Obst und Gemüse an der Schule, Erfahrungen?

  • soeben telefonierte ich mit der Schule meiner Tochter. Sie lebt nicht bei uns sondern bei meiner Exfrau. Schwerpunkt Thema ist seit Jahresbeginn die gesunde Jause, gesunde Ernährung, was ist bio und sowas alles. Dann haben die ein Projekt mit einer Biokisten Lieferung von wegen regional & saisonal einkaufen. Nun denn, soweit so gut. Ist für mich eine lobenswerte Sache, lenkt hoffentlich auf ein besseres Körperbewusstsein. Geplant sind nämlich auch Ausflüge zu dem Lieferanten um tiefer in die Materie zu tauchen. Das ist etwa 40 Minuten Fahrt ins Marchfeld zum Adamah Biohof. Ich war vor geraumer Weile beruflich in Wien tätig, als Ingenör 8)


    Langes Intro, aber worum es mir geht: ob jemand derartige Schulprojekte kennt und wie es aussieht mit Biokisten, ist das was? Wir hier im Raum Gotha fahren zu den Wochenmärkten. Freitags steht bei mir der Neumarkt als Fixstern am Plan, weshalb wir bisher keine Lieferkisten benötigten. Wir haben einen kühlen und trockenen Keller, wo wir gegebenen Falls mal mehr Obst & Gemüse bunkern können.


    Wo also ersteht Ihr eure regionale Frischware? Erfahrung mit derartigen Projekten an der Schule?


    Das wären meine Kernfragen zum Thema, Dank euch :!:

    Wir arbeiten für den gesunden Körpereiner neuen Gesellschaft

    und wir haben Vertrauen in die Stärke neuer Generationen,

    die sich ihrer Probleme bewusst sind.


    Friedrich Kiesler; „Eintritt 75 Cent“, Berlin 1926

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Soso ein Gotscher. Dann grüße ich mal aus der fränkischen Schweiz als gebürtige Gothaerin. ;)


    Ich klappere hier direkt die umliegenden Bauernhöfe ab. Als wir noch in Fürth lebten hatte ich einmal bei der Abo- Kiste bestellt, und war eher ernüchtert. Es war zwar alles Bio, und angebaut da bei diesem Schloß, wo auch der Freizeitpark ist, aber die haben wohl extra die kleinsten und schrumpeligsten Kartoffeln rausgesucht, und der Kürbis war auch eher im Format eines Zierkürbis. Also nein, so Lieferungen mag ich eigentlich nicht, ich schaue mir die Sachen gerne an, bevor ich sie kaufe.

    Das einzige wo ich eine Ausnahme mit Lieferungen mache ist Markschwärmer.

    An Schulen kannte ich bisher solche Aktionen nicht, und würde es auch nicht unbedingt unterstützen, wenn es 40minuten weit weg ist, auch finde ich, sollte es Aufgabe der Eltern sein, die Kinder darin zu bilden, meinetwegen noch gemeinsam mit der Schule, aber nur allein die Schule, da ahne ich schon was dabei herauskommt.

    "Egoismus ist nicht, wenn ich so lebe wie ich es wünsche, sondern wenn ich von Anderen verlange so zu leben wie ich es wünsche" Oscar Wilde

  • Soso ein Gotscher. Dann grüße ich mal aus der fränkischen Schweiz als gebürtige Gothaerin. ;)

    Hehe! Wobei ich heut noch denk "Grusärich" ist ein Hallöchen, auf Petersilie, äh Schnittlauch wär ich nicht gekommen ...

    auch finde ich, sollte es Aufgabe der Eltern sein, die Kinder darin zu bilden, meinetwegen noch gemeinsam mit der Schule, aber nur allein die Schule, da ahne ich schon was dabei herauskommt.

    das isses ja. da kann ich leider nur aus der Ferne beisteuern oder wenn sie bei uns ist. wobei ich schon denke, dass so ein Schulausflug zu Bauern eine gute Idee ist.


    Was ist jetzt der Unterschied vom Markt, der Box und zum Marktschwärmer? dass vor Ort abgeholt wird? Sehe eben auf der Webseite, dass Arnstadt eröffnen wird. :)

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  • So was kann an Schulen nur möglich sein wenn es von den Lehrkräften auch vorgelebt wird. Und wenn es sich auf Dauer nicht lohnt für den Zusteller wird das Projekt wieder eingestellt.

    Da ich in den Tropen wohne wächst bei mir das Obst und Gemüse über das ganze Jahr und muss nichts bevorraten.

    Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

  • Langes Intro, aber worum es mir geht: ob jemand derartige Schulprojekte kennt und wie es aussieht mit Biokisten, ist das was?

    vielleicht wäre das eine Anregung zu den Schulen?


    Eine hochwertige Verarbeitung, biodynamische Lebensmittel und viel vegetarische Kost zeichnen die Waldorfschulverpflegung aus.

    In über drei Viertel der Schulen mit einem Verpflegungsangebot wird das Essen frisch zubereitet.

    Jeden Tag ein vegetarisches Menü gehört zum Angebot fast jeder Waldorfschule dazu.


    davon halte ich sehr viel und wird leider in unseren Schulen nicht umgesetzt.

    https://www.lebendigeerde.de/index.php?id=ernaehrung_141


    bei mir gehen Schüler täglich vorbei mit Chips tüten und Negerkuss-Brötchen zum Frühstück.

    Mittags sehe ich nichts anderes wenn sie nach Hause gehen außer Pommes mit Ketchup

    Das liegt wohl auch daran das die Eltern ihren KIndern das nicht vorleben und berufstätig sein müssen.

    Viele Schlüsselkinder und erinnere mich auch eins gewesen zu sein.

    Aber bei uns standen dann Haferflocken auf dem Tisch mit Obst für den mal Zwischendurch Hunger.

    LG

    „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.

    Dort treffen wir uns.“

    (Rumi)





  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • ja, natürlich sollten eltern den kindern gesunde ernährung näher bringen, das sehe ich auch so! trotzdem kann die schule ja echt einen wertvollen beitrag dazu leisten. immerhin werden die kinder in der schule gebildet, warum nicht auch in sachen ernährung? Zudem gibt es leider genügend eltern, die keinen besonders großen wert auf gesunde ernährung legen. dann liegt es an den bildungseinrichtungen, wenigstens da ein bisschen was bei den kindern auszubessern und ihnen dahingehend ein paar dinge näher zu bringen. ideal wäre es natürlich, wenn sich die jeweiligen lehrkräfte egagieren würde.

    also Macchiato ich finde das biokisten-projekt an der schule deiner tochter sehr toll! so etwas würde ich mir für meine kinder auch einmal wünschen!

    leider habe ich selber noch keinerlei erfahrungen mit biokistln, die geliefert werden, geschweige denn von solchen schulprojekten. ich kaufe immer mal wieder am wochenmarkt bei mir in der nähe frisches obst und gemüse ein. das ist regional und bio. immer komme ich leider nicht dazu.

  • immerhin werden die kinder in der schule gebildet,

    "hust" Also ich nenne das was in der Schule stattfindet eher Verbildung, oder auch Bildung nach linksgrünkommunistischem Weltbild. Und daß viele Eltern gar nicht die Zeit oder Nerven haben ihre Kinder dementsprechend zu bilden liegt daran, daß der Staat die Eltern absichtlich in eine Armutsfalle drängt, aber den Eltern Steuererpressungsgelder zu erlassen, oder gar dafür zu sorgen daß sie nicht in sklavenähnlichen Zuständen arbeiten müssen, mag der Staat gar nicht erdenken.

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  • Hallo Nelli,

    Natürlich läuft in vielen Schulen, nicht immer alles optimal ab. Zum teil liegt es an den Lehrkräften, aber auch an den Schüler selbst.

    Der ganze Lehrplan und Vorgabe hat mir da auch nicht so richtig gepasst.

    Deswegen hatte ich eine Privatschule eröffnet und konnte somit nach eigenen Vorstellungen Unterrichten und auch freischaffend tätig sein.

    In die Armutsfalle rutschen heute immer mehr Menschen und manche schon nach ihrer Ausbildung.

    Oft liegt es auch an mangelnder Motivation oder nicht der passende Beruf wo einen gefällt.


    Deswegen habe ich einen Thread eröffnet: Wie werde ich erfolgreich. Da kann ich den einen oder anderen Fragesteller dazu Tipps geben.

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  • Wenn es früher etwas gab, dessen Abschaffung ich bedaure, ist es die Tatsache, dass es bei meinem Vater damals noch einen Schulgarten gab, bei dem jedes Kind sein eigenes kleines Beet hatte.


    Und ja, ich finde die Idee ziemlich gut und zeitgemäß. Da lernen die Kinder mal was Wichtiges für ihr Leben als zukünftige Verbraucher.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Wenn es früher etwas gab, dessen Abschaffung ich bedaure, ist es die Tatsache, dass es bei meinem Vater damals noch einen Schulgarten gab, bei dem jedes Kind sein eigenes kleines Beet hatte.

    So ist es. Ein Schulgarten mit Kräuterbeeten und ein paar Beerenstauden wäre wirklich nicht schwer zu bewirtschaften, oder?


    Nelli das sehe ich auch so, es ist richtig ätzend <X

    bei mir gehen Schüler täglich vorbei mit Chips tüten und Negerkuss-Brötchen zum Frühstück.

    Mittags sehe ich nichts anderes wenn sie nach Hause gehen außer Pommes mit Ketchup

    erschreckend. wir geben unser bestes, aber der Mini kriegt uns immer wieder rum bei den Knabbereien. Erdnussnips und Hirsebällchen, wenn auch bio deklariert sind wohl nicht gerade was man "Gemüse" nennt ...

    Wir arbeiten für den gesunden Körpereiner neuen Gesellschaft

    und wir haben Vertrauen in die Stärke neuer Generationen,

    die sich ihrer Probleme bewusst sind.


    Friedrich Kiesler; „Eintritt 75 Cent“, Berlin 1926

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • erschreckend. wir geben unser bestes, aber der Mini kriegt uns immer wieder rum bei den Knabbereien. Erdnussnips und Hirsebällchen, wenn auch bio deklariert sind wohl nicht gerade was man "Gemüse" nennt ...

    Bei mir und meinem Sohn begann das leidige Thema im Kindergarten schon. "Ich will auch Fruchtzwerge und Milchschnitte. Alle Kinder haben das mit, und ich bekomm immer nur blöde Karotten und Paprika". Dabei hat er Das zu Hause immer gelibt, wenn ich ihm kleine Schnipsel aus Gemüse und Obst gemacht habe.

    Ich hätte die Eltern allesamt in der Luft zerrupfen können.

    "Egoismus ist nicht, wenn ich so lebe wie ich es wünsche, sondern wenn ich von Anderen verlange so zu leben wie ich es wünsche" Oscar Wilde

  • Bei mir und meinem Sohn begann das leidige Thema im Kindergarten schon. "Ich will auch Fruchtzwerge und Milchschnitte. Alle Kinder haben das mit, und ich bekomm immer nur blöde Karotten und Paprika". Dabei hat er Das zu Hause immer gelibt, wenn ich ihm kleine Schnipsel aus Gemüse und Obst gemacht habe.

    Ich hätte die Eltern allesamt in der Luft zerrupfen können.

    davor habe ich mich auch schon gefürchtet! denn ja, es gibt zuhause auch schon mal was zu naschen, aber es sollte kein fixer bestandteil einer jeden mahlzeit sein. bei uns ist das gute, dass die kinder nichts zu essen in den kindergarten mitnehmen dürfen, verpflegung ist vorort, alle bekommen das gleiche bzw. dürfen auswählen und es wird wert auf eine gesunde jause mit frischem obst und gemüse gelegt.

    Nelli das sehe ich auch so, es ist richtig ätzend <X

    erschreckend. wir geben unser bestes, aber der Mini kriegt uns immer wieder rum bei den Knabbereien. Erdnussnips und Hirsebällchen, wenn auch bio deklariert sind wohl nicht gerade was man "Gemüse" nennt ...

    also süßigkeiten als jause sehe ich auch nicht ein... was denken sich da manche eltern, das gibt den kindern ja nicht die erforderliche energie für den tag? süßigkeiten sind ein genussmittel und keine mahlzeit...

    ja, ganz verbieten ist schwierig und ich bin der meinung, dass das nichts bringt, weil die kinder so oder so irgendwann damit in berührung kommen und verbote machen vieles noch interessanter. besser in maßen und kontrolliert genießen, so lernen die kinder ja auch irgendwie mit ihren gelüsten umzugehen, oder? und wenn möglich "besser". also hirsebällchen sind ja eh ein super snack!

  • ich denk die breite Masse lässt sich nicht bekehren.....


    aber für sich selbst und die Familie lässt sich was machen

    und wenn für sich selbst gemacht wird, wirklich gemacht wird,

    dann finden sich Verbündete


    anstatt halt was kaufen gehen, sei es noch so gesund


    vielleicht mal mit den Kiddies lernen was mensch draussen so alles essen kann und was heilt und hilft

    das fängt bei Brennesseln an und hört bei Kalmuswurzeln noch lang nicht auf

    und aus Weiden kannste Schmerzmittel machen und Körbe


    komisch, alle vorigen Generationen haben ohne Lieferungen und Supermärkte überlebt ;)

    das soll jetzt keinerlei Angriff sein, aber Ansporn und Impuls


    ein Garten wär eh das beste, macht unabhängig von den Lieferungen von wem auch immer

    und die Kiddies verstehen dass Milchschnitten nicht einfach irgendwo wachsen, sondern in wasweisichwievielen Schritten hergestellt werden und eigentlich nur noch totes und vergiftetes Material sind

    und sie könnten was anbauen das sie echt mögen, sei es Nascherdbeeren oder sonstwas


    nicht jeder hat die Kohle für ein Grundstück, muss ja das Auto abbezahlt werden und so..............................


    aber ein Pachtgärtchen oder in den Gross-Städten ein paar Beete in einer Garteninitiative sollten machbar sein

    für diejenigen die wollen, wirklich wollen

  • Bei uns hatten wir vor ...mehr als 30 Jahren!! in meiner Lieblingsschule (Realschule) den totalen Gesundheitshype.


    Es fing an mit einer - wie immer,wenn möglich - gemeinsamen Diskussion und dann der Entscheidung, mal gesundes Frühstück in der Schule zu testen.

    Alle die wollten, konnten sich einbringen.

    Dann war das auch in den unterschiedlichen Unterrichtszweigen Thema in Bio, Hauswirtschaft usw..

    So wurde also beschlossen, eine Woche lang nur Vollkornbrot, Müsli usw. im Pausenverkauf anzubieten. Gemüse und Obst vom Bioladen oder Bauern haben wir mit Unterstützung der Lehrer selbst geschnippelt und vorbereitet. Den zusätzlichen Aufwand, Säfte selbst zuzubereiten oder Kräutertees zu brühen haben neben unserem wunderbaren Hausmeisterehepaar auch wieder Schüler und Lehrer gestemmt.

    Es war sehr sehr interessant, aber auch lustig und hat unser Gemeinschaftsgefühl wieder einmal sehr gestärkt.

    Die Alternative wurde dann auch langfristig beibehalten, nach Abstimmung, eine super Idee.

    Da hat wohl jeder (auch wenn es zuhause nicht bei allen gelebt wurde) viel Interessantes und Informatives mitgenommen, besonders, weil die Hintergründe gleichzeitig im Unterricht besprochen wurden (z.B. in Deutsch ein entsprechendes Referat). Wer sich also eingebracht und beteiligt hat, hatte eh schon eine gute Note dafür und konnte dann noch mit selbst erarbeitetem Wissen (zB. Einkauf beim Biobauern) im Unterricht gute Erfolge holen.


    Eine sehr gelungene Sache, an die ich gerne zurückdenke :love:.

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • also ich erinnere mich mal an meine Schulzeit und was ich mitnehen musste, weil es schon eingepackt war.

    Das landete auch regelmäßig in einer Grünanlage für die Vögel weil ich es nicht mochte.<X

    Und so wird es anderen Kindern auch gehen vermute ich.


    Dieses Körnerfutter und Bio-latschen ist eben nicht jedermanns Ding und finde das nicht so schlimm, wenn Kinder im Kollektiv sich dann auch mal ne Portion Pommes kaufen oder ein Schokolino Brötchen:)

    Zuhause kann man dann ja wieder so tun als ob man gesund lebt.

    Aber meine Güte es sind Kinder und Jugendliche, die auch gerne mal selber entscheiden möchten anstatt ne Möhre im Klassenzimmer zu mümmeln.:wacko:

    LG

    „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.

    Dort treffen wir uns.“

    (Rumi)





  • komisch, alle vorigen Generationen haben ohne Lieferungen und Supermärkte überlebt ;)

    Was daran ist denn komisch? Das Supermarkt-Konzept wurde ja erst 1915 vom US-amerikanischen Handelsunternehmer Clarence Saunders eingeführt, sogar mit einem Patent dafür. Ein Jahr später eröffnete er dann seinen ersten Piggly-Wiggly-Store, der allererste Supermarkt weltweit überhaupt. In Deutschland gab es so etwas erst ab 1938, als Herbert Eklöh in Osnabrück den ersten Supermarkt eröffnete. Es war zudem der erste in ganz Europa.

    Vor dieser "Errungenschaft" gab es nur die Tante Emma-Lädchen, einen Metzger und einen Bäcker im Ort. Na ja, und halt den Bauern in der Peripherie.


    Zudem hat sich im Laufe der Zeit auch die Rolle der Frau in der Gesellschaft verändert.

    In ihrer Jugend, also in der ersten Lebensphase, stand die Frau in früheren Zeiten unter der Vormundschaft ihres Vaters, welcher für ihr Benehmen und für ihre Taten verantwortlich war. Die Zeit im Haus des Vaters stand im Zeichen der Vorbereitung auf ihr späteres Leben als Ehefrau und Mutter. Alles Notwendige hierfür sollte ihr von der Mutter beigebracht werden. Nach der Vermählung siedelte die Jungfer, die nun zur Frau wurde, in den Haushalt ihres Gatten um.

    Die Ehefrau war dann für den Haushalt zuständig, für das Kochen und die Kindererziehung. Selten half sie ihrem Mann bei der Arbeit auf dem Feld oder in der Werkstatt. Soll heißen, die Frauen hatten früher sehr viel mehr Zeit für Haushalt, Küche und Familie.

    (Wenn ich mir heute so manches "Frauenzimmer", besonders in der Politik ansehe, hätte man dies besser so belassen)

    Frauen konnten zwar auch arbeiten, bis ins Hochmittelalter waren dies aber überwiegend Tätigkeiten in medizinischen Berufen, beispielsweise als Hebammen, der Zugang zur professionellen Medizin war ihnen aber untersagt. "Frauen pflegen, Männer heilen" hieß es damals.

    Dieselben Leute, die glauben, dass die Erde überbevölkert ist, sagen, sie könnten unser aller Leben retten mit einem Impfstoff!

  • 15 Dinge, die Männer von Frauen in den 50ern erwartet haben.^^ https://proxy.metager.de/www.e…b30c815a6e612738818c067dd


    Ich verstehe eigentlich nicht, was so schwierig daran ist, vor der Schule eine Schüssel Haferflocken reinzuhauen und dann gibt es auch bis Mittags keinen Hunger.

    Mein Mann musste noch morgens von Oma zubereiteten Haferschleim essen, der nach seiner Schilderung nicht lecker war.


    Ich habe vor der Schule wenig Bio jeden Morgen eine Schüssel Haferflocken mit Kakopulver und Traubenzucker verspeist und mindestens einen 1/2 Liter kalte Milch dazu getrunken. Und alle denken entsetzt wie kann man nur trockene Haferflocken essen. Ich hab das geliebt.8)

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Na, wie en?

    15 Dinge, die Männer von Frauen in den 50ern erwartet haben. ^^

    Hilfe!


    Dirk S. darf ich das so dem Töchterlein in eine email reintun? wäre gespannt, was sie mit ihren Dreizehn Lenzen da zurück meldet :/


    Haferflocken mit Kakaopuder klingt eigentlich okay, werden die Flocken in Fett angeröstet? Ich frage für den Knirps :)

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    und wir haben Vertrauen in die Stärke neuer Generationen,

    die sich ihrer Probleme bewusst sind.


    Friedrich Kiesler; „Eintritt 75 Cent“, Berlin 1926

  • Dann weißt Du jetzt, wo Witze wie "Eine Frau braucht nur 4 Gehirnzellen. Für jede Herdplatte eine." ihren Ursprung haben.:D


    Vom ernährungsphysiologischen Standpunkt glaube ich nicht, dass Haferflocken mit ziemlich viel eines bestimmten Kakaopulvers, in dem ja schon viel Zucker drin ist, und nochmal genau so viel Traubenzucker (sonst kann man das trocken nicht essen, weil es sonst nicht so schön auf der Zunge schmilzt), besonders empfehlenswert sind. Ich habe das nur als Kind gegessen.

    Obwohl die Berge an Traubenzucker, die ich da reingekippt habe, sicher eine Menge kurzfristiger Energie gegeben haben und zumindest dunkle Schokolade auch eine antidepressive Wirkung hat, glaube ich nicht, dass das zeitgemäß oder gesund ist. Auch wenn es satt macht.


    Da würde ich doch eher Bio-Haferflocken mit etwas Bio-Naturjoghurt oder -quark, vielleicht gemischt mit dem Bio-Bio Apfelmark vom Netto (sehr lecker-4 verschiedene Sorten) und wenn man mag vielleicht noch diversen frischen Früchten nach Geschmack empfehlen.

    Das ist meiner Ansicht nach auch mit eingemachtem Obst noch besser als so viel Zucker wie ich als Kind gefrühstückt habe.

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