Großer und kleiner Aderlass
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Nachdem er wegen falscher und übertriebener Anwendung noch bis vor wenigen Jahren in Verruf stand,
gewinnt der Aderlass wieder an Bedeutung.
Der große Aderlass entstaut, entgiftet und verdünnt das Blut.
Der kleine Aderlass wirkt eher als Reiztherapie und aktiviert den Organismus sowie seine Immunabwehr.
Beim großen Aderlass werden 350 bis 550 ml, beim kleinen Aderlass 50 bis 150 ml Blut entnommen. Seltener erfolgt
der "kleine Aderlass" direkt an Krampfadern, die entlastet werden sollen.
Hier muss anschließend ein fester Druckverband angelegt werden. Übrigens ist auch das Blutspenden nichts anderes
als ein "großer Aderlass".
Der große Aderlass kommt in Frage bei:
Der große Aderlass kommt in Frage bei:
Trotz des Verlustes an roten Blutkörperchen steigt nach einem Aderlass die Sauerstoffversorgung in den kleinen
Blutgefäßen, weil das Blutplasma sofort durch Gewebsflüssigkeit ersetzt wird und dadurch das Blut besser fließen
kann.
Bei Blutarmut, akuten Infektionen, Durchfall, niedrigem Blutdruck, schlechtem Allgemeinzustand, Herzerkrankungen
und Austrocknung dürfen keine Aderlässe vorgenommen werden!
Dieser Artikel wurde letztmalig am 8.6.2011 aktualisiert.
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