Schüssler Salz Nummer 10: Natrium Sulfuricum - Das "Glaubersalz"

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Natrium sulfuricum ist ein Salz der Schwefelsäure und wird nach dem Chemiker Johann Rudolf Glauber, welcher es um 1655 begann herzustellen, auch Glaubersalz genannt.

Bei Doktor Schüssler findet es in erster Linie Verwendung als Entschlackungs-und Ausscheidungsmittel.
Das Salz ermöglicht die Abführung von Körperflüssigkeiten, in denen Schadstoffe gelöst sind.

Natrium sulfuricum kommt in den Zellzwischenräumen und verschiedenen Körperflüssigkeiten vor.
Ein Mangel des Stoffes kann zu Durchfall, Verstopfung, Haut- und Gelenkbeschwerden oder Juckreiz führen.
Anzeichen einer Bedürftigkeit dieses Schüssler Salzes können ein Blähbauch, heller, grünlicher Stuhl, ein gerötetes Gesicht, Schuppen, Lippenherpes und die Neigung zu Ödemen sein.

Menschen, die auf Natrium sulfuricum ansprechen sind dicklich, oft gereizt und von der Grundstimmung melancholisch und depressiv.
Natriumsulfat wird eingesetzt bei Erbrechen, Gallensteinen, Gelbsucht, Gelenkschmerzen oder Leberbeschwerden.
Auch bei Erkältungen kann es hilfreich sein, da es die Poren der Haut öffnet und so das Schwitzen beschleunigt, welches zu einer Absenkung der Körpertemperatur führt.

Die Bescherden der Natriumsulfat-Patienten verschlimmern sich bei feuchtem Wetter und in Wassernähe, eine Besserung erfolgt durch Schwitzen und einem Aufenthalt in frischer, warmer Luft.

In dem Natrium sulfuricum das überschüssige Wasser aus den Zellen und dem Gewebe schwemmt, können sich die Zellen erneuern und das Gewebe gewinnt neue Elastizität, der Gallefluss wird angeregt und die Lebertätigkeit unterstützt.
Natrium sulfuricum befreit von Schlackestoffen, verbessert die Verdauung und regt die Bauchspeicheldrüse bei der Insulinbildung an.

Mit den besten Wünschen,

Ihr

Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge der Sebastian Kneipp Akademie