• Ich laufe seit Februar irgendwie unter Starkstrom. Erst hat der Sturm uns unser Grundstück verwüstet. 30 Bäume lagen kreuz und quer auf unseren 6000 qm. Im März wär mein Papa fast gestorben. Er hatte mehrere kleine Schlaganfälle. 5 Wochen Krankenhaus.

    Dann bekommt meine Mutter im Juni ihre Krebsdiagnose. Zunächst Cup-Syndrom und dann Untersuchungsmarathon. Letztendlich Primarius im Bereich der Rachenmandel mit Einwachsungen in den weichen Gaumen. Keine Schulmedizin. Alles naturheilkundlich angegangen (Behandlungsplan habe ich hier im Forum gepostet). Aber ich fahre jede Woche 800 KM zum HP mit ihr und es geht ihr auch den Umständen entsprechend gut.

    Wir haben eine fast 18jährige autistische nichtsprechende Tochter, die häufig Schreiattacken und andere Verhaltensauffälligkeiten zeigt.


    Er macht sich jetzt halt auch Sorgen um mich.

    Ich finde das ist eine ganze Menge, was ihr an Belastungen tragt und da ist es bestimmt nicht außergewöhnlich, dass dein Mann leidet und in Sorge ist. Ich wünsche euch, dass auch wieder bessere Tage kommen und ihr unbeschwerter sein und euer Leben frei genießen könnt!

    Vitamin D3 supplementieren wir zur Zeit 4 Kapseln Cefavit D3 K2 Mg. Das wären dann 8000 i.E. Vitamin D3....

    Johanniskraut und Baldrian haben wir über Monate probiert. Bringt nichts.....

    Eine Schwermetallausleitung haben wir schon vor Jahren gemacht...

    Wie wird D3 untersucht? Ich muß unserem Hausarzt das erklären....

    Mir fällt auf Grudrun, dass du häufig in der "wir"-Form schreibst, so als würdest du das auch alles mit machen, ist das so?

    Und wieso musst du das dem Hausarzt erklären, es geht doch um deinen Mann.

    Es klingt als wäre er ohne dich aufgeschmissen oder scheint es nur so?

    Gerade bei einer Depression finde ich es wichtig, dass der Betroffene sein Leben wieder selbst und eigenständig in die Hand nimmt.


    Gruß Mara

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shapespeare: König Lear

  • Gerade bei einer Depression finde ich es wichtig, dass der Betroffene sein Leben wieder selbst und eigenständig in die Hand nimmt.

    Mara,

    theoretisch mag das so sein, praktisch aber nicht.

    Wenn man verheiratet ist und einem geht es mal schlecht, dann ist der andere dazu da, ihm zu helfen, ein anderes mal ist es dann vielleicht umgekehrt - so sehe ich das zumindest.


    Außerdem gibt es meistens eine Aufgabentrennung (die nichts mit dem Geschlecht zu tun hat), Ernährung, Gesundheit, Haushalt, Technik, Garten, Karriere, .... jeder hat eben andere Aufgaben, die er lieber macht oder (und) besser kann. Mein Mann verlässt sich, wenn er krank ist, auch völlig auf mich, er übernimmt dafür andere Dinge, technische, z.B.


    Klar muss sich jeder auch selber helfen und leben wollen, aber es gibt eben Situationen, wo man jemanden anschupsen muss oder auch ein Stück weit tragen.


    Zum Thema selber, @ Gudrun, weil auch " häufiges Sodbrennen mit Blähbauch und Bronchieninfekte..." erwähnt wurden, kann ich mir gut vorstellen, dass es auch ein Ernährungsproblem ist, zuviel Milch und rotes Fleisch und zuviel Zucker/Weißmehl.


    Wenn ich abends z.B. etwas Süßes esse, was ich inzwischen selten mache, kann ich auch nicht schlafen, weil ich dann im Bett liege und mit den Beinen zapple.

    Würde ich zum Arzt gehen und sagen "ich kann nicht schlafen, habe Stress" bekomme ich vermutlich schnell Antidepressiva verschrieben, dann beginnt ein Teufelskreis, der schwer zu unterbrechen ist.

    Ich glaube auch nicht, dass der mit ein paar NEMs zu beheben ist, sondern nur mit einer kompletten Ernährungs- und Lebensumstellung.

  • Wie ist das eigentlich mit der Schilddrüse@Gudrun0209?

    SD,Niere und auch die Bauchspeicheldrüse können durch Veränderung des Stoffwechsels zu depressiven Verstimmungen und (!!!)Magenbeschwerden führen.

    Hat da mal jemand ein großes Blutbild gemacht?

    Von wegen Unverträglichkeiten:

    Habt Ihr schon mal eine Rotationsdiät probiert?

    onmeda.de/magazin/koerperliche-krankheiten-depressive-symptome.html

  • Mara1963

    Wir habe ich im Zusammenhang mit D3 gemeint, weil ich es auch nehme. Zu wichtigen Arztterminen gehen wir schon seit Jahren gemeinsam.


    Wir waren 30 Jahre selbständig und sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Das war schon immer so. Gott sei Dank haben wir unsere Agentur Anfang 2017 abgegeben, so daß ich nicht mehr arbeite. Eigentlich wollten wir bis Ende 2019 machen. War wohl intuitiv, daß ich so Druck gemacht habe aufzuhören. Mein Mann arbeitet noch 2 Tage bei unserem Nachfolger, was ihm auch sehr gut tut.


    Wir haben auch nur sehr wenige gute Freunde, aber auf die können wir uns verlassen.

    Es gibt Sachen, die ich nicht mache. Zum Beispiel mein Frühstück. Mein Mann haßt das Internet und so führe ich halt die Recherche. Dafür versorgt er unsere Tiere und Teile des Gartens. usw. usw.


    Sicher ist unsere Situation im Moment sehr angespannt. Aber es ist auch schwer zu ändern. Manchmal läuft halt alles anders als man möchte.


    Meine Mama hat mich jahrelang extrem mit unserer autistischen Tochter unterstützt und so ist es für mich jetzt auch selbstverständlich, daß ich mich kümmere.


    WIR ist also als funktionierendes Team zu bezeichnen.


    @alle

    Mittwoch fahre ich wieder mit meiner Mama zum HP, da werde ich mal einen Objektträger mit einem Tröpfchen Blut meines Mannes mitnehmen.


    Wir ernähren uns gesund. Alles nur Bio und auch keinen Weizen. Wenn Brot, dann Dinkelvollkornsauerteigbrot. Nur kaltgepreßte Bio-Öle. Meistens auch alles glutenfrei, weil unsere Tochter das absolut nicht verträgt. Käse essen wir schon noch und auch ab und zu Jogurt. Auch Eier aus Eigenproduktion sowie eigenes Geflügel. Wir haben 60 Sulmtalerhühner. Brotaufstriche sind meist vegetarisch oft sogar vegan. Viel Nüsse und Rosinen. Möglichst keinen Zucker. Honig aber schon.


    Ich habe gerade mal im Zentrum der Gesundheit zu Serotonin gelesen. Sehr wichtig scheinen ja B-Vitamine zu sein. Mein Mann hatte zig Jahre Sodbrennen. Wir haben immer gedacht, daß Sodbrennen durch zuviel Magensäure entsteht. Das scheint aber anders zu sein. Wenn zuwenig Magensäure vorhanden ist, schwappt und brodelt der Nahrungsbrei ewig lange im Magen herum. Was ja auch zu seinem häufig harten und blubbernden Magen paßt. Wenn das tatsächlich richtig ist, arbeitet der Instrinsicfaktor nicht richtig und dieser ist an der Verstoffwechselung von B12 maßgeblich beteiligt und benötigt Magensäure. Wenn das nicht funktioniert und kein Hydroxycobalamin und die anderen Untergruppen von B12 gebildet werden können, flippt vielleicht das Nervensystem aus. Deshalb nimmt er ja jetzt Pepsinkapseln vorm Essen oder trinkt vor den Hauptmahlzeiten eine halbe ausgepreßte Zitrone mit Wasser. Das B12 im Blutbild ist in Ordnung. Läßt er regelmäßig untersuchen, weil seine Schwester pernitiöse Anämie hat.

    Aber im Blut wird ja nur nach B12 geschaut und nicht nach den Untergruppen.

    Gibt es da evtl. auch Speziallabore?


    Dirk S.

    Vielen Dank für die Links und Deine Zusammenfassung zu Johanniskraut und Co. Ich werde mich damit auch noch beschäftigen. Ich bräuchte im Moment wohl einen „Recherche-Klon“ ! Hab aber auch nur einen Kopf und zwei Hände.


    Gut Ding will Weile haben, aber ich bin halt manchmal ungeduldig.


    Schönen Abend noch und liebe Grüße


    Gudrun

  • Außerdem 2 Kapseln OPC, Natron 1 Teel. (abends)

    Wenn dein Mann zu wenig Magensäure hat, wäre von der Einnahme von Natron wohl eher abzuraten.


    Was ich noch gefunden habe im Codex Humanus: bereits ein geringer Mangel an B- Vitaminen kann Depressionen auslösen. Auch Zinkmangel, Chrom, Biotin, Selen.


    Magnesium aktiviert die B- Vitamine. Magnesiummangel wird bei Depressionen häufig beobachtet, oft bedingt durch Stress, Krankheiten und Medikamenteneinnahme.

    Außerdem Vitamin C 2000-5000 mg, Calcium und Aminosäuren: S-Adenosilmethionin ( SAMe ) , 400 mg x 4 pro Tag. Phenylalanin 100-500 mg,

    L- Tryptophan 1500- 3000 mg und Tyrosin.

    Ach und kolloidales Gold


    Lg

    Nora

  • Wir ernähren uns gesund. Alles nur Bio

    Gudrun, ich hab jahrelang Bio Käse und Biojoghurt gegessen, vor allem Bio Schaf- und Ziegenkäse, meine Entzündungen sind nicht weniger geworden.

    Inzwischen glaube ich, dass Neu5gc die Ursache war, auch wenn man darüber so gut wie nichts liest.

    Man kann es nur selber ausprobieren, Studien wird man kaum finden, zuviele leben von kranken Menschen.

  • Hallo Gudrun,

    damit es nicht zuviel wird nur drei Ergänzungen:

    - Kava-kava gibt es im netz aus NL , z;B. bei Vitabasix!

    Homöpathisch( als "piper methysticum " inD12, C30, C200) habe ich damit ebenso gute Erfahrungen gemacht; zu beziehen bei der

    -Altstadt Apotheke in Amberg-

    Ebenso Johanniskraut sls " Hypericum" in D4.

    Wenn.nsn such homöopathusch eingeschlichen hat, wirken die Phytoprodukte besser.

    Lass die Potenzen von eurem HP prüfen.

    Zum Schlafen auch Opium C30!

    Das wars

    LG Gabriele

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Ich finde das eine Menge an Nahrungsergänzungsmitteln, und die alle an einem Tag unterbringen ist viel finde ich.

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shapespeare: König Lear

  • Deshalb gibt es inzwischen viele tests auf Mineralstoffmängel- als Selbstzahler-und das auch schon im Netz. Für die Behandlung gibt es Komplexmittel, wobei ich den größten Mangel immer zusätzlich mit einem guten Einzelpräparat beseitigen würde.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Wir warten jetzt erstmal die Blutuntersuchungen und die Darmbesiedelung ab.


    Mein Mann möchte neben den NEM, die er jetzt schon nimmt, jetzt zusätzlich nur einen

    B-Komplex und Omega-3 sowie Rosenwurztee und die empfohlenen Homöopathika einnehmen. Er möchte den Überblick nicht verlieren und später nicht mehr beurteilen können, was ihm nun geholfen hat.


    Ich poste dann die Blutwerte, wenn diese vorliegen.


    Liebe Grüße

    Gudrun

  • Hm, ist zwar jetzt keine Hilfestellung, ich wundere mich nur etwas über die lange Einnahmedauer. Wurde Euch das so verschrieben?

    Der Nutzen von Mirtazapin zur Behandlung von Depressionen ist nur für die akute Kurzzeithterapie belegt. Soweit mir bekannt, gibt es für eine Langzeittherapie keine eindeutigen Belege.

    Ich habe 1 Jahr Risperidon genommen und schwerste Depressionen bekommen.

    Daraufhin hat meine Psychiaterin Mirtazapin verordnet, wonach ich 2 Monate unter

    allerschwersten Depressionen und fast völliger Schlaflosigkeit litt. Daraufhin hat nur noch Tavor zum schlafen geholfen. Eine andere Ärztin hat mir zusätzlich Lyrika verordnet, worauf mein Körper völlig durchgedreht hat, ich bekam einen leichten Herzinfarkt, einen Schlaganfall mit leichter Mundschiefstellung und 2 Lungenembolien.

    Ich bin dann verlegt worden, wobei das Martyrium kein Arzt ernst genommen hat. Meine Frau hat mich dann gerettet, indem ich in die Röhre kam und die Lungenembolien festgestellt wurden. Die ganzen Medikamente

    wurden x-Mal getauscht, bis ich über Cyprexa bis zum Valproat nahm.

    Das dachte ich zum Anfang, half mir besser, bis ich so starke Nebenwirkungen hatte und es völlig weggelassen habe. Durch B12-Gaben monatlich und voll vegane Ernährung habe ich das alles natürlich überwinden können.

    Ich habe alle Medikament rück analysiert und deren unzureichende Hilfefunktion über entsprechende Lebensmittel verbessert. Dazu habe ich jedoch einige Jahre Biochemie im Selbststudium betrieben!