Milchprodukte, sollte man ganz darauf verzichten ?

  • Ich selber habe Bluttests, die differenzieren alle Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren im Blut. Das hier mache ich 2 mal im Jahr: hcfricke.com/2020/01/29/blutwerte-was-waeren-meine-potentiellen-werte-fuer-eine-umfassende-diagnose/


    Nach GanzImmun ist der O3-Index: "der prozentuale Anteil der beiden Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaen- und Docosahexaensäure" im Blut. EDTA-Blut, EDV-Code: 6306, Selbstzahler: 47,80€.


    Um den O3-Index hoch zu treiben hast Du nun zwei Möglichkeiten: Fischölkapseln, oder Fisch- welcher als fetter Fisch in guter Qualität faktisch kaum noch zu bekommen ist. Wenn Du meine Links anschaust (was bis jetzt scheinbar kaum einer macht - aber ich mag hier nicht in ellenlangen Abhandlungen wiederholen was ich anderweitig schon vor Jahren geschrieben habe), wirst Du sehen, das ich mich mit der Thematik stark beschäftigt habe... aber heutzutage gibt es (aus meiner Sicht) keine guten Optionen mehr.


    Frage: Was machst Du?


    VG

    H.C.

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Ich nehme täglich 6 Gramm Fischöl sowie kalt gepresstes Leinöl/Hanföl. Damit komme ich auf einen Wert von 9,5 %, also ideal.

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • Wir sind zwar Mega-Off-Topic... ;-)


    Ich hoffe dein kalt gepresstes Lein/Hanföl ist noch nicht (zu stark) oxidiert - wie auch Dein Fischöl. 6g Fischöl finde ich jedoch schon sehr viel... weil wenn da zu viel DHA/EPA enthalten ist - gibts auch negative Effekte / Assoziationen (-> kürzeres Leben). Ich selber mahle z.B. jeden Tag Leinsamen frisch. Aktuell nehme ich ein hoch dosiertes DHA bzw. EPA/DHA Produkt pharmazeutischer Qualität - aber 250-350 mg DHA reichen mir: hcfricke.com/2017/04/05/omega-3-fettsaeuren-ala-epa-dha/


    VG

    H.C.

  • Hast du für die Aussage "kürzeres Leben" Quellen? Experten wie Prof. Spitz und Dr. Schmiedel sprechen vom Gegenteil -> Erhalt/Verlängerung der Telomere.

    Mach doch einfach einmal diesen Test (omegametrix.eu / cerascreen.de). Dann sehen wir weiter.

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • Referenz 22-24 im Artikel / letztem Link - hatte ich deswegen extra verlinkt. Habe ich aber selber nicht großartig verfolgt, weil ich es eben bei der Menge belassen die mindestens zugeführt werden sollte - und die dafür Evidenz auf Basis von sehr großen Studien mit sehr vielen Teilnehmern hat.


    Das Problem Spitz und auch Schmiedel, wie auch viele andere, schauen für meinen Geschmack oft nicht tief genug auf die Interaktionskette. Jeder ist Spezialist für irgendwas.... und mit viel Hinterfragen, ja-wenn-auch-aber verkaufst Du keine Bücher, keine Supps, kein nix. Gerade von möglichen negativen Interaktionen, u.a. auch von Vitamin D, erzählen die Leute nix.


    Aber das hier ist nun total off-topic und das ursprüngliche Thema und auch mein Anliegen ist nun komplett zerfasert bzw. auf andere Pfade gelenkt worden.


    Warum Du nun einfach das Thema Omega-3 Rausgegriffen hast, und mir einen Test vorschlägst - wobei ich diesbezüglich gar keine Probleme habe - ist mir auch nicht klar. Ich werde sicher kein Geld ausgeben um irgendwas einfach irgendwie zu testen - wenn ich den Wert nicht selber interpretieren kann - weil ich die dedizierte Studienlage zum Thema gar nicht kenne.


    VG

    H.C.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Ich selber esse folgende (vollwertige) Kohlenhydrate: Kartoffel, Kürbis, Möhren und anderes Gemüse, wenn verfügbar Beeren & Obst, vorgekeimte Hülsenfrüchte, vorgekeimten Buchweizen, ab und zu auch Hirse und Naturreis. Fette liefern Samen & Saaten. Auf (maschinell) gepresste (Auszugs-) Öle Verzichte ich weitestgehend. Ab und zu mal ein Ei, etwas Huhn oder Rind (nur Bioland oder Demeter) bzw. Fisch wenn fangfrisch. Schau die Okinawa-Ernährung an... das passt einigermaßen.

    ich esse auch so ähnlich, keine Milchprodukte, Ausnahmen alle paar Monate mal, wenn ich auswärts "unabsichtlich" welche esse. Inzwischen auch wieder Vollkorn, weil ich es wieder vertrage, seitdem ich Neu5gc meide, inzwischen mit Ausnahmen, einmal im Monat ebenfalls Bioweiderind, etwa einmal im Jahr Schwein, auch Bio und freilebend. Ich esse viele verschiedene Gewürze, Samen, Kerne, Nüsse und auch nicht unbedingt das Öl davon, außer Bio-Olivenöl zum Kochen und Braten und Kürbiskernöl zum Salat.

    Liebe Grüße
    Kaulli

  • Hallo hase-ceasar,

    wie schon geschrieben esse ich nur 80 % maximal roh und Vegan mit einer Mischung aus gegarter Nahrung. Da zu 2-3 mal die Woche gegarter Kaltwasserfisch sowie 3 mal die Woche ein Bioei gekocht.

    Da ich nur 5 Minuten vom Meer entfernt wohne bekomme ich diesen von einheimischen Fischern immer frisch.


    In meinen Garten hinter dem Haus wachsen diverse tropische Obstsorten wo der größte Teil aus Kokospalmen, Papayastauden sowie Moringa besteht Das sind meine natürlichen Ergänzungen und das Vnitamin D tanke ich bei der Gartenarbeit. So bin ich zur Hälfte zum Selbstversorger geworden.

    Wenn du auf mein Profil Franz-Anton klickst kannst du noch mehr über mich erfahren.

    viele Grüße

    Eugen

    Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs () aus folgendem Grund: Text ergänzt

  • Ich verzichte auch auf Milchprodukte, danke an Kaulli!

    Ich verzichte aber auch bewusst auf Lebensmittel, welche hier als gesund angepriesen werden. Weil sie zum Milchverzicht unweigerlich dazugehören. Solange der Körper entgiftet.

    MfG



    „Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.“( Matthaeus 7:6)

    ,,Was du verstehst, setzt du für dich um. Was du nicht verstehst, gibst du als Ratschlag an andere weiter."( Alte Weisheit )

  • wie schon geschrieben esse ich nur 80 % maximal roh und Vegan mit einer Mischung aus gegarter Nahrung. Da zu 2-3 mal die Woche gegarter Kaltwasserfisch sowie 3 mal die Woche ein Bioei gekocht.

    Hallo Franz-Anton,


    ich bin bzw. "war" etwas irritiert - weil ich "Vegane" Ernährung las - und die ist für mich 100% Pflanzlich und eine Lebenseinstellung ;-) Insofern las ich in Deiner ersten Mail: Vegan bei 80% Rohkost. Wenn Du auch Fisch isst (was ich selber sehr positiv finde) - dann wäre das für mich ggf. "Pescetarisch". Ansonsten wäre ja "jeder" irgendwie "30-40%" Vegan ;-) Darauf bezog sich dann auch meine Antwort.


    Habe kurz auf Deine Seite geschaut - durchaus interessant & ähnlich wie bei mir motiviert, wobei Du da einen "Wohnlichen" Vorsprung hast - also wo man von der Gesundheit - Licht, Luft, Obst und Gemüse & Co. etwas bzw. deutlich besser leben kann als in DE. Rest per PM.


    LG

    H.C.

  • Hallo Franz-Anton,


    ich bin bzw. "war" etwas irritiert - weil ich "Vegane" Ernährung las - und die ist für mich 100% Pflanzlich und eine Lebenseinstellung...

    Ich bin da auch bei Eugen (Franz-Anton) , denn ich sage auch oft, dass ich 80 % vegan esse, man muss deswegen ja nicht nur vegan essen, das sind ja wirklich extreme Menschen und 100% vegan gibt es eigentlich nicht, wo fängt Leben an, was ist mit dem Wurm im Apfelsaft und in Pilzen oder Schnecken im Salat? :)


    Ich habe meine Ernährungsweise "auran" genannt, ich esse keine Säugetiere und nicht deren Produkte (Milchprodukte), sehr wohl aber ausgewählten Fisch, Geflügel und Eier, irgendwann auch vielleicht Heuschrecken und Schnecken, da bin ich noch nicht soweit, das füttere derweil noch meinen Hühnern.

    Liebe Grüße
    Kaulli

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Ich glaube, HC hat nur die Aufteilung nicht genau verstanden und deshalb nochmals nachgefragt. Mir war es auch nicht so ganz klar, was Franz-Anton genau damit meint.

    Meine Ernährung sieht ähnlich aus, nur dass ich hier im Landesinneren keinen Fisch mehr esse.


    Franz-Anton, hach, auf Deine Papaya hätte ich jetzt riesen Lust!^^

    Jetzt gebe ich mich mit einer Melone zufrieden!

    Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst tätig zu werden, ist, wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.

  • Ich bin da auch bei Eugen (Franz-Anton) , denn ich sage auch oft, dass ich 80 % vegan esse, man muss deswegen ja nicht nur vegan essen, das sind ja wirklich extreme Menschen und 100% vegan gibt es eigentlich nicht, wo fängt Leben an, was ist mit dem Wurm im Apfelsaft und in Pilzen oder Schnecken im Salat? :)

    Hallo Kauli,


    Vegan ist schon streng & eng definiert:

    Zitat

    Veganism is a philosophy that promotes reverence for life and compassion for all living beings and rejects the notion that animals are resources to be exploited” (Quelle: Becoming Vegan, B. Davis)

    Ich denke das führt dann auch schnell zu Missverständnissen.


    Deswegen sage ich immer so-etwas wie "(Vorwiegend) pflanzliche Ernährung" oder "Pescetarier". Denn ich möchte mich in keiner Weise selber mit dem Veganismus identifiziert wissen & keinen Ideologien ;-) So... das wars nun auch von mir hier in diesem Thema - ansonsten sollten wir ein anderes aufmachen 8)

    LG

    H.C.

  • Vegan ist schon streng & eng definiert

    ja, ich weiß, ich kenne einige Veganer, ich sage trotzdem, dass ich auch vegan esse, aber eben nicht nur.:)

    Ich bin draufgekommen, dass die meisten Menschen (außer eben Veganer) keinen einzige Tag pro Woche vegan essen, das finde ich schade.

    Liebe Grüße
    Kaulli

  • Die wenigsten Menschen können etwas mit dem Begriff "pescetarisch" anfangen. Deshalb verwende ich auch den verständlicheren Begriff "überwiegend vegan", auch wenn er nicht exakt ist. Ich setze dafür 85 - 90 % an.

    So wie Kaulli schon sagte, in der Natur gibt es keine 100 %, auch nicht in der Ernährung. 100 % gibt es nur im Kopf des Menschen.

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • Der Murks mit der Milch

    Diese Arbeit ist allen Menschen dieser Welt gewidmet, die eine Vielfalt von Symptomen und Krankheiten ertragen müssen, ohne dass sie die Wurzel ihres Leidens, ihre Ernährung, erkennen. Mögen sie erkennen, dass sich ein Jungbrunnen für sie, ihre Kinder und für die zukünftigen Generationen auftut, wenn sie nur ein einziges Lebensmittel aus ihrer Ernährung verbannen.


    http://www.milchlos.de/milos_0300.htm


    ----------------


    und hier noch eine Info:

    Milch ist eine so unglaublich art- fremde Nahrung für Menschen, dass sich der Organismus bei kaum einem anderen „Nahrungs- mittel” derart wehrt, wie er das bei der Milch tut.

    Akute Warnsignale, die meist un- mittelbar nach dem Verzehr von Milchprodukten in Erscheinung treten, aber nicht immer mit die- sem in Verbindung gebracht wer- den, sind (bei Kindern und bei Er- wachsenen): laufende und ver- stopfte Nase, Übelkeit und Kopf- schmerzen, Durchfall, Bauch- krämpfe und verschiedene Hautausschläge ....


    Hier alles nachzulesen:


    https://www.ralf-kollinger.de/…ensmittelluegen-Milch.pdf

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Das mit dem Milchprodukten ist ja ganz einfach zu testen, weglassen und dann sehn wie man sich fühlt.

    Wobei das Weglassen gar nicht so einfach ist, diese Milchprodukte machen süchtig.


    Ich war süchtig nach Käse, wenn ich eingeladen bin nasche ich ein wenig davon, wenn einer auf dem Tisch steht.

    Den Käse, der auf der Pizza ist, wenn wir mal was bestellen, esse ich allerdings mit...


    Ich merke bei mir ganz genau, wenn ich an einem Tag Milchprodukte esse geht es mir am nächsten Tag nicht gut (müde, schlapp, aufgeblähter Bauch), wenn ich keine esse habe ich diese Beschwerden nicht. Manchmal ein wenig Sahne oder Sauerrahm zum Kochen oder ein kleiner Naturjoghurt, das macht mir nichts aus.


    Ich denke, das muss jeder für sich selbst raus bekommen wie er das händelt.

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shapespeare: König Lear