Verschiedenes

  • wie Herr Scholz (SPD) einst sagte "Wir müssen die Hoheit über die Kinderbetten erlangen"

    Na logisch, hatte doch zuvor schon die blonde Uschi der CDU, landläufig auch als Flinten-Uschi bekannt, der SPD bei diesem Thema den Rang abgelaufen. Und das konnten die grollenden Sozis nun nicht auf sich sitzen lassen. Familie ist doch eigentlich eher ein Grundsatzthema der Genossenpartei.

    Die Sozis hatten denn auch 2011 eine richtig tolle Idee - eine KIndergartenpflicht für Kinder im Alter von über 3 Jahren. Solch einen Vorstoß der SPD gab es damals in Baden-Württemberg. Und ein Günter Oettinger, damaliger Minsterpräsident des Schwabenländle hatte nichts dagegen: "Ich halte ein Pflichtjahr im Kindergarten grundsätzlich für sinnvoll ...."


    Überflüssigmachen der Familie - die Idee gab es schon 1848 im Kommunistischen Manifest. Dort wurden ja die Aufhebung der Familie und die öffentliche und unentgeltliche Erziehung aller Kinder gefordert. Es sei eine Gruppenfamilie zu etablieren, und es sei ein antiautoritäres Klima zu erzeugen. Die Bezugspersonen sollten jederzeit austauschbar sein.

    Und jetzt kommt die GroKo daher mit die Forderung, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern ...


    Was sagen eigentlich die Kirchen zur gewollten Eliminierung der Familie? Nix. Natürlich. Kennen wir schon. Aber sie haben im Moment ja auch Wichtigeres zu tun, müssen sie sich doch zunächst mal um ihre eigenen Kinder "kümmern".


    Über eine Kita-Pflicht wird ja jetzt auch wieder diskutiert. Und was beim Impfzwang so wunderbar funktioniert hat, klappt dann sicher auch beim Kita-Zwang. Um dort dann KInder weiter zu technokratisieren. Damit sie zukünftig schön angepasst durchs Leben laufen.

    Damit verbunden ist dann aber sicherlich auch eine Mitgliedschaft im WDR-Kinderchor. Was gibt´s Schöneres als gemeinsam modern angepasste Liedchen zu trällern. Daher wahrscheinlich auch jetzt wieder die geplante Erhöhung der GEZ-Gebühren.


    Ich muss mal eine Eva Herrmann fragen, was die so dazu meint. Ach nee, brauche ich ja nicht. Hat sie ja schon geschrieben. In ihrem Buch "Das Eva Prinzip".

  • Und jetzt kommt die GroKo daher mit die Forderung, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern ...

    @DirkS.

    Woher der GroKo-Vorstoß kommt ist mir nicht bekannt, aber es ist ein super geschicker Schachzug von Prof. Christoph Klein, zu fordern, dass die Rechte der Kinder in unserem Grundgesetz aufgeführt werden. Denn nur so scheint die Fachrichtung Kindermedizin- und Kinderkrankenpflege für gesetzl. Versicherte noch gesichert werden zu können.


    Bitte mal den Film von Stefan Eberlein schauen, "Kein Geld für kranke Kinder", BR 2019.


    LG, EMAH

  • Ich bin irritiert!!


    Mir wird Diskriminierung von alleinerziehenden Müttern vorgeworfen, weil ich meinen Kindern keine Gemüseraupen bastel und definitiv auch keine Bärenwurst kaufe!

    Da fehlt mir zum Vorwurf jeder Bezug!!


    Aber es wird gegen arbeitende Mütter gewettert? Sollen alleinerziehende lieber Harz IV beziehen?


    LG, EMAH

  • dass die Rechte der Kinder in unserem Grundgesetz aufgeführt werden. Denn nur so scheint die Fachrichtung Kindermedizin- und Kinderkrankenpflege für gesetzl. Versicherte noch gesichert werden zu können.

    Es geht definitiv darum die Elternrechte, die man jahrzehnte vorher schon schleichend abgeschafft hat, und die Kinder den Eltern entfremdet wurden, weiter und endgültig abzubauen.


    Aber es wird gegen arbeitende Mütter gewettert? Sollen alleinerziehende lieber Harz IV beziehen?

    Schau mal, was der Staat an Ausgaben für einen Kindergartenplatz hat. Da frage ich dann immer gerne, warum man dieses Geld nicht den Müttern geben kann.

    "Früher war Alles besser!" Nein, aber Früher war vieles gut, und das wäre es noch heute, wenn man es so gelassen hätte."

    Einmal editiert, zuletzt von Nelli ()

  • Schau mal, was der Staat an Ausgaben für einen Kindergartenplatz hat. Da frage ich dann immer gerne, warum man dieses Geld nicht den Müttern geben kann.


    Nelli : da bin ich ganz bei Dir 8o.


    Ist schon ein paar Jahre her, da war das Thema doch in der öffentlichen Diskussion, warum nicht den Müttern das Geld geben.

    Ergebnis: Naja, die würden es doch nur verjubeln, wahrscheinlich versaufen und verrauchen. Und schon war es erledigt.


    Leider haben es Alleinerziehende noch immer verdammt schwer.

    Zu der meist mageren finanziellen Situation kommt noch der enorme Druck von außen, den Mann/Frau alleine bewältigen darf.

    Sehr sehr traurig...;(.

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

    Einmal editiert, zuletzt von Sirona81 ()

  • Ist schon ein paar Jahre her, da war das Thema doch in der öffentlichen Diskussion, warum nicht den Müttern das Geld geben.

    Oh, das ging aber mal. Ich hatte bei meinem Sohn 3 Jahre lang ausreichend Sozialhilfe erhalten, es war nicht im Überfluß, aber es reichte recht gut. Leider mußte ich mich dafür vor dem Sozialamt auch förmlich nackig machen, und jede Ausgabe detailliert darstellen.

    Ich bekam 1 mal im Jahr 600 DM Bekleidungsgeld, 300 für mich, und 300 für das Kind. Da war die Hölle los, weil ich alles für meinen Sohn ausgegeben hatte, und erklärte, daß ich für mich nicht jedes Jahr neue Kleidung benötige.


    Ich denke, je weniger man den Eltern zutraut, um so mehr entfremdet man sie von den Kindern. Dann kommt noch hinzu, daß es in der Grundschule beginnt, daß die Kinder förmlich gegen die Eltern aufgehetzt werden. Das habe ich leider selbst so erleben müssen, aber dank meiner liebevollen Fürsorge, haben sie sich gar nicht aufhetzen lassen. Sie waren nur verunsichert, mich zu fragen, ob ich ihnen bei den Hausaufgaben helfen kann, weil die Lehrerin meinte, die Eltern würden die Kinder nur durcheinander bringen.


    Deswegen bin ich auch dafür, daß diese unsägliche Schulpflicht endlich wieder abgeschafft wird, und stattdessen wieder eine Unterrichtspflicht eingeführt wird, wodurch sich Eltern auch wieder im Heimunterricht zusammenschließen könnten.

    "Früher war Alles besser!" Nein, aber Früher war vieles gut, und das wäre es noch heute, wenn man es so gelassen hätte."

    Einmal editiert, zuletzt von Sirona81 ()

  • Deswegen bin ich auch dafür, daß diese unsägliche Schulpflicht endlich wieder abgeschafft wird, und stattdessen wieder eine Unterrichtspflicht eingeführt wird, wodurch sich Eltern auch wieder im Heimunterricht zusammenschlißen könnten.

    da hast Du so Recht :thumbup::thumbup:.

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • Schau mal, was der Staat an Ausgaben für einen Kindergartenplatz hat. Da frage ich dann immer gerne, warum man dieses Geld nicht den Müttern geben kann.

    Das könnte an unserem Renten-Solidarsystem liegen. Das ist für mich die einzig logische Erklärung, denn arbeitende Mütter zahlen in die Sozialsysteme (inkl. Krankenkasse und Pflegeversicherung) ein und sollen auf dieser Basis später Rente beziehen, die zum Leben reicht. Die mütterliche/elterliche Erziehungsleistung wird mit lächerlichen Rentenpunkten bewertet, die bei Glück später für ein Eis mit Sahne reicht.


    Ich betreue meine Kinder 24/7 und muss mich zum Höchstsatz alleine krankenversichern. Von einem Systemwechsel dürfte ich nur profitieren.


    LG, EMAH

  • Hallo Emma,


    ich hab nun nicht kapiert wie sich dein geschriebener Text auf das Zitat von mir bezieht?

    Ich hab noch nie Gemüseraupen gebastelt und Bärenwurst kaufte ich ganz selten mal.


    Bei mir war das vor ca. 28 Jahren, da war es möglich 3 Jahre Erziehungsurlaub zu nehmen, ich bekam 600 DM Erziehungsgeld, Kindergeld und noch etwas Wohngeld und vorübergehend Sozialhilfe, da kam ich zurecht mit bis ich dann wieder arbeiten ging als beide im Kindergarten waren.

    Ich war alleinerziehend, seit meine Kinder 2 und 3 Jahre waren und mir hats gut gefallen, besser als eine schlechte Ehe ;).


    Es gab damals einige Vergünstigungen für Alleinerziehende, Kindergartenplatz war vergünstigt, der Hort, den ich nur in den Ferien manchmal beanspruchen musste, war sogar kostenlos für Alleinerziehende, Angebote der Stadt vergünstigt, Ferienangebote und Freizeiten, das war für mich alles gut machbar damals, heute ist es, glaube ich, schwerer. Diskriminiert fühlte ich mich nie, warum auch. Ich war eher stolz, dass ich das gut gemeistert habe und meine Kinder waren Gott sei Dank immer, bis auf kleinere Problemchen, unkompliziert.


    Gruß

    Mara

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shapespeare: König Lear

  • Das könnte an unserem Renten-Solidarsystem liegen. Das ist für mich die einzig logische Erklärung, denn arbeitende Mütter zahlen in die Sozialsysteme (inkl. Krankenkasse und Pflegeversicherung) ein und sollen auf dieser Basis später Rente beziehen, die zum Leben reicht.

    Arbeitende Mütter werden aber nie so viel verdienen, daß es später zum Leben reicht. Die Inflation ist des Staates liebstes Kind.

    "Früher war Alles besser!" Nein, aber Früher war vieles gut, und das wäre es noch heute, wenn man es so gelassen hätte."

  • Ich muss mal eine Eva Herrmann fragen, was die so dazu meint. Ach nee, brauche ich ja nicht. Hat sie ja schon geschrieben. In ihrem Buch "Das Eva Prinzip".

    ich denke Eva Herrmann hat man total falsch verstanden und wurde in die rechte Ecke gedrückt.

    Wie kann man nur so altmodisch denken8)

    Die Frau haben sie ja regelrecht öffentlich gelyncht.

    Sie wollte nur den Hinweis geben, auf die früheren Großfamilien und deren uneingeschränkter Zusammenhalt.

    Das hatte mit dem Sozialismus überhaupt nichts zutun und war wunderbar für die Kinder die man nicht abstellen musste und Großeltern die sich das Altenheim ersparten.

    Da hat jeder auf jeden aufgepasst und Treffpunkt war immer die Küche.


    Dann war es auch die Zeit als das Buch von der Herrmann erschien, unter der Knute von Alice Schwarzer, die alle Frauen aufrief sich zur Emanzipierung zu bewegen.

    Auch bei mir lag die Zeitschrift "Emma" auf dem Nachttisch und rannte mal mit Springerstiefel und Lederjacke rum.

    Aber nicht lange und war schon furchtbar, was die Schwarzer da aus dem Boden stampfte.

    Die Scheidungsrate stieg und viele Familien zerrütteten.

    Frauen an die Macht.


    Erinnert mich an die früheren Amazonen die aussahen wie die Wilden, kämpften wie die Männer und hatten eh keine in ihrem Clan.

    Pfeil und Bogen wurden häufig als Waffen der Amazonen genannt.

    Es waren Kriegerinnen und Kämpferinnen sie töten schnell (besonders, wenn der Pfeil in Gift getaucht wird) und leise; interessant ist, dass dass Wort "Schütze" von "schützen" kommt, das wiederum sowohl sich selbst verteidigen als auch andere beschützen bedeuten kann.

    Auf der ganzen Welt gibt es Sagen über Frauen, die gegen Männer (meist getarnt als der aktuelle Feind des Volkes) kämpfen und die lieber in den Tod gehen, als sich zu ergeben. Diese Geschichten erzählen natürlich nicht von Amazonen, doch sie wahren die Erinnerung an Frauen, die noch die amazonischen Tugenden der Aktivität und Selbstbestimmung lebten.

    In Westafrika, in Indien und im Jemen gibt es die erstaunlich gleichlautende Sage, dass Männer und Frauen gegeneinander Krieg führten, die Männer gewannen und den Frauen ein Waffenverbot auferlegten, dann würden sie Frieden halten.

    Einige Frauen trauten dem nicht und erfanden ein Musikinstrument, bestehend aus Pfeil und Bogen und einer Kalebasse, das jederzeit als Waffe verwendet werden konnte.

    Wer mehr davon lesen möchte gerne.:)

    http://www.frauenwissen.at/amazonen.php


    Da stellte mal ein Besucher über die Amazonen folgende Frage:

    "Wenn das Frauen sind, wie sehen dann erst die Männer aus?":/


    Worauf ich hinaus möchte ist ein sehr falsch verstandenes Frauenbild einer Emanzipation der Neuzeit, die sich nicht etablieren lässt mit dem Familienbild von heute.

    Jedenfalls bleiben hierbei die Kinder auf der Strecke.

    Und was Frauen anrichten in der Politik mit ihrer Emanzipitzipatzi und aus dem Bauch entscheiden, brauche ich ja nicht zu erklären.

    Wir sind Life dabei.;)


    LG

    Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.

    Die Energie folgt der Aufmerksamkeit ( Buddha)



  • ich denke Eva Herrmann hat man total falsch verstanden und wurde in die rechte Ecke gedrückt.


    Die Frau haben sie ja regelrecht öffentlich gelyncht.

    Man hat sie nicht falsch verstanden, sondern wollte sie genau deswegen ganz bewusst öffentlich diskreditieren und loswerden. Der Skandal-Rauswurf damals in der Kerner-Show war von Anfang an so geplant, die anderen Teilnehmer - die Krawallschachtel Margarethe Schreinemakers, die bekennende Alt-68erin Senta Berger und diesen ach-so-tollen-Frauenversteher Mario Barth - wurden schon vor der Sendung dementsprechend instruiert. Kerner hatte dabei dann allerdings noch das besondere Händchen für eine "gelungene" Dramaturgie.

  • Mit einem verhohlenen Grinsen - und das sei ihr gegönnt - konnte sie diesmal unbehelligt wieder leicht die "Nazikeule" schwingen.

    Und dass es sich heute bei der Erziehung in Kitas um ein Abrichten für das Kollektiv handelt, sieht man schon im Referentenentwurf für das neue Verankern von Kinderrechten im Grundgesetz. Dafür musste der entsprechend geltende Passus natürlich geändert werden:


    „Jedes Kind hat das Recht auf Achtung, Schutz und Förderung seiner Grundrechte einschließlich seines Rechts auf Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit in der sozialen Gemeinschaft. Das Wohl des Kindes ist bei allem staatlichen Handeln, das es unmittelbar in seinen Rechten betrifft, angemessen zu berücksichtigen. Jedes Kind hat bei staatlichen Entscheidungen, die seine Rechte unmittelbar betreffen, einen Anspruch auf rechtliches Gehör.“


    Beim genauen Durchlesen fällt etwas auf - gegenüber der alten Version ist nun nicht mehr von der Familie die Rede, sondern nur noch von "Vater" Staat. Auch von dem Recht der Eltern, deren Recht es „zuvörderst“ ist, das Kind zu erziehen (Art. 6), ist nichts mehr zu lesen. Mit anderen Worten: Hier werden Rechte des Staates gegen die Rechte der Eltern in Stellung gebracht.

    Erinnert mich irgendwie an das alte Sparta oder auch an das Ermächtigungsgesetz zu Beginn der braunen Zeit.

    Die Impfpflicht ruft? Sagt ihr, ich rufe zurück!

    Einmal editiert, zuletzt von Dirk S. ()

  • wenn man mit Kindern wirklich so umgeht,wäre das fatal!:(

    Oder meinst du das Video an sich?

    Das so das Urvertrauen auf der Strecke bleibt leuchtet mir aber ein.

    Ich bin selber ein Kind welches nach der Geburt in der Krippe gelandet ist und weiß wie es sich anfühlt das Urvertrauen zu verlieren

    Und genau das wollte ich meinen Kindern ersparen und mich für Hausfrau und Mutter im Sinne zum Wohle des seelischen Gleichgewichts für meine Kinder entschieden.

    Lg

    Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.

    Die Energie folgt der Aufmerksamkeit ( Buddha)



  • Ich meinte, was da mit Kindern gemacht wird. Kinder sind ebenso wie Haustiere uns anvertraute Wesen die wir ein Stück weit begleiten dürfen.

    Ich verabscheue jegliche Gewalt an Kindern, ob nun körperliche oder geistig seelische.

    "Früher war Alles besser!" Nein, aber Früher war vieles gut, und das wäre es noch heute, wenn man es so gelassen hätte."