es in China keine Infektionen mehr geben.

Wie also sieht das Weltgeschehen jetzt aus bei den Ländern, die mehr oder weniger scharfe Lockdown Maßnahmen durchgesetzt hatten:

 

Auf der linken Seite in schwarz die Zahlen, die die kumulierte Übersterblichkeit (in Prozent) des jeweiligen Landes repräsentieren. Links in rot die Zahl der „Coronatoten“ pro 1 Million.

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Man sieht hier sofort, dass die Zahl der Coronatoten überraschenderweise extrem variiert, von 202 für Neuseeland bis zu 4675 für Ungarn. Dies ist eigenartig, wenn man davon ausgeht, dass in allen Ländern das gleiche Virus unterwegs war. Wie lassen sich derartige Unterschiede erklären? Wenn es die Maßnahmen gewesen sind, die hier weniger und woanders mehr Opfer zugelassen haben, dann müsste dies Ausdruck in der Übersterblichkeit finden. Aber hier sehen wir auf der linken Seite absolut keine Korrelation zu den Corona-Zahlen.

Oder wie lässt es sich erklären, dass zum Beispiel Estland mit 1950 Coronatoten eine Übersterblichkeit von 28,6 zeigt, Schweden dagegen kaum weniger Coronatote aufweist (1808) aber eine Übersterblichkeit von nur einem Viertel (6,7) der Estland-Übersterblichkeit?

Stolz wurde von deutschen Politikern darauf verwiesen, dass Deutschland mit 1681 Coronatoten „deutlich besser“ dastand als Schweden mit 1808. Ob das so viel besser ist, darüber könnte man sich streiten. Nicht streiten darüber kann man sich, dass vergessen wurde zu sagen, dass die Übersterblichkeit in Deutschland mit 18,3 dreimal höher liegt als in Schweden.

Das Schlusslicht Chile, mit einer kumulativen Übersterblichkeit von 64,1 %, liegt fast zehnmal höher als Schweden. Wie kann dies möglich sein, da Chile zu den Ländern gehört, die die härtesten Lockdown-Maßnahmen durchgeführt hatten. Und auch die Zahl der Coronatoten mit 2971 ist weit davon entfernt, die Effektivität dieser Maßnahmen zu dokumentieren.

Wie lassen sich diese Dissonanzen erklären?

Das wüste Durcheinander der roten Zahlen (Coronatoten) lässt sich mit einer weiteren fragwürdigen Maßnahme erklären: Den Coronatests, allen voran dem PCR-„Test“. Keiner der verwendeten Tests hat eine offizielle Zulassung und damit gab es keine Standardisierung. Kein Wunder also, dass jeder nach eigenem Gutdünken testete und dementsprechend unzuverlässige Ergebnisse produzierte. Der PCR-„Test“ [5], der offiziell mit einem ct-Wert von 45 durchgeführt wurde, produzierte nahezu 100 % falsch-positive Ergebnisse, was in der Frühphase der „Pandemie“ für die notwendigen „Fälle“ sorgte, die wiederum als Begründung für die Maßnahmen dienten.

Warum verschiedene Staaten verschieden hohe Übersterblichkeitsraten aufweisen, ist nicht sofort klar. Der Erfassungszeitraum der Grafik erstreckt sich von 2020-2022. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass hier auch Effekte der „Corona-Impfungen“ eine Rolle spielen. Hierzu gibt es auch Berichte aus Schweden:

Und:

Es gibt Hinweise, dass Staaten, in denen wenig „geimpft“ wurde, kaum oder keine Übersterblichkeit zu verzeichnen haben:

Fazit

Schweden, gefolgt von Norwegen, hat die geringste Übersterblichkeit von einer Reihe von Ländern, die sich damit brüsten, effektive Maßnahmen gegen Corona unternommen zu haben. Ausgerechnet das Land, das am wenigsten in dieser Richtung unternommen hatte, hat die besten Werte. Chile, das sich rühmt, harte Lockdowns und „erfolgreiche Impfkampagnen“ durchgeführt zu haben, hat in dieser Liste den mit Abstand schlechtesten Wert = höchste Übersterblichkeit.

Und Deutschland hat zwar etwas weniger „Corona Tote“ als Schweden, was nichts mit Maßnahmen, sondern mit unzuverlässigen Testverfahren zu tun hat. Dafür hat es eine dreimal höhere Übersterblichkeitsrate als Schweden, was entweder auf Unterschieden bei der Häufigkeit der eingesetzten „Corona-Impfungen“ oder den Unterschieden bei den Lockdown-Maßnahmen (oder beiden) beruht.

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Quellen:

  1. Sweden Wins! Country That Refused Lockdown and Kept Schools Open Has Lowest Pandemic Mortality in the World – The Daily Sceptic
  2. Corona Impfungen für die Kinder? Sie sollten diese Studien kennen!
  3. Sind Kinder gegen Covid-19 immun?
  4. Kinder übertragen kaum Coronaviren? Und jetzt?
  5. Der Corona-PCR-Test von Herrn Drosten: Mehr Fehler als Test?

Dieser Beitrag wurde am 17.11.2022 erstellt.