Milchprodukte, sollte man ganz darauf verzichten ?

  • Die Portion Milchkaffee mit Demetermilch direkt nach dem Mittagessen (oder mittägliche Führstück bei 16/8) als Nachtisch genießen.

    Für Gesunde spricht nichts dagegen.

    Ich bin zwar jetzt gesund, würde aber auch diese nicht mehr trinken, inzwischen, weil entwöhnt, ekelt es mich davor.

    Einen guten Käse vermisse ich manchmal noch, den letzten hab ich weggeworfen, nachdem ich ihn in die Testschale vom Bioresonanzgerät reingelegt habe, vielleicht hatte ich einfach Pech, aber es war ein Bio-Käse.


    Unlängst war ich Schifahren mit Übernachtung auf einem Bauernhof mit 5 Milchkühen, ich durfte den Stall besuchen, es gab 5 Milchkühe, eine war noch zu jung, da konnte man noch gar keine Zitzen sehen, sie war noch nicht gedeckt, aber ausgewachsen, die zweite war kurz vor der Geburt und wurde nicht mehr gemolken, die letzte Milch, bevor das Kalb das Licht der Welt erblickt, gehört dem Kalb. Zwei waren trächtig und wurden gemolken und eine hatte gerade gekalbt und wurde gemolken, aber es war kein Kalb zu sehen, es war vermutlich ein männliches und wurde verkauft oder (und) geschlachtet.


    Also war die Milch zu 2/3 von trächtigen Kühen mit Wachstumshormonen. Sie standen den ganzen Tag angebunden im Stall, der Schwanz in die Höhe gebunden, arme Tiere! Aber klar ist ja dort das halbe Jahr lang Winter und nichts Grünes zum Grasen.

    Fragt die mal die Kühe, wie richtige Quarantäne aussieht! :(

    Freunde von uns hatten das gebucht, die Hälfte Vegetarier, natürlich hat denen das Frühstück geschmeckt, Butter, Joghurt, Frischkäse, Müsli mit Milch, Hartkäse, Frischen Kuchen ... alles von den eigenen Kühen, dann noch übliche Billigwurst aus Massentierhaltung, .... ich hab Brot mit Honig gegessen und Kaffee (grauslich) ohne Milch.

    Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Kafka)

    Einmal editiert, zuletzt von kaulli ()

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Kriegt man nich fermentierte Nahrungsmittel auch schon im Supermarkt?:/


    Fertige Nahrungsmittel sind meistens chemisch konserviert und deshalb nicht mehr so gesund.

    Das kennt man auch vom Essig, er muss tot sein, um verkauft werden zu dürfen, dazu wird er meistens geschwefelt.

    Wenn Gesundes basisch wirkendes mit chemischen Säuren konserviert wird, ist es nicht mehr so gesund.

    Selber Gemüse einlegen ist mir echt zu anstrengend und dazu bin ich zu faul wenn ich ganz ehrlich bin.:wacko:

    Das ist jedem seine Entscheidung!

    Ich glaube, es macht weniger Arbeit, Gemüse zu fermentieren als regelmäßig zum Arzt und anschießend in die Apotheke zu gehen. :) Das Gemüse fermentiert fast von alleine.

    Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Kafka)

    Einmal editiert, zuletzt von kaulli ()

  • Stelle fest, wir haben viel gemeinsam 8o


    Ich habe abends so eine Gier nach einer Scheibe Käse. Muss mir das unbedingt abgewöhnen.

    Ja Käse esse ich auch mal ohne Brot und vertrage nur ganz milden.:)

    Ich denke warum muss man sich abgewöhnen, wenn man wirklich mal Lust auf ein Stück Käse hat?:/

    Man haut sich ja den Käse nicht tonnenweise rein und habe auch erst feststellen müssen welcher mir bekömmlich ist.

    Und wenn ich wirklich mal Bock habe dann knebele ich mich diesbezüglich nicht.

    Frisches Sauerkraut aus dem Bioladen.

    Zum Naschen am Abend oder als Mahlzeit, als Salat mit gutem Öl und Nüssen.


    Die Portion Milchkaffee mit Demetermilch

    Sauerkraut liebe ich und habe den noch nicht aus dem Bioladen probiert.

    An manchen Tagen verputze ich ne kleine Dose als Abend-Menü und reicht vollkommen aus.

    Ich weiß aber das unser Bioladen eine Tonne Sauerkraut stehen hat und selbstgemacht ist.

    Beim nächsten Besuch kaufe ich mal welchen und schmeckt bestimmt wie bei meiner Großmutter die alles selber gemacht hat viel besser.


    Schaut mal was ich zur Demetermilch gefunden habe:D

    Demeter-Vollmilch ist ein besonderer Saft.

    Demeter-Milch stammt von «ganzen» Kühen mit Hörnern.

    Hörner sind ein wichtiges Kommunikationsmittel, zudem haben sie eine regulierende Aufgabe bei der Verdauung und beim Stoffwechsel für die Milchproduktion.


    Habe ich übrigens noch nicht gesehen im Geschäft und muss mich hier erstmal einlesen.

    Ich bin ja so ne Kaffeetante und habe jetzt schon auf Hafermilch gewechselt.

    Ab und zu jedoch kaufe ich doch dann mal Kaffeesahne.

    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und es bedarf ein Umdenken, welches nicht von heute auf morgen klappt.

    Jedenfalls tue ich mich schwer damit, wenn ich ganz ehrlich bin.<X


    Zwei waren trächtig und wurden gemolken und eine hatte gerade gekalbt und wurde gemolken, aber es war kein Kalb zu sehen,

    darüber habe ich neulich einen Bericht gesehen das viele Kühe die gemolken werden, eben schwanger sind oder gekalbt haben.

    Und diese Milch soll man eben nicht trinken.https://www.youtube.com/watch?v=mi0Ila4JGoc

    Wahrscheinlich wird das Video wieder riesig||

    Dann bitte ich Bernd mal wieder freundlich um Hilfe

    LG

    Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.Dort treffen wir uns.

    "(Rumi)"

  • Ich für meinen Teil ernähre mich seit 1 Jahr vegan. Vor allem der Verzicht auf Milch hat bei mir einiges bewirkt. Vorher hatte ich immer das Gefühl das ich danach einen Brain Fogg hatte, ich konnte nicht klar denken und wurde leicht müde.

    Aber ich empfehle grundsätzlich mal ein paar Tage ohne Milchprodukte zu testen, dann sieht man den Unterschied.

  • Hallo miteinander!


    Beim Durchstöbern des Forums findet man immer mal wieder einen Thread, zu dem man seinen Senf gern auch geben möchte. ;)

    Thema Milch spaltet ja im normalen Leben ziemlich die Gemüter. Grad bei Feiern gibt es öfters lange Gesichter, weil die Milchfreien dann auf einiges verzichten müssen. Zumindest im Bereich Nachtisch und Kuchen ist das ja oft der Fall.


    Ich habe den Thread noch nciht ganz durchlesen können. Ich hoffe, dass ich jetzt nicht was schreibe, was Ihr schon erwähnt habt.

    Wenn doch, doppelt gemoppelt hält bekanntlich länger.^^


    Ich selbst habe intuitiv noch nie viel Mich und Milchprodukte zu mir genommen. Da ich eher zu den intuitiven Essern gehöre, kam es nur sporadisch vor, dass ich mal einen totalen Hype auf irgend was in der Richtung hatte. Aber dem habe ich dann auch genüsslich nachgegeben!

    Allerdings nur in ausgesuchter Qualität, entweder vom zertifizierten Biobauern aus dem Dorf oder Demeterqualität auch mal aus dem Bioladen. Immer in Glasgefäßen, nicht Plastik.

    Dazu kann gern mal Schlagsahne zu frischen Beeren gehören oder ein Quark mit Gartenkräutern.

    Ab und an auch Demeter Gouda, kommt aber sehr selten vor, weil nicht oft verfügbar.


    Ich mache mein Ghee selbst aus Süßrahmbutter, das schmeckt wesentlich besser wie gekauftes oder aus Sauerrahmbutter.

    Das nutze ich dann auch zum Backen. (Vorsicht, nur 2/3 der angegebenen Buttermenge nehmen!)


    Milch brauche ich nicht und wenn, dann mal Mandel-oder Kokosmilch.

    Und wenn ich so die konventionelle Tierhaltung sehe/höre, wird es mir sowieso schlecht. Weder solches Fleisch noch Milch&Co gehen da an mich ran.


    Was die Nährstoffe der Milch betrifft, sehe ich es eher schlechter denn besser, wenn man sie zu sich nimmt.

    Mich verschleimt Milch total und den Calciumüberschuß brauche ich auch nicht.


    Ich kenne auch einige Menschen, denen es grad im Bereich Erkältungen wesentlich besser ohne Milchprodukte geht. Die laufende Rotznase und Verschleimung ist weg und sie werden wesentlich seltener krank.


    Na, wenn das kein Vorteil ist!:thumbup:

    Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst tätig zu werden, ist, wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Heute werden zig mal mehr Milchprodukte konsumiert als noch vor 100 Jahren. Probleme an Milchprodukten sind:

    • Gesättigte Fette
    • Das A1-Beta Casein.... Auto-immune Probleme, ggf. sogar Auslöser von Diabetes II
    • Paratuberkulose Bakterien und die bis zu 100.000 Keime (Eiter) pro 1 ccm
    • Viel zu viel Calcium, was die Aufnahme von Eisen & Co. senkt
    • Calcium ist ein Magnesium-Antagonist, macht im (deutschen) Übermaß Osteoporose
    • Viel Calcium bedeutet in der Regel auch Arterien-"Verkalkung" (Cholesterin-Calcium-Plaques) - speziell wenn Vitamin C fehlt.

    Hier habe ich noch einiges dazu zusammen gefasst: https://hcfricke.com/2017/06/0…ist-der-wirkliche-bedarf/ . Dr. T. Levy hat auch ein gutes Buch dazu geschrieben: "Death by Calcium". Lesenswert!


    Mit dem Absetzen von Milchprodukten (Ghee ist o.k.) waren viele meiner gesundheitlichen Probleme, Erkältungen, viel der unreinen Haut, etc. - auf einmal verschwunden. Es muss nicht unbedingt 100% sein - Ghee, 1-2 mal stichfester Jogurt die Woche oder etwas Sahne können sicher meist vertragen werden - aber das "Normal" in Deutschland ist ernährungs-physiologisch und auch historisch gesehen höchst un-normal.


    VG

    H.C.

    2 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

    • Offizieller Beitrag

    Hier muss ich widersprechen.

    Bei Milch sind vorrangig das Milcheiweiß und der Milchzucker das Problem und nicht die gesättigten Fette und Calcium. Beide führen zu einer Übersäuerung im Körper. Das versucht der Körper mit Calcium aus den Knochen auszugleichen. Das Calcium aus der Milch reicht dazu nicht aus bzw. kann der Körper gar nicht optimal verstoffwechseln.

    Deshalb schützt Milch nicht vor Osteoporose, sie fördert sie eher.


    Unser Körper benötigt auch gesättigte Fette. Deren richtige Verstoffwechselung ist an das gesunde Verhältnis von Omega 6 und Omega 3 gekoppelt (ideal 1 : 1).

  • Was genau verstehst Du unter "Übersäuerung" des Körpers?

    Wie würdest Du das messen/überprüfen?


    Bezüglich Lactose und Kasein sind ja viele allergisch. Dann macht es sowieso Sinn, diese zu meiden.

    Calcium und ungesättigte Fette sind auch in anderen Lebensmitteln enthalten, dafür brauche ich nicht die Milchprodukte nutzen.

    Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst tätig zu werden, ist, wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.

  • Bei Milch sind vorrangig das Milcheiweiß und der Milchzucker das Problem und nicht die gesättigten Fette und Calcium.

    Hallo bermibs,


    klar brauchen wir auch gesättigte Fette - aber nicht im Übermaß - wie auch die Nationale Verzehrstudie 2008 feststellte -> 38% Fettanteil in der Ernährung der Deutscehn. Vor 200 Jahren waren das noch 14% (nach Dr. Jacobs). Milch hat also kein gutes Fettsäureprofil - und nach Verzehrstudie kommen von dort viel zu viele gesättigte Fette.


    In Bezug auf Calcium kann ich nur nochmals auf meinen Artikel und das Buch von Levy "Death by Calcium" verweisen. Hier geht es nicht um "Übersäuerung" - was auch immer Du damit meinst - sondern um den Calcium-Spiegel im Serum, sowie das intrazelluläre Ca, was oxidativen Stress über seine Funktion als Messenger macht. Die Knochen fungieren als Ca- und auch als Mg-Puffer. Das funktioniert aber nur mit einer adäquaten Versorgung an D, K und Vitamin C. Das wiederum fehlt den meisten... und selbst denen die D & K ausreichen ergänzen fehlt oft Vit C.


    500 mg Calcium pro Tag ist für die meisten Menschen absolut ausreichend - die 1000 mg oder mehr in z.B. DE, FI, US, etc. sind unnormal und nicht mehr physiologisch. Die Probleme sehen wir dann ja auch in der Gesellschaft - und Sie sind in den Studien breit beschrieben.


    VG

    H.C.

    • Offizieller Beitrag

    Die 200 Jahre sind viel zu kurz gegriffen. Vergleiche kann man nur mit der Zeit anstellen, als es noch keinen Ackerbau (Getreide) gab. Da waren die Verhältnisse bei den Energieträgern grundlegend anders. Da hatten die Fette das Übergewicht zu den Kohlenhydraten.


    Nicht das Übergewicht an Fetten macht uns Krank (sofern Omega 3 zu Omega 6 stimmt), sondern dass Übermaß an Kohlenhydraten.

    Die LOGI-Methode spricht von 40 - 50 % Fetten und nur je 25 - 30 % Kohlenhydraten und Proteinen. Und das entspricht in etwa der Ur-Ernährung des Menschen.

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Hallo Bermibs,


    Kuklinski seine LOGI-Methode - also Low-Carbˍ, also Atkins, ist aus meiner Sicht ein Rezept für den ernährungsphysiologischen Abstieg (u.a. auch wenn ich mir Kuklinski anschaue - der ja durchweg auch einige gute Ideen hat). Wenn Du mit "vor dem Ackerbau" auf Paleo ansprichst: Wild hat 10% Fett - ist extrem mager. Schau Dir die Ernährung der BlueZones an, schau Dir die Forschung an. In dem ganzen Bereich gibt es so viele Mythen... es ist echt schwieg da zu Anfang durchzublicken... Hier habe ich einiges dazu geschrieben: https://hcfricke.com/2018/07/1…nd-was-zu-paleo-low-carb/


    Milch hatte niemals in der Evolutionsgeschichte eine große Bedeutung - also im Vergleich zu heute. Wo 40-50% Fett aus Wild und ohne Ölmühle bzw. Ölpresse herkommen sollen ist nicht nur mir sehr Fraglich. Kohlenhydrate sind die Basis unserer Ernährung und auch mit weniger Mortalität assoziiert: hcfricke.com/2019/03/13/aric-studie-mehr-kohlenhydrate-laengeres-leben-low-carb-schlecht/ - auch wenn versucht wird das immer wieder zu verschwurbeln - weil u.a. auch aus gesamt-gesellschaftlicher Sicht eine hohe allgemeine Lebenserwartung von vielen als sehr Problematisch angesehen wird.


    Warum Fett dann mehr Cholesterinˍ & Triglyceride machen hatte ich hier beschrieben: https://hcfricke.com/2019/04/1…coa-und-was-zu-dr-strunz/ - zumindest ist das meine Rechnung in Bezug auf die biochemische Bilanz der Glykolyse und der ß-Oxidation. Bisher habe ich noch kein gegenteiliges Feedback bekommen. Falls ich etwas übersehen habe bin ich immer für Feedback dankbar.


    VG

    H.C.

    5 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Kohlenhydrate sind die Basis unserer Ernährung und auch mit weniger Mortalität assoziiert:

    Halte ich jetzt eher für ein Gerücht - seit wann sind Kohlenhydrate die Basis für unsere Ernährung? Den Schwachsinn der DGE jetzt mal aussen vor gelassen.

    Zumindest stellt sich auch die Frage, was Du unter Kohlenhydraten verstehst.


    Kein Mensch braucht Kohlenhydrate in Form von Brot, Nudeln und Co. Sollte der Körper Kohlenhydrate benötigen, stellt er sich diese im Notfall aus diversen Aminosäuren einfach selbst her.

    Und wenn KH tatsächlich so wichtig sind - wie konnte die Menschheit in der Frühzeit überleben, da der Mensch erst sehr viel später angefangen hat, sesshaft zu werden und Ackerbau zu betreiben?


    Zudem - der Mensch (Trockenmasse) besteht überwiegend aus Aminosäuren, also aus Eiweiß, und weniger aus Kohlenhydraten:

    Proteine: ca. 16%

    Lipide: ca. 10%

    Kohlenhydrate: ca. 1,2%

    Nucleinsäuren: ca. 1,0%

    Mineralstoffe: ca. 5%


    Das Wenige, das der Mensch an KH benötigt, findet er in Gemüse und Obst. Daher gehen heute auch immer mehr Hochleistungssportler mit einem gewissen Informationsvorsprung her und verzichten vor dem Wettkampf auf diese so genannten Nudelpartys um Energie für den Wettkampf zu bekommen.

    Dieselben Leute, die glauben, dass die Erde überbevölkert ist, sagen, sie könnten unser aller Leben retten mit einem Impfstoff!

  • Kein Mensch braucht Kohlenhydrate in Form von Brot, Nudeln und Co.

    Das hat auch keiner behauptet, steht so auch nirgends in den verlinkten Artikeln. Zumindest nicht in denen, die ich gelesen habe.


    Und wenn KH tatsächlich so wichtig sind - wie konnte die Menschheit in der Frühzeit überleben, da der Mensch erst sehr viel später angefangen hat, sesshaft zu werden und Ackerbau zu betreiben?

    Was haben sich die Menschen in der Frühzeit gesucht, gesammelt? Wurzel, Beeren, Blätter, Pilze.... Zumindest stelle ich mir das so vor, dabei war niemand von uns;)

    Wenn man diese Lebensmittel mal betrachtet, enthalten sie alle KH, dazu noch jede Menge andere Stoffe.

    Unter dem Begriff "Kohlenhydrate" verstehen heute die meisten die isolierten Formen davon, also Zucker, Weißmehl , hellen Reis und die entsprechenden Produkte daraus. Aber das ist eine verkürzte Vorstellung. In fast allen Lebensmitteln sind KH drin, mal mehr mal weniger.

    Wie genau sollte man sich ohne diese ernähren können??? Das erschließt sich mir nicht.


    Da ich mein Leben lang mit gesunder Ernährung, oder was darunter je nach Epoche gemeint war, konfrontiert wurde, habe ich doch im Laufe der Jahrzehnte einiges kommen und gehen sehen.

    Überzeugt hat mich letztendlich keine einzige festgelegte Ernährungsform!


    Dazu kommt noch, dass ich mir ziemlich sicher bin, dass die Menschen doch sehr unterschiedlich sind und nicht alles für jeden funktioniert.

    Alter, Lebensstil, Lebensumstände, organische Gegebenheiten, Klimazone, genetische Disposition oder was es sonst noch alles gibt, haben Einfluss darauf, was vertragen wird und was nicht.

    Ich fand schon als Kind ölige/fettige Sachen eklig und habe sie nicht vertragen. Gabs daheim auch nie, nur auswärts bei Freunden.


    Ich weiß nicht, ob Ihr Menschen kennt, die sich jahrelang Low Carb oder gar Keto ernähren oder deren Blutwerte gesehen habt.

    Da fiel mir schon oft mal die Kinnlade runter! Gesund sah niemand von denen aus und die Werte teilweise echt erschreckend.


    Aber ok, eigentlich gehört das ja nicht hier in den Milch-Thread ;) Da sind wir wohl gewaltig abgeschweift. Sorry für mein Zutun!

    Gibt es vielleicht einen passenderen Thread dafür, falls es von Interesse sein sollte?


    LG Vanilla

    Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst tätig zu werden, ist, wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.

  • Zumindest stellt sich auch die Frage, was Du unter Kohlenhydraten verstehst.

    Ich kürze meine Antwort ab: Wenn Du den ersten Link meines Post gelesen hättest dann würdest Du diese Frage nicht stellen - oder Du hättest gerne kurz Rückfragen können.


    Ich selber esse folgende (vollwertige) Kohlenhydrate: Kartoffel, Kürbis, Möhren und anderes Gemüse, wenn verfügbar Beeren & Obst, vorgekeimte Hülsenfrüchte, vorgekeimten Buchweizen, ab und zu auch Hirse und Naturreis. Fette liefern Samen & Saaten. Auf (maschinell) gepresste (Auszugs-) Öle Verzichte ich weitestgehend. Ab und zu mal ein Ei, etwas Huhn oder Rind (nur Bioland oder Demeter) bzw. Fisch wenn fangfrisch. Schau die Okinawa-Ernährung an... das passt einigermaßen.


    Das industrielle verarbeitete Produkte keine Lebensmittel sind und auch keine richtige Nahrung sollte ja bekannt sein - zumindest in solch einem Forum hier. Das ganze wurde ja schon vor >70 Jahren in Kochbüchern thematisiert (Vorwort von Dr. Kollath): https://hcfricke.com/2019/06/0…etwas-zu-prof-dr-kollath/


    VG

    H.C.

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    • Offizieller Beitrag

    Hallo hase-caesar,

    kennst du deinen aktuellen Omega-3-Index? Der wäre bei deiner Ernährung interessant.

    Liebe Grüße

    Bernd

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Hallo hase-caesar,

    Generell ist Rindfleisch auch wenn Bioland schwer zu verdauen. Die Fasern sind oft zäh und es kann zur Fäulnis im Darm kommen weil es der menschliche Darm nicht optimal aufspalten kann.

    Von Natur aus ist der Mensch Pflanzenverwerter und für mich die gesündeste Ernährungsform.

    Diese besteht bei mir aus 80 % Roh - Vegan und der Rest schonend in einen Dampfgarer zubereitet.

    viele Grüße

    Eugen

    Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

    • Offizieller Beitrag

    Wie war das Verhältnis nochmal mit Omega 3 und Omega 6?

    Ideal ist 1 : 1, noch gesund wären 4 : 1 (Omega 6 zu Omega 3).

  • kennst du deinen aktuellen Omega-3-Index? Der wäre bei deiner Ernährung interessant.

    Meinst Du Blutwerte? Wenn ja, welche genau? Oder meinst Du das Verhältnis der Fettsäuren in der Nahrung? Hier ist mal die Bilanz eines älteren Tages:

    : https://hcfricke.com/2016/12/2…ffanalyse-mit-cronometer/ - inzwischen haben sich Details geändert - im groben passt das aber.


    VG

    H.C.

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  • Generell ist Rindfleisch auch wenn Bioland schwer zu verdauen. Die Fasern sind oft zäh und es kann zur Fäulnis im Darm kommen weil es der menschliche Darm nicht optimal aufspalten kann.. Von Natur aus ist der Mensch Pflanzenverwerter und für mich die gesündeste Ernährungsform.

    Diese besteht bei mir aus 80 % Roh - Vegan und der Rest schonend in einen Dampfgarer zubereitet.

    Schau mal in mein Blog.. wir sind da nicht weit auseinander. Mit "Ab und Zu" meine ich 6 mal im Jahr... wobei Voll-Pflanzlich und auch überwiegend Rohkost auch seine Tücken hat. Hier kann ich das Buch "Becomming Raw" von B. Davis empfehlen: https://hcfricke.com/2017/11/2…-thema-rohkosternaehrung/


    Das Problem: Viele Mängel zeigen sich erst nach Jahren.... und die Genetik spielt auch mit rein... z.B. bei Vitamin A (Retinol), ALA-> EPA->DHA Konvertierung sowie der Synthese der Semi-Essentiellen Aminosäuren bei z.B. einer HPU. Deswegen leben ja auch die adventistischen Pescetarier länger als die Veganer... Alles nicht so einfach....


    Um On-Topic zu bleiben: Fleisch und Ei halte ich für gesünder als Milchprodukte - mit Ausnahme der menschlichen Muttermilch.


    VG

    H.C.

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  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber