Kaufte das Bundes-Innenministerium Studien um eine Corona-Panik zu erhalten?

Manche mögen diese Frage bereits für eine typische „Verschwörungstheorie“ halten, aber es gibt guten Grund für diese „Frage“.

Um die Reihe der „Ungereimtheiten“ in diesem Zusammenhang darzulegen, muss ich etwas ausholen – sonst verpasst man ja die Hälfte…

Also:

Mitte Mai 2020 veröffentlichte ich folgenden Beitrag: Der „Corona-Lügen-Report“ – Leopoldina-Professor warnt: Mehr Tote durch Corona-Regeln.

Hier ging es um eine Analyse eines Mitarbeiters des Bundesinnenministeriums, Stefan Kohn, der unter Mithilfe von Wissenschaftlern und Experten die Situation rund um Corona analysiert und bewertet hatte. Und er und seine mit Autoren kamen zu dem Ergebnis, dass die Maßnahmen, die von der Bundesregierung durchgesetzt worden waren, in fast allen Punkten vollkommen evidenzlos waren.

Nachdem er seine Analyse veröffentlicht hatte, wurde er kaltgestellt. Das Innenministerium beeilte sich per Pressemeldung zu beteuern, dass es sich hier nur um die irrige Meinung einer Einzelperson handele, auch wenn es sich bei dieser Person um einen Oberregierungsrat im BMI handelt.

Grundlage dieser Bewertung war unter anderem eine Art Geheimpapier, dass so „geheim“ war, dass es sogar auf der Webseite des Bundesinnenministeriums auftauchte (allerdings gut versteckt hinter einer Vielzahl von Links, durch die man sich durchklicken muss) (Link zum Beitrag).

Wer die PDF-Datei nicht runter laden möchte, der kann auf der Webseite von „Abgeordneten Watch“ dieses „Panik Papier“ direkt einsehen (Link zum Beitrag).

Interessant ist, dass „Focus“ noch am 11. April 2020 einen sehr kritischen Beitrag zu diesem BMI-Papier veröffentlichte (Link zum Beitrag).

Was sagt das Papier (in Kurzform)?

In diesem Papier wird ein Rechenmodell bemüht, dem zufolge sich 70 % aller Deutschen mit Corona infizieren, 1 Millionen Bürger und mehr sterben und das Gesundheitssystem massiv überlastet wird. Darum sei es notwendig, entschlossen durchzugreifen. Dies mündete nicht nur in PCR-Massentests, Maskenpflicht und Lockdown. Es wurde auch eine Art psychologische „Kriegsführung“ empfohlen, mit dem Ziel, die Bevölkerung maximal in Angst und Schrecken zu versetzen. Denn nur eine komplett eingeschüchterte Bevölkerung, dessen war man sich klar, würde unter solchen Umständen die massiven Einschränkungen, wie wir sie jetzt haben, akzeptieren.

Da war von „qualvollem Ersticken alleine zu Hause“ die Rede. Den Kindern sollte Angst gemacht werden, dass sie ihre Eltern und Großeltern infizieren und dann Schuld an deren Tod wären. Bereits zu diesem Zeitpunkt (März 2020) wussten die Verfasser schon, dass Covid-19 Langzeitschäden haben würde, obwohl das Virus angeblich brandneu war. Wissenschaftliches Hellsehen scheint also in der Politik doch keine Hexerei zu sein?

Da stellt man sich die Frage, wie kommen diese Leute zu diesen Ergebnissen? Die Antwort: Angeblich wissenschaftlich evidenzbasiert. Frage 2: Wer etwas von Wissenschaft versteht, der muss sich fragen, um welche Wissenschaft es sich hier handelt?

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Neues von der gekauften Wissenschaft

Zur Einleitung, dass dieses Phänomen der „gekauften Wissenschaft“ absolut nicht neu ist, hier einige meiner Beiträge, die dies bereits vor langer Zeit belegt haben:

Jetzt in diesem speziellen Fall des „Panik Papiers“ ist spätestens seit dem Facebook-Eintrag von Wolfgang Kubicki (Link zum Beitrag) klar, dass wieder einmal die alte Masche der gekauften  Wissenschaft hinter diesen Ergebnissen steht.

Überraschung?

Nein, denn:

Das Papier und die Darstellung der Problematik legt den Verdacht bereits nahe, dass hier keine Wissenschaft betrieben worden ist, um diese Ergebnisse zu erhalten. Dafür ist alles zu platt, zu dramatisch, zu pathetisch und zu vulgär.

Überraschung?

Ja, denn:

Bei dieser Darstellungsweise, inhaltlich als auch formal, ist es überraschend, dass hier überhaupt Wissenschaftler mitgearbeitet haben sollen.

Wolfgang Kubicki verweist dazu auf einen Beitrag der „Welt“ (Link zum Beitrag).

Wie es aussieht, ist die „Welt“ bislang der einzige Vertreter der „größeren Medien“, die dieses Thema aufgegriffen und veröffentlicht haben. Hier lernen wir, dass zur Erstellung des „Panik Papiers“ sich nicht einfach nur Politiker und Angestellte aus dem Innenministerium etwas ausgedacht hatten – sondern vielmehr hatte der Innenminister Seehofer Wissenschaftler aus einer Reihe von Forschungsinstituten und Hochschulen eingespannt, um ihn und sein Ministerium mit Begründungen für die Maßnahmen zu versehen, die dann schlussendlich zum Einsatz kamen.

Oder mit anderen Worten: Die Wissenschaftler wurden nicht befragt, wie sie die damals aktuelle Situation einschätzten und was sie raten würden. Vielmehr wurde ihnen der Auftrag erteilt, Argumente und Begründungen im wissenschaftlichen Gewand für die damals bereits beschlossenen Maßnahmen der Regierung zu liefern, damit diese eine angebliche wissenschaftliche Begründung vorzuweisen hatte.

Wer waren diese Wissenschaftler? Laut „Welt am Sonntag“ sind wieder die „üblichen Verdächtigen“ dabei: Unter anderem Herr Drosten und Herr Wieler. Die beteiligten Institute waren das RKI, Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung, Institut der deutschen Wirtschaft, Stiftung Wissenschaft und Politik und einige Universitäten. Und diese Institute und Wissenschaftler wurden vom Innenministerium, vertreten von einem Staatssekretär namens Markus Kerber, dahingehend instruiert, mit welchen Ergebnissen sie aufzuwarten hatten:

Man brauche ein Rechenmodell, mit dem man mental und planerisch vor die Lage komme und welches helfen würde, weitere Maßnahmen präventiver und repressiver Natur zu planen und rechtfertigen zu können.

Nur vier Tage später war dann der Bericht der Wissenschaftler da.

Aus den verschiedenen E-Mails, die der „Welt am Sonntag“ vorliegen, geht hervor, dass sich die verschiedenen Wissenschaftler nicht unbedingt einig waren, was man zu vermelden hätte. Das RKI selbst glaubte an sein Modell, demzufolge 0,56 % der Infizierten in Deutschland durch das Virus versterben würden. Man plädierte aber für eine Todesrate von 1,2 %, weil man wohl die 0,56 % als zu geringfügig erachtete, um damit eine entsprechende Panik erzeugen zu können.

Aber das BMI schien sogar diesen übertriebenen Wert zu ignorieren, weil er wohl nicht übertrieben genug war. Stattdessen sprach das BMI vom „worst case“ und dass viele Menschen sterben würden, wenn alles wie vor Corona weiterlaufen würde.

Eine „wissenschaftliche Arbeit“ in vier Tagen?

Im Zusammenhang mit Corona werden ständig neue Bestzeiten aufgestellt, wenn es darum geht, die „Pandemie“ zu befeuern. So wurde auch der PCR-„Test“ von Drosten nach nur 24 Stunden Peer Review nach Einreichung veröffentlicht, ein Vorgang, der sonst einige Monate dauert (Link zum Beitrag). Und sein PCR-„Test“ basierte auf einem Virus, welches bei der Konzeption des Tests überhaupt noch gar nicht bekannt war, wenigstens offiziell. Da muss Herr Drosten wohl eine Glaskugel im Labor stehen gehabt haben.

Und bei den RNA-„Impfungen“ sind so viele Abkürzungen genommen worden, dass die Impfung nicht nach zehn Jahren, sondern bereits nach einem Jahr an die Bevölkerung vergeben wird. Eigens dafür wurde einiges an Lockerungen im Zulassungsverfahren durchgesetzt (Link zum Beitrag).

Alles nur Verschwörungstheorie?

Laut „Welt am Sonntag“ stammen diese Informationen aus E-Mails vom RKI mit den beteiligten Wissenschaftlern und Institutionen. Diese E-Mails wurden natürlich nicht freiwillig vom RKI freigegeben. Vielmehr gab es eine Gruppe von Juristen, vertreten von Rechtsanwalt Niko Härting aus Berlin, die einen monatelangen Rechtsstreit mit der Behörde ausgefochten hatten und zu guter Letzt einen Gerichtsbeschluss erwirkt hatten, der ihnen Zugang zu diesen E-Mails verschaffte. Die Zeitung sagt, dass die Dokumente an vielen Stellen geschwärzt sind, aber dennoch verraten, wie das Innenministerium auf die Forscher eingewirkt hatte, damit diese die entsprechende „Munition“ lieferten, um die Lage möglichst bedrohlich auszumalen.

Dies erklärt, momentan jedenfalls, auch, warum nur die „Welt“ über diesen Skandal berichtet, nämlich weil nur sie diese RKI-E-Mails vorliegen hat.

Insgesamt erklärt dieser Sachverhalt auch, dass die Bundesregierung an einer realistischen Klärung der „Pandemie“ nie interessiert war. Alle ihre Bestrebungen liefen darauf hinaus, diese hübsche Pandemie am Leben zu erhalten, koste es was es wolle. Und diese Bestrebungen setzten nicht erst zu einem späteren Zeitpunkt ein, sondern, wie sich jetzt zeigt, waren von Anfang an Teil des Setups.

Fazit

Wir werden ein um das andere Mal „verschaukelt“. Die Wissenschaft ist zur politischen Hure verkommen, die sich bezahlen lässt, um jetzt sogar Maßnahmen zu kreieren beziehungsweise zu rechtfertigen, die sich direkt und unmittelbar gegen die eigene Bevölkerung richten. Da darf man sich auf Seiten der Corona-Realisten nicht wundern, wenn das Vertrauen nicht nur in die Regierung, sondern auch in die Wissenschaft von Seiten der Bevölkerung nur noch abnehmen kann.

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Dieser Beitrag wurde am 9.2.2021 erstellt.

Ein Kommentar Kommentar hinzufügen

  1. Avatar
    Peter Horwarth

    11. Februar 2021 um 09:55

    Nicht nur ZUERST klingt das wie eine Verschwörungstheorie. Nachdem vor Wochen bereits der „Rothschildplan“ auftauchte, in welchem detailliert der Ablauf und Massnahmen zu Corona,(für die ganze Welt) incl. Einschüchterung der Bevölkerung und (OH WUNDER) der Umgang mit Hartz4 festgelegt wurde nun die nächste Sau, die durchs Dorf getrieben wird?
    Es stellte sich heraus, dass in das Papier Stellen eingefügt wurden um es „authentischer“ zu machen und, dass es sich um EINE VON VIELEN Studien (wie sie die Politik immer wieder erstellen lässt, zu eine Virusbasierten Pandemie handelte. Man pickte sich die heraus, die zur aktuellen Situation am Besten passte, hübschte sie noch etwas auf (Name Corona usw.) und schwubs….warum wusste man damals schon, dass die Pandemie kommt?
    Ist es nicht auch so, dass der Umsatz mit kritischen Büchern, Vorträgen und Infos um ein vielfaches gestiegen ist? Dass „Aufklärer“, „Aufwecker“ und „Warner“ überall aus dem Boden schießen und ZUFÄLLIG alle gleich ein Buch, in welchem sie sensationelle neue Erkenntnisse zur Verfügung stellen, anbieten? Bestimmt reiner Zufall.

    Es reicht, einmal einen Blick hinter die Kulissen eines Krankenhauses und einer Intensivstation zu werfen. Zu erleben, wie jemand unter Schmerzen um jeden Atemzug kämpft um, wenn man nicht von skrupelloser Gier beseelt, oder an Fakten völlig desinteressiert ist, seine Einstellung zu überdenken.

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