Die mediterrane Küche hat den Ruf, gut für die Gesundheit zu sein. Ausschlaggebend dafür soll das ausgewogene Verhältnis zwischen Fisch, Fleisch und Gemüse sein und das wertvolle native Olivenöl mit seinen mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Eine Vielzahl von Studien soll nachweisen, dass die Mittelmeerküche prophylaktisch gegen Herzkrankheiten und Kreislauferkrankungen hilft.

Wissenschaftler der Universität Neapel veröffentlichten im Januar 2015 eine neue Studie über die Auswirkungen mediterraner Kost bei Psoriasis. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, ob der mediterrane Ernährungsstil Psoriasis-Patienten Erleichterung verschafft. Psoriasis (Schuppenflechte) ist eine gutartige aber chronisch verlaufende Hauterkrankung aus dem Formenkreis der Autoimmunerkrankungen. Im Verlauf der Studie ermittelten die Forscher den Schweregrad der Schuppenflechte mit 2 Methoden: Einmal mit dem PASI-Score, eine standardisierte Methode zur Bestimmung der befallenen Hautflächen und deren symptomatischer Ausprägung. Zweitens durch den Blut-CRP-Wert (C-reaktives Protein, ein Entzündungsmarker).

Daneben ermittelten die Wissenschaftler, wie sich die Diät auf den BMI (Body-Mass-Index: Verhältnis zwischen Körpergewicht und Körpergröße), den Bauchumfang und die Körperfettmasse auswirkt. Die anteilmäßige Zusammensetzung des Körpers (Fett/Blut/Gewebsflüssigkeit) bestimmten die Wissenschaftler mit der Bioelektrischen Impedanz-Analyse. Das Prinzip dieser Methode beruht auf der Messung des elektrischen Widerstandes des Organismus.

Alle untersuchten medizinischen Parameter setzten die Forscher in Beziehung zur angestrebten Ernährungsumstellung der Studien-Teilnehmer. Nicht nur die generelle Einhaltung der Diät, sondern auch deren Zusammensetzung ermittelten die Wissenschaftler durch das Patientengespräch. Zur Standardisierung nutzen die Forscher dabei den sogenannten PREDIMED-Score (Prevención con Dieta mediterránea, ein 14-Punkte-Fragebogen). Zum Abschluss gelangte die Studie mit einer statistischen Korrelation aller Daten. Zum Vergleich zogen die Forscher eine Kontrollgruppe mit gesunden Menschen heran.

Fazit

Das Ergebnis zeigte, dass ein hoher PREDIMED-Score mit einem niedrigem PASI-Wert in Zusammenhang steht. Das heißt: Eine mediterrane Diät bewirkte bei den untersuchten Psoriasis-Patienten tatsächlich eine Besserung der Beschwerden. Auch ein eher durchschnittlicher BMI-Wert und eine relativ niedrige Körperfettmasse, sowie ein gemäßigter Bauchumfang, führten zu einer Milderung der Psoriasis-Symptome.

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