Die „Alltagsmaske“ (egal ob Stofffetzen oder Gasmaske) ist angeblich ein elementarer Bestandteil, um die Verbreitung eines tödlichen Virus zu unterbinden. Noch in den ersten beiden Monaten von 2020 gab es offizielle Verlautbarungen von Drosten, Spahn, WHO etc., dass es für Masken keine evidenzbasierten Belege gebe, dass diese einen signifikanten Einfluss auf die Ausbreitung ausüben würden.

Heute jedoch ist dies alles in Vergessenheit geraten. Man hat ja schließlich neue Erkenntnisse. Da darf man ja mal Fragen, was man in den letzten 40 bis 60 Jahren wusste oder machte?

Nun denn: Zum Thema Masken, direkt und indirekt, hatte ich bereits eine Reihe von Beiträgen veröffentlicht, die dies noch einmal nachvollziehen:

Die verstorbene 13-jährige Schülerin

Am Montag, den 7.9.2020, ist eine 13-jährige Schülerin im Schulbus zusammengebrochen und später in der Notaufnahme des städtischen Klinikums von Karlsruhe verstorben.

Danach soll es noch zwei weitere Fälle gegeben haben, auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte, da der erste Fall bereits genügend Kopfzerbrechen bereitet.

Seltsame Berichte

Es gibt im Netz Berichte[1], die den Verlauf wie folgt darstellen: Am 7.9.2020 kollabierte die Schülerin und verstarb in der Notaufnahme.

Die daraufhin erfolgte Obduktion wurde am 11. September von offizieller Seite als „kein eindeutiges Ergebnis zur Todesursache“ kommuniziert. Man benötige noch mehr Zeit, um zu Ergebnissen zu gelangen.

Danach gab es angeblich Ankündigungen, dass nach anderen möglichen Ursachen, wie zum Beispiel Sauerstoffmangel, gefahndet werden würde. Und am 19. September gab es ein Obduktionsergebnis, das einen medizinischen Grund für den Tod ausschließt.

Letzteres wiederum bedeutet, dass die Schülerin keine Erkrankungen hatte, die eine mögliche Todesursache hätten sein können. Und äußere Faktoren, wie Ersticken, Erwürgen etc., schien die Obduktion ebenfalls auszuschließen.

Da fragt man sich natürlich sofort: Woran ist eine gesunde 13-Jährige dann jetzt gestorben? Oder fallen jetzt zu „Corona-Zeiten“ kerngesunde Kinder und Jugendliche ohne ersichtlichen Grund um und sterben? Der immer wieder gern gesehene Übeltäter, SARS-CoV-2, scheidet ja aufgrund des Obduktionsbefundes aus („kein medizinischer Grund“).

Was übrig bleibt, das ist die Arbeitshypothese, dass die Maske als momentan allein übrig bleibender Grund zumindest nicht ausgeschlossen werden kann. Oder doch?

Die allgemeine Berichterstattung im Netz[2] [3] zu diesem Vorfall hält sich auffällig bedeckt. Die Beiträge sind auffallend kurz. Und es werden auch keine Vermutungen zur Todesursache erwähnt.

Letzteres finde ich durchaus vernünftig, da die Todesursache durch die Obduktion und nicht durch die Medien ermittelt werden sollte. Aber die Kürze diese Beiträge ist etwas verwirrend, da die Presse sonst solche Ereignisse bis zur Neige auszuschlachten versucht.

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Das „1984 Magazin“[4] stellt dann doch die Frage, ob nicht vielleicht die Masken für solche Vorfälle verantwortlich zu machen sind? In der Folge werden Hypothesen diskutiert, warum die Möglichkeit besteht, dass Masken hier gerade bei Kindern eine Gefahr darstellen können.

Ein Oberarzt aus der Uniklinik Düsseldorf gibt dabei zu bedenken, dass nicht jeder gefahrlos eine Maske tragen kann. Er benennt aber hier nicht die Kinder, sondern Patienten mit kardialen und pulmonalen Problemen. Und Letzteres dürfte bei der 13-Jährigen laut Obduktionsbericht nicht der Fall gewesen sein.

Dieser Kommentar würde vielleicht erklären, warum Patienten mit diesen Vorerkrankungen kollabieren und dann versterben, hat aber keinen Bezug zum Ableben kerngesunder Kinder.

Viel hilfreicher ist hier ein Beitrag[5] vom „RND“ (Redaktionsnetzwerk Deutschland). Denn der beschäftigt sich mit der Frage, ob „die Kinder wirklich starben, weil sie eine Maske trugen?“

Die Hilfe kommt allerdings in Form eines „Faktenchecks“, der sich offensichtlich zum Ziel gesetzt hat, die Maske von aller Schuld „reinzuwaschen“.

Der „Faktencheck“ macht schon im ersten Satz deutlich, dass es hier um „Leugner der Corona-Pandemie und Verschwörungstheoretiker“ geht, die es jetzt auch auf die Masken abgesehen haben. Denn sie würden behaupten, dass jetzt bereits zwei Kinder gestorben wären, „weil sie eine Maske getragen hätten“.

Haben sie das? Oder haben diese „Verschwörer und Leugner“ nicht einfach nur die Möglichkeit mit in Betracht gezogen, dass die Maske hier eine Rolle gespielt haben könnte? Damit ist auch das Anliegen dieses Beitrags klar: Die Maske darf es nicht gewesen sein.

Denn der Autor schließt messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.

Danach kommen „Beweise“ für die Unschuld der Maske. Es wird das Portal „Mimikama“ zitiert, „das sich auf das Widerlegen von Falschmeldungen im Netz spezialisiert hat“. Und die haben angeblich gezeigt, dass bei einem Anstieg von CO2 im Körper der Betroffene Atemnot bekäme und dann die Maske ablegen würde.

Ein weiteres Argument ist das beliebte „warum fallen dann nicht die Ärzte und das medizinische Personal in Krankenhäusern reihenweise um, die ja den ganzen Tag eine Maske tragen müssen?

Meine Frage ist hier: Was hat der Arzt oder die Krankenschwester im Krankenhaus mit den Kindern zu tun? Sind Ärzte und Krankenschwestern in unseren Krankenhäusern jetzt schon 13 Jahre alt oder jünger? Und wo gibt es Beweise, dass Kinder kleine Erwachsene sind?

Wäre es nicht möglich, dass Kinder aufgrund ihrer körperlichen Entwicklung einen höheren Sauerstoffbedarf haben als Erwachsene? Könnte es nicht sein, dass die Akkumulation von CO2 unter der Maske, für die es jetzt, je nach Dichte des Stoffs, reichlich Belege gibt, bei Kindern ganz anders zu Buche schlägt als bei Erwachsenen?

Die maskierte Todesursache

Dann nimmt der Schreiber konkret Bezug auf den Fall in Karlsruhe. Als Erstes vermerkt der Schreiber, dass „über Monate hinweg kein einziger Fall bekannt wird, bei dem junge Menschen durch das Tragen einer Maske ernsthaft verletzt oder gestorben wären“.

Wenn dem so wäre, hätte man es dann publik gemacht? Heißt die Unkenntnis von Fällen sofort, dass es sie nicht gibt? Selbst für den Fall des 13-jährigen Mädchens liegt bis heute nach über vier Wochen immer noch kein offizielles Obduktionsergebnis vor.

Es sieht so aus, als wäre es günstiger gewesen, dass dieser Fall nicht seinen Weg in die Öffentlichkeit gefunden hätte. Dies gibt Grund zu der Annahme, dass weniger dramatische Verläufe durch das Maskentragen vollkommen ignoriert und vielleicht sogar zensiert werden.

Wie wenig glaubwürdig die Ausführungen des RND-Beitrags sind, das lässt der Schreiber in einem Anfall absoluter Borniertheit erkennen: Wer glaubt, dass die Maske für den Tod der Schülerin verantwortlich ist, der ist ein Nazi. Denn es sind angeblich die „rechten Kreise, die umgehend die Verschwörungsmaschine warm laufen“ ließen.

„Bewiesen“ wird dies mit Facebook-Einträgen einer AfD-Bundestagsabgeordneten. Nur der “Beweis” ist kein Beweis, denn auch diese „Rechte“ stellt nur die Frage, ob es sich hier um ein erstes Opfer durch die Maske handeln könnte?

Ist also die Frage danach bereits der ultimative Beweis, dass man Nazi ist? Darf man diese Fragen also nicht stellen, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen (Diffamierung)?

Da würde ich eher meinen, dass das “Verbot” für solche Fragestellungen eher zu einem totalitären Regime passt. Denn damals durften auch bestimmte Fragen nicht gestellt werden, ohne dass man in Bedrängnis geriet.

Besonders peinlich wird es dann, wenn die Integrität der Fragesteller in Zweifel gezogen wird. Und das beginnt mit einer Unterstellung:

Verschwörungsfanatiker und andere Querdenker würden es nur zu gerne sehen, dass das Tragen der Maske ein Grund dafür war, dass eine 13-Jährige sterben musste. Diese Menschen und diejenigen, die deren Argumente online teilen, haben keinen Anstand.

Wer diese Fragen stellt, freut sich also, dass jemand gestorben ist? Wer diese Fragen stellt, hat demnach keinen Anstand? Was erwartet der Schreiberling also? Die Klappe halten, das ist wohl kaum noch von der Hand zu weisen. Da frage ich mich dann schon, wer demokratischer ist…

Und weil das alles so einfach ist, zu mindestens für das RND, erklärt man einfach, dass es bis heute keinerlei Grundlagen für die Annahme gäbe, dass die Maske etwas mit dem Tod des Mädchens zu tun haben könnte. So einfach wird das gewünschte Ergebnis erzielt: Freispruch für die Maske und volle Fahrt voraus für die Maskenpflicht in Deutschland.

Allerdings muss sich der Schreiber die Frage gefallen lassen, woran ist das Mädchen gestorben, wenn medizinische Gründe und kriminelles Fehlverhalten ausscheidet? Und wenn die Maske aufgrund des RND-Dekrets ebenfalls ausscheidet, was ist dann die Ursache?

Oder gibt es keine Ursachen mehr in „Corona Zeiten“? Oder darf es sie nicht mehr geben? Fallen die Kinder heute einfach tot um, weil ihnen danach ist oder weil das RND es jetzt so beschlossen hat?

Selbstverständlich hat der Beitrag keine Antwort auf diese Fragen, was auch der Schreiber zu bemerken scheint. So vertröstet er den Leser, der sicher jetzt erst recht die Frage nach der wirklichen Ursache stellen wird, mit der Bemerkung, dass die Staatsanwaltschaft auch untersuchen lässt, „ob eventuell Sauerstoffmangel als Ursache möglich“ sei.

Also doch die Maske vielleicht? Oder gibt es Sauerstoffmangel ohne Maske, und das in einem Schulbus, in dem auch andere Kinder hätten umfallen müssen?

Danach wird noch eine Diskussion um weitere Fälle geführt, begleitet von Berichten, denen zufolge sich Kinder über Kopfschmerzen, Übelkeit etc. unter dem Tragen der Maske beklagen. Auch hier weigert sich der Schreiber, sich mit den Berichten auseinanderzusetzen und erklärt alles pauschal als Verschwörungstheorie und ohne Beweise.

Es mag sein, dass die ultimativen Beweise für die tödlichen Konsequenzen des Maskentragens fehlen. Für das RND ist dieses Fehlen bereits der Beweis, dass das Maskentragen unbedenklich ist und für jeden unbedenklich zu sein hat.

Da stelle ich mir die Frage, welchen ultimativen Beweis gibt es für die Wirksamkeit der Masken bei der Eindämmung der Ausbreitung der Infektion? Der Logik des RND folgend hieße dies, dass das Fehlen der Wirksamkeit der Masken ein Grund dafür wäre, die Masken aus dem Alltag zu verbannen. Denn es gibt neben dem Fehlen der Wirksamkeit auch keine Hinweise dafür, dass die Maske die Gesundheit seiner Träger fördern könnte.

Fazit

Es sind angeblich jetzt drei Kinder gestorben, die keinerlei schwerwiegenden Erkrankungen aufwiesen. Zwei dieser Fälle sind „aktenkundig“. Der dritte Fall ist noch nicht bestätigt, aus welchem Grund auch immer. Werden es langsam zu viele Fälle, die zu einem „falschen Eindruck“ führen könnten?

Es sind Obduktionen durchgeführt worden, deren Ergebnisse nur in Form von „Appetithäppchen“ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Was man hat verlautbaren lassen, das ist die Tatsache, dass die 13-Jährige aus Karlsruhe nicht an einer Erkrankung und nicht aufgrund von Gewalteinwirkung gestorben ist.

Aber wer jetzt die Maske als mögliche Ursache mit in Betracht zieht, der gilt sofort als Verschwörungstheoretiker und Nazi. Aber genau diese Argumentation ist oberverdächtig. Warum bemüht sich die Presse so verzweifelt, die Maske „reinzuwaschen“?

Fazit vom Fazit: Die verzweifelten Bemühungen der Presse, die Maske als Ursache schon im Keim auszublenden, sind ein weiterer Grund für die Annahme, die Maske als Todesursache ernsthaft in Erwägung zu ziehen.

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Quellen:

Dieser Beitrag wurde im Oktober 2020 erstellt.