Böse Sonne, gute Sonne – neue Erkenntnisse zum Vitamin D

Früher hieß es immer, dass ohne Sonne kein Leben auf unserem Erdball vorstellbar sei. Die Sonne galt als Lebensspender, der die für alles Leben notwendige Energie bereit stellt. Heute scheint die Sonne auf der Schattenseite der Popularitätsskala: Sie sei verantwortlich für Hautkrebs, besonders dann, wenn ihre Opfer sich in der prallen Sonne zur Mittagszeit erwischen lassen. Aber gegen diese Gemeinheiten der Natur hat sich eine ganze Industrie erfolgreich zur Wehr setzen können: Der Sonneneinstrahlung kann mit der Hilfe von chemischen Produkten, sprich Sonnencremes mit Lichtschutzfaktor, ein Schnippchen geschlagen werden. Aber tun sie das wirklich?

Man kann den Statistiken und den üblichen Mutmaßungen von Presse und angehängter Schulmedizin entnehmen, dass Hautkrebs, vor allem das maligne Melanom deutlich zugenommen hat. Unter http://www.dtoday.de/regionen/marktplatz/gesundheit_artikel,-Hautkrebs-Alarmierende-Entwicklung-_arid,3397.html (jetzt Bundesfachverband Besonnung e.V.) ist zu lesen: „Hautkrebs nimmt in Deutschland immer mehr zu. Mehr als 120.000 Menschen erkranken jährlich an einem Hauttumor. In den meisten Fällen ist zu intensive Sonnenbestrahlung die Ursache der Erkrankung.“ Am Schluss dieses Kurzartikels findet sich die obligatorische Aufforderung, ordentlich viel Chemie in die Visage zu schmieren mit extrem hohem Lichtschutztraktor… öhh… -faktor – und alles wird gut.

Mir stellt sich da eine Frage: Diese Sonnencremes werden doch nun nicht erst seit gestern eingesetzt – warum sind die offensichtlich nicht in der Lage, die Zunahme der Erkrankungsfälle einzudämmen?

Unter http://edoc.rki.de/documents/rki_fv/re2vZ21t28Ir8Y/PDF/22aJOdYnmXV0I.pdf (es öffnet sich ein pdf-Dokument) erhalten wir genauere Zahlen: „Seit den 1980er-Jahren haben sich die altersstandardisierten Erkrankungsraten (von Melanomerkrankungen) von Frauen und Männern mehr als verdreifacht.“ Und unter http://www.photomed.de/Hautkrebs-Daten.hautkrebs-melanom-daten.0.html (jetzt Bundesfachverband Besonnung e.V.) wird diese Beobachtung bestätigt. Allerdings kommt man auf dieser Webseite zu deutlich differenzierteren Erklärungen für diese Beobachtung: „Ein direkter Zusammenhang zwischen UV-Strahlen und Melanom ist nicht nachweisbar. Es werden eine Reihe von Faktoren als Gründe für die Entwicklung eines Melanoms genannt: Erbliche Belastung, Anzahl der Pigmentmale (Nävi), Umweltbelastungen etc. Lediglich eine indirekte, verstärkende Wirkung übermäßiger UV-Bestrahlung (vor allem in der Kindheit) können vermutet werden.

Ich hatte vor einigen Wochen ja bereits in „Die (überraschende) Ursache von Hautkrebs“ darüber berichtet, dass ein Zusammenhang von Sonnenbaden und Hautkrebs nicht gegeben ist. An dieser Stelle sei mir noch der Hinweis auf mein „kleines“ Buch zur Vitamin D Therapie gestattet, in dem ich auf (fast alle Aspekte) eingehe. Mehr dazu finden Sie in meinem „Bücher-Shop“ unter: http://renegraeber.de/vitamin-d-therapie.html

Die Vitamin D Therapie

Mit der Sonne gegen Hautkrebs?

Es ist also das Gegenteil der Fall: Die kollektive Sonnenscheu, die keinesfalls die Hautkrebsproblematik in den Griff bekommen hat, birgt eine nicht zu unterschätzende Gefahr in sich, denn Sonne ist wichtig für die Produktion von Vitamin D. Wie dies geht und welchen Stellenwert die Sonne bei diesem Prozedere hat, habe ich unter http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-d.html beschrieben. So sind nur etwa 10 Minuten intensive Sonnenbestrahlung für einen verhältnismäßig hellhäutigen Menschen notwendig, um eine mehr als ausreichende Menge an Vitamin D zu produzieren. Dunkelhäutige benötigen dagegen fast 2 Stunden, um die gleichen Mengen zu produzieren. 10 Minuten nur? Können die schädlich sein?

Wenn man sich ins „Sonnenvergnügen“ stürzen möchte, dann sollte man schon einige Vorkehrungen treffen, um ein „Sonnenverderben“ zu verhindern. Sonnenbrände sind nicht nur schmerzhaft, sondern gelten bisher als mögliche Verursacher von Hautkrebs, vorausgesetzt sie treten häufiger auf. Also sollte man in den ersten sonnigen Tagen des Jahrs nur vorsichtig die Sonne genießen. Dieses Vorgehen aktiviert die Melanozyten des Organismus, was zu einer vermehrten Pigmentproduktion führt, die wiederum die erste Bräunung bewirkt. Diese Bräunung ist der natürliche und beste Schutz gegen die Sonnenstrahlung.

Wenn man aber ein eher heller Hauttyp mit der Tendenz zu Sonnenbränden ist, dann sollte das erste Sonnenbad nur von sehr kurzer Dauer sein, einige wenige Minuten. Wenn die Haut sich bräunt, dann kann die Verweildauer in der Sonne auch länger werden, bzw. sollte bis zu einem gewissen Grad länger werden. Denn die Vitamin-D-Produktion benötigt wie gesagt bei dunkler Haut mehr Zeit als bei heller Haut. Im Frühjahr und Herbst ist die Sonnenstrahlung nicht mehr so intensiv, so dass die Sonnenbäder deutlich länger genossen werden können. Hier liegen 30 Minuten noch auf der sicheren Seite.

Sollten Sie aber einen von Natur aus tiefbraunen Teint besitzen, da Ihre Vorfahren z.B. aus Afrika, Indien, dem Mittleren Osten oder Südostasien kamen, dann brauchen Sie sich über keinen dieser Punkte Gedanken zu machen. Ihre Haut ist auf natürlichem Wege bestens gegen die Sonnenbestrahlung geschützt.

Zum guten Schluss muss jeder Sonnenhungrige in der Lage sein, seinen Teint richtig einzuschätzen und seine Toleranzzeiten herauszufinden, ohne dass er sich einen Sonnenbrand holt. Eine Sonnenschutzcreme dabei zu verwenden macht absolut keinen Sinn. Nicht nur, dass diese Cremes voller Chemie sind, die in die Haut und damit in den Organismus eindringt. Sie unterbinden gleichzeitig die notwendige Vitamin-D-Produktion, da sie den Teil der ultravioletten Strahlung abblocken, der für diese Produktion notwendig ist. Den Rest des Tages sollte man dann allerdings im Schatten verbringen und/oder Kleidung tragen. Wer dennoch mehr von der Sonne haben möchte, der sollte dann eine nicht toxische Sonnenschutzcreme mit Lichtschutzfaktor 15 benutzen (wenn es so etwas gibt). Wie immer man auch sich schützen möchte, wichtig ist die Vermeidung des Sonnenbrands und die Anregung der Vitamin-D-Produktion.

Da die Haut im Gesicht, um die Augen, Nase usw. viel dünner ist, trägt sie auch nicht sonderlich viel zur Vitamin-D-Produktion bei. Von daher sollte das Gesicht besonders geschützt werden, da die Dünne gleichzeitig auch zu einer höheren Anfälligkeit für Strahlenschäden führen kann. Auch hier wären nicht toxische Cremes anzuraten. Viel einfacher und sicherer ist das Tragen einer Kappe oder eines Huts, der das Gesicht im Schatten liegen lässt.

Bevor man auf die große Reise in die Sonnenländer geht, ist es nicht verkehrt, sich schon einmal „sonnenmäßig“ vorzubereiten. Hier bieten sich ein- oder zweimal pro Woche Besuche in einem Solarium an, dass mit UV-Lampen arbeitet, die ein ausreichendes Maß an UVB-Strahlen produzieren. Mit solchen Besuchen würde auch gleichzeitig die erste ernstzunehmende Vitamin-D-Produktion einsetzen. Wie lange man sich im Solarium aufhalten sollte, hängt von der Stärke der eingesetzten Strahlen ab. In Ländern, die der EU-Norm folgen, sind dies weniger als 20 Minuten. Ansonsten sollten 5 oder maximal 10 Minuten nicht überschritten werden. Aber hier sind die „Beratungskünste“ der Solarien-Betreiber gefragt.

Wie viel Vitamin D kann ich erwarten? Eine praktische Berechnung.

Sonnenlicht besteht aus mehr als 1500 Wellenlängen. Aber nur eine Wellenlänge veranlasst den Körper zur Vitamin-D-Produktion, und das sind die UVB-Strahlen auf der unbedeckten Haut. Diese UVB-Strahlen fallen jedoch im Winter zu schwach aus bzw. sind gar nicht vorhanden. Dies liegt nicht nur an den dichten Wolken, sondern eher an dem Einfallswinkel der Sonne auf den Teil der Erde, den wir bewohnen. Denn beträgt dieser Einfallswinkel weniger als 50 Grad, dann werden die UVB-Strahlen von der Erdatmosphäre abgelenkt. Hier kommt dann nur die längere UVA-Strahlung durch.

Um zu sehen, ab welcher Jahreszeit ich mit einem Einfallswinkel von über 50 Grad rechnen kann – und damit zu einer ausreichend hohen UVB-Strahlung – muss ich erst einmal die Längen- und Breitengrade meiner Lokalität ermitteln. Das kann man relativ leicht mit Hilfe von Google Earth durchführen. Z.B Kiel liegt auf dem Längengrad von 10 Grad Ost und 7 Minuten und dem Breitengrad von 54 Grad Nord 19 Minuten. Auf der Webseite http://aa.usno.navy.mil/data/docs/AltAz.php kann ich unter „Form B“ diese Daten und ein bestimmtes Datum eingeben, z.B. 2. April 2012. Die dann berechnete Tabelle zeigt mir unter der Rubrik „Altitude“ um 12 Uhr mittags einen Einfallswinkel von deutlich weniger als 50 Grad (40,7 Grad an diesem Tag). Das heißt, dass selbst bei Sonnenschein keine Vitamin-D-Produktion einsetzen kann, da keine UVB-Strahlen im Sonnenlicht enthalten sind. Die gleiche Berechnung für Kiel am 1. August 2012 ergibt einen Einfallswinkel von 50 und mehr Grad für die Tageszeit von 11 Uhr morgens bis 13:50 Uhr mit einem maximalen Einfallswinkel von 53,5 Grad um 12:20 Uhr. Zu dieser Jahreszeit wäre es leicht möglich, seine tägliche Dosis an Vitamin D einzufahren, da ja für viele Landsleute nur 10 bis 15 Minuten ausreichend sind, um die entsprechende Menge zu synthetisieren.

Für die meiste Zeit des Jahres jedoch sieht es „düster“ aus mit der sonnenbedingten Vitamin-D-Produktion. Irgendwann im September gibt es keine 50-Grad-Sonne mehr. Und das hält an bis zum April des folgenden Jahres. Sollte es dann auch noch bewölkt und regnerisch sein, dann kann man sicher sein, das kein Vitamin D produziert werden kann. Hier hat man 2 Optionen als Kompensation für die fehlende UVB-Strahlung: Entweder der Besuch des Sonnenstudio oder orale eingenommenes Vitamin D3.

Gefährliche Sonne

Aus gesundheitlicher Sicht macht es wenig Sinn, sich in die Sonne zu legen, wenn deren Einfallswinkel unter 50 Grad liegt. Denn dann enthält das Sonnenlicht kein UVB. Statt dessen setzt man sich der gefährlicheren UVA-Strahlung aus. Diese Strahlen haben eine längere Wellenlänge als UVB-Strahlen und durchdringen Ozonschichten und Wolken daher besser als diese. Wenn es einen Zusammenhang von Sonnenstrahlung, Hautschäden und Hautkrebs gibt, dann wäre der bei der UVA-Strahlung zu suchen.

Es macht also keinen Sinn, sich ein Sonnenbad zugute kommen zu lassen, zwecks Bräunung, wenn dies zu einer Tageszeit erfolgt, wo die UVB-Strahlung bereits ausgesetzt bzw. noch nicht eingesetzt hat. Es ist zu erwarten, dass der Schaden größer ist als der Nutzen. Von daher sollte während dieser Tageszeit die Sonne vermieden werden.

Abwaschbares Vitamin D

Vitamin D3 ist ein fettlösliches Steroidhormon. Wenn es auf der Hautoberfläche gebildet wird, dann dauert es bis zu 48 Stunden, bis dass das Vitamin durch die Haut in den Blutkreislauf vorgedrungen ist. Oder mit anderen Worten: Eine gründliche Dusche unter Einsatz von Seife sofort nach dem Sonnenbaden sorgt dafür, dass das Vitamin in den Ausguss geht. Es wird einfach abgewaschen und geht verloren. Das heißt in der Praxis, dass man sich 2 Tage nicht waschen sollte … au weia! Wenn man es richtig machen will, dann wäre diese Praxis angesagt. Aber aus hygienischen Gründen kann man die „Problemzonen“ des Körpers schon einer gründlichen Reinigung unterziehen, da hier keine signifikanten Mengen an Vitamin D abgewaschen werden.

Viele, mich eingeschlossen, denken bzw. haben gedacht, dass Vitamin D in und nicht auf der Haut gebildet wird. Denn wenn es in der Haut gebildet würde, dann wäre die Dusche kein Problem. Doch neuere Studien zeigen, dass die konventionelle Ansicht der Vitamin D-Bildung nicht ganz den Tatsachen entspricht. Es spricht vieles dafür, dass die Vorstufen für das Vitamin D im Sebum enthalten sind, einem Öl, dass die Haut geschmeidig hält. Wenn es mit dem Sebum auf die Hautoberfläche gerät, wird es über die UVB-Strahlen zu Vitamin D umgewandelt, muss dann aber durch die Haut in die Blutgefäße diffundieren.

Dies würde zumindest die Beobachtung erklären, warum Surfer in Hawaii und anderen sonnigen Orten einen vergleichsweise bescheidenen Vitamin-D-Spiegel haben im Gegensatz zu den Rettungsschwimmern und Strandwächtern, die nur im Bedarfsfall ins Wasser gehen. Surfer haben einen Vitamin-D-Level von 70. Der der Lifeguards liegt bei 100. Von daher empfiehlt es sich, nicht das Sebum vom gesamten Körper abzuwaschen, sondern nur die Körperzonen mit Seife zu behandeln, wo die Gefahr einer bakteriellen Überbesiedlung gegeben ist, also die Achselhöhlen und der Genitalbereich.

Natürlich grenzt diese Empfehlung an eine Zumutung, denn wir sind aufgrund unserer Erziehung an gewisse hygienische Standards gewöhnt worden. Aber biologisch gesehen ist unser Körper kein „Seifenobjekt“. Das Sebum hat für die Haut eine vitale und wichtige Funktion, so dass sauberes Wasser alleine oft vollkommen ausreichend ist für die Hygiene.

Fazit

Sonne ist gut und unbedingt erforderlich, aber unter gewissen Bedingungen und zeitlichen Begrenzungen. Und das gleiche scheint auch für die Hygiene zu gelten. Wie relativ der Nutzen der Hygiene ist, zeigte auch die Beobachtung, dass ein Zuviel davon bei Kindern die Anfälligkeit für allergische Erkrankungen erhöht – und die Vitamin-D-Level senkt. Umfassend berichte ich im Vitamin D Buch dazu…

Die Vitamin D Therapie

René Gräber

René Gräber

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69 Kommentare Kommentar hinzufügen

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    Seit längerer Zeit beschäftigt mich die Frage, ob nicht gerade die so gepriesenen Sonnenschutzmittel, den Hautkrebs (mit)verursachen! ?Damit meine ich: Chemie, Nanotechnologie und Parfüme, als Inhaltsstoffe!

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    Vielleicht kommt der Hautkrebs ja durch die ganzen chemischen Sonnenschutzmittel.
    Sonnenschutz ist ja mittlerweile in fast allen Hautcremes drin.
    Nicht in die Sonne gehen, dafür aber ein paar chem. Vitamin D Pillen schlucken.

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    Hallo Rene,
    ich habe mir vor 2 Jahren eine Infrarot-Wärmekabine gekauft und nehme ca. 2 mal wöchentlich eine Sitzung von ca. 20 Min. Soll laut Hersteller gut sein für Muskeln, Entspannung und Entschlackung. Ich nehme vorsorglich eine Sonnenbrille; ist die Kabine aus deiner Sicht unbedenklich was die UV-Strahlung betrifft? Danke

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    Charlotte Woerner

    4. Juli 2017 um 09:12

    Nun würde mich interessieren wie das denn in den Bergen aussieht in den Wintermonaten – in hohen Höhen. Bei schönem Wetter ist ja da volle Sonne und man fühlt sich am Abend wie nach einem Tag am Strand. Und man muss doch sehr aufpassen sich nicht zu verbrennen in der Sonne, selbst bei diffusem Licht kann man sich einen ordentlichen Sonnenbrand holen. Alles ohne Vitamin D da oben???

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    gery plathner

    8. Juli 2017 um 13:54

    Also meine Haut ist sehr sensibel (viele Sonnenbrände in der Kindheit), aber seit Jahren verwende ich keine Sonnencreme mehr. Rotes Kokosöl hat einen natürlichen Sonnenschutz und natürlich eine schöne Färbung. Wurde die Haut zu sehr strapaziert, pflege ich immer mit Aloe Vera und über die Nacht mit einer guten Johanniskrautölcreme. So war ich gerade ein halbes Jahr unterwegs in Australien und Asien mit nur 2 Sonnenbränden – und unterwegs am Tag geschützt durch Langarmhemd und -hose, auf dem Motorbike auch mit Gesichtsmaske. Hat alles bestens gereicht.

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    Danke Rene all für die viele Aufklärungen, die Du mir gibst. Danke, dass es Dich gibt.

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    Normalerweise creme ich mich jedes Mal, bevor ich das Haus verlasse, mit Sonnencreme ein. Heute früh hatte ich mich zur Probe mal nicht eingecremt, zumal es eher bewölkt war und sich der Sonnenschein in Grenzen hielt. Spätestens nach 15 bis 20 Minuten fing meine Haut an zu brennen.
    Mein persönliches Fazit: Ich werde mich weiterhin vor Verlassen des Hauses mit Sonnenschutzmittel eincremen, insbesondere dann, wenn die Verweildauer im Freien mit Sicherheit länger als 10 Minuten betragen wird.
    Lieber nehme ich zusätzlich Vitamin D Präparate, zumal ja die durch die Sonneneinstrahlung erzielbare Vitamin D Produktion in unseren Breitengraden eh‘ auf die Monate Juli bis August beschränkt sein dürften.

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    Lieber Rene,

    toller Beitrag und schön erklärt. Ich nehme seit Jahren an den ersten Sonnentagen Kokosöl als Schutz, ansonsten nutze ich jede Möglichkeit der Mittagssonne im Garten. Später brauche ich für den Rest des Sommers keinen Schutz mehr. Mein Hautarzt hat mir mal verraten, dass ich lieber keine Sonnencreme verwenden soll, da war er gerade bei einem Kongress und dort wurde veröffentlicht, dass die chemischen Hautcremes auf Platz 1 stehen unter den Krebsverursachern für u.a. Hautkrebs, er darf mir das eigentlich nicht sagen, aber weil er weiß, dass ich eh keine Medikamente und synth. Salben verwende und anders ticke…deshalb der Tipp von ihm an mich.

    Es ist also nicht so, dass es nicht bekannt wäre in Fachkreisen, nur darf es nicht durchsickern.

    Ansonsten nehme ich seit Jahren mind. 5.000 bis 20.000 I.E. täglich mit K2 und reibe mich ab und an mit Magol ein…mein Wert lag bei 100 beim letzten Test…und da fühle ich mich am wohlsten.

    Mach weiter so und beste Gesundheit. LG Maria

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    Danke für den Tip mit dem Kokosöl. Werde ich auch mal probieren, da wir ja eh‘ schon Kokosöl als Bratfett verwenden. 😉

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    Hallo Callum, gern geschehen, muss aber wirklich Kokosöl sein, kein Kokosfett, Sesamöl eignet sich auch sehr gut als Sonnenschutzmittel…lg

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    Liselotte Strelow

    25. Juli 2017 um 17:14

    Ich liebe die Sonne und geniesse es, sie auf meinen Körper scheinen zu lassen. Ich benutze nur Sonnencreme, wenn ich bei meiner Tochter in den Tropen bin, und das nur im dortigen Sommer. Nach einem Sonnenbad fühle ich mich so energiegeladen und wache morgens ausgeschlafen und frisch auf, denn die Sonne hat mir gut getan. Ich kann Jedem nur raten, sie zu geniessen und natürlich keine Stunden dort zu verbringen, denn ein Sonnenbrand ist auch nicht der Hit. Menschen, die in einem sonnenreichen Land leben, sind von Natur aus lebendiger, besser gelaunt, also jeden Sonnenstrahl geniessen!

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    Hallo Namensvetter,
    wieder mal eine sehr aufschlussreiche Abhandlung. Um es einfacher zu berechnen, welcher Einfallswinkel passt, habe ich eine Faustformel:
    Sollte dein Schatten länger sein als du groß bist, ist der Winkel zu gering. (in diesem Fall weniger als 45°…
    Passt doch etwa, oder?
    Gruß Rene

    Antwort René Gräber:
    Ja, das kommt hin! 🙂

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    Danke für die Infos.
    Ich hab´s sowieso gut, werde schnell braun, bekomme selten einen Sonnenbrand und creme mich auch nie ein. Ich glaube nicht, dass die Sonne für mich schädlich ist, eher sind in ihr wichtige Informationen. Das merkt man, wenn man Gemüse aus der Sonne, im Gegensatz zum Gewächshaus isst, dass es anders schmeckt. Ich glaube auch, dass die die sonne auch uns Menschen solche informationen gibt

  14. Avatar

    Hallo lieber Herr Gräber,
    zunächst einmal vielen herzlichen Dank für Ihren tollen, so ausführlichen Artikel.
    Ich habe neulich meinen Vitamin D3 Spiegel in einem Labor messen lassen. Er war auf 100 ng/ml, was ich nicht als zu hoch ansehe. Später bekam ich von dem Labor eine E-mail, dass der Wert zu hoch sei und sie schickten mir kostenlos einen neuen Test – fand ich sehr großzügig – , da evtl. auf dem Postweg die Werte verfälscht worden seien. Noch habe ich den neuen Test nicht gemacht. Nehme bei dem besch…… Norddeutschen Sommer, aber hin und wieder eine Dosis von 10.000 i.E. Fühle mich topfitt und mit 74 Jahren jung, ohne Schulmedizin, habe nicht einmal einen Hausarzt, wie böse ist das denn. Gerade habe ich einer Freundin Vitamin D 3 und K 2 besorgt, weil sie sich immer nur schlapp fühlt. Hoffentlich kann ich ihr helfen und sie wieder ins „Leben“ holen, wie Robert Franz immer so schön sagt. Ich supplementiere seit nunmehr 3 1/5 Jahren Vitamin D 3 u.a. und es geht mir saugut, ohne jegliche Erkältung. Ich frische meinen Spiegel im Winter immer mit einem 5- wöchigen Besuch meiner Tochter in Neuseeland auf. Welch ein Luxus; den weiss ich zu schätzen.

  15. Avatar
    Daniel Soglia

    26. Juli 2017 um 05:17

    Ich habe 20 Jahre in Italien gelebt, jeden Tag mindestens 8 Stunden in der Sonne gearbeitet.
    Demnach müsste ich nach aussagen vieler Mediziner eigentlich schon Hautkrebs haben.
    Ich bin der Meinung dass unser Körper sehr gut in der Lage ist sich selbst zu schützen.
    Habe in den 20 Jahren nie irgend eine Hautcreme benutzt und werde sie auch weiterhin nicht
    benutzen.

  16. Avatar

    Ich creme mich fast nie und wenn, dann auch nur mit Kokosöl ein.
    Nötig ist es aber auch nicht, denn wenn im Hochsommer über Mittag praller Sonnenschein mit 35°C sind, haue ich instinktiv ab. Wenn man die Äquatorialvölker beobachtet ist das auch gesund und berechtigt: Die schütteln nur den Kopf über die unvernünftigen Weissen, die sich in die pralle Sonne legen, während die sich in Tücher hüllen….Überall in Südeuropa gibt es die Siesta immer noch, zwischen 11 und 15 Uhr geht möglichst keiner in die Sonne, gearbeitet und draussen gesessen wird abends oder am frühen Morgen. Hierzulande sitzen viele 330 Tage im klimatisierten Büro, vor dem TV oder in der künstlich beleuchteten, klimatisierten Muckibude (!!).
    Und legen sich dann im Juli, in der Karibik oder sonstwo, drei Wochen lang über Mittag in die pralle Sonne. Und wenn sie dabei verkohlen, predigen sie anschliessend die Gefährlichkeit unserer Lebensspenderin, was an Dummheit und Degeneration nicht mehr zu überbieten ist.
    Lt den jüngsten Vorsorgefilmen der der ARD und dem Journalisten F.Wittig („Die weisse Mafia“) ist die Sterblichkeit völlig gleich geblieben! Na sowas! Und es wird viel mehr geschnippelt, als nötig wäre.
    Oberstes Gebot: Keine Rötung !Ein bisschen Vitamin D jeden Tag als NEM und fertig ist die Laube. Ich bin seit Jahren das ganze Jahr über 5-6x/Woche bis zu 2 Stunden draussen.

  17. Avatar
    Ursula Reichetzeder

    31. Juli 2017 um 20:16

    Ich habe sehr helle Haut voller Sommersprossen und seit Kind an unzählige Sonnenbrände, trotz Sonnencrémes und möglichst kurzem Aufenthalt in der Sonne. Ich bekam Sonnenbrand auch im Schatten und sogar mit T-Shirt!
    Vor vier Jahren sagte mir mein Energetiker, dass meine Zellen völlig ausgehungert nach Sonnenlicht sind und dass ich dringend in die Sonne gehen solle. Ich fragte ihn ob er mich auf die Hautklinik bringen wolle, Sonne und ich das gehe gar nicht zusammen. Seine Antwort war :“ich sage was ich sehe, was du damit machst, ist deine Sache.“ Also beschloss ich ihm zu vertrauen und setzte mich dem Sonnenlicht aus und das ohne Sonnencréme – und siehe da; nicht ein einziges rotes Fleckchen auf der Haut. Seither habe ich keine Sonnencréme mehr verwendet und ich genieße die Sonne (in Maßen natürlich, meinem Empfinden angepasst) und ich hatte keinen Sonnenbrand mehr – ich habe übrigens auch die Sonnenbrille abgelegt 😉

    Liebe Grüße und Danke für die vielen Denkanstöße
    Ursula

  18. Avatar
    Christa Nowacki

    5. August 2017 um 20:57

    Hallo Herr Gräber, Ihr Artikel zur Sonne ist wirklich beeindruckend, sehr ausführlich und lehrreich, danke sehr

  19. Avatar

    Guten Tag Herr Gräber

    Es ist immer wieder schön Ihre Artikel zu lesen. Vielen Dank dafür.
    Ich habe bezüglich der Sonne bzw dem „Schutz“ bei kleinen Kindern eine Frage. In welchem Masse würden Sie sagen, dass man kleine Kinder ohne Lichtschutz der Sonne aussetzen kann? Oder wie würden Sie bei Ihren eigenen Kinder vorgehen?

    Beste Grüsse
    Simone

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