Zahnwurzelbehandlung? Ja – oder Nein?

Neuere Untersuchungen lassen einen Zusammenhang zwischen Zahnwurzelbehandlung und Herzinfarkten vermuten.

Herzinfarkt? Wie bitte?

Wenn man an Herzinfarkt denkt, dann denkt man gleichzeitig an zu hohe Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Probleme mit den Herzkranzgefäßen und vielleicht auch noch erbliche Faktoren, wenn Vater, Großvater und so weiter auch schon einen Herzinfarkt gehabt hatten.

Woran kaum jemand als mögliche Ursache denkt, ist ein Umstand, dem ich jetzt auf den Zahn fühlen möchte: Zahnwurzelbehandlungen.

Zahnwurzelbehandlungen?

Schauen wir zunächst einmal, warum diese Zahnwurzelbehandlungen (genauer gesagt eigentlich eine Wurzelkanalbehandlung) durchgeführt werden. Die häufigsten Indikationen sind Zahnschmerzen, Karies (Zahnfäule) bis tief in den Zahn hinein beziehungsweise bis zum Zahnnerv, Verletzungen durch Unfälle und Beschwerden ohne ersichtliche Ursache und einiges mehr. Das klingt logisch und verständlich – so weit. Wo also sollte das Problem liegen?

Vor mehr als 100 Jahren verkündete ein gewisser Dr. Weston Price, der damalige Vorsitzende der Forschungsabteilung der amerikanischen Dentistenvereinigung, dass Wurzelkanäle ein Eldorado für eine Reihe von Krankheitserregern seien. Sein Team, in dem auch Mikrobiologen der Mayo Clinik arbeiteten, begannen, diese Erreger zu identifizieren.

Als nächstes implantierten die Forscher um Dr. Price Fragmente von behandelten Wurzelkanälen unter die Bauchhaut von ca. 60.000 Kaninchen. Die daraus gewonnenen Resultate zeigten unmissverständlich, dass menschliche Erkrankungen, deren Ursprungsort in Zähnen mit Zahnwurzelbehandlungen zu suchen waren, nach nur wenigen Wochen die gleichen Erkrankungen in Kaninchen hervorrufen konnten. Herzinfarkte wurden dabei zu 100 Prozent „transplantiert“, was den Grund zu der Annahme gibt, dass Zahnwurzelbehandlungen eine primäre Ursache für Herzerkrankungen sind.

Giftfabrik Zahnwurzelkanal

In meinem Beitrag Wurzelbehandelte Zähne sind ein Problem: Ursachen und Therapie bin ich bereits auf eine Reihe von Problemen eingegangen, die eine Zahnwurzelbehandlung mit sich bringen kann und oftmals auch bringt. Ich berichte auch darüber, dass eine „Desinfektion“ nicht in der Lage ist, eine 100-prozentige Sterilität zu erzielen. Dafür sind die Instrumente für den Einsatz der Desinfektionsmittel nicht fein genug, um auch die mikroskopisch kleinen Tubuli und andere Mikroareale im Zahn zu erreichen und zu desinfizieren.

Unter diesem Gesichtspunkt ist es keine große Überraschung, dass Price und sein Team in der Lage waren, Krankheiten über Fragmente von Wurzelkanälen auf die Testtiere zu übertragen. Oder mit anderen Worten: Schon vor mehr als 100 Jahren gab es einen ernstzunehmenden Hinweis auf die Problematik einer Zahnwurzelbehandlung.

Dr. Price, der von 1870 bis 1948 lebte, gilt heute als „Charles Darwin der Ernährung“, da er den Zusammenhang zwischen moderner Ernährung und der immer häufiger auftretenden Karies beschrieben hat. Interessanterweise lehnte er die Theorie der säurebildenden Bakterien als Verursacher der Karies ab. Vielmehr sah er in der Fehlernährung der modernen Zivilisation den Hauptgrund für den schlechten Zahnzustand in den Vereinigten Staaten. Kein Wunder also, warum die Theoretiker der schulmedizinischen Zahnmedizin besonderen Wert auf säurebildende Bakterien legen und gleichzeitig die mehr als 100-jährigen Ergebnisse bezüglich der Wurzelkanalbehandlung von Price verschweigen.

Denn Dr. Price und seine Kollegen hatten zuvor schon eine Reihe von Krankheiten identifiziert, die auf dem Ausstoß von bakteriellen Toxinen beruht. Und die Bakterien, die diese Toxine produzierten, „wohnen“ im Wurzelkanal. Damit gibt es für die Zahnmedizin keine „Ausrede“, dass man das alles nicht hat wissen können, da die Erkenntnisse neu sind. Sind sie nicht. Sie sind über 100 Jahre alt und niemand wollte und will sie wissen. Falls die Erkenntnisse von Price zum allgemeinen Wissen in der Zahnmedizin gemacht worden wären, dann gäbe es heute sehr wahrscheinlich keine oder kaum Wurzelkanalbehandlungen. Denn wenn der Patient eine nachfolgende Erkrankung erleidet, die sich auf die zahnärztliche Behandlung zurückführen lässt, dann hat der Zahnarzt vor Gericht ganz schlechte Karten.

Wie heillos das Durcheinander in der Zahnmedizin ist, sieht man an der Selbstbeweihräucherung in Sachen Wurzelkanalbehandlung. Der niedergelassene Zahnarzt wird hier von der eigenen Zunftvertretung mit verwirrenden Berichten zum Thema „informiert“; mancher Zahnarzt (der sich mit der Materie beschäftigt hat), sagte mir auch „wir werden nicht informiert – sondern für dumm verkauft“. Denn die meisten zahnärztlichen Vereinigungen rühmen sich, dass Wurzelkanalbehandlungen zu 97 Prozent erfolgreich seien. Dabei wird nicht definiert, was man unter „erfolgreich“ zu verstehen hat. Die frohe Botschaft reicht.

Dann kommt zum Beispiel die American Association of Endodontists (AAE), die nur noch von 90 Prozent Erfolg sprechen. Das amerikanische Department of Heath und Human Services verkündete 1984, dass es keine Anhaltspunkte gibt, nach denen man einen Erfolg oder nicht Erfolg beurteilen kann. Ein Dr. Burket veröffentlichte, dass nur 42 Prozent der Behandlungen „mechanisch“ korrekt die Füllungen der Kanäle eingebracht hätten. Soweit die amerikanische Seite der Medaille. Die Europäer waren hier noch konservativer und berichteten von nur 30 Prozent korrekter „Mechanik“.

Dann gab es da noch die Wissenschaftler, die sich detailliert für die Behauptung interessierten, dass eine Wurzelkanalbehandlung keine Sterilität garantieren kann. Ein Dr. Haden untersuchte 1500 behandelte Zähne unter dem Mikroskop und kam auf 87 Prozent der untersuchten Zähne mit einer bakteriellen Kontamination. Aber es kommt noch schlimmer. Dr. Okabe konnte zeigen, dass 72,1 Prozent der Patienten, die sich einer Wurzelkanalbehandlung unterzogen hatten, genau die Bakterien im Blut aufwiesen, die auch in ihren behandelten Zähnen oder Zahn gefunden wurden. Ist dann die Bakterienzahl im Blut ausreichend hoch, dann ist es auch nicht mehr weit zu einer lebensbedrohlichen Sepsis (Blutvergiftung).

Weiter geht es mit den Hiobsbotschaften: Denn die meisten Zahnärzte erzählen ihren Patienten, dass ein Schneidezahn nur einen einzigen Kanal hat. Dr. Price konnte schon damals zeigen, dass der gleiche Schneidezahn mehr als 75 Nebenkanäle haben kann, die vom Zahnmark (Zahnpulpa) zur Oberschicht des Zahns verlaufen. Da erhebt sich die Frage, wie man 75 und mehr Kanäle behandeln und füllen will? Und wenn man nicht weiß oder leugnet, dass diese Kanäle existent sind, dann wird diese Frage meines Erachtens doch noch dringender – oder?

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Wie die zahnärztliche Behandlung Ihre DNA verändert und Sie krank werden lässt

Die DNA-Bestimmung ist derzeit („wissenschaftlich“) die verlässlichste Form der Identifikation von lebenden und sogar toten Lebewesen. Mit ihr werden Kriminelle überführt und unbekannte Leichen identifiziert, selbst wenn sie schon Tausende von Jahren alt sind. Die DNA-Bestimmung bringt sogar Erkenntnisse bei den Bakterien und anderen Mikroorganismen. Mit einem Vergleich der DNA von verschiedenen Arten von Bakterien lassen sich Verwandtschaftsgrade und taxonomische Zugehörigkeit ermitteln. Das nur am Rande zum „Beweis“, welchen Stellenwert die DNA für das Leben hat.

Auf der anderen Seite ist eine Veränderung der DNA eines Individuums immer mit den entsprechend drastischen Konsequenzen verbunden. Krebs zum Beispiel wird als eine solche Konsequenz diskutiert, bei der die DNA normaler Zellen sich so verändert beziehungsweise verändert wurde, dass sie zu einem körperfremden Gebilde wird.

Wer oder was kann so etwas bewirken?

Ionisierende Strahlung zum Beispiel ist dazu in der Lage. Freie Radikale sind bekannte Angreifer auf Zell-DNA. Aber auch Chemikalien beziehungsweise die Toxine von Bakterien oder das Quecksilber aus dem Amalgam sind in der Lage, DNA zu verändern.

Aber nicht nur die DNA ist von solchen Vorgängen betroffen. Da die Proteinsynthese nicht im Zellkern, sondern auf den Ribosomen stattfindet, muss die Zelle eine „Arbeitskopie“ der DNA, beziehungsweise der DNA-Abschnitte, die für die entsprechenden Synthesewege zuständig sind, anfertigen und zu den Ribosomen schicken.

Diese Kopie nennt man RNA. Wenn nun diese RNA durch bakterielle Toxine zum Beispiel verändert wird, dann kann der sonst normale Syntheseweg nicht mehr funktionieren und der Organismus wird langsam und sicher erkranken. Wenn die DNA einer Geschlechtszelle, sei es Ei oder Spermien, verändert werden sollte, dann kann diese Veränderung unter Umständen an die nächste Generation weitergegeben werden oder der Betroffene ist nicht mehr in der Lage, Kinder zu zeugen beziehungsweise als Frau Kinder zu empfangen.

DNA-Veränderungen werden in der Regel vom Organismus repariert. Aber auch hier sind dem System Grenzen gesetzt. Wenn die Reparaturmechanismen gestört sind oder mehr repariert werden muss als der Organismus reparieren kann, dann werden diese Veränderungen immanent und bleiben für den Rest des Lebens bestehen.

Damit hätten wir mit dem Quecksilber und den bakteriellen Toxinen aus unseren wurzelkanalbehandelten Zähnen eine „tolle Gelegenheit“, uns eine Reihe von Erkrankungen zuzulegen.

Epidemiologisch gesehen erscheinen eine Reihe von „Zivilisationserkrankungen“ unter diesem Aspekt in einem völlig neuen Bild. Denn viele dieser Erkrankungen sind erst verhältnismäßig kurz auf der Bildfläche erschienen. Die Sichelzellanämie zum Beispiel gibt es erst seit dem Jahr 1910.

Die Multiple Sklerose gab es nicht – bis circa 1830. Kurz danach tauchte die Leukämie auf. Diabetes verschärfte sich erst nach 1900. Etwa zur gleichen Zeit nahmen die Herzerkrankungen ebenfalls drastisch zu. Um 1900 stellten sie „nur“ 10 Prozent der Todesfälle dar.

Heute sind sie zusammen genommen die führende Todesursache. In den USA gab es zwischen 1970 und 1975 circa 8800 Fälle mit Multipler Sklerose. Ein Jahr später schossen die Zahlen hoch auf 123.000 Fälle.

Ist die Ursache (beziehungsweise Mitverursacher) dieser Tendenzen die Zahnmedizin mit ihrer Vorliebe für Amalgamfüllungen und Wurzelkanalbehandlungen?

Um diese Hypothese nachweisen zu können, muss man sich die Frage stellen, ob denn nun wirklich alle Wurzelkanäle noch voll gepfropft sind mit schädlichen Bakterien. Oder wird hier nicht doch das Kind mit dem Bade ausgeschüttet? Dank der DNA-Bestimmung gibt es sogar einen nicht invasiven Test, der das nachweisen kann. Man testet einfach die Flüssigkeit um den Wurzelkanal auf bakterielle DNA. Fällt der Test positiv aus, dann ist er negativ – für den Patienten. Um die Krankheitserreger zu identifizieren, muss der Zahn allerdings gezogen werden.

Aber das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange.

Unlängst wurde entdeckt, dass die Bakterien sich nicht notwendigerweise nur in den Wurzelkanälen aufhalten müssen. Ein Test der Wurzelhaut eines behandelten Zahns (das ist die Verbindungsstelle zwischen Zahn und Knochen), zeigte sogar noch höhere Konzentrationen an Bakterien. Dieser Bereich von Zahn und Knochen ist unmöglich zu desinfizieren. Das Blut in diesem Bereich wies ebenfalls eine bakterielle Belastung auf.

Krankheiten, die in den Wurzelkanälen stecken

Es gibt (meines Wissens) 28 Bakterienarten, die einen Zusammenhang mit Herzerkrankungen haben, wie Herzinfarkt, Endokarditis und fehlerhafte Herzklappenfunktion. Neurologische Erkrankungen stehen auf Platz 2 mit 23 Bakterienarten als Verursacher. Leber- und Nierenfunktion, Brustkrebs – die Liste wird immer länger und alarmierender. Solche Zusammenhänge werden von den meisten mir bekannten Zahnärzten nicht gesehen oder schlichtweg geleugnet. Alleine für den Hinweis auf solche Zusammenhänge ernte ich böse Blicke. Klar: denn (wie eingangs schon angemerkt), wenn diese Zusammenhänge generelle Anerkennung fänden, dann könnte es zu einer wahren Flut an Prozessen und Schadenersatzklagen kommen.

Laut einer anderen Statistik (die ich gesehen habe), leiden 90 Prozent der Patienten, die ihren Zahnarzt aufsuchen, unter Problemen wie chronischer Müdigkeit.

Aber wie sollen Bakterien Menschen müde machen? Eine Art scheint dies zu können – die Porine. Porine sind Proteine, die auf der Oberfläche von bestimmten Bakterienarten eine Reihe von Aufgaben zu erfüllen haben. Eine davon kann sein, Oberflächenstrukturen von anderen Zellen zu zerstören, wie zum Beispiel die von Erythrozyten.

Das aus den Erythrozyten entweichende Hämoglobin beziehungsweise dessen Eisen dient dem Bakterium als Nahrung. Liegen im Blut ausreichend hohe Konzentrationen von diesen Bakterien vor, kommt es zu einer signifikanten Abnahme der roten Blutkörperchen, einer Anämie, deren Begleiterscheinung Müdigkeit ist. Aufgrund der herabgesetzten Zahl an Erythrozyten kommt es zu einer Abnahme des Sauerstofftransports, was eine Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit der Körperzellen bedingt.

Eine andere „zahnärztliche Erkrankung“ könnte die Meningitis sein. Capnocytophaga ochracea; Gemella morbillorum; Klebsiella oxytoca; Neisseria meningitidis; Pseudomonas aeruginosa sind Vertreter, die in den Wurzelkanälen von behandelten Zähnen nachgewiesen worden waren. Die Antwort der Schulmedizin darauf ist natürlich wieder einmal: Impfungen.

Eine andere Antwort wäre: Antibiotika. Aber diese Vorgehensweise hat ebenfalls ihren Preis. Denn die Antibiotikagabe ruiniert die Darmflora des Patienten, vor allem wenn er sie über einen längeren Zeitraum einnehmen muss. Das wiederum beeinträchtigt dessen Immunsystem, was wieder günstige Voraussetzungen für die Krankheitserreger schafft. Um hier zu kompensieren, müssen die Antibiotika noch höher dosiert werden, was noch mehr Schäden in der Darmflora bedingt. Und der Teufelskreis ist perfekt.

Fazit

Anscheinend wissen nur Wenige seit mehr als 100 Jahren, dass die Sache mit den toten Zähnen, bzw. den Wurzelkanalbehandlungen ein „richtiges“ Problem sein kann.

Die derzeitige Praxis steht den Fakten, Berichten und möglichen Zusammenhängen (die ich versucht habe hier aufzuzeigen) diametral entgegen.

Ich persönlich lasse mir konsequent alle wurzelbehandelten Zähne entfernen und schon gar keine Wurzelfüllungen verabreichen. Und klar ist dabei auch: Das ist nicht billig. Aber Herzinfarkt, Krebs, MS? Nein Danke. Da trenne ich mich gerne von meinem Geld.

Rene Gräber Newsletter Naturheilt

Der Beitrag wurde im März 2013 erstellt und letztmalig am 19.11.2017 bearbeitet.

René Gräber

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108 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    Und dann? Implantate? Die Zahnärzte weigern sich doch Patienten mit Gebiss zu versorgen? Habe ich über ein halbes Jahr bei vier verschiedenen Ärzten erlebt?

    Antwort René Gräber:
    Ja, ich kenne dieses Problem. Am ehesten wird man bei einer Gesellschaft fündig, in der sich „alternativ“ arbeitende Zahnärzte finden. Die sind da aufgeschlossener.

  2. Avatar
    Hendrina Mumbeck

    18. März 2019 um 17:09

    Mit diesem Artikel sprechen Sie mir aus der Seele. Ich bin 75 und hatte schon mit 12-14 Jahren meine Backenzähne voll gestopft mit Amalgam. Nach dem Krieg, wo wir keine Süßigkeiten kannten, aber wir MUSSTEN nach der Schuluntersuchung zum Zahnarzt ob wir was hatten oder nicht. Als ich nach Südamerika „auswanderte“ mit 23 Jahren und mal zum Zahnarzt mußte hat der die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen als er meine Amalgamfüllungen sah und sich nicht vorstellen konnte dass es sowas in Deutschland gibt. Erst vor kurzer Zeit war ich bei einem Zahnarzt , ca. 35-40 Jahre max. und er bot mir eine Amalgamfüllung an !!!!!!! Ich habe die Füllungen damals mit Ausleitverfahren rausmachen lassen und danach Komplettsanierung mit Wurzelfüllung, Goldkronen und alles was es brauchte saniert, aber ich wußte nicht, dass mir der Zahnarzt tote Zähne verpasste. Ich hatte dann 25 Jahre sozusagen Ruhe mit den Zähnen – was ja kein Wunder war – . Es gäbe noch mehr zu kommentieren aber das Gesagte reicht aus um anderen zu helfen sich Zahnsanierungen gut zu überlegen.

  3. Avatar

    Hallo Herr Gräber,
    ich stehe vor einem Dilemma. Meinem 14 jährigen Sohn ist jetzt nach 4 Jahren der vordere Zahn abgestorben. Was soll man in so einem Fall machen? Ich bin jetzt bei einem alternativ arbeitenden Zahnarzt in Behandlung, da der erste Zahnarzt die andere Schaufel, auch wurzelbehandeln wollte, ich dies aber ablehnte da der Zahn noch vital ist. Nun versuchen wir den Zahn mit einer Neuraltherapie zu retten. Es bleibt mir momentan nichts anderes übrig als den abgestorbenen Zahn mit einer Wurzelbehandlung zu versorgen. Eine Alternative gibt es nicht mehr?Freundliche Grüsse

  4. Avatar

    Sehr geehrter Herr Gräber, wieder einmal ein hochinteressanter Artikel!
    Bedingt durch meine Autoimmunerkrankung bin ich dem Thema wurzelbehandelte
    Zähne auch nachgegangen, um weitere Ursachen für meine bestehende Erkrankung auszuschließen. Zu meinem Glück bin ich an einen Zahnarzt geraten, der genau dieses Thema verfolgt und der Meinung ist, in der ganzheitlichen Zahnmedizin hat ein toter Zahn nichts zu suchen! Leider gibt es nicht sehr viele Patienten, die auf diesen Zug aufspringen und immer noch an ihren totenZähnen festhalten. Mein Zahnarzt differenziert genau mit welchen Patienten es Sinn macht, sich darüber auszutauschen. Er testet kinesiologisch aus. Ich habe zwei meiner wurzelbehandelten Zähne ziehen lassen und bin der Meinung, dass es unter anderem zu einer Verbesserung meines Gesundheitszustandes geführt hat.
    Ich habe mich irgendwann selbst um meine Gesundheit gekümmert, da mir die Schulmedizin nicht weiterhelfen konnte. Hätte ich mich darauf eingelassen, säße ich heute in der Psychiatrie unter Antidepressiva, Schlafmitteln etc.pp.
    Ich freue mich immer sehr über ihre Artikel – da ich auch der Meinung bin – jeder ist selbst für sich und seine Gesundheit verantwortlich. Schulmedizin im Notfall gar keine Frage. Ansonsten sollte jeder mehr Eigenverantwortung für sich und seinen Körper übernehmen. Das würde unser Krankensystem stark entlasten.
    Weiter so !
    Liebe Grüße Helma.

  5. Avatar

    Und wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, was dann?
    Für alle hier zur Warnung. Mein alter Zahnarzt hat die Wurzeln nur zur Hälfte gesäubert und dann gefüllt, was aber erst jetzt Ewigkeiten später endeckt wurde. Gegen eine folgende schwere Entzündung gabs damals großzügig Antibiotika, aber der unangenehme, oft pochende Schmerz blieb. Wenn ich klagte hieß es ich habe Trigeminusneuralgie oder einfach als Hypochonder betitelt. Ein Jahrzehnt später die ersten lebensgefährlichen Erkrankungen, Embolien, Infarkt, Leberversagen, inklusive Herz. Inzwischen habe ich einen Zahnarzt gefunden, der mir diesen Zahn auf eigenenen Wunsch gezogen hat, ich will die Tortouren der Nachbehandlungen, teils ohne Narkose hier nicht aufzählen, fakt ist jedoch, der Kiefer hört nicht mehr auf zu eitern trotz mehrerer Eingriffe und mir geht es dementsprechend immer schlechter und keiner kann mir helfen. Antibiotika möchte ich nicht nehmen, das wäre wohl mein Todesurteil, wenn ich mir den QTC Wert meines EKG anschaue, bin ich mehr tod wie lebendig. Bin für jeden Hinweis dankbar. Vielen Dank.

  6. Avatar
    Britta Blüher-Koslowski

    20. Mai 2019 um 14:15

    Hallo Herr Graeber,
    vielleicht können Sie mir helfen, Sie sind meine große Hoffnung…
    Vor 1,5 Wochen bekam ich ein Implantat unten rechts 6er und da dies doch recht nah am 5er steht ist nun dessen Nerv entzündet.
    Mein Zahnarzt will nun diesen absolut gesunden Zahn wurzelbehandeln. Gibt es denn keine homöopathische Behandlung bei Nervenschmerzen, welche erst pochend, dann zum Nachmittag gleichmäßig einen hohen Schmerz verursachen und zum Abend immer schlimmer werden?
    Viele liebe Grüße, Britta

    Antwort René Gräber:
    Das ist schwer aus der Ferne zu beurteilen! Man könnte es versuchen, aber Sie brauchen dazu jemand vor Ort, der sich damit auskennt. Hilfe finden Sie evtl. auch in meinem Forum: http://www.yamedo.de/forum/

  7. Avatar
    Magdalene Strehler

    21. Oktober 2019 um 09:55

    Sehr geehrter Herr Graeber !
    Bei mir wurde ein gesunder Zahn ( 5er 0ben ) wurzelbehandelt ( die Krone fiel heraus ) und nach 4 Monaten habe ich immer wieder Schmerzen im Knie ( eher Weichteile ) und eine Veränderung der Brustwarze . Gibt es da Zusammenhänge ?
    Über eine Antwort bin ich dankbar.
    Freundliche Grüße
    Magdalene Strehler

    Antwort René Gräber:
    Möglich — so etwas müsste man mal testen… Aus der Ferne wird das aber schwierig.

  8. Avatar
    Ingelore Bonfert

    22. Oktober 2019 um 08:56

    Lieber René Gräber,
    ich lese Ihren Newsletter sehr gern und schätze Ihr Wissen und Ihre Kompetenz in kritischen Gesundheitsfragen.
    Nun habe ich einen wurzelbehandelten Eckzahn, den ich seit mehr als 20 Jahren genau im Auge behalte, ihn regelmäßig „entstören“ lasse und durch meine Lebensweise für eine einigermaßen gesundes Immunsystem sorge. Ihn entfernen zu lassen und mit Lücke mir das Lachen verkneifen kam bisher für mich nicht in Frage. Welche Alternativen würden Sie mir vorschlagen, damit mir das Lachen nicht vergeht?
    IB aus Mö

    Antwort René Gräber:
    Ich kann nur sagen, was ich habe machen lassen: Kronen. Und klar – das bedeutet, dass auch gesunde Zähne abgeschliffen wurden…

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