Nahrungsergänzung für Kleinkinder? Macht das Sinn?

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich habe eine Frage zur Nahrungsergänzung von kleinen Kindern. Kann man einen 2 1/2jährigen schon kolloidales Gold geben und wenn ja in welcher Dosierung.

    Vielen Dank für eine Antwort.


    LG Ramona

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • René Gräber

    Hat den Titel des Themas von „Nahrungsergänzung Kleinkinder“ zu „Nahrungsergänzung für Kleinkinder? Macht das Sinn?“ geändert.
    • Offizieller Beitrag

    Hm... könnte man machen; die Frage ist natürlich: warum?


    Was hat die Kleine? Und was soll das Ziel des kolloidalen Goldes sein?


    Generell behandle ich kleiner Kinder in diesem Alter mittels Homöopathie und / oder mit Osteopathie.

  • Im allgemeinen hat er nichts soweit wir es beurteilen können. Was er hat sind immer mal wieder sehr starke Rötungen am Popo also richtig in der Popo-Spalte. Meine Tochter sagt zwar das wäre normal - ich glaub nicht das irgendwelche Auffälligkeiten normal sind - aber das ist meiner Ansicht nach wirklich nicht weiter schlimm da es komischerweise auch immer wieder weg geht aber halt auch immer mal wieder kommt. Da Sie noch stillt hat es vielleicht damit zu tun was Sie isst.

    Aber hauptsächlich wollte Sie es prophylaktisch anwenden, da er ein sehr, sehr aufgeweckter Junge ist - ein Duraczell Häschen dem die Batterien erst abends gegen 21:00 Uhr ausgehen. (ich möchte anmerken von morgens um 7:00 Uhr) Er ist oft sehr überdreht (allerdings bekommt er noch Zähne was mögliches überdrehtes Verhalten erklärt).

    Meine Tochter hat versucht etwas zu recherchieren und ist dabei auf kolloidales Gold gestoßen. Diejenige die darüber geschrieben hat, gibt es ihrem kleinen Kind und berichtete nur gutes. Sie erwähnte unter anderem das Ihr Kind auch viel ruhiger geworden ist weshalb Sie es mal probieren wollte.

    Aber Sie konnte nichts finden ob die Anwendung für ein 2 1/2jähriges Kind in Ordnung ist und wenn ja in was für eine Dosierung man es geben kann.

    Ganz lieben Dank für eine Antwort. Ramona

  • Vielleicht hat das Kind eine Allergie gegen die Windeln? Ich würde nach Alternativen in Bioläden suchen und sie ausprobieren. Oder es handelt sich um Allergien gegen Lebensmittel, Kosmetik, bestimmte Stoffe etc.

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • ein Duraczell Häschen

    Ich hatte da ein gutes Mittel auf naturheilkundlicher Basis im Kopf - ich komm´ grad nicht drauf X/ . Ich werde nachlesen und -denken.

    Freundin hatte auch so ein Häschen.

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • Da es hier nicht um Erwachsenen geht der für sich selbst nachfragt sondern um ein Kind und auch noch um ein Kleinkind ändert es vieles an der Beantwortung dieser Frage.


    Ein Kind insb. ein Kleinkind ist mit dem energetischen Feld der Eltern, vor allem der Mutter, unmittelbar verbunden. Von daher müsste man bei der Intervention bzw. Therapie bei der Mutter anfangen.


    Das Umfeld ist wichtig. Darunter Gefühle, Gedanken, Emotion der Eltern, allgemeine Lebensweise, Strahlungsbelastung, die Giftspritzen (alle so genannten "Impfungen") die das Kind bereits abbekommen hat, ebenso die Vorbelastungen und die aktuelle Ernährung der Mutter, da diese ja stillt.

    Auch die Untersuchung der gestörten Darmflora des Kindes und Mängel an Vitalstoffen kämme in Frage.


    Mit einer Gabe des kolloidalen Goldes ins Blaue hinein ist da nicht viel getan. Das kolloidale Gold ist in meinem Verständnis keine Nahrungsergänzung im eigentlichen Sinne.


    Das Kollektive Bewusstsein - die maßgebende Kraft, die die Qualität unseres gesellschaftlichen Lebens bestimmt.

    Unsere Gedanken, Gefühle, Emotionen, Überzeugungen etc. fließen in das Kollektive Bewusstsein ein.

    Die Außenwelt ist ein Spiegel von uns selbst. Wollen wir im Außen etwas verändern, fangen wir bei uns selbst an.


  • Aber hauptsächlich wollte Sie es prophylaktisch anwenden,

    Vielleicht wäre es sinnvoller, wenn die Mutter das einnimmt?!

    Sie stillt ja auch noch, wie du schreibst.

    Ein Kind insb. ein Kleinkind ist mit dem energetischen Feld der Eltern, vor allem der Mutter, unmittelbar verbunden. Von daher müsste man bei der Intervention bzw. Therapie bei der Mutter anfangen.

    Da stimme ich Naturheilung unbedingt zu.

    Mit Tee kann man sanft unterstützen - natürlich auch hier immer das Maß im Auge haben.

    Passionsfrüchte-Tee schafft Ausgleich und Entspannung, Kümmeltee hilft gegen Blähungen usw. usw....

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • Vielen lieben Dank für Eure Antwort.


    Allergien gegen die Windel schließe ich eigentlich aus da er ja demzufolge permanent einen roten Popo haben müsste. Und nicht nur die Popo-Spalte sondern auch die anderen Bereiche die von der Windel bedeckt sind. Das ist aber nicht der Fall. Und wie gesagt ist da auch lange Zeit wieder gar nichts.

    Ja Tee ist immer gut auch die Idee das Sie das kolloidale Gold einnimmt statt es dem Kind zu geben, werde ich ihr auf alle Fälle weiter geben.


    Das von Naturheilung halte ich auch für den aller wahrscheinlichsten Aspekt. Ich habe vor langer Zeit einen Online-Kurs bei dem Herrn Dr. Mohr gemacht welcher von der Schulmedizin kommt und auf Naturheilkunde mit Einbeziehung der Psyche ec.. in seinen Behandlungen umgestiegen ist. Und er erwähnte in seinem Kurs, dass er keine Kinder bis 10 Jahre behandeln würde, sondern nur deren Mütter.


    Da muss man erst einmal so einen Naturheiler finden der diesen sinnvollen Lösungsweg überhaupt in Betracht zieht. Vielleicht kennt ja von Euch jemand so eine Naturheilpraxis. Ich wäre auch bereit ein Stück zu fahren.


    LG Ramona

  • Generell denke ich, wenn die Rötungen nur ab und zu auftreten und die Mutter stillt, dann wird es daran liegen, was die Mutter zu sich nimmt, dass es in dem abgeschlossenen relativ luftdichten Bereich der Windel zeitweise zu Rötungen kommt.


    Unsere Kinder waren mit 2,5 Jahren schon aus den Windeln raus. Hab mich da nie bemüht. Das ging von alleine.

    Die Tendenz ist zur Zeit, warum auch immer, ja eine andere, aber ohne Windeln gäbe es meiner Ansicht nach das ganze Thema nicht.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Ja Mama da gebe ich dir recht. Aber der kleine Bub so pfiffig er auch ist will absolut nicht auf den Topf. Zwingen möchte Sie Ihn nicht. Bei schönem Wetter haben wir Ihn immer ohne Windel rumlaufen lassen und den Topf mit hingestellt in der Hoffnung er nimmt ihn an und es spielt sich ein. Aber dem war leider nicht so.

  • und den Topf mit hingestellt in der Hoffnung er nimmt ihn an und es spielt sich ein. Aber dem war leider nicht so.

    wie süß - und was hat er dann gemacht, so ohne Windel? ^^

    Auch wenn das gar nicht deine eigentliche Frage betrifft...

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • Da Sie noch stillt hat es vielleicht damit zu tun was Sie isst.

    Komplett oder nur ab und zu?


    Ich denke, dass es nicht gut ist ein Kind so lange zu stillen, auch wenn der heutige Zeitgeist was anderes spricht.


    Tiere handeln nach ihrem Instinkt und stellen ihre Kinder, sobald es an der Zeit ist, auf Nahrung um.

    Der Mensch hat diesbezüglich schon lange seinen "natürlichen Instinkt" verloren.


    Diese lange Stillzeit hat auch den Nachteil, dass sich das Kind nicht abgrenzen lernt, das kann zu einer Beziehungsstörung führen.

    Das Kind kann nicht lernen längere Zeit ohne seine Mutter auszukommen, auch ein Lernprozess, der einem Kind gut tut.


    Was spricht dagegen ein Kind spätestens mit einem Jahr abzustillen. Da kann es sich langsam an normale Nahrung gewöhnen und Mutter und Kind werden wieder zu Individuen.


    Und dann wird das Kind vielleicht auch wieder ruhiger und kann lernen in sich selbst zu ruhen.

    Das wird in dem Falle jedoch ein längerer Prozess sein, könnte ich mir vorstellen. Das braucht nun Zeit, da das Kind noch lange auf die Muttermilch bestehen wird, da es diese "unnatürliche" Angwohnheit antrainiert bekommen hat.

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shakespeare: König Lear

  • Unsere Kinder sind nie auf den Topf gegangen. Wir hatten auch keinen.


    Für mich gehört ein Töpfchen ins 19. und Anfang 20. Jahrhundert und ist heute überflüssig. Ein Relikt aus früheren Zeiten.

    Als ich ein Kind war, war das Plumpsklo auf dem Hof und stank bestialisch. Da konnte man natürlich kein kleines Kind alleine drauf gehen lassen. Es wäre wahrscheinlich durch das große Loch in die Güllegrube gefallen.

    In anderen Ländern gab es seitliche Überbauten am Haus und das Loch war über einem großen Haufen Stroh.

    Daher gingen die Kleinen früher auf den Topf, da es für die Mehrheit der Bevölkerung gar nicht anders machbar war.

    Kinder durften erst ab einem bestimmten Alter auf diese Art Klos gehen. Die haben wir aber nicht mehr.


    Kinder wollen immer das machen, was die Großen machen. Deshalb war es bei uns einfach, weil sie alle irgendwann ziemlich früh die Windel loswerden und aufs Klo wollten.

    Und unser Ältester war sowieso immer besonders neugierig und kreativ und hat sehr früh sehr vieles einschl. Kaffeekochen, Griesbrei selbst kochen und solche Dinge gemacht.


    Da mein Mann ziemlich früh Hausmann wurde und ich als Geldverdiener in den Alltag dann nicht mehr so involviert war, auch wenn ich meist zuhause im eigenen Büro gearbeitet habe, musste ich ihn fragen, wie er das gemacht hat. Ich kann mich an die Details nicht erinnern.

    Als sie die Windel nicht mehr wollten, da ihnen eine volle Windel plötzlich selbst unangenehm war und diesen Zeitpunkt gab es bei allen, hat er sie dann ein paarmal aufs Klo gesetzt und ihnen gesagt, was sie machen müssen und auch drücken mit ihnen geübt. ^^ Das hat ganz schnell geklappt. Danach haben sie dann immer Bescheid gesagt, wenn sie mussten und wurden draufgesetzt, bis sie sich alleine auf Klo setzen konnten.

    Noch vergessen, mein Mann hatte ihnen schon vorher einen Aufsatz geholt, den er als Kinderthron bezeichnet hat.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Ich denke, dass es nicht gut ist ein Kind so lange zu stillen, auch wenn der heutige Zeitgeist was anderes spricht.

    Das denken wir, weil wir es nicht anders kennen.

    Aber geschichtlich gesehen ist es vollkommen in Ordnung. Wenn man sich andere Völker ansieht, sind lange Stillphasen sogar normal.

    Insbesondere da die Kleinen so tatsächlich vor Hungerphasen geschützt sind, da die Milchbildung dennoch klappt,

    Ich denke, soll jede Frau machen, wie sie möchte.

    Aber ich wäre nicht bereit dazu gewesen solange als zweibeinige Milchflasche parat zu stehen und wäre dafür definitiv zu egoistisch. 8)


    Bei einem älteren Kind oder Jugendlichen, soll es auch geben, würde ich das aber auch anders sehen. ^^

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Wenn man sich andere Völker ansieht, sind lange Stillphasen sogar normal.


    Ich denke, soll jede Frau machen, wie sie möchte.

    Bei Völker in Hungersnot, klar, weil das die einzige Möglichkeit ist das Baby zu nähren.


    Klar kann das jede Frau machen wie sie möchte, ich schrieb ja, leider ist vielen Menschen der natürliche, menschliche Instinkt verloren gegangen.

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shakespeare: König Lear

  • Mara, ich habe letztens einen sehr guten und umfassenden Artikel zu diesem Thema gelesen, der all deine Bedenken ad absurdum geführt hat.


    Und was den natürlichen Instinkt angeht, müsste der doch vor allen Dingen jeder Frau sagen, dass sie das Kind nicht nach ein paar Monaten im Hort abgeben sollte, damit andere sich darum kümmern. 8)

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Was spricht dagegen ein Kind spätestens mit einem Jahr abzustillen. Da kann es sich langsam an normale Nahrung gewöhnen und Mutter und Kind werden wieder zu Individuen.


    Und dann wird das Kind vielleicht auch wieder ruhiger und kann lernen in sich selbst zu ruhen.

    Sehr interessanter und wichtiger Aspekt!

    Unabhängigkeit und Steigerung des Selbstwertgefühls.

    Meiner hat sich mit 6Monaten selbst abgestillt 8o - er wollte lieber lecker kleines Gemüse mümmeln usw..

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • So manche Frauen sind stark vergiftet, unternehmen allerdings nichts in Richtung der Entgiftung vor dem Schwangerwerden und (ohne es zu wissen) "entgiften" über die Muttermilch. Davon sehen wir jetzt erstmal ab und gehen davon aus, dass eine Frau hier länger mit ließt und in Richtung der Entgiftung bereits erforderliche Schritte vor dem Schwangerwerden macht.

    Ich meine in dem Fall, herrscht es hier sicherlich die Einigkeit darüber, dass das Stillen absolut notwendig ist?

    Die einzige Frage ist: wie lange...?

    Und eben darauf lässt sich nicht eine auf alle Mütter/Kinder bezogen allgemeine Antwort geben.

    Die Beziehung zwischen Mutter und Kind ist einzigartig individuell. Es geht bekanntlich weit über die Hunger und Durst des Kindes hinaus. Es geht um Bindung, (Ur)Vertrauen, Sicherheit und viel viel mehr....


    Eine Mutter darf nicht gezwungen werden nach Paragraphen / WHO etc. abzustillen.


    Es ist aus meiner Sicht sehr bedenklich, dass man heutzutage eine Rechtfertigung für angeblich "langes" Stillen braucht.


    Das Kollektive Bewusstsein - die maßgebende Kraft, die die Qualität unseres gesellschaftlichen Lebens bestimmt.

    Unsere Gedanken, Gefühle, Emotionen, Überzeugungen etc. fließen in das Kollektive Bewusstsein ein.

    Die Außenwelt ist ein Spiegel von uns selbst. Wollen wir im Außen etwas verändern, fangen wir bei uns selbst an.


  • Normale Geburten waren lange verpönt und man hat alle Frauen an einen Wehentropf gehängt, um direkten Einfluss auf ihre Wehentätigkeit nehmen zu können und den Geburtsablauf genau zu kontrollieren.

    Erst später hieß es für die, die es wollten, zurück zur natürlichen Geburt, während es gleichzeitig für die anderen den geplanten Kaiserschnitt und die Periduralanästhesie gab.


    Meine Brüder und ich und sicher viele andere Menschen wurden nie gestillt, da den Müttern damals eingeredet wurde, dass künstliche Säuglings-Nahrung gleichwertig, aber eigentlich viel besser als Muttermilch fürs Baby wäre. Die Industrie neigt eben nicht erst seit 2020 dazu, die Dinge zu pervertieren.

    Denn eigentlich war die künstliche Säuglingsmilch nur für die Mütter gedacht, die tatsächlich nicht stillen konnten oder um Findelbabys ernähren zu können.


    Dementsprechend hat man den Müttern in den westlichen Industrieländern über Jahrzehnte als Geschenk bei der Klinikentlassung Babyfläschchen, Schnuller und Proben von Säuglingsernährung von verschiedenen Herstellern geschenkt.

    In einigen Ländern ist es allerdings längst verboten. Wie auch sämtliche Werbung für künstliche Säuglingsnahrung.

    Dazu wurden stillende Frauen von der Presse lange eher wie anstößige Sexobjekte behandelt, um langes Stillen als eine Art Perversität zu bashen.


    Nachdem das Stillen sehr lange derart negativ belegt wurde, gab es tatsächlich Bewegungen für das Stillen, die vom Staat ausgingen. Wahrscheinlich wurden die Kinder immer kränker.

    So schrieb das BfR, was auf die lange gewachsene Antistillhaltung der Deutschen hindeutet:

    Die Nationale Stillkommission wurde 1994 mit dem Ziel gegründet, die Entwicklung einer neuen Stillkultur in der Bundesrepublik Deutschland zu unterstützen und dazu beizutragen, dass Stillen zur normalen Ernährung für Säuglinge wird. Der Kommission gehören Mitglieder aus medizinischen Berufsverbänden und Organisationen an, die sich für die Förderung des Stillens in Deutschland einsetzen.

    : https://www.bfr.bund.de/de/pre…___gemeinsam_-201961.html


    Die WHO empfiehlt meines Wissens übrigens eine Stillauer von 2 Jahren mit möglicher Beifütterung ab 6 Monaten.


    Aber wenn wir jetzt schauen, welche Stilldauer in Deutschland normal war, dann stellt man fest, dass im 17. Jahrhundert eine mittlere Stilldauer von 24 Monaten das Normale war. Heißt, manche wurden viel länger gestillt und andere nur 1 Jahr.

    So hat man in anderen nicht westlichen Ländern festgestellt, wenn Frauen auf dem Feld arbeiten müssen, war die Stilldauer mit ca. 12 Monaten meist kürzer.

    Bei Bessergestellten und vielen Bürgern haben Ammen das im 17. Jahrhundert erledigt. Die mussten damals allerdings sexuell enthaltsam leben.

    Bis Ende des 19. Jahrhunderts war das Ammenwesen dann aber wegen der angeblichen Lieblosigkeit der Ammen ausgestorben und die Mütter stillten wieder selbst.

    Seit Anfang des 20. Jahrhunderts gibt es die stark beworbene künstliche Säuglingsmilch. Danach nahm das Stillen immer weiter ab.

    Eine Studie aus Frankreich von 1972 ergab, dass nur noch 32% der Mütter in den ersten Lebenswochen selbst stillten.

    Dank der Bewerbung der Vorteile des Stillens durch einige Wissenschaftler stieg die Rate von Müttern, die ihre Babys in den ersten Lebenswochen stillten bis 1977 dann wieder auf 51%.

    Quelle: https://freidok.uni-freiburg.d…datastreams/FILE1/content


    Kein Wunder also, dass wir heute in den Industrieländern nicht mehr wissen, was die richtige Stilldauer ist.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber