Globale Studie zeigt die Wirkungslosigkeit von Lockdown und „AHA“-Regeln

Lockdown Studie

Evidenzbasiertheit, der zentrale Kritikpunkt der Schulmedizin an alternativen Heilmethoden, war noch nie eine besondere Stärke von Schulmedizin und Gesundheitspolitik.

Man forderte in der Regel von anderen etwas, wozu man selbst nicht bereit oder in der Lage war.

Während der jetzt seit gut sechs Monaten laufenden „Pandemie“ wird noch einmal besonders deutlich, dass Evidenzbasiertheit beim eigenen Treiben anscheinend nur eine untergeordnete Rolle zu spielen hat.

Denn: es gibt laut einer Studie aus dem August 2020 keinerlei evidenzbasierte Beweise, dass die „AHA“-Regeln dazu beigetragen haben, dass das Infektionsgeschehen und die Todesraten abgenommen haben. Dazu weiter unten gleich ausführlicher.

Ich hatte auch bereits in mehreren Beiträgen bereits darauf hingewiesen, dass Lockdowns usw. alles andere als optimal erscheinen um eine Pandemie zu bekämpfen:

Alleine das waren und sind bereits Fakten, die man nicht vom Tisch wischen kann.

Interessant im Zusammenhang mit Masken ist eine Veröffentlichung, die ich erst kürzlich zu Gesicht bekam. Der Autor: Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), das sich jetzt anscheinend auch zu den „Aluhutträgern“ gesellt zu haben scheint:

BfArM – Empfehlungen des BfArM – Hinweise des BfArM zur Verwendung von Mund–Nasen-Bedeckungen (z.B. selbst hergestellten Masken, „Community- oder DIY-Masken“), medizinischen Gesichtsmasken sowie partikelfiltrierenden Halbmasken (FFP1, FFP2 und FFP3) im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2 / Covid-19).

Hier wird über die Schutzwirkung ausgesagt, dass diese nicht nachgewiesen ist. Unter Paragraf 1 zur „Mund-Nasen-Bedeckung“ sagt das Institut Folgendes:

Träger der beschriebenen Mund-Nasen-Bedeckungen können sich nicht darauf verlassen, dass diese sie oder andere vor einer Übertragung von SARS-CoV-2 schützen, da für diese Masken keine entsprechende Schutzwirkung nachgewiesen wurde.

Und bei den Hinweisen für Hersteller von Masken steht (man glaubt es kaum):

Besondere Klarheit ist bei der Bezeichnung und Beschreibung der Maske geboten, die nicht auf eine Schutzfunktion hindeuten darf, da diese nicht nachgewiesen ist. Vielmehr sollte ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass es sich weder um ein Medizinprodukt, noch um persönliche Schutzausrüstung handelt.

Globale Studie zeigt die Wirkungslosigkeit von Lockdown und „AHA“

Im August 2020 wurde ein Beitrag[1] veröffentlicht, der den Titel trug: „Lockdowns and Mask Mandates Do Not Lead to Reduced COVID Transmission Rates or Deaths, New Study Suggests“ (Lockdown und Maskenpflicht führen nicht zu verringerten Covid-19 Übertragungsraten oder Todesfällen). Im Beitrag wurde eine Studie[2] des „National Bureau of Economic Research (NBER)“ besprochen, die ebenfalls im August 2020 veröffentlicht wurde.

Was dürfen wir hier erfahren?

Die drei Autoren hatten sich Länder und Bundesstaaten der USA herausgesucht, die mehr als 1000 Covid-19-Todesfälle bis zum späten Juli zu verzeichnen hatten. Es waren dann 25 US Bundesstaaten und 23 Länder aus aller Welt, die in die Auswertung dieser Studie aufgenommen worden waren. Um welche Bundesstaaten und Länder es sich handelt, das wird in der Studie (siehe Link) aufgezählt.

Die vorhandenen Daten und die Analyse dieser Daten der aufgezählten Länder und Bundesstaaten ergab dann vier Hauptpunkte, die Fakten zu Covid-19 beinhalten.

  1. Sobald eine Region die Zahl von 25 Covid-19-Todesfällen erreicht hatte, fiel innerhalb eines Monats die Wachstumsrate für Todesfälle pro Tag auf ungefähr Null (0). Mit anderen Worten: Gleichgültig welches Land oder welcher Bundesstaat und unabhängig von deren aufgestellten Gegenmaßnahmen – die Todesraten pro Tag hörten innerhalb von 20-30 Tagen nach Überschreiten des Schwellenwerts von 25 Todesfällen auf anzusteigen.
  2. Nachdem dies erfolgt war, begannen die Todesfälle pro Tag entweder abzunehmen oder der momentane Trend verlief auf einer flachen Kurve (also keine Zu- oder Abnahme der Todesfallrate).
  3. Die Variabilität der Trends von Todesraten über alle untersuchten Regionen (Länder und Bundesländer der USA) ist seit Beginn der „Pandemie“ scharf abgefallen und verbleibt seitdem auf einem niedrigen Niveau. Alle studierten Staaten und Bundesstaaten sind in der Folge mehr und mehr miteinander vergleichbar in ihren Trends geworden und seitdem auch so geblieben.
  4. Die Beobachtungen in den Punkten 1-3 lassen den Schluss zu, dass der effektive R0-Wert schon nach den ersten 30 Tagen nach Beginn der „Pandemie“ weltweit um die „1“ oszillierte.

Die Schlussfolgerung der Autoren war, dass die Datentrends, die man analysiert hatte, ernstzunehmende Hinweise ablieferten, dass die sogenannten „nicht-pharmazeutischen Interventionsmaßnahmen (NPI)“, also Lockdown, Schulschließungen, Reisebeschränkungen, Bleibt-zu-Hause-Appelle, Verbot von Veranstaltungen, Quarantäne, Ausgangsbeschränkungen und Maskenpflicht, keinen signifikanten Einfluss auf die allgemeinen Übertragungsraten von SARS-CoV-2 hatten und haben.

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Leicht zu behaupten, aber schwer zu beweisen?

Es stellt sich natürlich die Frage, was die gleich verlaufenden Trends mit den Geschehnissen in den jeweiligen Ländern zu tun haben?

Und hier scheint der Hund begraben zu sein.

Denn nicht alle Länder und US Bundesländer haben alle unisono die gleiche Strategie gefahren. Es beginnt damit, dass die von der Politik verordneten Gegenmaßnahmen zu den unterschiedlichsten Zeitpunkten gestartet wurden. Mit Ländern wie Schweden und Japan[3] waren sogar zwei Länder mit von der Partie, die überhaupt keinen Lockdown beziehungsweise nur einen sehr eingeschränkten Lockdown durchgeführt hatten. Aber auch für diese beiden Staaten zeigte sich der gleiche Trend wie in allen anderen Staaten auch.

Oder mit anderen Worten: Wenn all diese uns „verkauften“ Maßnahmen einen Effekt gehabt hätten, dann dürften zu mindestens in diesen beiden Staaten andere Trends zu erwarten gewesen sein als in den Staaten, die einen scharfen Lockdown etc. durchgeführt haben.

Damit steht diese Studie im diametralen Gegensatz zu vorausgegangen Studien, die „bewiesen“ haben wollten, dass NPI erfolgreich die Übertragungsrate während des Frühstadiums der „Pandemie“ hat senken können. Die Autoren der gegenwärtigen Studie erklären dies mit einer Überschätzung dieser Maßnahmen für die Übertragung der Infektionen, welches auf einer voreingenommen Ausblendung von Variablen beruhe. Ein Schlüsselkandidat für eine solche Ausblendung von Variablen ist die wahre Ursache für den Abfall der Infektionsraten nach dem ersten Monat der „Pandemie“. Und der Grund hierfür ist die Tatsache, dass die Interaktion unter den Menschen einfach nicht mit den epidemiologischen Modellen übereinstimmt, die für die offiziellen Zahlen benutzt wurden.

Wir wissen ja von der WHO und von Herrn Ferguson aus Großbritannien, sowie Herrn Drosten, dass in solchen maroden computergestützten Vorhersagezenarien bereits zuvor von Millionen von Toten gefaselt wurde, 2009 wie 2020. Und nichts trat ein. Kein Wunder also, dass dieser Trick ebenfalls nicht bei den NPI funktioniert.

Ein weiterer Grund, an der Wirksamkeit der NPI zu zweifeln ist die Tatsache, dass die Übertragungsraten weltweit auf einem sehr niedrigen Niveau gelegen haben und noch immer liegen. Und das, obwohl inzwischen eine Reihe von Restriktionen gelockert worden sind. Da hätte man doch einen Anstieg der Infektionen und vielleicht sogar der Todesraten erwarten dürfen, oder?

Dies mag auch eine mögliche Erklärung sein, warum ein Großteil der Regierungen die PCR-„Test“-Aktivitäten vervielfacht haben, um so einen Anstieg der Übertragungsraten künstlich zu erzeugen. Und da ist es von Vorteil, dass der PCR-„Test“ eine Fehlerquote für falsch-positive Ergebnisse von um die 2 % hat, die bei 1 Millionen Tests pro Woche immerhin bis zu 20.000 „Fälle“ suggerieren, die in Wirklichkeit einfach nur falsch positiv sind.

Selbst ein positiver Test heißt nicht zwingend, dass eine Infektion vorliegt, da ein Test kein Virus nachweist, sondern nur genetische Moleküle, die angeblich zu einem Virus gehören. Ob das Virus dabei noch intakt ist oder ob es sich hier um Trümmer handelt, dass lässt sich aus so einem Test nicht erschließen.

Fazit

Die soeben diskutierte Studie zeigt eindrucksvoll, was man in den letzten sechs Monaten hat beobachten können. Das, was man als „Pandemie“ bezeichnet, entpuppt sich als eine gemeine Grippewelle mit einem angeblich neuen Coronavirus. Und wie alle anderen Grippewellen zuvor auch gibt es hier natürliche Verläufe, die sich dadurch auszeichnen, dass sich zu Beginn die Infektion schnell ausbreitet und sehr rasch dann in ihrer Ausbreitung verlangsamt. Und das vollzieht sich ohne menschliches oder sonstiges Dazutun.

Die Autoren fragen dann noch, wo die von den Regierungen durchgeführte „Viruskontrolle“ effektiv eine Veränderung des Infektionsverlaufs gezeitigt hatte? Für die Autoren gibt es nur die erschreckende Antwort, dass es absolut keine Evidenz für diese Maßnahmen gegeben hat.

Schlusssatz: „Wenn wir uns um die Evidenz zu diesem globalen Experiment Sorgen machen, dann müssen wir eingestehen, dass die meisten Regierungen vollkommen daneben lagen“.

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Quellen:

[1]     Lockdowns and Mask Mandates Do Not Lead to Reduced COVID Transmission Rates or Deaths, New Study Suggests – AIER

[2]     Four Stylized Facts about COVID-19

[3]     How Japan tackled coronavirus without lockdowns, avoided 3 C’s – Business Insider

René Gräber

René Gräber

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Ein Kommentar Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    Lieber Herr Gräber!

    Ich wundere mich nicht darüber, dass Politik und Medizin an den üblichen corona-Maßnahmen festhalten. Es geht dabei nicht um Menschen. Das erschließt sich für mich schon allein aus der Tatsache, dass es für alte und besonders Gefährdete Menschen am besten wäre, wenn die Epidemie so schnell wie nur möglich vorbei wäre. Die Gefahr, trotz größter Vorsicht doch noch infiziert zu werden, ist proportional zur Dauer der Epidemie.
    Das interessiert aber nicht. Die Politik könnte allenfalls die Kapazitäten der Kliniken im Auge haben, was aber offenkundig nicht der Fall ist. Es geht einzig darum, die Epidemie so lange hin zu ziehen, bis ein Impfstoff da ist. Die BigPharma verbietet ein natürliches Ende ohne Impfstoff. Es könnte ja dabei herauskommen, dass die Impferei gar nichts nützt, noch nie genützt hat. (Ich selbst habe mich noch nie gegen Grippe impfen lassen und von akuten Grippewellen stets nur nebenbei erfahren)

    Ich persönlich rechne damit, dass nach dieser langen Dauer der Epidemie ein Impfstoff gar nicht mehr wirkt, weil es sich am Ende nicht mehr hauptsächlich um SARS-COV-2 handelt, sondern ein anderer Virus oder eine Mutation den Vorgang mit-übernommen hat, was aber bei den üblichen Tests nicht bemerkt wird. Wenn bereits Genesene wieder erkranken oder wenn normal Genesene keine SARS-COV-2-Antikörper aufweisen, wären das entsprechende Anzeichen.

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