Lupus erythematodes

  • Guten Abend Herr Graeber, ich würde gerne Ihre Meinung zu der Thema Lupus erythematodes hören, ich bin seit 4 Jahren an cutanen lupus erythematodes erkrankt bzw. bei mir wurde LE festgestellt, rote Flecken im Gesicht die schuppig werden und wandern auch

    Behandlung: äußerlich protopic und innerlich Resochin. Viele Grüße Klevis

  • Ich kann hier nur auf einen ganz einfachen Beitrag verweisen, in dem ich allerdings keine Lösungen anbiete:

    https://www.yamedo.de/krankhei…-lupus-erythematodes.html


    Ich halte den Lupus aber für heilbar, vor allem wenn er die inneren Organe (noch) nicht angegriffen hat.


    Bei Lupus erinnere ich mich immer an die ersten Heilberichte, die ich von Sebastian Kneipp zu dieser Erkrankung las. Und ich wunderte mich, wie der das mit Wasser, Heilpflanzen und "Ordnungstherapie" hinbekam... - unglaublich.


    In der Praxis schaue ich immer was die Patienten "brauchen" und sonst noch so haben:

    Vitalstoffdefizite (Vitamin D3 als Stichwort), wie ausgeprägt sind die Entzündungen der Haut, wie ist der Schlaf, Stress usw.


    Grundsätzlich gehe ich das fast immer homöopathisch an. Aus dem Bereich der Schüssler Salze wäre sicher an die Nummer 1 zu denken: Calcium Fluoratum.


    Zusätzlich denke ich an das Thema Darmsanierungen, wobei ich es auch durchaus mal "nur" beim Brottrunk und Ernährungstipps belasse (Stichwort: Schweinefleisch ist absolut tabu!).


    Dann gibt´s fast auch immer erst mal was zum Trinken und einnehmen wie z.B. Kieselerde oder Lapacho Tee (gegen Entzündungen).


    Es kann ganz einfach sein - kommt aber auch drauf an, wie das Ganze "vorbehandelt" wurde und ob Regulationsblockaden vorliegen...


    Manchmal frage ich mich auch, wieso die Patienten erst mal die klassischen Hammerteile einnehmen wie hier zum Beispiel die Tacrolismus-Salbe und das Resochin und nicht zuerst die Naturheilkunde vorziehen. Na gut... ein systemimmanentes Problem...


    Also hacke ich mal wieder auf dem rum was als "Arzneimittel" bezeichnet wird: z.B. Tacrolismus (protopic): da schrieb ich bereits in meinem Neurodermits-Beitrag:


    "Von den Calcineurininhibitoren (Cyclosporin, Pimecrolimus [ELIDEL] und Tacrolimus [PROTOPIC]), die ebenfalls ab und zu eingesetzt werden, halte ich wenig und rate zur Vorsicht: "Seit 2006 rät die europäische Arzneimittelbehörde EMA zu größerer Vorsicht bei der Anwendung der Neurodermitis-Externa Pimecrolimus (ELIDEL) und Tacrolimus (PROTOPIC), da ein Zusammenhang mit den darunter beobachteten Krebserkrankungen nicht auszuschließen ist."


    Als ob wir nicht spätestens seit Dr. Reckeweg und der 6 Phasen-Tabelle gelernt haben sollten, die Krankheiten NICHT zu unterdrücken und zu verschieben. Gut - das wissen selbst einige Naturheilkundler nicht (mehr) und setzen das Verschwinden von Symptomen mit einer Heilung gleich; großer Irrtum.