Klonfleisch auf dem Teller

Viele Verbraucher fürchten sich davor, auch wenn die Industrie nicht müde wird, deren Unbedenklichkeit zu beteuern: Die Rede ist von genetisch manipulierten Lebensmitteln, die von Käufern in Supermärkten nicht als solche identifizierbar sind. Eben diesen Missstand beim Verkauf von Lebensmitteln wollte das europäische Parlament beheben. Sie plante eine Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel durchzusetzen, deren Herstellung auf genetischer Manipulation von Tieren basiert.

Zwar existieren in der europäischen Union eine Reihe von Verboten bei der Anwendung derartiger Technologien, die verhindern helfen sollen, dass Fleisch von den geklonten Tieren selbst verkauft wird. Gängige Praxis ist es jedoch, stattdessen die Nachfahren geklonter Tiere als Lieferanten dieser Nahrungsmittel zu verwenden. Nach dem Willen der Europapolitiker sollten aber auch solche Tiere eine entsprechende Kennzeichnung für den Verbraucher erfahren. Doch die Durchsetzung der Kennzeichnungspflicht und einer Erweiterung der Verbote auf die Nachfahren von Klontieren scheiterte.

Damit stellt sich die rechtliche Situation für die Produzenten so dar, dass sie weiterhin Fleisch und andere tierische Produkte verkaufen dürfen, wenn es sich nicht um die Klontiere selbst handelt. Für die USA etwa wird davon ausgegangen, dass etwa 4.000 Bullen in den dortigen Ställen Klontiere sind, deren Samen für die Zucht weiterer Tiere auch nach Europa weiterverkauft werden. Auf diese Weise findet geklontes Material auf vielfältigen Wegen Eingang in die Herstellungsketten der Lebensmittelindustrie.

Viele EU-Parlamentarier sprachen sich auch deshalb gegen das „Klonfleisch“ aus, weil Missbildungen bei diesen Tieren die Regel darstellen, deren Lebensspanne meist deutlich verkürzt ist und die Tiere an Depressionen leiden können. Der Verbraucher jedenfalls wird nun fürs Erste nicht die Möglichkeit haben, sich im Supermarkt bewusst gegen diese Praxis zu entscheiden, da eine entsprechende Kennzeichnung nicht Pflicht werden wird.

Weitere Informationen zum Thema Fleisch und Genmanipulation:

René Gräber

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