Knochengesundheit - Baustoffe und Haushalte - Erkrankungen

  • Moinmoin zusammen!


    Dies Thema brennt mir seit längerem so auf den Nägeln, dass ich am Mi an einer 3-stündigen, komplementär*-medizinischen Online-Fachfortbildung teilgenommen habe.

    (*Komplementärmed.: Eine Brücke zwischen SM und Alternativ-Medizin).


    Ich will/kann hier nicht den gesamten Vortrag nachreferieren.

    Was etwas zu kurz kam, sehr zu meinem Leidwesen, war die alternative Therapie der Osteoporose bei Frau in der postmenopausalen Phase.!

    Was ich hier leider nicht leisten kann, sind Verlinkungen zu radiologischen Bildern vom Knocheninneren, insbesondere von den Trabernekeln. Bitte bei Wikipedia ansehen.


    > Zu den Begriffen im Betreff:

    -Osteomalazie= Abnahme der Knochenhärte/-festigkeit (heute weiß man, wegen Mangel an D3, Kalzium, Phosphat!) - Ostepenie = Knochenschwund durch verringerten Aufbau und verstärkten Abbau, Vorstufe der - Osteoporose= "poröses" Knochengewebe.


    >Knochenaufbau<

    Unsere Knochen entstehen aus speziellem Bindegewebe durch Zug und Druck.
    Der Knochen unterliegt einem gesunden Auf- und Abbau; die Versorung erfolgt über die Knochenhaut, welche mit Nerven und Blutbahnen ausgestasttet ist.

    Die Knochenzellen sind:

    -Osteoblasten als Bilder der organischen Grundsubstanz, dem Osteoid; als Enzym zum Ab-und Aufbau dient die alkalsche Phospatase (= Steuerung der Mineralisation!);

    - Osteozyten= reife Konchenzellen, die fürs Calciumgleichgewicht sorgen;
    - die Osteoklasten als Knochenabbauer.


    ?Warum haben wir Knochen?

    Knochen dienen zur -Formgebung und Statik des Körpers, -zur Beweglichkeit, -Schutzfunkzion zb. des Gehirns und Knochenmarks u. der inneren Organe (Herz, Lunge, Beckenorgane, Nieren usw.), und - für den Mineralstoffwechsels. (Spruch eines meiner Lehrer: "Calcium ist ein Nervenmineral und wird im Knochen vorgehalen. Wir könnten auch als Qualle existieren!")

    Dummerweise auch Speicher von Schwermetallen, um das Fließgleichgewicht im Körper zu entgiften und anderswo zu puffern/abzulegen.


    >Knochenbestandteile:

    -60-70% anorganische Substanzen (= Mineralien, besd. Ca-Salze als Hydroxyapatit)

    - 20-25% organische Substanzen (= Kollagen, Proteoglykane= Glucosamin +Chondroitin und weitere,

    Proteine wie Osteocalcin, -nectin u. Sialoprotein)

    - 10-15% Wasser

    >>> Zum Calcium

    - liegt gebunden als Calcium-Phosphat ("Apatit") im Knochen vor; Phosphat dient als Säurepuffer , wenn Natrium bicarbonat nicht mehr ausreicht;

    - freies Ca++ auch im Serum: Biologisch aktiv als Stabilisator der Zellmembran --besonders auch der Nervenzellen-dient als Informations -Übermittler aus Umwelt über Ionenkanäle ins Zellinnere ;
    :!:Die Ca-Resorption (ca. 0,7g tgl) wird gefördert durch einen geringen pH-Wert im Darm-Lumen durch ansäuernde Darmbakterien unter Anwesenheit von Citrat (positiv: Zitronensaft trinken!!) , UND Vitamin D+ K2!

    Gestört wird sie durch unlösliche Calciumsalzausbildung (Oxalate, Phytatbildung* z.B. aus Getreiden, Kalkseifen aus zuviel ungesundden Fetten.)
    99% des Calciums (=1,6 kg) und über 80% des Phosphats sind im Skelettsystem als Apatit eingelagert.

    Es gibt eine fein abgestimmte Regulation von Ca-Resorption, -Verteilung und - Ausscheidung ; dadurch wird die Homöostase(=Gleichgewicht) des Ca.-Spieges in Blut und Knochen engmaschig organisiert.

    Der Ca- u. Phosphat-Haushalt sind eng gekoppelt.


    >Geregelt wird dieser Haushalt durch zusätzliche Organe:
    - Niere, mit 1,25-Dihydroxycalciferol (eine Vor-Stufe des Vit.D3); sowie Ca- und Phosphat-Ausscheidung
    - Nebenschilddrüsen mit Parathormon
    _ Schilddrüse mit Calcitonin,
    _ Schilddrüsenhormone ,STH, Glucocorticoide, Androgene (u.a.Testosteron ) und Östrogene*.
    - Darmkanal durch Resorption aus der Nahrung und Ausscheidung.


    :!: Eine Ergänzung von mir zu Phytaten und Gerbsäuren

    "Phytinsäure gehört zu den bioaktiven Substanzen. Sie dient in Pflanzen wie Hülsenfrüchten, Getreide und Ölsaaten als Speicher für Phosphat und Kationen (für Kalium-, Magnesium-, Calcium-, Mangan-, Barium- und Eisen(II)-Ionen), die der Keimling zum Wachstum benötigt. Aufgrund ihrer !!!komplexbildenden!!! Eigenschaften kann sie vom Menschen mit der Nahrung aufgenommene Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Eisen und Zink in Magen und Darm !!!unlöslich!!! binden, so dass diese !!!dem Körper nicht mehr zur Verfügung stehen.!!!

    Phytinsäure kommt in der Natur als Anion, Phytat genannt, vor. Besonders viel Phytat ist in Mais, Soja sowie in Weizen-, Gersten- und Roggenkleie enthalten, sie wird aus Maisquellwasser und Reisschalen gewonnen.!!! Auch in der Erdnuss ist viel Phytat enthalten, weswegen diese – wie andere Hülsenfrüchte auch – trotz ihres hohen Mineralstoffgehaltes als Mineralstoffquelle nur beschränkt geeignet ist.!!!"--Quelle: Wikipedia--Zitatende!


    !!!Ebenso wirken Gerbsäuren zb. im schwarzen Tee: Einerseits Toxine bindend; andererseits binden sie auch Mineralien! Bei heftigem Genuß von Schwarztee innerhalb von 2 Jahren ist Osteoporose möglich!!!


    Zurück zum Grund-Thema.

    -weiterer großer Knochenbestandteil ist

    >>> Silizium (zb. in: Bambusblättertee, Schüßler Nr. 11, Zinnkraut-Presssaft von Salus-Schönenberger,Sikapur)

    - als Hauptelement der Osteoblasten (=Bauer) strukturiert es Knochen und Knorpel über TRABERNEKELVERBINDUNGEN ( bitte hierzu Röntgen-Bilder auf Wikipedia ansehen; komme nachher auf diese zurück!) ,.

    - vernetzt das BindeGeWebe (BGW) ,

    - der Körper kann Silizium zu Calcium umbauen!

    - mineralisiert und strukturiert;

    - Silizium ist darum in der Homöopathie u. Anthroposophie ein Hauptmittel zur Persönlichkeitsbildung!!

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    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Der 2. Teil


    --Knochenkrankheiten--

    >>1)Knochenaufbaustörungen wie Osteomalazie/Rachitis :

    (zwei Namen für gleiche Erkrankung; von Rachitis, = DIE englische Krankheit des 19.Jh., spricht man bei Ausprägung bereits im Kinderalter!), ich verwende aus Platzgründen den Begriff "Rachitis".

    -Ursachen--

    a) Mangel an Baustoff (Vit. D, K2+C, Calzium, Phosphat, Silizium ) aus den verschiedensten Gründen: -mangelnde Zuführung über (schlechte) LM;- zuviel Phytate oder

    Gerbsäuren binden die zugeführten Mineralien; -ungenügende Aufnahme im Darm (Flora nicht intakt, Leaky Gut, Colitis ulc. oder M.crohn), -keine Sonne.

    ->WICHTIG: eine Rachitis auf Grund D-Mangel ist eine "echte" Rachitis und behandelbar ,hingegen zu


    b) "falscher" Rachitis aufgrund nierenbedingter Übersäuerung und Schrumpfniere, die nicht behandelbar ist. Hier muss vorrangig die Niere , evtl. mit der Nebennierenrinde (wg. der Mineralokortikoide), therapiert und Vit. D dauerhaft zugeführt werden, weil das Nierenparenchym(=Arbeitsgewebe der Niere) dieses in der Vorstufe (s.o.) nicht bilden kann.

    !!!Man kann beide Formen allerdings vom Röntgen- und Knochenbild NICHT unterscheiden!

    c) Iatrogene = Schulmedizinidsche Behandlungen mit Fluor- oder Fumarsäuren ( zb. bei Schuppenflechte!)


    >>(2) Entzündungen, Nekrosen---(heute nicht mein Thema, daher kurz)

    -die Osteo-Arthritis.:Hier sollte nach Herd- und Giftbelastungen gesucht werden . Wobei die Athritis eine entzündliche Gelenkerkrankung aufgund von Überlastung oder Belastung mit Toxinen, Bakterien, Viren oder Pilzen darstellt ( ie oben erwöhnt, wird das Kochengewebe als Müllplatz benutzt, um das Fließgleichgewicht nicht zu stören). Hier muß örtlich oder systematisch mit Milieuregulation, eigenblut, Nosoden u, etc. gearbeitet werden. Superwichtig wieder die Darmflora und Leber: wenn ich entgifte ist die Leber IMMER beteiligt und kann dann häufig nicht so gut ihre anderen Aufgaben (hier: Aufbau von Stoffen , zb. Aminosäuren) gewährleisten.

    - Nekrosen können entstehen durch minderdurchblutetes Knochengewebe (Spongiosa-Schicht).




    >>>3) Degeneration: Arthrose, Osteopenie und Osteoporose

    >a) Arthrose = abnorme Knorpelabnutzung, scheinbar eine Zivilisationserkrankung-

    -Ursache: Kombination mechanischer und stoffwechselbedingter Probleme

    -Therapie: Ernährungsumstellung, Sport, Schwefel, Bor, Hyaluronsäure, Trinken, Säure-Basen-Haushalt pflegen, Regeneresen der Fa. Dykerhoff aus Köln,... ---bitte Weiteres in den Threads nachlesen oder in Renes Buch!.-war häufig hier Thema!-


    >b) Die Osteopenie ist eine Vorstufe der Osteoporose und daher die Behandlung identisch:

    Die Osteoporose (O.)ist eine "stille"Abnahme der Knochendichte (= Knochenschwund durch Abbau von Knochensubstanz und -struktur )aus den unterschiedlichsten Gründen. In bildlichen Darstellungen sieht der Knochen aus wie Tuffstein. Zur Abrenzung:bei entzündlichen Prozesse ist der Knochen von außen "angeknabbert"

    Am meisten (primär 95%) betroffen sind Frauen in der postmenopausalen Phase zu 75% (=Typ 1 Osteoporose).**

    Bei den verbleibenden 20% Frauen außerhalb der Postmenopause, !! und auch bei Männer!!, sind es folgende Gründe, die zum Knochenabbau (hier: senile Osteoporose) führen können:

    -- Ernährungsfehler, die nicht korrigiert (bei Fehlernährung) oder nicht sublimentiert werden ( bei fehlenden Bau-Stoffen , wie z.B. Vit. D3 +K2* s.o. );

    - hormonelle Dysbalancen** ( Hyperthyreose, -parathyreoidismus, Hypogonadismus, Morbus Cushing)

    - Darmerkrankungen ( nicht intakte Darmflora, Leaky gut, M. Crohn und Colitis ulc.)

    - Immobilität und Bewegungsmangel (der Knochen bildet sich durch Druck und Zug!)

    - Störung des Säure-Basen-Haushaltes

    - Nieren- und Nebennierenschwäche ( s.o.);

    - über verschiedene ärztliche Therapien möglich: (Cortison= iatrogener Mb. Cushing; , evtl.auch durch Fluor- oder Fumarsäuren und dann über eine Osteomalazie wie oben beschrieben!)-


    Ergänzend sei erwähnt, dass es auch eine idiopathische Osteoporose (= in der Jugend) gibt.

    - Gründe: Vit.D-Mangel durch mangelnde Bewegung draußen, zu wenig Bewegung;

    phosphathaltige Getränke, wodurch der Calzium-Phosphat-Haushalt nachhaltig gestört wird; Osteomalazie, Hypogonadismus + Schilddrüsenstörungen (s.u. " hormonelle Dysbalancen)

    *K2: Erinnert ihr euch an die Trabernekelverbindungen im Knochen, die ich bei Silizium erwähnte? Laut franz. Studie wird durch K2 die horizontale Trabernekel-Bildung gestärkt. Beim vertikalen Verlauf geschieht dies bereits durchs Stehen und Laufen.

    Vit. K2-Mangel lässt sich neuerdings durch ein Matrix-GLA-Protein-Test in speziellen Laboren nachweisen. Wichtig!!! hierbei immer wieder die Darmflora: bei Mangel an K2-bildenden Enterokokken sollte hier unbedingt nachgebessert werden.


    **hormonelle Dysbalancen:

    Neben den entsprechenden inneren Drüsen (=Endokrinum) ist auch immer das Steuerorgan, die Hirnanhangdrüse (=HypoPhyse) mitzubeachten!

    Weiterhin ist bei Bildung der Steroidhormone Östrogen, Testosteron auf ausreichenden Baustoff= Cholesterin zu achten und auf eine "gesunde" Leber, die Cholesterin entsprechend weiterverarbeitet.


    1) Hypogonadismus ( Unterentwicklung und/oder verminderte Funktion der Geschlechtsdrüsen = Hoden u. Eierstöcke)

    a)Zuerst natürlich Frauen in der Postmenopause, weil hier durch den Östrogenmangel bestimmte osteolytische Zytokine (= Zellbestandteile, die physiologisch eigentlich den Abkauf einer Immunantwort regulieren) ansteigen (zb. Interleukin 1+6, TumorNekroseFaktor'a')

    b) Analog bei den Männern Testosteronmangel durch verminderte Funktion der Hoden u.a. aus Mangel an Vit. D3!!! Cholesterinmangel,...

    2) Morbus Cushing:Eine nicht korrekt funktionierende Nebennierenrinde kann zuviel Cortison produzieren. Cortison höhlt den Knochen von innen aus.


    3) (Neben-) Schilddrüsen-Über- und Unterfunktionen

    In der Schilddrüse wird Calcitonin (hilft bei Calzium-Einbau!), in der Nebenschilddrüse Parathormon (stellt Calzium fürs Serum parat!) gebildet. Ein wie auchimmer geartetes Ungleichgewicht hat natürlich Folgen.

    a) Durch Vit.D-Mangel wird Parathormon erhöht, um genügend Calzium für den neuronalen Bereich parat zu haben.

    :/:!:b) Die SD braucht Progesteron aus den Eierstöcken für ihre Arbeit. Bei fehlendem Progesteron(=Östrogendominanz!) wegen ausbleibenden Eisprungs - durch östrogenhaltige Kontrazeptiva oder menopausal bedingt- kommt es, nach meiner Beobachtung, erst zur Hyperthyreose, dann zur Hypothyreose. (vgl. Akse-Verlag, John Lee, "Natürliches Progesteron").


    3) Fehl-/ Mangelernährung.

    Es wurde in diesem Seminar großen Wert auf eine ausreichende Versorgung mit Baustoffen gelegt- auch über NEM's (obwohl kein NEM-Institut beteiligt war und die Organisation über eine Akademie lief).


    >>>Wie kann man Osteoporose feststellen?

    - Vom Schmerzcharakter her kann man Osteoporose schlecht von anderen, evtl. entzündlichen Knochenerkrankungen (Morbus Reiter, Bechterew, Paget) abgrenzen.

    - plötzliche Wirbelkörperdeformierungen, - einbrüche, Spontanfrakturen

    - Abnahme der Körpergröße

    - Keilwirbelbildung

    - Rundrücken und Vorwölbung des Bauchs,

    - tannenbaumartige(= schräg abwärts ziehende) Hautfalten am Rücken,

    - Witwenbuckel

    - vermehrte Ermüdbarkeit beim längeren Stehen und Gehen durch die gestörte WS-Statik,


    Als echter Beweis galt bis jetzt noch immer die Knochendichtemessung. War auch mein Stand.

    Ein beteiligter Arzt aus CH berichtete von einem Fall, wo es trotz, -O-Ton: "...nur grüner Bereiche..." bei der Knochendichtemessung zu einem Spontan-Bruch der Hüfte beim Skifahren kam. Der Patient war ansonsten Dauerläufer.-

    Ergo: In "seinem Krhs. werden jetzt zusätzlich bei Osteoporose -.Verdacht per Urin-Probe die N-Telopeptide gemessen.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • bermibs

    Hat den Titel des Themas von „Knochengesungheit I - Baustoffe und Haushalte-“ zu „Knochengesungheit - Baustoffe und Haushalte - Erkrankungen“ geändert.
  • Ragusa

    Hat den Titel des Themas von „Knochengesungheit - Baustoffe und Haushalte - Erkrankungen“ zu „Knochengesundheit - Baustoffe und Haushalte - Erkrankungen“ geändert.
  • Nur gut, dass es wahnsinnig fleissige User, die unendlich Zeit neben vielen Patienten, unzähligen Schulungen in das Forum investieren. Jetzt ist jeder vollständig aufgeklärt. Respekt!

    MfG



    „Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.“( Matthaeus 7:6)

    ,,Was du verstehst, setzt du für dich um. Was du nicht verstehst, gibst du als Ratschlag an andere weiter."( Alte Weisheit )

  • Danke für die Blumen!;):S

    Ich wollte mich damit für ebenso ausführliche Recherchen revanchieren von so tollen TN:thumbup: wie Gudrun, Dirk, Gefeu und Franz-Anton.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Hallo Gabriele, super Beitrag, gut aufgeschlüsselt. Darf ich denn noch einen winzigen Aspekt in Deiner ausführlichen Beschreibung ergänzen? Zum Thema Calcium?

    Was viele dabei nicht wissen, ist die Funktion von Strontium. Ohne Strontium wird in den Knochen kein Calcium eingebaut, genauer gesagt, lagert sich Calcium nur im Verhältnis 2.000 zu 1 zu Strontium im Knochen ein. Daher gilt Strontium heute als Hoffnungsträger bei der Behandlung von Osteoporose.

    Seit 2016 läuft in den USA eine Studie, die Strontiumcitrat -Präparate mit Calcium und Vitamin D vergleichen.

  • Vielen Dank, ich weiß deine Beurteilung und Ergänzung sehr zu schätzen.

    Tatsächlich hat Strontium niemand erwähnt. Aber Fachleute horten auch gerne ihr feinstes Wissen. Ich war dankbar für die Hinweise über K2 incl. Labor-Test und die Fehlbeurteilungen beim Knochenszintigramm.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Ich würde es anders formulieren. Sie geben immer nur soviel Preis, dass es die Wirtschaft am "Laufen"hält. Oder aber auch, zeigt das Teilwissen.

    Mit der Natur nicht gegen sie, erhält auch die Knochengesundheit. Jeden Monat immer wieder aufs neue, wir sollten dem Körper nur die Chance geben.

    MfG



    „Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.“( Matthaeus 7:6)

    ,,Was du verstehst, setzt du für dich um. Was du nicht verstehst, gibst du als Ratschlag an andere weiter."( Alte Weisheit )

  • Knochen brauchen an Mineralstoffen und Spurenelementen neben Kalzium, Magnesium, Kalium, Phosphor, Silizium und Strontium auch Bor, Kupfer, Mangan, Nickel, Vanadium, Zink und Selen.

    Ganz genau, und diese fehlen heute leider in unserer modernen Nahrung, da solche Stoffe selten gedüngt werden. Soll heißen, solche Mineralstoffe werden im Ackerboden durch die heutige Landwirtschaft abgereichert. Eben mit den dramatischen Folgen für unsere Gesundheit. Siehe auch Lithium oder sogar Platin. Seltsamerweise bekommen aber Kranke solche Stoffe hochdosiert zur Therapie (Lithium gegen Depressionen, Platin als Cisplatin zur Krebsbehandlung), niedrigdosiert zur Prävention sind sie aber verboten. Zumindest in Deutschland.

  • ch würde es anders formulieren. Sie geben immer nur soviel Preis, dass es die Wirtschaft am "Laufen"hält. Oder aber auch, zeigt das Teilwissen.

    Mit der Natur nicht gegen sie, erhält auch die Knochengesundheit. Jeden Monat immer wieder aufs neue, wir sollten dem Körper nur die Chance geben.

    Drück dich doch mal konkreter aus.

    Die Seminare dieser Akademie sind mit Fachleuten " durchtränkt", und es wird Vieles vorausgesetzt.

    Darum glaube ich nicht an "Wirtschaft am Laufen halten".

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

    2 Mal editiert, zuletzt von Ragusa ()

  • Was aber noch zusätzlich wichtig ist, damit die Stoffe auch zu den Knochen kommen, braucht es eine funktionierende Verdauung, Organe, die ihre Arbeit tun und freie Arterien, lebende Nerven und z.B. Mitochondrien, die Energie produzieren, aber auch Lymphgefäße, die Schadstoffe abtransportieren...

    Führt man zuviele Gifte zu sich oder lebt im Dauerstress, versagt das System.