Wie bekomme ich meinen Arzt dazu, mich weiter zu behandeln(Blutuntersuchung) obwohl ich mich naturheilkundlich selber medikamentiere?

  • Das sollte ab sofort geändert werden, dass die Studenten auf der Universität auch eingehend in Naturheilkunde unterrichtet werden und diese dann in der Praxis auch einsetzen in Zukunft. So wie jetzt kann man doch nicht weiter machen.


    All die Chemie schadet ja auch der Erde.


    Dann braucht es keinen René Gräber mehr und auch keine Energetiker in Österreich. Auf einen Schlag wären zig Tausende, die jetzt die alternative Schiene bedienen, arbeitslos. Will man das wirklich?


  • Vielleicht noch eine Sache:


    Ich weiß, dass ganz viele meiner Patienten das Rezept vom Mediziner nehmen, es wegwerfen und dann zu mir kommen. Das Problem an der Sache: Die gleichen Patienten gehen dann wieder zum Arzt (Blutwerte usw.) und der Arzt meint, dass sei wegen SEINER Medikamente / Behandlung gebessert worden. Folge: Der Mediziner macht eine "falsche" Erfahrung!
    .


    Das ist aber ein hausgemachtes Problem, wenn man andernorts liest, dass diese Ärzte dann die Patienten nicht mehr haben wollen.

  • Ich muß Nora widersprechen.


    Der Arzt kümmert sich nicht um die Krankheit, sondern um die Symptome der Krankheit.

    Er weis es einfach nicht besser.


    Aber es gibt Hoffnung. Einige Ärzte gehen schon einen anderen Weg, den Weg der Erkenntnis.

  • indem der Arzt mit Medikamenten die Sympthome bekämpft, wird langfristig ev. wieder eine neue Baustelle aufgetan da die Medikamente ja nicht nebenwirkungsfrei sind (vor allem wenn es Geschichten sind die langfristig Medikamente erfordern, oder wenn leichtfertig Antibiotika verschrieben wird) , das wird dann langsam ein unkontrollierbarer Kreislauf, und selbst wenn einem nichts fehlt kann es problematisch werden (z.B. durch Impfungen oder auch die Strahlenbelastungen bei Vorsorgeuntersuchungen, Gewebeschäden durch Darmuntersuchungen usw.)


    ich hab da schon einige unangenehme Erfahrungen gemacht (bei uns und im Bekanntenkreis)


    LG Manfred


    Licht ist Leben / ohne Licht kein Vitamin D / ohne Vitamin D keine Gesundheit / deshalb schaut auf euren Vitamin D Spiegel und natürlich auch auf eine gesunde Ernährung mit ausreichend Bewegung !

  • Warum geht man zum Arzt und läßt sich ein Rezept ausstellen? Wenn ich etwas nicht möchte, sage ich dem Arzt, er braucht das erst gar nicht ausstellen, weil ich das eh nicht nehme. Sind unnötige Kosten für die Krankenkasse :-)


    Naja, Gott sei Dank habe ich meinen Arzt gewechselt und er weiß wie ich ticke .

    Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorenener Tag
    (Charlie Chaplin)

    Einmal editiert, zuletzt von René Gräber ()

  • Vermutlich sind nicht alle Ärzte der Naturheilkunde gegenüber negativ eingestellt. Ich kenne sogar einen, der eine Natur-Apotheke betreibt. Aber der Verdacht liegt schon sehr nah, dass es hier meist zu Reibepunkten kommt. Ich denke viele Ärzte glauben ihre Grundsätze verraten zu müssen, wenn sie sich mit Naturheilkunde beschäftigen. Es gibt auch keine genaue Trennlinie zwischen erwiesener Heilkraft und Unsinn bei der Naturheilkunde. Die Kamille hat Heilkraft. Das ist unbestritten. Aber wo steht man, wenn einem ein Chinese erklärt, wie sehr ihm doch ein zerriebenes Nashorn bei seinen Potenzproblemen geholfen hat. Dem möchte man doch auch Verstand einprügeln.

    So das war mein Senf dazu.

    Ich möchte jetzt noch einen kleinen Netzfund hinzufügen. Immer wenn ich Seiten finde, die mich beeindrucken, werde ich sie in Zukunft erwähnen. Man sollte das durchaus öfter machen und die kleinen unterstützen.

    Das ist die Praxis Family.


    https://www.diepraxisfamily.com


    Ich habe selten so eine liebevoll gemachte Seite gesehen. Und sehr informativ.


    LG

    Moritz

  • Ich denke viele Ärzte glauben ihre Grundsätze verraten zu müssen, wenn sie sich mit Naturheilkunde beschäftigen.

    Nun ja, vielleicht muss man da etwas differenzieren.

    Die Bundesärztekammer erlässt Richtlinien, die jeweils auf einer gesetzlichen Grundlage basieren. Sie schreiben insbesondere den Inhalt, Umfang und das Verfahren einschließlich der Beteiligung von Institutionen oder Personen vor. An diese Richtlinien muss sich der behandelnde Arzt halten, sie sind verbindlich. Handelt ein Arzt gegen diese Richtlinien, kann ihm im schlimmsten Fall die Approbation entzogen werden. Da ist man als Arzt dann doch vielleicht etwas vorsichtiger.


    Es gibt zwar auch noch die Leitlinien, die als Handlungsempfehlungen entwickelt werden, von denen in begründeten Fällen auch abgewichen werden kann. Die Anwendbarkeit einer Leitlinie oder einzelner Leitlinienempfehlungen muss dann aber in der individuellen Situation nach dem Prinzip der Indikationsstellung, Beratung, Präferenzermittlung und partizipativen Entscheidungsfindung geprüft werden. Also auch hier wieder eine ziemlich schwammige Aussage. Da bleibt man als Arzt doch lieber beim Althergebrachten und ist auf der sicheren Seite.

    Auch Ärzte haben Angst um ihren Job und meist auch eine Familie zu ernähren.

  • Jung-Internisten starten mit einem RiesenSchuldenberg, ca. 600TSD €, in ihre Selbständigkeit. Bekommen pro Schein im Quartal 17,50€, für Labore stehen 25€ zur Verfügung...alles darüber geht von den Praxiseinnahmen ab. Miete , Energie und Personal wollen bezahlt werden ud doe Famile ist auch noch da.

    Ärzte sind in erster Hinsicht zu Beginn Ökonomen!

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)