Diäten – Stress für den Körper

Der allgemeine Schönheitswahn, vorgelebt durch die Stars und Sternchen dieser Welt, führt unweigerlich auch zu einem Schlankheitswahn.

Viele Menschen fühlen sich zu dick und möchten abnehmen. Einige haben deshalb schon zahlreiche Diäten ausprobiert, das aber oftmals vergeblich.

Anfänglich purzeln die Pfunde sehr schnell, doch kaum hat man die Diät beendet, tritt der sogenannte Jojo-Effekt ein und man nimmt wieder zu. Dann sogar mehr, als man abgenommen hat.

Der Grund dafür ist, dass die meisten gebräuchlichen Diäten, wie zum Beispiel die Brigitte-Diäten, Kohlsuppen-Diät, FDH-Methode („Friss die Hälte“) und so weiter keine langfristige Ernährungsumstellung bedeuten, sondern nur kurzfristig sind.

Ein paar Tage lang stellt man seine Ernährung radikal um, ganz extrem beispielsweise bei der Kohlsuppen-Diät und die Pfunde purzeln scheinbar wie von selbst.

Das tückische und für den Körper schädliche ist allerdings, dass zum einen viele wichtige Nährstoffe und Vitamine fehlen und zum anderen der Körper sich sehr schnell auf die neue Ernährungssituation einstellt.

Führt man dem Körper weniger Nahrung zu, wie bei der FDH-Diät, so nimmt der Körper die Diät-Zeit als magere Periode wahr, stellt sich auf weniger Nahrung ein und speichert so noch mehr Fettreserven.

Darüber hinaus nimmt man dann nach der Diät wieder mehr zu, weil der Körper noch immer auf erhöhtes Fettreservenpeichern eingestellt ist, nun aber wieder die normale und unter Umständen fettreiche Nahrung Nahrung zugeführt bekommt. Der Körper stellt sich aber nicht sofort auf die neue Situation ein, so dass er weiterhin so viel wie möglichspeichert; das Ergebnis: man nimmt wieder zu.

Zusammengefasst stellt jede Blitz-Diät und jede kurzfristige Ernährungsumstellung eine Stress-Situation für den Körper da, die ihre Spuren hinterlässt.

Weitaus effektiver zum Abnehmen ist daher eine langfristige und ausgewogene Ernährungsumstellung, so dass der Körper weiterhin die benötigten Nährstoffe erhält und sich langsam auf die neue Ernährung einstellen kann.

In Kombination mit viel Bewegung bzw. Sport werden dann nicht neue Fettreserven eingelagert, sondern wie gewünscht die schon vorhandenen abgebaut.

René Gräber

René Gräber

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