Semmelbrösel - Ersatz/Alternative

  • Hey ihr Lieben,


    ich bin auf der Suche nach einem guten Ersatz für Semmelbrösel.

    Für meine klare Brühe mache ich gerne als Einlage kleine Hackfleischbällchen, die ich früher eben neben Eiern und viel Petersilie auch mit Semmelbröseln gemischt habe, damit sie lockerer werden.

    Ohne schmecken sie schon recht trocken.


    Habt ihr Ideen?

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Ich nehme dafür, aber auch zum Panieren immer Kleinblatt Haferflocken.

    "Egoismus ist nicht, wenn ich so lebe wie ich es wünsche, sondern wenn ich von Anderen verlange so zu leben wie ich es wünsche" Oscar Wilde

  • meine Großmutter hat immer Brotenden aufgehoben und gerieben zu Semmelbrösel.

    Oder Grieß geht auch mal im Notfall.

    LG

    Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.

    Dort treffen wir uns.

    "(Rumi)"

  • Lieben Dank :* .

    Da ich Diabetikerin bin, sollte es natürlich möglichst ohne Kohlenhydrate sein.

    Ich dachte vielleicht an Leinsamen...nur - wie verwende ich die in diesem Fall? Schroten? Muss ich sie in Wasser einweichen? Wie lange?

    Oder gehen geschrotete Leinsamen ohne Einweichen?

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Nuja, da wir neulich hier über Haferflocken diskutiert hatten, und ich mit einem Link anführte, daß diese anscheinend eine gute Nahrungsquelle bei Diabetes sind, habe ich gedacht, für deine Hackfleischbällchen wäre das auch etwas.


    Leinsamen zu erhitzen fände ich persönlich jetzt verschwendet.

    "Egoismus ist nicht, wenn ich so lebe wie ich es wünsche, sondern wenn ich von Anderen verlange so zu leben wie ich es wünsche" Oscar Wilde

    • Offizieller Beitrag

    Da ich Diabetikerin bin, sollte es natürlich möglichst ohne Kohlenhydrate sein.

    Vielleicht kann ich Dich hier etwas beruhigen: Hafer enthält neben vielen anderen lebenswichtigen Nährstoffen zwar auch eine Viezahl komplexer Kohlenhydrate, aber - diese Stärke kann vom Körper nur ganz, ganz langsam zu einzelnen Zuckerbaustoffen abgebaut werden. Ein unerwünschtes steiles Ansteigen des Blutzuckerverlaufs wird so vermieden.

    Darüber hinaus haben auch die besonderen Ballaststoffe des Hafers einen glättenden Einfluss auf den Blutzuckerverlauf.


    Zu nennen wäre noch die Haferkleie. Sie besteht aus den äußeren Schichten des Korns und enthält wertvolle, lösliche Ballaststoffe. Dabei ist allerdings Kleie nicht gleich Kleie - Weizenkelie beispielsweise enthält lediglich 8% lösliche Ballaststoffe, Haferkleie hingegen 46%. und solch einen hohen Anteil hat nur Hafer.

    Dann enthält der Hafer besonders viel hochwertiges Eiweiß mit den wichtigsten Aminosäuren, auch die Pflanzenfette des Hafers sind ernährungs-physiologisch besonders wertvoll - sie bestehen zu gut 70% aus ungesättigten Fettsäuren, davon wiederum sind allein 40% die lebenswichtige Linolsäure.

    Es gibt daher schmackhafte Haferrezepte, die auch für Diabetiker geeignet sind.

    Dieselben Leute, die glauben, dass die Erde überbevölkert ist, sagen, sie könnten unser aller Leben retten mit einem Impfstoff!

    Und dieselben Leute, die glauben, sie könnten das Klima retten, indem sie die Sonne verdunkeln, wollen, dass wir Solarenergie nutzen!

  • Mit Hafer habe ich + einige Leidensgenossen leider sehr schlechte Erfahrungen gemacht - viele verzichten darauf, weil der Blutzuckerwert nach dem Essen von Hafer (ohne Zusätze, nur mit Wasser) extrem ansteigt. Sehr schade, denn ich esse Hafer so gerne.

    Leinsamen zu erhitzen fände ich persönlich jetzt verschwendet.

    Warum ?

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

    • Offizieller Beitrag

    Mit Hafer habe ich + einige Leidensgenossen leider sehr schlechte Erfahrungen gemacht - viele verzichten darauf, weil der Blutzuckerwert nach dem Essen von Hafer (ohne Zusätze, nur mit Wasser) extrem ansteigt.

    Schade. In meinem Bekanntenkreis habe ich zwei Diabetiker, die mit Hafer sehr gut zurecht kommen.


    Leinsamen zu erhitzen fände ich persönlich jetzt verschwendet.

    Warum ?

    Oftmals wird vor dem Erhitzen von Leinsamen gewarnt, da das enthaltene Leinöl die Hitze nicht verträgt. Das ist zwar richtig - Leinöl selbst hat lediglich einen Rauchpunkt von ca. 100° C, was das Leinöl dann zerstört, bzw, die Omega 3-Fettsäuren - bei Leinsamen ist dies allerdings anders. Wie ich oben schon geschrieben hatte, enthält Leinsamen jede Menge an Ballststoffen, Mineralien, sek. Pflanzenstoffen oder auch Liganen, die das Leinöl schützen. Selbst gemahlener Leinsamen kann daher erhitzt werden.

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  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Omega 3-Fettsäuren aus Leinsamen können getrost vernachlässigt werden. Zwar enthalten Leinsamen die Alpha-Linolensäure (ALA), diese muss allerdings in eine wirksame Form (die langkettigen Fettsäuren EPA und DHA) vom menschlichen Körper umgewandelt werden. Die Umwandlungsrate beträgt allerdings nur wenige Prozente. Somit sind Leinsamen keine erwähnenswerte Omega-3-Fettsäure-Quelle.

    Und wie Dirk bereits anmerkte auf Ballaststoffen, Proteine, Mineralien ... ist hier Akzent zu setzen.


    Das Kollektive Bewusstsein - die maßgebende Kraft, die die Qualität unseres gesellschaftlichen Lebens bestimmt.

    Unsere Gedanken, Gefühle, Emotionen, Überzeugungen etc. fließen in das Kollektive Bewusstsein ein.

    Die Außenwelt ist ein Spiegel von uns selbst. Wollen wir im Außen etwas verändern, fangen wir bei uns selbst an.


  • Sascha9

    Ich selbst habe keine Verwendung für Semmelbrösel.

    Du könntest da eventuell mit Kokosmehl, Sesammehl, Mandelmehl, Bambusfasern... experimentieren bzw. nach entsprechenden Rezepturen Ausschau halten.


    Das Kollektive Bewusstsein - die maßgebende Kraft, die die Qualität unseres gesellschaftlichen Lebens bestimmt.

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    Die Außenwelt ist ein Spiegel von uns selbst. Wollen wir im Außen etwas verändern, fangen wir bei uns selbst an.


    2 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Vielen lieben Dank - das sind ja ganz viele Varianten und schöne Ideen :love: .

    Dann mache ich mich mal ans Testen, ich werd´ mit Leinmehl beginnen. Und unbedingt Natron probieren.

    Ich habe auch einige Ideen, was Plätzchen und Kuchen für meine Lieben angeht :S . Diese Low Carb- Ernährung war anfangs schon eine Umstellung, birgt aber auch viele interessante Aspekte.

    Natürlich ist es zeitaufwendiger, (fast) jeden Tag frisch zu kochen, und sich an die neuen Grundlagen zu gewöhnen. Aber ich fühle mich richtig gut damit und es schmeckt auch sehr sehr lecker ;) .

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3