Dänische Maskenstudie: Sind Alltagsmasken wirklich nutzlos?

Das Tragen von Masken und die Pflicht dazu werden uns jetzt seit geraumer Zeit von der Politik als essenzielle „Schutzmaßnahme“ gegen ein tödliches Virus, welches sich SARS-CoV-2 nennt, auferlegt. Begründungen oder gar Untersuchungen, warum die Masken ausgerechnet gegen ein Virus schützen sollen/können, werden natürlich nicht geliefert. Hier muss der wissenschaftliche Sachverstand der Politiker, auch wenn sie von

Wissenschaft keine Ahnung haben, bereits reichen, um 83 Millionen Deutsche zu zwingen, sich irgendwas Stoffliches von Mund und Nase zu hängen.

Man braucht kein Raketenwissenschaftler zu sein, um sich vorstellen zu können, dass die Viren aufgrund ihrer extrem geringen Größe nahezu ungehindert durch das Faserwerk der Masken hindurch gehen können. Es ist gerade so, als wolle man sich mit einem Zaun aus Maschendraht gegen Stechmücken schützen. Das gilt insbesondere für die sogenannten Alltagsmasken: COVID-19 Viren werden durch chirurgische Masken und Baumwollmasken gehustet.

In der Folge haben sich dann eine ganze Reihe von Wissenschaftlern zur „Masken-Frage“ geäußert. Es gibt bereits Studien hierfür, die zu diesem Zeitpunkt bereits zum Ergebnis kamen, dass die Masken kontraproduktiv und als Schutzmaßnahme untauglich sind: Österreichische Experten zweifeln an der „totalen Maskenpflicht“.

Wie hochgradig unsere Politiker um unsere Gesundheit besorgt sein müssen, gerade wenn es um die Masken geht, zeigt ein immer noch auf YouTube erhaltener Clip, wo Bundespräsident Steinmeier in einer Corona-Behandlungsstation mit Maske zu sehen ist. Mit viel Pathos werden hier Nettigkeiten ausgetauscht, worauf dann nach deren Beendigung Steinmeier noch in dem Krankenzimmer stehend die Maske abnimmt und sie jemanden in die Hand drückt.

Er hatte wohl vergessen zu warten, bis dass die Kamera abgeschaltet wurde. Dies ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie wenig die Damen und Herren Politiker von der Gefährlichkeit ihrer eigenen Kreationen überzeugt sind: Politiker ohne Mundschutz – Und im Bundestag gilt sowieso nur „Masken-Empfehlung“.

Anfang November veröffentlichte ich dann einen Beitrag mit dem Titel: Studien zur Effektivität der Alltagsmaske u.a. von der WHO.

Hier stellte ich eine Reihe von Studien vor, die durchgeführt worden waren, um die Effektivität von Masken zu prüfen. Man muss hier feststellen, dass es fast keine Arbeiten gibt, die einen positiven Effekt haben zeigen können. Die Arbeiten, die es mit positiven Resultaten gibt, zeigen in der Regel qualitative Schwächen oder sind von der Pharmaindustrie oder pharmanahen Institutionen unterstützt oder gleich beides.

Das letzte Kapitel dieses Beitrags widmet sich einer verhinderten Studie aus Dänemark, in der rund 6000 Teilnehmer involviert waren. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits 3 Wissenschaftsjournale die Veröffentlichung abgelehnt.

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Gründe wurden natürlich nicht mitgeteilt. Diese Studie ist die 1. ihrer Art mit einer derartig großen Teilnehmerzahl, die zudem randomisiert Maskenträger und Teilnehmer ohne Masken über einen Zeitraum von 30 Tagen direkt miteinander vergleicht. Gemessen wurden Immunglobuline und PCR-Resultate.

Diese Studie ist jetzt endlich am 18. November in den „Annals of Internal Medicine“ veröffentlicht worden.

Die Überraschung, die keine ist

Im Gegensatz zu den sogenannten „Alltagsmasten“, für die es kaum Belege für eine Schutzwirkung gibt, wurden bei dieser Studie höherwertige chirurgische Masken mit einer Filterleistung von 98 % genutzt. Zudem wurden die Teilnehmer in der richtigen Handhabung der Maske unterrichtet, ebenfalls eine Angelegenheit, die wohl nur in den seltensten Fällen für die Nutzung der Alltagsmasken durchgeführt wird.

Insgesamt beendeten 4862 Teilnehmer die Studie (2392 mit Maske gegenüber 2470 ohne Maske).

Mit den bereits erwähnten Messmethoden wurden in der Masken-Gruppe 42 Infektionen ermittelt. In der Gruppe ohne Maske waren es 53 Infektionen. Das heißt, dass wir hier mit 1,8 % gegenüber 2,1 % (Maske gegenüber keine Maske) nur einen Unterschied von 0,3 % haben, der unter Umständen für das Tragen einer Maske sprechen könnte. Dieser Unterschied ist so gering, dass hier von einer statistischen Signifikanz nicht die Rede sein kann.

Wenn man jetzt doch davon ausgeht, dass wir es hier mit höherwertigen chirurgischen Masken zu tun haben, von denen ein deutlicherer Effekt zu erwarten ist als von den üblichen „Alltagsmasken“ aus Baumwolle etc., dann gibt es keinen Grund zur Annahme, warum Alltagsmasken hier besser als diese hochwertigen Masken abschneiden sollen.

Schlussfolgerung der Autoren: Die Empfehlung, chirurgische Masken in Ergänzung zu anderen Maßnahmen zu tragen, zeigte keine Reduktion der SARS-CoV-2-Infektionsrate von mehr als 50 % bei den Maskenträgern.

Besonders interessant ist, dass man in dieser Studie nicht nur SARS-CoV-2 unter die Lupe genommen hatte, sondern auch noch andere Viren, die Atemwegserkrankungen verursachen. Hier hatten 9 Teilnehmer in der Maskengruppe einen positiven Befund für ein oder mehrere der 11 Viren, die Atemwegsinfektionen verursachen. In der Gruppe ohne Maske waren es 11 Teilnehmer.

Also auch diese Beobachtung spricht nicht für eine Effektivität von Masken bei der Verhinderung von Atemwegsinfektionen durch Viren generell.

Und weil Masken offensichtlich ineffektiv sind, empfehlen die Autoren andere Maßnahmen gegen Covid-19 nicht außer Acht zu lassen, zum Beispiel Abstandsregeln etc.

Der Nachschlag mit der Maske

Der amerikanische Forscher Yinon Weiss hat Daten gesammelt, wo er Coronainfektionen in verschiedenen Ländern und Teilen der USA, wo es eine Maskenpflicht gibt, miteinander vergleicht. Das vorläufige Ergebnis hatte er auf Twitter veröffentlicht:

Auffallend ist hier, dass die Zahl der Infektionen in den Ländern mit Maskenpflicht deutlich über der jener Länder liegt, die keine Maskenpflicht haben. Da muss man doch sofort die Frage stellen: Könnte es also sein, dass die Masken das Infektionsgeschehen eher fördern?

Das klingt zunächst völlig absurd – ich weiß. Aber wenn man sich folgende Seite ansieht: Rational Ground – Clear Reasoning on National Policy for COVID-19 » Mask charts, dann sieht man sehr interessante „Masken Kurven“. Dort werden die Infektionsraten von verschiedenen Ländern grafisch dargestellt und gleichzeitig untersucht, zu welchem Zeitpunkt in welchem Land die Maskenpflicht eingeführt wurde (beziehungsweise nicht eingeführt wurde).

Diese Kurven zeigen mit relativer Deutlichkeit, dass in vielen Staaten die Infektionstätigkeit zunahm, nachdem dort eine Maskenpflicht eingeführt wurde. Ein typisches Beispiel hierfür ist der Verlauf der Infektionen in Frankreich:

Der rote Pfeil zeigt an, wann die Maskenpflicht in Innenräumen verordnet wurde. Würden die Masken Infektionen verhindern, dürfte es doch im weiteren Verlauf nicht zu dieser Steigerung der Infektionen gekommen sein – oder?

Eine andere Erklärung für diese Steigerungsrate wäre etwas, was mit den Masken erst recht nicht zu beeinflussen ist. Und das sind gesteigerte Aktivitäten beim Testen und erhöhte falsch-positive Ergebnisse für die PCR-„Tests“.

Letztere Erklärung halte ich für die wahrscheinlichere Annahme. Das nimmt aber nichts von der Bedeutung dieser Kurve weg. Im Gegenteil. Falls diese Annahme sich als richtig erweisen würde (wovon ich überzeugt bin), dann zeigt diese Kurve den Unsinn staatlicher Maßnahmen und deren Dummheit, durch die Steigerung der Zahl der PCR-„Tests“ zwar wieder einmal eine Bedrohungssituation schaffen zu wollen, aber gleichzeitig damit beweist, dass die andere Maßnahme, das Tragen der Masken, dann wohl nutzlos sein muss.

Fazit

Die unbeliebte dänische Masken Studie ist endlich veröffentlicht worden. Und sie hat das gezeigt, was zuvor auch vermutet wurde und als Grund für die Verweigerung einer Veröffentlichung gehandelt wurde: Masken sind nutzlos.

Inzwischen sind weitere Veröffentlichungen zu den Masken dazu gestoßen. Und auch diese zeigen, dass das Tragen von Masken nutzlos ist beziehungsweise, dass es sogar Hinweise gibt, dass sie das Infektionsgeschehen erhöhen könnten.

Die letzten Rückschlüsse sind allerdings mit Vorsicht zu genießen, da gesteigerte Infektionen, die man jetzt seit einigen Wochen beobachten kann, mit hoher Wahrscheinlichkeit keine echten Infektionen sind, sondern im Wesentlichen positive PCR-„Tests“, die als Infektionen verkauft werden. Und die gleichzeitig gesteigerte Zahl der PCR-„Tests“ korreliert zudem mit der gesteigerten Zahl der positiven Ergebnisse.

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Beitragsbild: 123rf.com – Shao Chun Wang

Dieser Beitrag wurde im November 2020 erstellt.

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