Das Statistische Bundesamt und die Sonder-Pandemie

ovid19 Impfstoff

Es gibt eine neue Sonderauswertung[i] vom Statistischen Bundesamt zu den Sterbefallzahlen der Jahre 2020/2021. Und die beginnt mit der obligatorischen Feststellung, dass das „neuartige Coronavirus“ überall auf der Welt die Gesundheitssysteme vor „große Herausforderungen“ stelle.

Bereits im Juli 2020 wusste man mit nahezu 100-prozentiger Sicherheit, dass SARS-CoV-2 alles andere als neu war[ii]. Eine Studie[iii] aus der Universität Tübingen zeigte im Juni 2020 an archivierten Blutproben aus den Jahren 2007-2019 (Vor-Coronazeiten), dass 81 % dieser Blutproben ohne bisherigen Kontakt zu SARS-CoV-2 eine ausgeprägte zelluläre Immunantwort gegen das Virus ausübten. Und das ist nur dann möglich, wenn das zelluläre Immunsystem dieses angeblich neue Virus irgendwie schon kennt.

Und die Belastung des Gesundheitssystems, zu mindestens für Deutschland, scheint sich auch in besonders überschaubaren Grenzen zu halten, denn eine Analyse „im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums“[iv], war zu dem Schluss gekommen, dass die Auslastung der Intensivstationen bei weniger als 70 % lag. Und nur 2 % aller Krankenhausbetten wurden benötigt, um Covid-19-Patienten zu behandeln. Auf der Intensivstation waren es nur 4 %.

Die Statistik großer Herausforderungen

Nach dieser Einleitung dürfte sich der Leser darauf gefasst machen, in der Folge mit furchterregenden Zahlen und Kurven bombardiert zu werden. Die Kurve, die das Statistische Bundesamt veröffentlicht, sieht indes deutlich zahmer aus:

Interessant ist für das Jahr 2020, dass die rote Mortalitätskurve sich überhaupt nicht pandemisch von den Durchschnittswerten der Jahre 2016-2019 abhebt. Erst ab Kalenderwoche 42 kommt es zu einem etwas deutlicheren Anstieg. In der Kalenderwoche 43, wo wieder ein Lockdown verhängt wurde, stoppt der Anstieg, um dann ab Kalenderwoche 44 vollkommen unter Lockdown-Bedingungen stetig anzusteigen.

Das Statistische Bundesamt bewertet die guten Kurvenverläufe im 1. Halbjahr 2020 als positive Effekte der Maßnahmen „zur Eindämmung der Corona-Pandemie“. Nicht erklärt wird jedoch, warum diese „effektiven Maßnahmen“, die im 1. Halbjahr angeblich so erfolgreich gewirkt hatten, ab November dann wohl komplett versagten? Oder liegt hier nicht vielleicht eine andere Erklärung viel deutlicher auf der Hand, nämlich dass die Maßnahmen[v] nichts bringen, weder im 1., noch im 2. Halbjahr. Die „guten Verläufe/Zahlen“ im 1. Halbjahr sind Ergebnis einer milden Grippesaison, die bei der Einführung der Lockdown-Maßnahmen bereits im Abklingen war. Wären sie jedoch effektiv gewesen, dann hätte es diesen Anstieg ab November 2020 nicht geben dürfen, oder?

Jedenfalls hat Professor Ioannidis immer wieder darauf hingewiesen, dass die Mortalitätszahlen für Covid-19, ausgedrückt als IFR (Infektionsmortalität), sich mit 0,15 % nicht von der der Grippe[vi] unterscheiden. Und damit sollten sich die „Herausforderungen“, die das Statistische Bundesamt hier gesehen haben will, in sehr überschaubaren Grenzen gehalten haben.

Aber: Nachdem die Pandemie im 1. Halbjahr 2020 aufgrund der vorliegenden Zahlen so schlecht weggekommen ist, betont das Statistische Bundesamt, dass aber im April 2020 die „Zahl der Gestorbenen dann 10 % über dem Durchschnitt der Vorjahre“ gelegen hat.

Auch hier wieder Interpretationsartistik in Reinkultur. Erst sind die getroffenen Maßnahmen sehr effektiv, dann sind diese Maßnahmen nicht in der Lage, den Anstieg der Mortalitätsrate auf bis zu 10 % zu verhindern. Ja was denn jetzt? Wenn sie effektiv gewesen wären, dann dürfte es die 10 % im April auch nicht gegeben haben!

Oder hatte dieser Anstieg etwas mit dem kurz zuvor (Mitte bis Ende März 2020) eingeführten Lockdown zu tun, der bezeichnenderweise in vielen Staaten der Welt im Gleichschritt umgesetzt worden war? Und im Gleichschritt gab es trotz Lockdown massive Anstiege der Mortalität[vii] kurz danach. Eine beeindruckende vergleichende Grafik dazu gibt es in dem Beitrag, der in der letzten Fußnote verlinkt ist.

2021 fängt übel gut an

Laut offizieller Kurve befindet sich die Mortalität in Deutschland seit Silvester 2020 auf einem leicht absteigenden Ast. In der 4. Kalenderwoche 2021 erreicht die Kurve die statistische Variationsbreite des Durchschnitts von 2017-2020. Nur 2 Wochen später erreicht sie den Durchschnittswert von 2017-2020. Und ab Kalenderwoche 8 hat sie sogar den Variationsbereich nach unten hin verlassen. Erst ab Kalenderwoche 11 geht sie wieder in den Variationsbereich über, und ab Kalenderwoche 14 schneiden sich die beiden Kurven wieder. Danach gibt es nur noch einen gestrichelten roten Kurvenverlauf, der angeblich „Werte mit Schätzanteil enthält“.

Interessant ist hier, dass das Statistische Bundesamt in seiner Pressemitteilung[viii] verlauten lässt, dass „die Zahl der Covid-19-Todesfälle weiter zurückgeht“. Aber gleichzeitig vermeldet die Überschrift, dass die Sterbefallzahlen im Mai 2021 zu 6 % über dem Durchschnitt der Vorjahre liegen. Wie passt das zusammen? Weniger Tote durch Covid-19, aber einige höhere Gesamtmortalität? Ist dies das unfreiwillige Eingeständnis, dass hier vielleicht doch die Maßnahmen dazu beigetragen haben könnten, die Mortalität ungünstig zu beeinflussen? Oder sind das die ersten Effekte der „Covid-Impfungen“? Oder sogar beides?

Die Zahlen zu den wöchentlichen Sterbefallzahlen[ix] sehen dann alles andere als „pandemisch“ aus:

Angesichts dieses Kurvenverlaufes und dem Vergleich mit der blauen Kurve, die das Jahr 2018 repräsentiert, muss man sich die Frage stellen, ob nicht auch schon im Jahr 2018 eine Pandemie stattgefunden hatte, die man nur vergessen hatte auszurufen?

Oder handelt es sich vielleicht hier doch nur um eine Willkürentscheidung, im Jahr 2020 bis heute eine Pandemie laufen zu lassen, die von den offiziellen Stellen herbeigepredigt, herbeigerechnet, herbeigezaubert werden muss, da die Zahlen mit anderen Jahrgängen auch nicht ganz, aber doch schon viel eher dazu geeignet gewesen wären, hier von einer möglichen Pandemie zu reden.

Fazit

Zu keinem Zeitpunkt hat es Mortalitätszahlen gegeben, die auch nur den Verdacht einer Pandemie rechtfertigen würden. Selbst die Spitzen in den Kalenderwochen 52 und 53 von 2020 übersteigen nicht die Spitze der Mortalitätszahlen aus Kalenderwoche 10 von 2018. Damals wurde keine Pandemie beschlossen/ausgerufen.

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Dieser Beitrag wurde am 27.06.2021 erstellt.


Quellen:

[i]      Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen der Jahre 2020/2021 – Statistisches Bundesamt

[ii]     Das Corona-Virus Sars-CoV-2 ist angeblich gar nicht so neu

[iii]   SARS-CoV-2 T-cell epitopes define heterologous and COVID-19-induced T-cell recognition | Research Square

[iv]    Corona-Patienten beanspruchten 2020 nur 4 % der Intensivbetten

[v]     Was bringen Lockdowns? Zweifel an der Wirksamkeit – Studien und Belege

[vi]    Reconciling estimates of global spread and infection fatality rates of COVID?19: An overview of systematic evaluations – Ioannidis – 2021 – European Journal of Clinical Investigation – Wiley Online Library

[vii]  Corona-Sterblichkeitszahlen: USA, Schweden, Deutschland, Philippinen im Vergleich

[viii] Sterbefallzahlen im Mai 2021: 6 % über dem Durchschnitt der Vorjahre – Statistisches Bundesamt

[ix]    Wöchentliche Sterbefallzahlen in Deutschland – Statistisches Bundesamt

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