Endokrinologe - Wozu und was macht der?

  • hallo an alle,


    bei Hormonproblemen sollte man eine Endokrinologen aufsuchen- wurde mir nahe gelegt...


    Aber wie werden denn die flüchtigen und schwankenden Hormone bestimmt?

    Wieso lehnen es die Frauenärtze ab?

    Wofür ist Endokrinologe noch gut?



    Danke für Info

    Mai

  • . Endokrinologen haben ein sehr viel größeres Budget für Laboruntersuchungen zur Verfügung als Gyns.

    FA dieser Richtung untersuchen nicht nur das Endhormon sondern auch die Vorstufen , sowie die an- und abregenden Hormone, sprich : das gesamte Feedback- System wird dargestellt.

    Zur genauen Diagnostik wird mit bestimmten Stoffen provoziert; die erfolgte Einstellung wird engmaschig kontrolliert .

    Das kann das Budget eines Gyno gar nicht leisten!

    Einige Endokrinologen, die ich kenne, führen eigene Labore, um schnellere Ergebnisse zu erzielen.


    Dieser Arzt hat mit die längste Fachausbildung.


    Viele angrenzende FA - Gynäkologen, Andrologen, Internisten, Orthopäde- befürchten natürlich" ihre" Patienten zu verlieren, wenn diese eine Überweisung zum Endokrinologen verlangen. Darum machen manche Internisten Zusatzausbildungen für Beratung und Behandlung bei zb.Diabetes oder SD- Erkrankungen. Das geht ja noch!


    Aktuell kenne ich eine hausärztliche Gem.- Praxis, wo ein Jungdynamiker versucht, den Endokrinologen + Frauenarzt zu ersetzen! Finde ich unmöglich!


    Wenn der Patient kein HA- Modell hat, kann er theoretisch auch ohne Überweisung zum FA für Endokrinologie gehen. Dafür alle gemachten Laboruntersuchungen und Diagnosen sammeln und mitnehmen.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Fall abhängig.

    Ich war mit meiner Enzymopathie anfänglich 1x pro Quartal da. Als sich die vom Arzt vorgenommene. Einstellung nicht mehr bewährte , alle 8 Wochen .

    Dann habe ich selber begonnen mitzutherapieren, -was bestens funktionierte!- danach nur noch 2x im Jahr.


    AH! Was ich vergaß bei der Arbeit des Endokrinologen:

    Es werden auch Enzyme untersucht , soweit messbar, zb. Ubichinon, DAO (Histaminose), Fructase + Laktase.

    Ein sehr wichtiges Aspekt, den sonst kaum ein Fachbereich abdeckt. Der, den ich Ich gut kenne, ordnet bei Stoffwechselerkrankungen sogar Stuhlprobenuntersuchungen an.

    Das ist dann wirklich komplex gedacht...und man sieht die Möglichkeiten des Budget.


    Grüß Gabriele

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

    Einmal editiert, zuletzt von René Gräber ()

  • . Endokrinologen haben ein sehr viel größeres Budget für Laboruntersuchungen zur Verfügung als Gyns.

    die schicken aber auch Menschen nach Hause, wenn sie es nicht für sinnvoll halten.

    Ich bin seit 18 Jahren regelmäßig bei den Endos und stelle fest, es werden schon lange nicht mehr so viele Untersuchungen gestartet.

    Und wenn, dann läuft das über IGel Leistung.

    Ich muss sogar meine Knochendichte-Messung selber bezahlen, obgleich ich Osteoporose habe.

    Die Praxen sind übrigens genauso voll wie die der Rheumatologen und das ist schon beängstigend.

    LG

    Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.

    Die Energie folgt der Aufmerksamkeit ( Buddha)



    Einmal editiert, zuletzt von René Gräber ()

  • Was unternimmst Du denn gegen Deine Osteoporose?

    Sorry, aber ich bekomme da regelmäßigen Zorn, wenn ich Osteoporose höre oder lese. Mal allgemein ausgedrückt.
    Osteoporose muss einfach nicht sein. Für mich immer ein Zeichen für Mangel-Ernährung. Einfach eine Konsequenz unseres Lebenstils. Zu viel Kohlenhydrate, zu wenig Einweiß. Zu wenig von wichtigem Eiweiß - Arginin und Lysin zum Beispiel.


    Osteoporose wird bekanntlich mit Calcium-Mangel gleichgesetzt. Daher werden Osteoporose-Patienten seit eh und je mit Calcium gefüttert. Erfolglos, wie wir an den vollen Praxen sehen können. Und an der Zunahme von Osteoporose.


    Knochen bestehen ja aus einem Gerüst, und sehen wir uns einmal einen normalen und einen Osteoporoseknochen an, erkennt man den Unterschied - der gesunde Knochen hat mehr und dickere "Knochenbälkchen". Das Knochengerüst ist dichter, fester und stabiler.


    yamedo.de/forum/core/attachment/236/


    Und diese Knochenbälkchen bestehen aus - Eiweiß. Wie der gesamte Knochen auch. Und an dieses Eiweiß klebt sich dann das Calcium an.

    Die Eiweiß‐Bausteine Arginin, Lysin, Methionin, Threonin und Tryptophan stimulieren dabei die Bildung des Knochengerüstes, die Knochen-mineralisierung, die Collagensynthese und die Bildung des Wachstumshormons, des Hormons, das Falten glättet, Fett verbrennt, Muskeln aufbaut und den Knochen stark macht.


    Ganz wichtig ist aber noch ein Umstand - Bewegung!

    Wenn Muskeln gefordert werden, werden unsere Knochen stark. Muskeln, die ja an den Knochen hängen, fordern bei Bewegung auch die Knochen. Die wachsen, werden dichter, werden stark. Verantwortlich dafür sind die Osteoblasten, die knochenaufbauenden Zellen. Werden Knochen hingegen nicht gefordert (Couchpotatoes), überwiegen die Osteoklasten, die knochenabbauenden Zellen.


    Aminosäuren sind hier also (neben Bewegung) mal wieder der Schlüssel für Gesundheit. Ganz besonders eben Arginin und Lysin.

    Wird Lysin mit Calcium aufgenommen, verstärkt es die Calciumaufnahme im Darm. Lysin baut Collagen auf und damit auch unser Knochengerüst.

    Arginin stimuliert dabei das entscheidende Wachstumshormon (HGH).


    IGEL-Leistung für die Messung der Knochendichte? Wenn ich so etwas bezahlen müsste, würde ich persönlich zunächst mal ein Aminogramm bezahlen, um überhaupt erst einmal meinen Status an Aminosäuren zu kennen. Und dann gezielt supplementieren.

    Eiweiße bestimmen unser Leben! Alle wichtigen Körperstrukturen bestehen aus Eiweiß und auch fast alle Hormone. Oder sind zumindest von Eiweiß abhängig.

    Ich kann mich nur wiederholen - messen, messen, messen - und dann entsprechend essen.

  • Zuviel bzw. überhaupt Calcium bei Osteoporose-Kranken ist lt. von Dr. von Helden ein Kunstfehler (s. YT " Besser als Vit.D"). Begünstige HI und Schlaganfälle!

    Habe gerade eine 68-jährige Mutter eines Patienten mit einer solchen Medikation seit 5 Jahren nach Feststellung der Osteoporose in der Postmenopause:

    600mg Calcium/Tag, Dekristol 20.000iE alle 2 Wochen OHNE Vit. K2.


    Die Frau leidet unter beginnender Demenz- nachgewiesen vom Neurologen-.wegen VERKALKUNG im Hirn., dh. Eiweissplaques, in die sich Calcium "hineinsetzt "( um das mal bildlich zu erklären)

    Sie war freiberufliche Gymnastik-u. Ballett-Lehrerin mit eigener Schule.


    Ein recht gutes Mittel zu Osteoporose, dass sich auch mit Dirks Beitrag deckt in den Inhaltsstoffen, ist Aminoplus Osteo von Kyberg Pharma.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

    Einmal editiert, zuletzt von Ragusa ()

  • Bei Osteoporose ist , lt. Prof. Spitz+ Dr. von Helden, Vitamin D der Käpt'n auf dem Schiff. Calcium ist in unglaublich vielen LM vertreten, sogar in Himbeeren.


    Wenn dann Calcium ZUSÄTZLICH gegeben wird, besonders ohne Vit.K2 als Führungsvitamin fürs Calcium, geht dieses häufig an "falsche" Orte: Herz, Hirn, Gefässe, Nieren..

    Mit Gefahr für Schlaganfall, Herzinfarkt, Nierensteine und Verkalkung im Hirn.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • https://www.naturheilt.com/medikamente/bisphosphonate.html


    Tut mir leid,aber ich kann das nicht leiden,wenn man mir erklärungslos ganze Posts verpfuscht,Links ausstauscht,einfach alles löscht-das geht mir zuweit.

    Kannst mich ja sperren,wenn Du willst.Erstens hab ich diese Art Umgang mit User-Content hier noch bei keinem anderem gesehen (bei Bermibs,Ragusa oder Gefeu jedenfalls noch nicht) und ausserdem weiss ich nie,woran es lag.Das wäre dann ja wenigstens noch konstruktiv und fair,aber so?

    Vergiss es einfach.....

  • René Gräber

    Hat den Titel des Themas von „Endokrinologe“ zu „Endokrinologe - Wozu und was macht der?“ geändert.
  • Die Bisphosphonate sehe ich ebenfalls sehr kritisch!

    https://www.naturheilt.com/medikamente/bisphosphonate.html


    Das ist für mich keine Osteoporose-Therapie sondern höchstens eine potentiell nebenwirkungsträchtige Symptombehandlung.


    Zur Osteoporose habe ich hier ausführlich geschrieben:

    https://www.naturheilt.com/Inhalt/Osteoporose.htm


    Und mit Verlaub: zur Bewegung und Osteoporose habe ich da auch etwas geschrieben.

    Die meisten haben leider keine Ahnung, welche Lasten zur Stimulierung der Osteoblasten wirklich notwendig sind...

  • Von unseren hiesigen Osteoporose-Experten werden die Patienten beimTeil-Thema "Bewegung" sehr gut beraten, so dass ich hier fast nie nachhelfen muss.

    Was wirklich fehlt, sind die Knochenfutterstoffe und das leidige Hormon-Thema, was viele Frauen aber nicht hören wollen. Denn anfangen müsste das viiiiel früher, als in derPostmenopause..besonders Richtung Ernährung, Pille, Medikamente, AB's und Darmsymbioselenkung

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

    Einmal editiert, zuletzt von Ragusa ()

  • @ Rene

    Was machst du bei Osteopenie bei sportlichen, schlanken Männern? Sportprogramm ändern: weg von Ausdauer- hin zum Kraftsport?

    Ernährung, Stuhl- und Hormonlabor (Testosteron- / Östrogenmangel im Alterab 50?)?

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Was machst du bei Osteopenie bei sportlichen, schlanken Männern?

    Tja, eingefleischte Ausdauersportler wirst du kaum zum Krafttraining bekommen. Und wir reden ja hier über Krafttraining mit Lasten von 80% fmax.

    Was mache ich? Ich teste / untersuche wo das Problem liegt.


    Klar: Ernährung ist eine wichtige Komponente. Hormone - auch klar.

    Meist haben die Patienten aber noch andere "Probleme" / Beschwerden - und meist sind die zuerst anzugehen...

  • Was unternimmst Du denn gegen Deine Osteoporose?

    Sorry, aber ich bekomme da regelmäßigen Zorn, wenn ich Osteoporose höre oder lese. Mal allgemein ausgedrückt.
    Osteoporose muss einfach nicht sein

    Moin

    Calcium als auch Dekristol 20.000 sonst habe ich nichts weiter unternommen.:wacko:

    Aber da diese Mittel verpönt sind, habe ich sie wieder aus meiner Liste gestrichen.

    Ich esse ja viel Quark und Joghurt, außerdem versuche ich mich zu bewegen soweit es an machen Tagen geht.

    Physiotherapie (KG) mache ich auch zuhause.


    Du darfst nicht vergessen ich habe überhaupt keine Schilddrüse mehr und zusätzlich Rheuma bekommen.

    Kortison soll ja auch Osteoporose begünstigen und davon habe ich mehr als genug zu mir genommen im letzten Jahr.

    Ich habe hier schon mein Packerl zu tragen und weiß am Ende überhaupt nicht mehr was ich noch nehmen soll?

    Das ist fürs Rheuma nicht gut und das für die Schilddrüse nicht.


    Unter anderem kann ich bestätigen das bei der letzten Knochen-dichte-Messung,, die Werte sich verbessert haben durch die Physiotherapeuten die mich mit Bewegung haben fit gehalten.

    Denkt jedenfalls der Endokrinologe.

    Aber das ist nun auch schon wieder 2 Jahre her.

    Aminoplus Osteo von Kyberg Pharma.

    Und das reicht vollkommen aus als weitere Prophylaxe ?

    Und Bewegung natürlich.

    Leichter gesagt als getan bei dem schei<X Rheuma.

    Das ist aber auch eine bescheuerte Krankheit und knabbert dich überall an und frisst dich eines Tages auf.


    LG

    Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.

    Die Energie folgt der Aufmerksamkeit ( Buddha)



  • Ich esse ja viel Quark und Joghurt,

    Leichter gesagt als getan bei dem schei<X Rheuma.

    Das ist aber auch eine bescheuerte Krankheit und knabbert dich überall an und frisst dich eines Tages auf....

    Ich habs ja schon gesagt, aber noch einmal:

    Denkst du wirklich, dass Milchprodukte gut gegen Rheuma und Osteopoose helfen und nicht, dass sie beides verstärken? Ich bin ja nicht die einzige, die Milch und zuwenig basische Lebensmittel für die Ursache hält.

  • Zitat von Lebenskraft :

    Du darfst nicht vergessen ich habe überhaupt keine Schilddrüse mehr und zusätzlich Rheuma bekommen.


    Da bist Du nicht allein auf weiter Flur, wir sitzen im selben Boot, nur habe ich mich entschlossen meine

    Gesundung gezielt anzugehen.


    Kortison wurde von mir immer verweigert, ebenso Bisphonate.


    Mipros sind eindeutig kontraproduktiv bei Rheuma.


    Ernährungsumstellung/Bewegung ist das A und O bei dieser Krankheit.


    Nehme verschiedene NEM über den Tag verteilt.


    Was nimmst Du für die nicht mehr vorhandene SD?


    Positive Grüße

    Hannah