Kniegelenk-Arthrose - Mit Akupunktur und Heilpflanzen gegen Gelenkschmerzen
Mehr als 40 Prozent aller über 65-Jährigen leiden an chronischen Gelenkschmerzen.
Ursache hierfür ist eine fortschreitende Zerstörung der Knorpelschicht in den Gelenken. Was lange als
altersbedingter Verschleiß angesehen wurde, stellt sich nun als Folge einer Fehlsteuerung des Immunssystems dar:
Dieses veranlasst die Freisetzung bestimmter Zytokine (hormonähnlicher Botenstoffe), von denen das Interleukin-1
entzündungsfördernd wirkt und an der Zerstörung der Gelenkknorpel maßgeblich beteiligt zu sein scheint.
Einer Mitteilung der Ärztezeitschrift für Naturheilverfahren zufolge hat ein Forscherteam ein Therapieverfahren
entwickelt, das – neben der schmerzlindernden Wirkung – die zerstörerische Aktivität des Interleukin-1 hemmen
kann.
94 Patienten mit Kniegelenk-Arthrose wurden zweimal wöchentlich mit Akupunktur (jeweils 35 Minuten) behandelt;
zusätzlich nahmen sie täglich eine Tinktur aus Salbei, Lavendel, Melisse und Myrrhe ein. Die Extrakte dieser
Pflanzen hatten in Versuchen eine knorpelschützende, anti-entzündliche und Interleukin-1-hemmende Wirkung
gezeigt.
Anmerkung zur Tinktur: Als Fertigpräparat ist diese Mischung nicht mehr erhältlich - dank der
Gesundheitsreform, die dafür gesorgt hat, dass bereits über 50% der "Naturheilmittel" vom Markt verschwunden
sind. Die Tinktur können Sie sich aber zu gleichen Teilen in jeder Apotheke mischen lassen. Suchen Sie sich
eine Apotheke die auch mit Homöopathie oder Pflanzenheilkunde "wirbt", denn diese wird Ihnen aufgeschlossen
gegenüberstehen...
Nach fünf Wochen hatten sich die Schmerzen der Patienten um durchschnittlich 50 Prozent reduziert (eine
alleinige Akupunktur-Behandlung brachte nur eine 32%ige Linderung). Die „klassischen“ synthetischen
Arthrose-Medikamente bringen dem Bericht zufolge eine Schmerzlinderung von durchschnittlich 60 Prozent. Der Preis
dafür sind die nicht zu unterschätzenden Nebenwirkungen; außerdem haben diese Medikamente keinen knorpelschützenden
Effekt.
Mit dem neuen Therapieverfahren wird der Heilungsprozess unterstützt, wobei unangenehme Nebenwirkungen der
chemischen Standardpräparate dem Patienten erspart werden können.
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