Die Wartezimmer Deutschlands

Der Arztreport 2011 der BARMER GEK Krankenkasse, für den die Daten von 8 Millionen Krankenversicherten ausgewertet wurden, ergab, dass die Deutschen routiniert und wesentlich häufiger zum Arzt gehen als in den vorangegangenen Jahren. Der Hausarzt ist ein guter Berater, die Wartezimmer sind überfüllt, Routine- und Vorsorgeuntersuchungen und die Behandlung kleinerer Beschwerden sind völlig normal.

Mindestens einmal im Jahr gehen die Deutschen zu einer Untersuchung, dabei am häufigsten bei Bluthochdruck und bei Rückenbeschwerden. Weniger als die Hälfte der Versicherten suchen unter diesen Umständen nicht nur eine Praxis, sondern mehrere verschiedene Praxen auf, ein kleiner Teil konsultiert sogar bis zu zehn verschiedene Ärzte im Jahr.

Fettstoffwechselstörungen, Kopfschmerzen, Bauchweh, Fettleibigkeit, Schlaflosigkeit, Depressionen, Sehstörungen oder Diabetes sind die häufigsten Diagnosen bei einem Arztbesuch.

Doch nicht nur geringere Probleme führen dazu, die Arztpraxen aufzusuchen

Zur Untersuchung gehören oftmals auch sehr aufwendige und, vor allen Dingen, hohe Kosten verursachende Behandlungen wie Computer- und Kernspintomographien, die häufig gar nicht notwendig sind. Der Nutzen sei zweifelhaft, betonen die einen Experten, andere sind der Ansicht, dass nicht mehr nur Privatversicherte, sondern gerade Patienten der Gesetzlichen Krankenkassen vom medizinischen Fortschritt profitieren, der sich auf diese Untersuchungen gründet.

Trotzdem sollte die Medizintechnik nicht nur darum eingesetzt werden, weil sie modern ist, teilte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Barmer GEK, Dr. Rolf-Ulrich Schlenker, mit. Es bedarf einer differenzierten Diagnostik und geeigneter Therapien.

René Gräber

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