• ich behandel derzeit Hashimoto/SD-UF.


    100.000i.e. Vitamin D3 + 800uq Vitamin K2 + 5000mg L-Tyrosin + 1000mg Magnesium (Abends) in den ersten 4 Tagen, danach weiter mit 10.000i.e. Vitamin D3, 200uq Vitamin K2 und 400mg Magnesium (Abends).


    Vitamin D3 reguliert den TSH-Regelkreis und kann noch viel mehr.


    Warum Vitamin D3 supplementieren? Wir leben in einem Sonnenmangelgebiet. Gegen Krankheiten, Autoimmunerkrankungen, Tumore usw. müsste der Vitamin D3 Spiegel im Blutserum um die 80 ng/ml - 150 ng/ml liegen.


    Bei Hashimoto immer Vitamin D3 (siehe Coimbra), Selen, Vitamine und Mineralien. Ganz wichtig noch, Dopaminvorläufer wie L-Tyrosin

    und plötzlich...

    In der Praxis spiegelt es sich wieder dass man Vitamin D3 überdosieren kann. Menschen mit sehr guter Schilddrüsenfunktion verwerten das fettlösliche Vitamin besser, Typen mit einer SD-Unterfunktion können es nicht so gut verwerten, dies geht mit einem drastisch erhöhten LDL und Lipoprotein a Wert umher. Vitamin D3 ist ein Hormon, kann zu einem Steroidhormon umgewandelt werden.


    Vergessen Sie Studien. Es geht hier um die endokrine Funktion und das man Vitamin D3 definitiv überdosieren kann. I


    Eine konstante Dosis die allerhöchstens am Tag 1000i.e. nicht überschreitet, als Prophylaxe am Tag. Vitamin D holt man sich vom fettigen Fisch, Eier, Käse, Milch usw., dann gibt es noch UVB Solarien.

    ...ich würde das schon als Sinneswandel bezeichnen. Aber vielleicht habe ich es einfach falsch eingeordnet und selbstverständlich darf man seine Meinung ändern.

  • Bei Autoimmunerkrankungen kann man eine Zeitlang Hochdosiert Vitamin D3 konsumieren mit regelmäßigen Blutabnahmen.


    Ich bin aber dennoch aktuell zur Erkenntnis gekommen und das ganz erfahrungsgemäß, dass das eine sehr gefährliche Behandlung ist. Zumal hier viele Patienten unterschiedlich reagieren und manchmal ein Calciumkanalblocker nicht zu verhindern ist.


    Ich hoffe man hat mich nun verstanden.


    Danke für das Verständnis.

    HAFTUNGSAUSSCHLUSS: Für jegliche von mir gegebene medizinische Fachliteratur an Dritte, die aus Pro- und Kontrastudien oder aus Überzeugung basieren. Ebenso distanziere ich mich vom Konsum, Verkauf oder Vermittlungen illegaler Substanzen. Beiträge und PN-Nachrichten unter Vorbehalt und ohne Gewähr im Hinblick auf Dritte.


    Gesunde Grüße

    Dr. Medico

  • Klar hat man Dich verstanden, ist doch nix Schlimmes. Und eine Hochdosis-Therapie gehört IMMER in die Hände eines Experten, Ist doch auch klar. Nur bei der Definition "Hochdosis" scheinen wir auf unterschiedlichem Standpunkt zu stehen. Was aber auch nicht schlimm ist, ein Gedankenaustausch dazu schon mal gar nicht.

    Also alles gut.

  • Also, wenn ich auch meinen Senf dazu abgeben darf. Da Vit D3 nen Hormon ist und Calcium (Schwermetall) einlagern kann, kann ich mir gut vorstellen, dass es auch andere Schwermetalle einlagern/bzw. binden kann, was nicht immer produktiv sein könnte. Beispielsweise entwickeln viele Bodybuilder die Testo spritzen einen Tremor (an den Hände beispielsweise). Das ist oft darauf zurückzuführen, dass Mangan durch dieses Hormon im Hirn akkumuliert und diese Umstände hervorruft (bei Parkinson spielt Mangan ebenfalls eine große Rolle, hier die Simultanität des Tremors). ABER, das muss nicht heißen, dass die I.E die hier genannt wurden eine Hochdosis darstellen, kann sein, dass dieser Effekt erst bei 30k I.E am Tag auftreten oder höher/niedriger, darüber habe ich keine Kenntnis, vllt Dirk. Es kann auch sein, dass Vit.D3 so spezifisch ist und überhaupt keine anderen Metalle bindet, vielleicht weiß einer mehr.

  • Bei Parkinson ist es wichtig, dass die Gehirnzellen Dopamin synthetisieren können. Mucuna Pruriens (L-Dopa aus der Juckbohne) zusammen mit EGCG und P-5-P ist hierfür ein effektives Werkzeug.

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    Gesunde Grüße

    Dr. Medico

  • Bei Parkinson ist es wichtig, dass die Gehirnzellen Dopamin synthetisieren können. Mucuna Pruriens (L-Dopa aus der Juckbohne) zusammen mit EGCG und P-5-P ist hierfür ein effektives Werkzeug.

    Ja, Parkinson beginnt in dem Maße, wenn ca. 60 % der Zellen bereits abgestorben sind und die Dopamin-Herstellung abnimmt. Die Behandlung führt am Ende nicht zur auskurierung. Bei Krankheiten ist es enorm wichtig zu wissen, wieso sie überhaupt entstehen. Bei Parkinson wird halt Mangan in Zusammenhang gebracht, da spielen aber noch andere Faktoren eine Rolle. Beispielsweise entwickelten damalige Erzminen-Mitarbeiter die einer hohen Menge an Mangan ausgesetzt waren die sogenannte Krankheit "Manganism". Hier ist halt ein starker Tremor präsent, der sichso gravierend entwickeln kann, sodass man nicht mal eine Tasse mit Wasser halten kann, ohne das Wasser zu verschütten. Ein anderes Wort dafür war auch Parkinsonismus. Allerdings treten hier nicht alle Symptome auf, die bei Parkinson vertreten sind. Daher spielen viele Faktoren eine Rolle.

  • Also, wenn ich auch meinen Senf dazu abgeben darf. Da Vit D3 nen Hormon ist und Calcium (Schwermetall) einlagern kann, kann ich mir gut vorstellen, dass es auch andere Schwermetalle einlagern/bzw. binden kann, was nicht immer produktiv sein könnte.


    Es kann auch sein, dass Vit.D3 so spezifisch ist und überhaupt keine anderen Metalle bindet, vielleicht weiß einer mehr.

    Puh, ziemlich umfangreicher Gedankengang. Der in Ansätzen auch stimmt.

    Tatsächlich ist es so, dass die therapeutische Bandbreite sehr hoch ist. Bei einem Spurenelement wie beispielsweise Zink, liegt sie etwa bei dem 10-fachen des empfohlenen Tagesbedarfs. Der normale Tagesbedarf wird mit 10 mg angegeben, eine prophylaktische Langzeitanwendung von 25 – 50 mg am Tag stellt in der Regel kein Problem dar, akut kann man sogar 100 -150 mg am Tag einnehmen.

    Bei dem wasserlöslichen Vitamin B12 wird bei einer Hochdosistherapie mit 1000 µg am Tag sogar eine über 300-fache (!) Menge des täglichen Bedarfs von 3 µg verabreicht. Aufgrund der hohen therapeutischen Bandbreite treten direkte Nebenwirkungen oder Überdosierungserscheinungen relativ selten auf. Das macht Mikronährstoffe offenbar zu einer perfekten Alternative der Selbstbehandlung.

    Was aber so nicht ganz richtig ist:


    Eine Hochdosis-Therapie mit Vitamin B12 (Cobalamin) sollte man nur bei absoluter Quecksilberfreiheit vornehmen. Allerdings ist eine Hochdosis 500 bis 2.000 µg pro Tag. Parallel zur Einnahme von Vitamin B12 sollte Selen eingenommen werden, am besten in Form von Selenmethionin oder Selenhefe. Dadurch wird die Toxizität von Methylquecksilber (Amalgam) herabgesetzt.


    Allgemein bekannt ist die Aufgabe von Vitamin D bei der Resorption von Calcium. Aber auch Magnesium und die essentiellen Spurenelemente Kupfer, Zink, Eisen und Selen werden besser in Anwesenheit von Vitamin D verstoffwechselt. Leider wird auch die Aufnahme toxischer Elemente wie Blei, Arsen, Aluminium, Cadmium und Strontium durch Vitamin D gefördert, Deine Annahme ist daher richtig.


    Aber: Die Resorption toxischer Elemente kann glücklicherweise reduziert werden, wenn dem Körper gleichzeitig ausreichend essentielle Mineralien zur Verfügung stehen. Daher ist es wichtig – insbesondere bei hohen Vitamin D-Dosierungen von 10.000 i.E./ täglich und mehr – ebenso für eine ausreichende Supplementierung von beispielsweise Magnesium, Zink und auch Selen und anderer essentiellen Spurenelemente zu sorgen.


    Es gilt hier also genau das Gleiche wie bei den Vitaminen - es sind alles Teamplayer, einfach einzelne Substanzen einwerfen ist sicherlich nicht so prickelnd.

  • Danke für die wertvollen Informationen Dirk!

    Ich habe eine Frage bezüglich Selen und Queckssilber. Bindet Selenmethionin nicht grade mehr an Queckssilber, da Proteine oder proteinenthaltende Stoffe als Emulgatoren agieren können (Proteine selbst sind Emulgatoren)?


    Wenn ich noch einen anderen Gedankengang reinschmeißen darf. Ich kann mir vorstellen, dass sowas bei Zink, Magnesium etc. geht, da die neurotoxizität dieser Stoffe wohl eher gering scheint. Hast du Informationen bezüglich Kupfer und Mangan? Mangan hatten wir ja bereits, Überdosen von Kupfer können auch schwere Folgen haben. Wenn ich mich richtig erinnere hatte die schlimme Krankheit Huntington damit zu tun (da spielten aber auch polyglutamine eine Rolle)

  • Calcium (Schwermetall)

    Hallo Underwater90,

    hier liegt offensichtlich ein Missverständnis vor. Calcium ist zwar als chemisches Element ein Erdalkalimetall, gehört aber nicht zu den mehr oder weniger giftigen Schwermetallen. Zudem kommt es im Körper nicht elementar sondern immer chemisch gebunden vor.

    Es ist lebensnotwendig und sollte nicht mit giftigen Schwermetallen wie Blei oder Quecksilber gleichgestellt werden.

    Liebe Grüße

    Bernd

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • Zink sollte man nicht Allzuhoch dosieren, da es andere wichtige Mineralien ausstößt.

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    Gesunde Grüße

    Dr. Medico

  • Hallo Underwater90,

    hier liegt offensichtlich ein Missverständnis vor. Calcium ist zwar als chemisches Element ein Erdalkalimetall, gehört aber nicht zu den mehr oder weniger giftigen Schwermetallen. Zudem kommt es im Körper nicht elementar sondern immer chemisch gebunden vor.

    Es ist lebensnotwendig und sollte nicht mit giftigen Schwermetallen wie Blei oder Quecksilber gleichgestellt werden.

    Liebe Grüße

    Bernd

    Moin Bern, danke für die Antwort. Nein, so war das nicht gemeint. Ich weiß, dass Calcium zu den essentiellen Metallen gehört. Ich hab mich wahrscheinlich nicht ganz gut ausgedrückt. Calcium ist ja eher ein Leichtmetall und kein Schwermetall, da hab ich wohl was durcheinadner gebracht, mir ging es um die Fähigkeit von Vit.D3 Metalle zu binden. Beispielsweise ist Kupfer oder Eisen auch ein Schweremtall, aber essentiell für den Körper.

  • Schöne Thematik, zudem Zink zusammen mit Vitamin D3 die Zwischenhodenleydigzellen anregen kann, so den Testosteronspiegel anhebt. Zink ist ein wichtiger Dopamintransporter, also auch wichtig für die kognitive Funktion. Nicht zu vergessen für uns Herren, Zinkdefizite gehen mit mehr Aromatese umher. Ich nehme derzeit Zinkpicolinat, habe mir aber jetzt Zinkbysglicinat bestellt, da es lt. Studien über die beste Absorption verfügt. Ich hatte aber auch sehr gute Erfahrungen mit Orotsäure, Picolinat.

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    Gesunde Grüße

    Dr. Medico

  • Habe heute auf YouTube ein Video gesehen, da hat er OPC mit Amlodipin (Calciumkanalblocker) verglichen.

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    Gesunde Grüße

    Dr. Medico

  • was speilt eigentlich Phosphat eine Rolle mit Vitamin D im Zusammenhang?

    Muss das nicht auch kontrolliert werden?

    Habe ich jetzt im Altenheim angeleiert bei meiner Mutter

    Ich frage mal weil sie einen starken Phosphatmangel hat und zusätzlich Vitamin D Mangel.

    Die geben da im Heim nur Vigantoletten 500 i.E und die Ärztin meinte, es würde den alten Menschen reichen.

    Das mal zu 96 Jahre und Heim-Versorgung.


    LG

    Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    (Teresa von Avila)

  • Phosphat ist ein Gegenspieler des Calciums. Zu viel Phosphat kann zu Knochenschwund bzw. brüchigen Knochen führen.


    Genau - nicht umsonst hat Casanova für seine Eskapaden angeblich haufenweise Austern geschlürft, weil sie sehr gute Zinklieferanten sind.:)

    Vitamin C und Zink bleiben bei mir im System ;)

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    Gesunde Grüße

    Dr. Medico