Gesunde Ernährung und Körperpflege mit minimalen Mitteln

  • Ich wohne seit 2017 in im Schwarzwald. Leider nur noch mit Sozialhilfe. Nach Abzug von Strom, Miete, Internet verbleiben mir etwa 180 Euro für ALLES, die ich allerdings immer wieder für andere Unkosten wie Heizkostenabrechnung aufsparen muss. Also ist es ein permanenter Nullstand auf dem Konto.


    Ich habe viel studiert, aber die fast 10jährige Wachkomabegleitung meiner hochgeistigen Mutter nach ihrem tragischen Unfall hat mich voll gefordert, und danach wurde es noch schlimmer, meine Trauer wurde zerstört, ich wurde auch zerstört, meine Werke als Autorin und Schriftstellerin die ich wurde interessieren niemanden. Jetzt ist fast alles fort. Die Zeilen aus meiner Eingabe "Engagement" aus 2006 sind immer noch und wieder aktuell -


    "Die Depots von Körper, Bank und Seele stehn im tiefsten Soll

    die einst so schön und so prächtig und so voll"...........


    Als sensible Künstlerin mache ich keine halben Sachen. Früher habe ich gesund gelebt, kam durch die Anorexia Nervosa zur biologischen Lebensführung, es war alles perfekt, aber es wurde alles wieder zerstört. Seit mehr als 15 Jahren esse und trinke ich kaum noch, ob ich noch Organe habe wage ich zu bezweifeln, ich habe keine Ahnung wo. Und es ist doch erstaunlich und ein Wunder, dass ich noch so irgendwie existiere.


    Frage: wie ist es möglich, sich gesund zu ernähren und sich auch zu pflegen mit Null Euro? Körperlich belastbar bin ich nicht mehr, und auch nicht mehr wirklich präsentabel, falls da jemand das beliebte Argument auftischt "dann gehen Sie doch arbeiten". In diesem Zustand würde mich ohnehin keiner für irgendetwas einstellen.


    Ein herzlicher Gruss von


    engel99.

  • Hallo engel,

    Willkommen hier im Forum.

    Ich kann mir vorstellen, dass die Pflege einer nahestehenden Person einen sehr fordert und auslaugt und man eine Zeit braucht, sich davon zu erholen.

    180 € für Essen sind zwar wenig, aber nicht zuwenig um sich gesund zu ernähren. In meiner Studentenzeit hatte ich manchmal weniger, ich habe Sauerkraut, Reis, Kartoffel, Eier, Bohnen und Linsen gegessen. Der Vorteil, man hat kein Geld für Cola, Limonanden, Süssigkeiten, Fertigprodukte....

  • Hallo Kauli, hallo Sirod,


    vielen Dank für die Antworten.


    Nein, meine Situation ist keine leichte. Und ich habe - wie beschrieben - keine 180 Euro für Essen zur Verfügung pro Monat, sondern 180 Euro für ALLES, aber ich habe sie eben nicht mehr zur Verfügung da "ALLES" auch Unkosten umfasst, wie die Heizkostenabrechnung über 600 Euro, die zum 01.07. zu erwarten ist, oder für notwendige Reparaturen. Mein Kontostand beträgt NULL, so gesehen.


    Und ich wohne hier in einem kleinen Schwarzwalddorf auf einsamer Höhe. Von den Nachbarn oder von der Dorfgemeinde ist nichts zu erwarten, die Nachbarn machen mir noch das Leben schwer durch ihre Neidattacken, da es mir trotz der bescheidenen Mittel gelungen ist, diese Wohnung in eine neue kleine schmucke Engelsburg zu verwandeln. Selbst der Vermieter sitzt mir immer wieder im Nacken, ein älterer Franzose, der meine perfekte französische Bildung zwar schätzt, aber mir immer wieder abwertig und zynisch schreibt dass er mich nicht achtet da ich eben nicht morgens um 6 Uhr aufstehe und "arbeiten" gehe, oder meine Nachrichten einfach löscht. Darauf reagiere ich gar nicht mehr.


    Ein herzlicher Gruss aus Sasbachwalden im Schwarzwald von


    engel99

  • Nein, meine Situation ist keine leichte. Und ich habe - wie beschrieben - keine 180 Euro für Essen zur Verfügung pro Monat, sondern 180 Euro für ALLES....

    dafür hab ich aber gelesen, du wohnst auf dem Land, da kann man dann vieles aus der Natur essen, Pilze sammeln, Wildgemüse, Wildkräuter .... was ich damit sagen will, ein Glas ist manchmal auch halb voll und nicht nur halbleer.

    Als ich jung war, ist es mir auch mal schlecht gegangen, ich war zu stolz, überhaupt Sozialhilfe zu beantragen, ich wäre vermutlich eher verhungert, aber ich hab mich selber aus dem Sumpf herausgezogen. Sehe es mal so, es gibt viele Teile der Welt, da gibt es gar keine Sozialhilfe.


    Ich glaube fest, dass man wieder aus einem Tiefpunkt herauskommt, wenn man das will und dafür etwas tut und es nicht schafft, weil man nicht daran glaubt, eine selbsterfüllende Prophezeiung sozusagen. Es passiert so, wie du es dir vorstellst, dass es passieren wird.


    Und noch etwas: für niemanden gibt es Berge ohne Täler und je tiefer man gefallen ist, desto höher kann man aufsteigen. Die, die immer nur "Oben" waren, können das gar nicht schätzen.

  • Vielleicht muss man sich auch selber lieben und das Gefühl haben, dass man es wert ist, dass es einem gut geht. Vielleicht helfen da Mantras? - "Ich bin es wert, dass es mir gut geht!"

    "Ich will gesund und glücklich sein!"

  • Hallo Engel99 : "Herzlich Willkommen" im Forum sei gegrüßt.


    Du wohnst in einer wunderbaren Umgebung, kenne Viele die sofort mit dir tauschen würden.


    Durch was werden denn die Neidattacken ausgelöst? Warum reduziert du alles auf eine monetäre

    Ebene? Klar ist es nicht schön mit wenig auskommen zu müssen


    Zitat v. kaulli :


    Vielleicht muss man sich auch selber lieben und das Gefühl haben, dass man es wert ist, dass es einem gut geht.


    Gruß Hannah


    Menschen, die immer daran denken, was andere von ihnen halten, wären sehr überrascht, wenn sie wüßten, wie wenig die anderen über sie nachdenken
    (Bertrand Russell)



  • Hallo Engel99! Dein Geldbetrag monatlich schockiert mich soeben leicht. Kennst Du Dich ein bisschen mit Wildgemüse aus? Was hast Du noch an Verwandtschaft- keiner da der aushelfen kann?

    Du scheinst sehr kreativ zu sein- vielleicht kannst Du diese Gabe für Andere einsetzen- oft kommt dann etwas zurück.

    Wie meinst Du das: Du bezweifelst dass Du noch Organe hast??

    Wer in meinen Beiträgen (Rechtschreib)fehler findet, darf sie sich gerne behalten!;)

  • Vielleicht muss man sich auch selber lieben und das Gefühl haben, dass man es wert ist, dass es einem gut geht.

    wenn man nichts zu essen kaufen kann, damit kann es einem nicht gut gehen und der Mensch wird krank.

    Und da nützen mir glaube ich auch keine Mantras.:wacko:

    Und Hunger wäre schlimmer als Heimweh, sagte immer meine Großmutter die 2 Kriege erlebt hat.

    LG

    Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.

    Die Energie folgt der Aufmerksamkeit ( Buddha)



  • wenn man nichts zu essen kaufen kann, damit kann es einem nicht gut gehen und der Mensch wird krank.

    Sie hat ja nicht nichts, sondern etwas weniger, wie andere. Man darf auch nicht vergessen, wenn man nicht arbeiten muss, hat man viel Zeit und die kann man nutzen, vielleicht doch ein wenig dazu zu verdienen oder zumindest mit anderen tauschen. Ich mache z.B. Essig, Heilschnäpse und Kimchi und tausche das oft gegen anderes.

  • Sich immer alles kaputtmachen lassen ist auch eine eigene (unbewusste) Entscheidung.

    Das Geld immer so einzuteilen,dass man sich selbst auch alles selber wegnimmt, auch.

    Ich vermute eine Konditionierung zb aus der Kindheit,unbewusste Selbstbestrafung etc und rate zur Psychotherapie.

    Ua weil Dir im Alter Osteoporose droht,wenn über Jahre ein physiologischer Hungerzustand besteht:Der Körper mit seinem biologischen Überlebenstrieb nimmts aus den Knochen.

    Mein Vater ist daran gestorben, nachdem er als Jugendlicher 3 Jahre lang in russischer Kriegsgefangenschaft gehungert hat.

    Dazwischen lagen 70 Jahre-mit normaler Ernährung,trotzdem konnte die WS das Körpergewicht nicht mehr halten.

    Ich bin auch Sozialhilfeempfänger,lege monatlich 20 Euro zurück und lebe ganz normal-nur Möbel und Haushaltsgeräte sind grundsätzlich gebraucht und ich habe einen Indoor-Gemüsegarten.(Herbarium)

    Lieschen

  • Vielen lieben Dank für alle Eure Antworten.


    Da individuelle Antworten hier offenbar nicht möglich sind, fasse ich die Fragen und Vorschläge zusammen:


    Verwandte habe ich nicht, meine Mutter war die letzte, und es war ein sehr enges Band der Liebe welches uns noch immer verbindet.


    Ich verstehe mich als Medium, und setzte meine unbändige Kreativität schon ein, und arbeite als "lyrische Strassenkünstlerin" auf den Parkplätzen von Supermärkten, hier in Achern leider nur noch bei Rewe und Lidl möglich, bei Aldi habe ich deswegen Hausverbot bekommen. Steht bei Aldi Achern als Google Rezension Theresa Himmel. Traurig. Ich kann alle meine schönen lyrischen Eingaben auswendig, und spreche Leute an, ob sie das mögen, zitiere etwas, und frage nach einer kleinen Spende. Es ist interessant, aber auch anstrengend. Ich trinke 1 Tasse Oikocappucino Mount Hagen, den ich mir noch gönne, bevor sich gegen 15 Uhr losfahre, und fahre dann nur herum, und trinke 1 Cappucino wenn ich heimkomme, gegen 21 Uhr, das ist alles, damit mache ich alles.


    Warum alles monetär? Ja, das frage ich mich auch. Ich habe immer wieder einmal bei ebay Kleinanzeigen inseriert, ob mir jemand freiwillig helfen kann, e.g. den Körper wieder etwas aufbauen, die blauädrigen Füsse und die verkrümmten Zehen wieder zu dehnen und geschmeidig zu machen, aber ohne Geld macht ja keiner einen Handschlag. Ich finde das auch traurig. Einmal war ich beim Physiotherapeuten, der hat die Füsse behandelt, aber dann kam die Mitteilung - beim nächsten Mal 20 Euro Rezeptgebühr mitbringen bitte. Das zweite Rezept, welches ich noch bekommen konnte, habe ich dann gar nicht mehr eingelöst, ich habe dieses Geld nicht immer, und dann lasse ich es lieber. Es gibt Dinge, die ich alleine nicht machen kann.


    In Wildsammlungen kenne ich mich leider nicht aus. Aber das Problem ist auch nicht das Essen, sondern die ganze Einheit ist so gestört. Als meine Seele noch in meinem Körper wohnte, war dieses auch das Resultat von sozialen Kontakten, ich ging regelmässig zur Fusspflege, zur Gesichtspflege, und natürlich ernährte ich mich auch sehr gesund. Dieses ist alles nicht mehr möglich. Ab und zu spare ich 20 Euro für den Frisör an, aber Haare kann ich das nicht mehr wirklich nennen, was da geschnitten wird, das sind irgendwelche Gehängsel. Als meine Seele noch in meinem Körper wohnte, glänzten meine Haare, sie waren so dicht, dass sie mir herausgeschnitten werden mussten, ich ass jeden morgen Haferflocken mit Karottensaft und Milch, trank literweise Mineralwasser und Sprudel, es war ein blühendes Ensemble.


    Die Neidattacken - die waren schlimm. Bereits während der langen Reise mit meiner Mutter, und nachher noch schlimmer. Die Kirche, die mich taufte, liess mich stafrechtlich verfolgen, da ich angeblich etwas gesagt hatte über das Heim der Diakonie, in dem ich meine Mutter untergebracht hatte, nichtsahnend, dass sie dort den Angehörigen die Betreuung entziehen, und es hat sie geärgert, dass sie es bei mir als Juristentochter nicht geschafft haben, und nachdem meine Mutter dann unter der Erde und im Himmel zugleich war, haben sie zugeschlagen, mir einen Strafbefehl gesandt, mir 3 Jahre lang die Trauer zertreten, mich nur kontrollieren lassen durch das LRA, mich entmutigt, eingeschüchtert. Rohe Eier und Steine in die Fensterscheiben, hässliche Zettel im Flur, auf Klopapier gekritzelt "Da oben wohnt die Rumpelfrau", hier auch wieder solche Attacken, die sich seit einiger Zeit glücklicherweise gelegt haben. Oh ja, sie spionieren mir hier hinterher bis in die Eingeweide. Das, was die Nachbarin an das AG schrieb, als Stellungnahme zu meinem Antrag auf Unterlassungklage wegen der Dauerlüftung im Flur auch bei tiefster Kälte durch die ich letzten Winter 1 Woche mit 40 ° Fieber hier alleine lag und um mein Leben bangte da ich nicht wusste, ob der ausgemergelte Körper das noch packt, hat mich schlottern lassen, und ich habe eine Anzeige gegen sie machen müssen wegen Stalking. Ich würde die ganze Nacht nicht schlafen, in "Klapperlatschen" herumlaufen, alles im Internet veröffentlichen, mit 2 Anzeigen von mir bei ebay dazugefügt, würde "barfuss und in Unterhosen die Fenster morgens kontrollieren im Flur", eine vorherige Vermieterin hätte mir "die Finger verbogen damit ich aufhöre Klavier zu spielen", und ein Bild von mir abgerissen, da sei die Polizei gekommen und hätte "gelacht", bei Edeka hier in Sasbachwalden hätte ich "Hausverbot", etc., etc, in alles dringen sie ein, und der Vermieter auch, spionieren mir öffentlich und im Internet nach. Ich hoffe, die Anzeige hat da etwas bewirkt, ich bekam keine Rückmeldung von der Staatsanwaltschaft, aber es hat sich da offenbar etwas getan, denn dass dieses alles Lügen waren, war leicht nachzuweisen. Der französische Vermieter sendet mir "félicitations", weil: sich die anderen Hausmitbewohner, die im Gegensatz zu mir eben anständige ehrwürdige achtenswerte Menschen sind, nicht mehr über mich beschweren. Toll. Ich habe da auch einfach nicht mehr geantwortet. Eigentlich traurig, aber ich muss mich nicht demütigen lassen und brauche solche Glückwünsche auch nicht.


    Ja, ich weiss nicht wirklich, wo meine Organe sind. Irgendwo unten blubbert eine kleine Kugel, das ist wohl der Magen. Wie ich in einem meiner Trauergedichte für meine Mutter geschrieben habe - "ohne Echo geht auch das Schönste in dieser gnadenlosen Welt kaputt, ohne Echo ist auch das Coma Vigile ansteckend". Ich befinde mich auch im Coma Vigile, die Seele ist nicht mehr im Körper.


    Ja, landschaftlich ist es hier wunderschön, das stimmt. Aus der Zeit, wo ich noch etwas Geld hatte, habe ich ein e-bike, das ist jetzt knapp 7 Jahre alt. Vor einigen Wochen hat der Motor mit schätzungsweise 45 000 km leider seinen Geist aufgegeben, und einer von denen, die ich auf meinen Spendentouren kennenlernte, hat es mit mir zum Händler in Sinzheim hinter Bühl gefahren mit dem Combi, wo ich es Ende 2012 kaufte, als ich dort wohnte. Leider war der Motor nicht mehr zu retten, und es muss ein neuer her. Ich fragte einige Leute, ob sie mir Geld ausleihen können, und hatte Glück bei einem guten Freund in Ettlingen, ein Finanzbeamter mit einer behinderten Frau und 2 Söhnen, der mein Engagement für meine Mutter immer sehr schätzte, und mich als ich dort wohnte auch sehr unterstützt hat. Er fragte gleich, wohin er denn das Geld überweisen dürfe, natürlich würde er mich da unterstützen. Und ich hatte da wirklich Glück, und er hat mir 500 Euro für den neuen Motor geschenkt zu Ostern, auf den ich jetzt sehnlichst warte. Das e-bike ist noch immer beim Händler in Sinzheim, und der Motor ist nach mehr als 3 Wochen noch immer nicht gekommen, und ich trampe mit dem Rucksack nach Achern, und fahre dort mit einem einfachen kleinen Rad herum, welches mir die dortige Fahrradwerkstatt ausgeliehen hat. Es ist sehr umständlich, und anstrengend und demütigend, immer wieder jemanden zu finden, der mich mitnimmt, hin und zurück, viele fahren an mir vorbei als sei ich eine Terroristin wenn ich am Strassenrand stehe und winke. Das Rad steht im Hinterhof eines Möbelgeschäfts, dort ist es sicher, und ich stelle es dort gegen 20 Uhr wieder ab, wenn ich dann zurücktrampe. Denn mit dem einfachen Rad schaffe ich es kaum durch Achern, das ist mir schon beschwerlich, mit dem bepackten Rucksack wenn ich zurückkehre. Ich bewältige eben alles nur noch mit Geisteskraft. Gefühle sind irgendwie abgetötet worden. Und ich hoffe, dass der Motor endlich nächste Woche komme, damit ich wieder mobil bin. Dann muss ich noch jemanden bitten, das e-bike dort wieder mit mir abzuholen und mich damit nach Achern zu fahren.


    Bis 22 Uhr versuche ich dann noch, meiner Seele Ausdruck zu geben, an meinem Flügel, der mir vor einigen Jahren zuging und zu meiner Eingabe zur Frauenkirche Dresden gehört, denn dieser Flügel stand im Jahre 1901 bei einer Opernsängerin in Dresden. Aber es ist alles irgendwie gedrängt. Mühsam ist es mir hier seit meinem Einzug im Juli 2017 gelungen, das zerstörte wieder aufzubauen. Nein, das habe ich nicht selbst herbeigeführt. Ein Umzugsunternehmer hat 2015 fast mein komplettes Hab und Gut "versehentlich entsorgt", nein, veruntreut und verscherbelt, und da ich keine Zeugen hatte, hatte ich keine Chance auf Schadensersatz. Alles was ich mir mit viel Liebe aufgebaut hatte, war fort, was mir als Erbstücke anvertraut wurde, Dinge die schön und bequem waren, waren fort, Schränke, Stühle, Tische, Bestecke. Mühsam habe ich hier wieder etwas aufgebaut, und schon kamen wieder die Neider, denen es nicht gefiel. Sie hetzten meinen Vermieter gegen mich auf, der mir dann immer wieder drohte mit Kündigung, mich aufforderte, die obere Etage der Maisonettewohnung, die er mir "überlassen" hat, sofort zu räumen. Nun ja, wenn diese tollen Nachbarn und Mitbewohner sich nun nicht mehr über mich "beschweren", dann ist es ja schön. Aber dazu sage ich nichts mehr.


    Ja, warum tut keiner mehr etwas ohne Geld? Das frage ich mich auch.


    Dieses erst einmal für heute Abend.



    Ein herzlicher Gruss aus Sasbachwalden von


    engel99

  • Hallo und willkommen!

    Ich kenne in einigen Städten das System " Foodsharing" , etwas besser u. individueller als " Die Tafel", auch gibt es solche Gemeinschaften von der kath. Kirche, die sich um Menschen aus minderbemittelten Bevölkerungsschichten kümmern..In Bremen, als ärmsten Bundesland, gibt es den " Suppenengel" .

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass der reichere Süden seine Bevölkerung derart hängen lässt im Gegensatz zum Norden.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • ....aber ohne Geld macht ja keiner einen Handschlag. Ich finde das auch traurig.

    Man kann bei sich selber anfangen.

    In Wildsammlungen kenne ich mich leider nicht aus.

    das kann man, wenn man Internet hat, heute schnell lernen.


    Zitat

    ... ich ging regelmässig zur Fusspflege, zur Gesichtspflege, und natürlich ernährte ich mich auch sehr gesund.... ab und zu spare ich 20 Euro für den Frisör an, ...

    ich war in meinem ganzen Leben nie bei Fusspflege, Gesichtspflege, in der Sauna, in einer Therme und die Haare schneide ich mir und meinem Mann selber, der es inzwischen auch selber kann.

    Ich glaube, du bist sehr verwöhnt und beschützt aufgewachsen, kann das sein?

    Du wohnst für meine Augen recht luxeriös, ich habe den Link dazu aber entfernt weil es auch

    ein Spendenkonto an dich enthielt, da solltest du René Gräber selber fragen, ob du hier einen Aufruf zum Spenden machen darfst.


    Zitat

    ....habe ich ein e-bike, das ist jetzt knapp 7 Jahre alt.....einer hat es mit mir zum Händler in Sinzheim hinter Bühl gefahren ....Ich fragte einige Leute, ob sie mir Geld ausleihen können, und hatte Glück .... und er hat mir 500 Euro für den neuen Motor geschenkt

    .... und fahre dort mit einem einfachen kleinen Rad herum, welches mir die dortige Fahrradwerkstatt ausgeliehen hat... Dann muss ich noch jemanden bitten, das e-bike dort wieder mit mir abzuholen und mich damit nach Achern zu fahren.....meinem Flügel, der mir vor einigen Jahren zuging .....

    Ist das nur mein Eindruck oder tun nicht ständig andere Menschen etwas für dich?

    Zitat

    Ein Umzugsunternehmer hat 2015 fast mein komplettes Hab und Gut "versehentlich entsorgt", nein, veruntreut und verscherbelt, und da ich keine Zeugen hatte, hatte ich keine Chance auf Schadensersatz.

    Kann es eventuell sein, dass du das Unternehmen nicht bezahlen konntest?

    Ich kann verstehen, dass, wenn man trauert und geschwächt ist, sich von allen verlassen fühlt, aber es gibt auch so etwas wie Selbstverantwortung, es sind nicht andere verantwortlich, dass es dir gut geht, du bist erwachsen und musst dein Leben selber in die Hand nehmen, immerhin bekommst du ja Sozialhilfe, die die Gesellschaft für dich bezahlt und dafür arbeiten geht, manchmal sehr hart.


    Ich musste das zum Glück früh lernen, mit 10 wollte ich ein Fahrrad haben und bin in den Sommerferien Pilze sammeln gegangen, die ich dann verkauft habe und bin zu meinem Fahrrad gekommen, dasselbe bei der ersten Jeans und bei der ersten Uhr. Ich wäre gar nie auch die Idee gekommen, dass mir das jemand schenken könnte, ich hatte drei Geschwistern und meine Eltern waren arm, mein Vater durch Krankheit Frühpensionist, wir haben also auch vom Existenzminimum gelebt.

  • Ist das nur mein Eindruck oder tun nicht ständig andere Menschen etwas für dich?

    GIbt man hier nicht die Verantwortung des Lebens an andere ab?

    Wo ist der Enthusiasmus für das eigene Leben?

    Wo ist die Leidenschaft ?

    Wo ist die Leidenschaft für die Kunst, die irgendwo verkümmert,geliebt und gelebt werden will ?


    Ich habe eine Freundin die Poetin und Schriftstellerin ist.

    Das ist ihr Hobby und ihre ganze Leidenschaft.

    Leider haben es solche Künstler sehr schwer, oder sie haben Geld sich einen Eigenverlag anzuschließen.

    Sie hat sich dann zur Aufgabe gemacht um nicht zu versauern, in den Gemeinden und bei der Kirche mal nachzufragen, ob sie bei Veranstaltungen ihre Gedichte und Geschichten mit einbringen kann.

    Und daraus wurde dann eine richtig gute Nummer, denn die Menschen fanden sie gut und wurde dann gebucht gegen gute Bezahlung.

    So macht sie es heute noch und ist richtig glücklich, ein Stück verschenken zu können was anderen Menschen verwehrt blieb.

    Vielleicht wäre das mal ein Überlegung?


    LG

    Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.

    Die Energie folgt der Aufmerksamkeit ( Buddha)



  • Franz-Anton


    Ja, sehe ich auch so.


    Ich wollte hier nicht wieder verrissen werden, mit Negativ-Müll, der an der Wahrheit total vorbeigeht, der irgendwelche Spekulationen über mich und mein Leben macht, die einer hässlichen Phantasie entspringen. Ihr seid ja nicht besser als meine Nachbarn. Darauf kann ich verzichten.


    Ich habe Bilder von meiner Wohnung angeboten, und kein Spendenkonto. Ich will von niemandem Spenden. Und wer auf dieser Seite meiner Webseite genau liest, liest auch meine Worte dazu, denn ich kann es leider nicht verhindern, dass Google meine Webseite mit dieser Seite aufruft. Diese habe ich hier aber auch gar nicht angegeben, sondern nur die Seite mit den Bildern. Und Luxus ist das ganz und gar nicht.


    Behaltet Euren Neid für Euch selbst. Und behaltet Eure Weisheiten und auch Euer Geld für Euch selbst, das interessiert mich am wenigsten. Ich finde solche Unterstellungen sehr schlimm.


    Alles Gute und Adieu,


    engel99.

  • Entschuldigung, auch wenn es hier nicht hingehört, aber das kann ich so nicht stehen lassen.

    Ich habe hier bisher alle als hilfreich empfunden, die ein oder anderen Kampeleien gibt es doch überall.


    Als ich deine Geschichte hier las, mußte ich komischerweise sofort an den Film denken, aber ich hatte mich nicht getraut, weil er teilweise etwas albern herüber kommen könnte.

    Vielleicht magst du dir einmal diesen Film anschauen, ich empfand ihn als sehr hilfreich, auch für mich: https://www.youtube.com/watch?v=YxnUs-s2vTc

    "Früher war Alles besser!" Nein, aber Früher war vieles gut, und das wäre es noch heute, wenn man es so gelassen hätte."