COPD - Was tun? Erfahrungen und Tipps

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Liebe Avalonis,


    ich bin zwar nicht René, möchte dir jedoch trotzdem antworten. Es gibt eine Menge an alternativnedizinischen Empfehlungen bei COPD. Da jede COPD in ihrer Form einzigartig ist, muss sie auch so individuell behandelt werden.


    Generell gilt jedoch ein sogenanntes Basisprogramm das aus mehreren Säulen besteht.


    Entgiften, Entsäuern, Aufbau der Darmflora, Eliminierung allergener Substanzen (hier im speziellen nutritive Allergene). Durch diese Basisbehandlung, die auf den ersten Blick nichts mit dem Organ Lunge zu tun hat, erreicht man eine Menge. Anschließend kann man individuell auf den einzelnen Fall eingehen und entsprechend therapieren: :thumbup:


    Zum Beispiel:


    Behandlung des Organs Lunge
    Physikalische Therapie
    Manuelle Therapie
    Energetische Therapie


    Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.


    andorra

  • Ich danke dir, Andorra.
    So haben bisher meine Klienten getestet. Entgiften, entgiften, entgiften und aufbauen.
    Wundermittel oder spezielle Heilpflanzen scheint es nach wie vor nicht zu geben.

    Liebe Grüße
    Avalonis

  • Ich kann also nur aus meiner Erfahrung mit der COPD sagen, daß diese leider nicht heilbar ist. Mein Mann hatte 10 Jahre eine COPD, wir hatten sie zwar einigermaßen im Griff, 1/2 jährige Kontrolluntersuchungen in der Lungenklinik, wo dann immer festgestellt wurde, daß es sich nicht verschlechtert hat.
    Wenn man dann solche Ergebnisse bekommt, ist man ja schon zufrieden, aber der Lungenfacharzt sagte ganz klar, daß eine COPD, genau wie eine Niereninsuffizienz nicht heilbar sind. Man kann nur hoffen, daß diese Sachen zum Stillstand kom men, was aber leider sehr sehr schwer ist. ;(

    Die Seele eines Menschen kann danach beurteilt werden, wie er seinen
    Hund behandelt

  • Hallo Avalonis oder Rene,
    kennt vielleicht jemand das Mittel: R u b a x ??
    Es soll sehr gut und schnell gegen Schmerzen im Nacken, Rücken und in den Kniegelenken helfen. Wenn man das so liest, hört es sich gut an. Man sollte davon nur einige Troppfen nehmen und die Schmerzen lassen nach.


    Aber bekanntlich ist Papieir ja geduldig. Bitte mal um Eure Meinung oder Erfahrung. Danke. :thumbdown:

    Die Seele eines Menschen kann danach beurteilt werden, wie er seinen
    Hund behandelt

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Guten Morgen zusammen!


    Meine Praxis nimmt mich, nach 3- jähriger ( teilweiser) Abstinenz wegen Krankheit voll wieder ein! Dem Himmel sei Dank! (Das meine ich ernst!!)

    Deswegen fehlen auch immer noch einige versprochene Beiträge zu " Frauenhormone & Co ".


    Meine neuen Themen sind:

    - COPD(= Lungenemphysem )

    - Sucht ( Rauchen und Alkohol),

    die ich hier zur Diskussion stellen möchte.


    (Anmerkung des ADMINs: Die Diskussion zum Thema Rauchen habe ich hier eingestellt:
    Raucherentwöhnung - Tipps, Hausmittel und Erfahrungen )


    Hat jemand Erfahrung mit dem.Medikament: Incruse ellipta - einem Acetyl-Cholin- Hemmer ( für mich eine Kanone, mit der man auf Spatzen schießt).


    Wie sieht es aus mit Sport beim Lungenemphysem


    Danke für Euer Mitwirken/ Eure Unterstützung!

    Ein wunderschönes WE wünscht Gabriele!

  • René Gräber

    Hat den Titel des Themas von „COPD“ zu „COPD - Was tun? Erfahrungen und Tipps“ geändert.
    • Offizieller Beitrag

    Incruse Ellipta (Handelsname), Wirkstoff: Umeclidiniumbromid


    Sehe ich sehr selten in der Praxis. Ich halte von dem Zeug gar nichts. Das ist meines Wissen als Kombipräparat im Handel...

    Das Arznei Telegramm kommt zur Bewertung:

    "Klinisch relevante Vorteile hinsichtlich Besserung der Lungenfunktion und der Lebensqualität gegenüber inhaliertem Tiotropium (SPIRIVA) erscheinen uns nicht hinreichend belegt. Eine Senkung der Exazerbationsrate ist anders als für Tiotropium nicht gesichert.

    Beim derzeitigen Kenntnisstand sehen wir keinen Stellenwert für die neue Kombination."


    Bleibt die Frage: Was ist die Alternative?


    Diese Patienten behandle ich fast immer mit Schröpfen, sowie mit Osteopathie, vor allem am Zwerchfell. Dazu Atemübungen der "speziellen" Art, die das Zwerchfell auch trainieren. Tipp: Schulterhochstand beseitigen, Rippen frei machen, Schultz-Band!

    Zum Schultz-Band hier ein Beitrag meines sehr versierten Kollegen Lay:
    https://www.praxis-lay.com/beitrag/das-zwerchfell.html
    Das war übrigens mal einer der führenden Köpfe bei der Liebscher und Bracht Therapie und hat diese in einer erstaunlichen Weise weiter entwickelt, von denen man bei Liebscher und Bracht (leider) keine Ahnung hat. Der hat aus einem Golf einen Ferrari gemacht. Naja... noch einer der Kollegen die viel zu wenig Beachtung finden (und nein -- mit wenig Beachtung meine ich nicht mich ... - ich versuche nur das Wissen zu transportieren und haue dazu auch ordentlich auf den Putz -- das tut die Pharma nämlich auch. Also: wie heißt es so schön? Du sollst dein Licht nicht unter den Scheffel stellen. In diesem Sinne kann ich nur alle Kolleginnen und Kollegen ermuntern! DIE NATUR HEILT!


    Jetzt aber wieder zur COPD.


    Dazu Homöopathie oder Heilpflanzen, dazu allgemeine Ausleitung und was sonst noch "anliegt" -- denn diese Patienten haben nicht nur ein Emphysem oder die COPD. Die Krankengeschichte gibt hier Aufschluss.

    Sport bei Lungenemphysem?

    Ja sicher! Moderat natürlich. Man muss schauen, was die Patienten noch können. Da kann ein Spaziergang oftmals schon reichen (in den Letzt-Stadien). Aber der Abwärtsspirale muss Einhalt geboten werden...

    2 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Hat jemand Erfahrung mit dem.Medikament: Incruse ellipta - einem Acetyl-Cholin- Hemmer ( für mich eine Kanone, mit der man auf Spatzen schießt).

    Wie sieht es aus mit Sport beim Lungenemphysem

    Wer erst einmal an der Sauerstoffflasche hängt,wird das wohl sein täglicher Begleiter werden.

    So jedenfalls meine Erfahrung.


    Der Tri-Ball hier, ist ein Atemtrainings-gerät zur Optimierung einer gesunden Tiefenatmung.

    Die Patienten lernen anhand der drei Bälle die richtige Atmung.

    Besonders bei Störungen im Lungensystem, bei Kurzatmigkeit, bei Problemen mit den Bronchien und bei verminderter Sauerstoffzufuhr kann das Training mit dem TRI-BALL Linderung bringen.

    Die Atemübungen für tiefes Einatmen sind ein wichtiger Bestandteil für die Regeneration bzw. Genesung.


    : https://www.lungentrainer.de/atemtrainer-tri-ball.html


    Deshalb würde ich empfehle schon lange vor Ausbruch einer COPD im Vorfeld Sport für die Lunge zu bestätigen.

    Auch für alte Menschen sehr zu empfehlen und habe leider noch kein Gerät in Altenheimen davon gesehen.:/

    Das Gerät gibt es übrigens schon viele Jahre und wird leider vernachlässigt, denn Medikamente scheinen ja wichtiger.

    Wird übrigens auch verschrieben zur Prophylaxe bei bettlägerigen Patienten.

    Kann ich guten Herzens weiter empfehlen.

    LG

    Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.

    Dort treffen wir uns.

    "(Rumi)"

    2 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Deshalb würde ich empfehle schon lange vor Ausbruch einer COPD im Vorfeld Sport für die Lunge zu bestätigen.

    Ich empfehle als Vorsorge zunächst einmal erst gar nicht mit dem Rauchen anzufangen!


    Weltweit gibt es ca. 200 Millionen Betroffene, bei gut 90%, also 180 Millionen, verursachte das Rauchen die COPD-Erkrankung.

    In Deutschland sind Schätzungen zufolge gut 10 bis 12% der Erwachsenen im Alter von über 40 Jahren von einer COPD betroffen. Bei ca. 47 Millionen Menschen in dieser Altersgruppe (40 bis 65 und älter) wären das dann gut 4,7 bis 5,6 Millionen Menschen mit COPD. Ca. 5 Millionen (alle Stadien von GOLD I bis GOLD IV) davon verdanken ihre Erkrankung daher dem Rauchen.

    Aber Rauchen ist ja cool und beruhigt die Nerven ....

    Dieselben Leute, die glauben, dass die Erde überbevölkert ist, sagen, sie könnten unser aller Leben retten mit einem Impfstoff!

    Und dieselben Leute, die glauben, sie könnten das Klima retten, indem sie die Sonne verdunkeln, wollen, dass wir Solarenergie nutzen!

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • ch empfehle als Vorsorge zunächst einmal erst gar nicht mit dem Rauchen anzufangen!

    na das erklärt sich doch von selbst Dirk;)

    Der Versuch aufzuhören ist jedenfalls die Hölle und dahinter steht immer der Wille es zu wollen.

    Man sollte diese ganzen Händler anzeigen wegen Körperverletzung und süchtig machen.

    Hat das nicht sogar schon mal jemand gemacht?


    Ich rauche schon seit 35 Jahren und drehe meine Kippen selber.

    Flower Power Kind, da haben sie alle gequalmt und selber gedreht.

    Klar war das cool

    Peace und Frieden und täglich einen Joint :D

    ( ich aber nicht!)


    Das Problem ist echt der eiskalte Entzug bei so langer Rauchphase.

    Da fühlt man sich wie ein Junkie ohne Drogen.

    So stelle ich mir das immer vor wenn ich mal den Versuch gestartet habe aufzuhören.

    COPD habe ich jedenfalls nicht,.

    Sehe allerdings die Menschen mit Sauerstoffflaschen in der Praxis jedes Jahr rumschleichen.

    Und es werden immer mehr wie ich feststelle.:/


    Ich denke jedenfalls so etwas muss nicht unbedingt sein und wird gezüchtet.

    Wer einmal an so einem Ding hängt, der meint es muss so sein und tut dann überhaupt nichts mehr.

    Vor allen Dingen viele rauchen dann ja trotzdem weiter.

    Habe ich neulich einen gesehen im Altenheim bei meiner Mutter

    Hat ne Tracheakanüle, kann kaum noch sprechen und sitzt auf dem Balkon und raucht eine.

    Sachen gibt es.

    LG

    Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.

    Dort treffen wir uns.

    "(Rumi)"

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Das Problem ist echt der eiskalte Entzug bei so langer Rauchphase.

    Glaube ich Dir. Und ohne den Willen aufhören zu wollen, funktioniert das sicherlich auch nicht. Es gibt seit einiger Zeit ein Buch mit dem Titel "Arsch hoch beginnt im Kopf", die Aussage ist eindeutig gut gewählt.


    Trotzdem gibt es Hilfe um vom Glimmstengel wegzukommen. Aus der Natur:


    Die Passionsblume zum Beispiel. Sie soll die beste Pflanze gegen Entzugserscheinungen sein. 15 bis 30 Tropfen, dreimal täglich helfen gegen die Entzugserscheinungen. Auch Passionstee kann verwendet werden, dazu werden dann ca. 20 g getrocknete Passiflora für eine Tasse Tee benötigt.


    Dann gibt es noch die Süßwurzel. Das Geheimnis dahinter ist der Wirkstoff Glycyrrhizin, was gegen die Tabaksucht hilft. Diabetiker müssen dabei allerdings aufpassen.

    5 g Süßholzwurzel in 600 ml kochendes Wasser geben, den Tee dann 10 Minuten ziehen lassen und in eine Glasflasche füllen. Jeweils eine Tasse davon dann nach jeder Hauptmahlzeit trinken. Wenn man einen Kupferkochtopf verwendet bleiben die Eigenschaften der Wurzel erhalten.


    Zuletzt noch der Noni-Saft. Auch die Nonifrucht kann helfen, von der Tabaksucht loszukommen. Ein Bekannter von mir hat mit Noni eine knochenharte Therapie durchgezogen: Jede Minute einige Tropfen Noni-Saft unter die Zunge. Konsequent durchgezogen. Scheint ihm geholfen zu haben, er ist heute Nichtraucher.


    Beurteilen kann ich das alles allerdings nicht aus eigener Erfahrung, bin seit Geburt Nichtraucher.

    Dieselben Leute, die glauben, dass die Erde überbevölkert ist, sagen, sie könnten unser aller Leben retten mit einem Impfstoff!

    Und dieselben Leute, die glauben, sie könnten das Klima retten, indem sie die Sonne verdunkeln, wollen, dass wir Solarenergie nutzen!

    Einmal editiert, zuletzt von Dirk S. ()

  • COPD behandelt mit Acetyl- cholin- Hemmer

    moin moin !

    Zur Zeit habe ich ausserordentlich viel zu tun mit Neu-Klienten unnd komme gar nicht dazu die neuesten Beiträge von Euch zu würdigen:

    Was Dirk, Medizin_Engel, Underwater, Eremitin und Alohanui in den Threads über Vit D3 und Desmoid- Tumor so erzählen ist ja druckreif!! Wir bräuchten einen Verleger!!;):*


    Sooo..nun etwas Neues aus meiner Praxis:

    Es gibt drei Klienten mit COPD▪ ( bitte googlen) , 2 aufgrund Rauchen, der dritte wegen Feinstaub im Beruf.

    Dieser dritte ist jetzt in Behandlung bei mir. Die beiden Raucher wissen, dass ich Zigaretten- Abstinenz erwarte zur Behandlung und trauen sich das nicht zu ! Also: Warteschleife!!! -


    EXKURS: Rauchen ist für mich wegen der Belastung Dritter ein absolut "rotes Tuch!!"

    Wahrscheinlich sollte ich bei den beiden Zigaretten- Junkies einen Entzugskurs mit Psycho- Begleitung ( mache demnächst Hypnose- Kurs!) vorschieben. Der kränkere von beiden ist vor 2 Wochen nachts in Ohnmacht gefalle wegen Hypoxie ...ist aber dennoch ,ebensowenig wie seine Frau, bereit, sein Leben zu ändern: anderes entsäuerndes Wasser, keinen Kaffee.. Unvorstellbar!! nach mir die Sintflut!!
    Man die müßten allesmt hre Behandlungen beim FA und die Medis selber bezahlen ...wie ihre Zigaretten auch ! Dann würde wenigstens nicht die Sozialgemeinschaft der KK belastet!:cursing:


    Alle 3 erhalten von ihrem Lungenfacharzt (=Pneumologen) "Incruse ellipta" , einen neuen Spray.

    Seit 2015 auf dem Markt. 2016 hat das QWIG einen Test gemacht über NUR 6 Monate mit NUR 76 Probanden...》ERGEBNIS: NUR geringe NW!!

    Seltsam bei einem Medikament, das den einzigen Botenstoff im parasympathischen System hemmt.


    :?:Man muss sich fragen, ob die Patienten, die dies jetzt verschrieben bekommen, "Testpersonen" aus der 2 Reihe sind!!:?:


    Im Folgenden ..habe ich aufgelistet, wozu der Botenstoff Acetyl-cholin benötigt wird. Der Hemmer bewirkt damit dann das Gegenteil!!;)


    Quellen: Rote Liste 2019; Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, Verlag: de Gruyter, 267. Auflage aus 2017; Taschenatlas der Pathophysiologie, Stefan Silbernagel + Florian Lang, Thiemeverlag; Biochemie des Menschen Florian Horn, Thiemeverlag; Kurzlehrbuch: Allgemeine Pharmakologie + Toxikologie, Küttler, Verlag: Urban& Fischer; Duden, Medizinisches Fachwörterbuch.

    Beurteilung von Umeclidinium (Incruse Ellipta) bei COPD

    Teil 1
    -Nebenwirkungen (NW) laut Roter Liste-:
    Auffällig ist sowohl bei den „Häufigen“, als auch „Gelegentlichen“
    NWs eine starke Beteiligung des Herz-Kreislaufsystems mit
    -Vorhofflimmern (Herzrhythmusstörungen mit Reizbildungsstörungen im Bereich der Vorhöfe),
    - supraventrikulären
    (= oberhalb der Herzklappen gelegenen)Tachykardien (=stark beschleunigte Herztätigkeit), -supraventrikulären Extrasystolen (= vorzeitige Kontraktion des Herzens innerhalb des normalen Herzschlags),
    - idioventrikulärer Rhythmus
    (= >idio= selbst, eigentümlich; ventrikulär= von der Herzkammer ausgehend .)
    è Es wäre deshalb empfehlenswert, halbjährlich einen Kardiologen aufzusuchen.

    Durch die Hemmung des Botenstoffs Acetylcholin ist das Herz, ugs. gesprochen, übererregt, was sich auch in einer mangelnden Stressbereitschaft und schlechten/fehlenden Ruhe-/phasen oder ungenügendem Schlaf äußern kann!!

    Aus anderen Beurteilungen von anticholinergen Mitteln kenne ich neben Dysurie (=Harnverhalten) auch das Glaukom + verschwommenes Sehen, so dass ebenfalls, nach meiner Meinung, halb-jährliche Kontrollen bei Augenarzt und Urologen sinnvoll wären.

    TEIL 2
    Acetyl-Cholin-Hemmer als Eingriff ins parasympathische Nervensystem

    „Incruse Ellipta“ ist ein Bronchodilatator (zu lat. dilatare= ausdehnen, erweitern) und erweitert dadurch die Atemwege, indem es den Botenstoff Acetylcholin hemmt.

    -           Botenstoff = Neurotransmitter = eine neurogen gebildete Substanz, die bei der Erregungsübertragung in den Synapsen der Neuronen freigesetzt wird, z.Bsp. Acetylcholin, Nor-/Adrenalin.

    Unser Nervensystem besteht aus Sympathicus (anregender Teil ) und Parasympathicus (entspannender Teil ), mit dem Nervus vagus als Hauptnerv.

    Der parasympathische Anteil hat, im Gegensatz zum Sympathicus, nur einen einzigen Botenstoff zwischen den einzelnen Nerven: Acetyl-Cholin.

    =>Wirkung von Acetyl-Cholin im/am

    - Herzen Frequenzabnahme am Erregungssystem . Am AV-Knoten Überleitungszeiten verzögert.
    - Magen-Darm-Trakt: Zunahme der Motilität, Sekretion der Drüsen gesteigert;
    - Uro-Genitaltrakt: Erschlaffung der Sphinkter(=Schließmuskel) von Harnblase und Prostata, (negativ ausgedrückt: durch Hemmung dieses Stoffes Miktionsprobleme und Anejakulation möglich.)


    - Atemsystem: Kontraktion der Bronchialmuskulatur (!! hier setzt dann die hemmende Wirkung von IncruseEllipta an!!), Sekretion der Bronchialdrüsen steigt an;
    - Auge: Kontraktion bestimmter Muskeln, die dann zur Akkomodation befähigen;
    - Muskulatur: die Gefäß~ wird etwas dilatiert (=erweitert); bei der Skelett~ dient es zur Aufrecherhaltung der Muskelkontraktion;
    - Speichel-, Schweiß-, Schleimhautdrüsen: Sekretion nimmt zu.


    Fortsetzung nach dem Frühstück!! Hunger!!

    8 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • EXKURS: Rauchen ist für mich wegen der Belastung Dritter ein absolut "rotes Tuch!!"

    Wahrscheinlich sollte ich bei den beiden Zigaretten- Junkies einen Entzugskurs mit Psycho- Begleitung ( mache demnächst Hypnose- Kurs!) vorschieben. Der kränkere von beiden ist vor 2 Wochen nachts in Ohnmacht gefalle wegen Hypoxie ...ist aber dennoch ,ebensowenig wie seine Frau, bereit, sein Leben zu ändern: anderes entsäuerndes Wasser, keinen Kaffee.. Unvorstellbar!! nach mir die Sintflut!!
    Man die müßten allesmt hre Behandlungen beim FA und die Medis selber bezahlen ...wie ihre Zigaretten auch ! Dann würde wenigstens nicht die Sozialgemeinschaft der KK belastet! :cursing:

    Oha, heute schäme ich mich wieder mal Raucherin zu sein Gabriele, wenn jemand mit dem Zeigefinger nach oben zeigt und verurteilt.

    Jeder Raucher weiß wie schädlich das ist und habe selber schon mal eine Raucherlunge sehen dürfen in der Pathologie.

    Da hat der Pathologe uns gerufen und gefragt, ob wir rauchen.

    Der größte Teil nickte und dann holte er mit der Gabel aus einem Behälter etwas….. das aussah und ähnelte einer frisch geteerten Fleischmasse als einer Lunge.


    Hielt uns diese vor die Nase und wollte eine Schocktherapie veranstalten.:huh:

    Später standen alle dann, übrigens mit dem Pathologen vor der Pathologie und haben eine geraucht.

    Es ist sehr schwer nachzuvollziehen, wenn man selbst Nichtraucher ist und du hast sicherlich nicht unrecht, mit deinen Äußerungen.

    Der Staat wird schon dafür sorgen, dass die Kippen eines Tages verboten werden denke ich.

    Also keep coo8)


    Danke für deinen Beitrag:)

    LG

    Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.

    Dort treffen wir uns.

    "(Rumi)"

    2 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Man die müßten allesmt hre Behandlungen beim FA und die Medis selber bezahlen ...wie ihre Zigaretten auch ! Dann würde wenigstens nicht die Sozialgemeinschaft der KK belastet!:cursing:

    Der Gedankengang ist nicht schlecht, hatte ich auch mal vorgeschlagen. Nur - wo willste damit anfangen? Ab 2 Zigaretten pro Tag? Oder erst bei 5? Oder Raucher pauschal dazu verdonnern?

    Und was ist mit Alkoholkonsum? Alkohol ist ebenfalls eine Droge, die bei größeren Mengen gesundheitsschädigend ist und die Sozialgemeinschaft belastet.

    :?:Man muss sich fragen, ob die Patienten, die dies jetzt verschrieben bekommen, "Testpersonen" aus der 2 Reihe sind!!:?:

    Nee, sind sie nicht. Sie gehören zur so genannten Nachmarktstudie. Viele denken ja, dass ein Medikament, wenn es auf den Markt kommt, hinreichend getestet wurde, was allerdings nur bedingt stimmt:


    Nach den Tierversuchen mit dem neuen Wirkstoff gibt es anschließend die Studien-Phasen I bis III, wobei in Phase I der neue Wirkstoff, das neue Medikament nur an wenigen Gesunden getestet wird. In Phase II und III dann zunächst an wenigen Kranken, anschließend an vielen Kranken. Waren diese Tests "erfolgreich" wird die Zulassung für das neue Medikament beantragt.

    Nach Zulassung kommt es dann auf den Markt, in die Apotheken und Kliniken, ab diesem Zeitpunkt läuft dann die Nachmarktstudie. Diese läuft normalerweise über 5 Jahre. Während dieser Zeit, in der das neue Medikament tausend-, millionenfach verkauft und von den Patienten eingenommen wurde, werden alle in dieser Zeit aufgetretenen Nebenwirkungen und Komplikationen an die Zulassungsbehörden und auch an die Hersteller geschickt. Im schlimmsten Fall kommt es dann zu einer Rücknahme der Zulassung, das Medikament verschwindet vom Markt. Siehe beispielsweise HEXAVAC, der 6-fach Impfstoff von Sanofi Pasteur MSD.

    Dass hierbei natürlich richtig Schindluder getrieben werden kann, versteht sich von selbst. Bekanntester Vorfall ist ja Contergan der Firma Grünenthal.

    Die übrigens immer wieder wegen solcher oder ähnlicher Vergehen vor dem Kadi steht.

    Der Staat wird schon dafür sorgen, dass die Kippen eines Tages verboten werden denke ich.

    Nee, das wird er sicherlich nicht. Allein schon wegen der Tabaksteuer. Und wie oben schon angeführt, müsste er dann ja auch den Alkohol verbieten. Und noch einges mehr.

    Weiter darf man auch nicht vergessen, dass der Staat bis vor gar nicht langer Zeit den Tabakanbau in Deutschland so richtig schön subventioniert hat.


    Zudem - dieses "Schreien" nach dem Staat ... der soll es, wird es schon richten ... wie wär´s denn mal mit ein wenig Eigeninitiative? Man ist doch kein kleines Kind mehr, dass alles haben muss nach dem Motto ich will, ich will, ich will.

    Wenn ich weiß, dass Rauchen schädlich ist, fange ich gar nicht erst damit an. Oder höre damit auf.

    Wenn ich weiß, dass FastFood ungesund ist, stopfe ich mir solch einen Müll nicht in meine Futterluke.

    Wenn ich weiß, dass Handystrahlung schädlich ist, schmeiße ich das Ding in die nächste Tonne oder nutze es nicht mehr. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, bis die Industrie sich Alternativen ausgedacht hat.

    Wenn ich weiß, dass ich Übergewicht habe, ändere ich meine Ernährungsweise, kaufe mir Joggingschuhe und renne los. Oder gehe schwimmen. Oder radeln. Oder so.

    Es gibt genügend Menschen die tagtäglich beweisen, dass das funktioniert.

    Dieselben Leute, die glauben, dass die Erde überbevölkert ist, sagen, sie könnten unser aller Leben retten mit einem Impfstoff!

    Und dieselben Leute, die glauben, sie könnten das Klima retten, indem sie die Sonne verdunkeln, wollen, dass wir Solarenergie nutzen!

    4 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Zu der Frage, die ich eingangs selbst gestellt habe, habe ich inzwischen praktische Erfahrung dazu:

    Mittels gezielter Schadstoffausleitung und Aufbau mit Nährstoffen wurde COPD vom Arzt für nicht mehr nachweisbar erklärt.

    War eigentlich gar nicht so schwer :)

    Liebe Grüße
    Avalonis

  • Wie entwickeln sich die ALVEOLEN denn von einer grossen zu Myriaden von kleinen Bläschen zurück?

    Denn das ist doch die grundlegende Idee bei COPD.

    Das Schadstoffausleitung helfen kann , leuchtet ein.

    Einmal editiert, zuletzt von Sirona81 ()

  • Wie entwickeln sich die ALVEOLEN denn von einer grossen zu Myriaden von kleinen Bläschen zurück?

    das wird wohl nicht mehr gehen ohne O2 Gabriele bei schwerer COPD

    Wer einmal mit dem Sauerstoffgerät Freundschaft geschlossen hat, das wird sein Lebensbegleiter.

    Deshalb war ja schon mal die Aussage es immer erst mit Atemtrainer ( Sekretolyse) zu versuchen.

    : https://www.oxycare-gmbh.de/sa…therapie/sekretolyse.html

    LG

    Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.

    Dort treffen wir uns.

    "(Rumi)"

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Zu der Frage, die ich eingangs selbst gestellt habe, habe ich inzwischen praktische Erfahrung dazu:

    Mittels gezielter Schadstoffausleitung und Aufbau mit Nährstoffen wurde COPD vom Arzt für nicht mehr nachweisbar erklärt.

    War eigentlich gar nicht so schwer :)

    Es würde (auch hier) möglicherweise doch einige interessieren, wie die "Behandlung" ausgesehen hat oder wo bekommt man "War eigentlich gar nicht so schwer" her? ;)

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber