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Freitag, 5. Mai 2017, 19:06

Ausstieg aus dem Teufelskreis Chemiemedikamente nach Herzinfarkt möglich?

Hallo liebes Forum, mein Mann hat nach seinem Herzinfarkt mit 59 Jahren im Juli 2016 einen ganzen Berg Chemiearznei einzunehmen. Wie wir aus Büchern herausgelesen haben, ist eine komplette Umstellung auf natürliche Arznei im Laufe der Zeit möglich. Er bekam insg. 5 Stents in einer Uniklinik gesetzt, drei davon zuletzt im Febr. 2017. Er musste ab Juli 2016 dann Metroprolol 95mg, Clopidogrel 75mg, Amlodipin 5, Ramipril plus 5/25, Ramipril 5, Aspirin ASS 100 und neu ab April 2017 Salofalk 500 und Omnibiotic einnehmen. Er bekam nun Ende April 2017 ein Cortisonmedikament, da er wohl durch die ganzen Medikamente über Wochen Sodbrennen und starken Durchfall bekam! Mit Homöophathie , Kohlekompretten und Elektrolytpulver steuerten wir selber dagegen. Da es meinem Mann mit jeder dazukommenden Chemiearznei immer schlechter statt besser geht und er kaum noch Appetit hat, möchte er umsteigen. Ist es in diesem Stadium möglich auf z.B. Strophanthin und Nattokinase etc.?! (Vorschläge von Euch wären super!) umzusteigen, damit endlich dieser Teufelskreis von medikamentösen Nebenwirkungen aufhört?! Wir sind ziemlich verzweifelt und würden uns sehr über eine Antwort freuen! Viele Grüße Anna*

2

Freitag, 5. Mai 2017, 19:55

Hallo Anna,

ich habe Dir eine Email/Nachricht geschickt.
Schau bitte mal nach.

LG Rowo

3

Freitag, 5. Mai 2017, 21:07

Ja, auch hier die berechtige Frage nach dem Vitamin D3 Spiegel bei ihren Mann? Hier nur ein Zitat:



Zitat


Erhöhte Erkrankungsrisiken durch Vitamin-D-Mangel
Seit einiger Zeit wird ein Vitamin-D-Mangel unter anderem auch mit Krankheiten wie Diabetes oder Herzkreislaufleiden in Verbindung gebracht. Wissenschaftliche Untersuchungen gibt es zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Ein niedriger Vitamin D-Spiegel erhöht das Risiko, nach einem Infarkt zu versterben, um den Faktor 2,3 (Quelle: Ludwigshafener Risikostudie);
Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PaVK): Das Risiko, eine PaVK zu entwickeln, ist direkt abhängig von der Höhe des Vitamin D-Spiegels (Quelle: Melamed 2009) und Mammakarzinom: Ein niedriger Vitamin D-Spiegel verdreifacht das Risiko, ein Mamma-Karzinom zu entwickeln. Dies betrifft prae- und postmenopausale Frauen (Quelle: Deutsches Krebsforschungs-Zentrum Heidelberg.)

Anfang 2010 veröffentlichten britische Forscher eine Analyse aus Daten von fast 100.000 Teilnehmern. Sie ergab, dass ein hoher Vitamin-D-Spiegel mit einem halbierten Diabetesrisiko einhergeht, die Gefahr von Herzerkrankungen sank um ein Drittel. Auch das metabolische Syndrom war bei Studienteilnehmern mit hohem Vitamin-D-Spiegel nur halb so häufig. Menschen mit diesem Syndrom leiden etwa an erhöhten Fett- und Zuckerwerten im Blut, Übergewicht und hohem Blutdruck.
Bescheidenheit ist der Anfang der Sitte, Recht und Unrecht unterscheiden ist der Anfang der Weisheit - Mong Dsi.

bermibs

Moderator

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4

Freitag, 5. Mai 2017, 21:53

Hallo Anna,

zuerst ein herzliches Willkommen hier im Forum

In der Prophylaxe und Therapie ist Strophanthin ein sehr gutes Mittel. Reichlich Informationen dazu findest du bei Dr. Debusmann. Auch René hat dazu einen Beitrag geschrieben.

Bei der Senkung des Gerinnungsfaktors kann Nattokinase sehr hilfreich sein. Das wichtigste Mittel sind jedoch die essentiellen Omega-3-Fettsäuren. Ihr Fehlen in der Ernährung sind auch ein entscheidender Faktor für Herzinfarkt und andere Herz-Kreislauferkrankungen.
Ein Bericht von René zu Nattokinase.

Neben Vitamin D sind diese Fettsäuren Eckpfeiler eines gesunden Herzens. Der Vitamin-D-Spiegel sollte um die 80 ng/ml betragen und der Omega-3-Index bei 8 - 11 % liegen. Zudem wäre ein optimales Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 von 2 : 1, jedoch höchstens 4 : 1 wichtig.

Hier noch eine Liste mit weiteren natürlichen Gerinnungshemmern.

Ernährungsmäßig ist eine überwiegend vegane (ca. 90 %) und naturbelassene Ernährung wichtig. Zu meiden wären ein zu hoher tierischer Anteil, raffinierter Zucker, Weißmehl und ein zu hoher Anteil verarbeiteter/erhitzter Lebensmittel. Schwerpunkt der Energieträger bilden Fette aller Arten und nicht die Kohlenhydrate. Bei den Fetten ist nur ein Ausgleich zwischen Omega 3 (wesentlich mehr) und Omega 6 (reduzieren -> Sonnenblumenöl!!!) wichtig. Die Verteufelung der mehrfach gesättigten Fette ist eine großangelegte Verdummung der Menschen durch Pharma- und Zuckerindustrie. Ein hervorragender Vertreter ist das Kokosfett.

Orthomolekulare Übersichten zu Herz und Kreislauf (einschließlich Cholesterin) schicke ich dir per PN.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bermibs« (5. Mai 2017, 22:06)


kokosfan

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5

Freitag, 5. Mai 2017, 23:38

Hallo Anna,

willkommen im Forum

ich glaube schon dass der Ausstieg aus der Pharmaspirale möglich ist

meine Frau hatte zwar andere Probleme, aber einiges geht doch auch in die Richtung Herz Kreislauf (Blutdruckprobleme, Schutz der Gefässe bei Diabetes usw.)

positive Effekte hatten wir durch OPC (Traubenkernextrakt) und eine sehr gute Vitamin D und Magnesiumversorgung, ihr Blutdruckentgleisungen sind weg und sie nimmt auch keine Blutdrucksenker mehr !

auch natives Kokosöl hat sich sehr positiv ausgewirkt (HDL hat sich stark verbessert) es vermag ungünstige Transfettbildung
zu vermindern und bildet selbst keine Ablagerungen, zusätzlich verwenden wir noch viel Olivenöl und Hanföl (günstig für Omega 3)
Leinöl wäre hier noch besser ( aber das muß man mögen ) und wir essen wenig industriell verarbeitete Kohlehydrate

ein guter Schutz für bei Herz Kreislaufprobleme wäre auch Vit.K2 (verwenden wir auch)
siehe Link allerdings bei Einsatz von Gerinnungsmedikamenten muß man das vorher abklären !

alles Gute

LG Manfred
Licht ist Leben / ohne Licht kein Vitamin D / ohne Vitamin D keine Gesundheit / und keine Gesundheit will niemand ;) deshalb schaut auf euren Vitamin D Spiegel !

Eva Mst

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6

Samstag, 6. Mai 2017, 09:22

In diesem Zusammenhang würde mich sehr intressieren, was der Unterschied zwischen Blutverdünnern (ASS &b Co) und Gerinnungshemmern (Macumar und ähnliche) ist.
Daß die Einnahme von Macumar oft sehr häufige Messungen des Quickwertes nötig macht, weiß ich, aber wie wird denn die Wirkung und damit die Dosierung von ASS überwacht und verfolgt?

Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Blutverdünnern und Gerinnungshemmern, rein medizinisch und von der Wirkung her?


Eva
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Franz-Anton

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7

Samstag, 6. Mai 2017, 09:48

Hallo Anna

Auch von mir ein herzliches Willkommen.
Zum Thema Ernährungsumstellung mit ganzheitlichen Ansätzen kann ich auch einiges empfehlen. Nachzulesen in meinen Beitrag zur gesunden Ernährung so wie auf meiner Profilseite.
Viele Grüße
Eugen
Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

8

Samstag, 6. Mai 2017, 11:11

starke Nebenwirkungen der 9 Medikamente :-(

Hallo liebes Forum, vielen Dank erstmal für die Antworten, wir haben uns sehr gefreut :) Ich lese mir alle nocheinmal genau später durch. Zwischenzeitlich muss ich leider schreiben, dass sich tiefschwarzer Stuhl eingestellt hat und Schwäche. Die ganze Chemie ruiniert meines Erachtens jeden Körper irgendwann. Mein Mann nimmt zusätzl. homöphatisches Strophanthin, Tee und wir versuchen ab heute Bentonit mit zeitl. Abstand zur Arznei. Ansonsten wird er ins Krankenhaus gehen oder weiß jemand noch einen super Heilpraktiker oder Arzt im Großraum Aschaffenburg/Frankfurt/Heidelberg ? Wir haben zwei nette Ärzte, aber leider glauben die nicht an die Naturheilkunde oder nicht richtig!


Viele Grüße

Anna

Eva Mst

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9

Samstag, 6. Mai 2017, 11:54

Hier eine Googleseite zu Heilpraktikern:Heilpraktiker Raum Aschaffenburg

Und das gibt Google her zu Homöopathen im gleichen Bezirk:Homöopath Raum Aschaffenburg


Ich habe von diesen Praxen keinerlei Information, kann nichts über Qualität und Güte sagen, es sind nur über Google ermittelte Adressen.



Eva
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Franz-Anton

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10

Samstag, 6. Mai 2017, 17:12

Hallo Anna

Habe dir eine private Nachricht geschrieben zu einen erfahrener Schulmediziner aus Aschaffenburg der auch Alternativ sowie ganzheitlich behandelt und persönlich kenne.
Viele Grüße
Eugen
Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

Eva Mst

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11

Samstag, 6. Mai 2017, 19:34

Das, lieber Eugen, ist natürlich wesentlich besser, als nur Adressen zu schicken, die lediglich nach einem Zufallsgenerator bei Google angezeigt werden :thumbsup:


Eva
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