Impfung in der Schwangerschaft

  • Hallo Zusammen,


    ich bin derzeit im 3. Trimeon und habe bis jetzt eine Bilderbuchschwangerschaft. Alles wunderbar und mir selbst geht s auch weitestgehend gut, bis auf fehlenden Schlaf.


    Als ich zur Routineuntersuchung bei meiner Frauenärztin war wurde ich darauf hingewiesen das die STIKO empfiehlt jeder Schwangeren eine Keuchhusten Impfung zwischen 28. Woche und der 32. Woche zu verabreichen. Das ganze traf mich aus heiterem Himmel und ich habe zunächst das ganze abgelehnt weil ich mich schlau machen wollte was das jetzt soll.

    Nach ein wenig Recherche fand ich heraus das es keinen Einzelimpfstoff gibt und es sich hier um eine vierfach Impfung handelt mit Aluminium und co.

    Diese Impfung hatte ich dazu erst vor 5 Jahren erhalten und bin noch innerhalb des 10 Jahres Turnus.

    Beide Hersteller der Impfung weißen deutlich in den Fachinformationen darauf hin das diese Impfung weder in der Schwangerschaft noch für Kinder unter 3 Jahren empfohlen ist.

    Die STIKO empfiehlt jedoch unabhängig davon und auch unabhängig von der letzten Impfung alle Schwangeren pauschal in jeder Schwangerschaft zu impfen.

    Ich frage mich was hier der wirkliche Hintergrund ist.


    Vielleicht ist dies der ein oder anderen werdenden Mutter schon über den Weg gelaufen.


    VG

    Flerg

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs () aus folgendem Grund: Link entfernt

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • bermibs

    Hat das Thema freigeschaltet
  • ....wurde ich darauf hingewiesen das die STIKO empfiehlt jeder Schwangeren eine Keuchhusten Impfung zwischen 28. Woche und der 32. Woche zu verabreichen.

    ich würde mir darüber Gedanken machen, warum die STIKO das empfiehlt? Es ist deren Einnahmequelle. Infomieren würde ich mich bei impfkritischen Stellen. Ich selber würde mich in einer Schwangerschaft niemals impfen lassen. Wenn ich noch mal jung wäre, würde ich meine Kinder auch nicht mehr impfen lassen, gegen gar nichts, ich selber bin seit über 30 Jahren nicht mehr geimpft und werde mich auch gegen nichts impfen lassen. Ich lasse auch meine Hühner nicht impfen und sie sind schon über 5 Jahre alt uns immer gesund.

    Liebe Grüße
    Kaulli

  • ich selber bin seit über 30 Jahren nicht mehr geimpft

    ich auch nicht, die letzte war gegen Röteln nach der Geburt meines Sohnes.

    Lass dir deine Bilderbuchschwangerschaft nicht kaputtmachen.


    Wenn ich noch mal jung wäre, würde ich meine Kinder auch nicht mehr impfen lassen, gegen gar nichts,

    ich würde es auch so machen wie Kaulli.



    Liebe Grüße

    Nora

  • Flerg wenn Du auf der Seite oben rechts die Lupe anklickst, öffnet sich ein kleines Femster mit einem Suchfeld. Hier kannst Du jetzt beispielsweise den Suchbegrif impfen eingeben. Es öffnet sich dann darunter ein weiteres Fenster mit allen möglich Vorschlägen zum Thema. Nach Anklicken des jeweiligen Thema öffnet sich dann der entsprechende Beitrag.

    Zum Impfen gibt es hier im Forum viele Informationen.

    "Nie hinterfragen. Niemand soll etwas in Frage stellen, wir sollten es einfach tun!" Lothar Wiehler, RKI

    Und wenn mir Drosten ein Sandwich macht - ist das dann wissenschaftlich belegt?

  • Hallo Flerg,

    finde ich super, dass Du Dich informierst und nicht einfach "machen lässt". :):thumbup:


    Ich hab die jeweiligen Impfungen vor rd. 6 Jahren recherchiert (=Geburt meines Sohnes). Somit ist mein Recherche-Stand ein wenig älter.


    Es scheint generell einen neuen Trend zu geben mit den Impfungen in der Schwangerschaft (entgegen der Empfehlungen in den Beipacktexten. Einfach weil Impfungen an Schwangeren aus ethischen Gründen nie getestet wurden. Daher weiß man auch nicht, was das mit Föten anstellen kann).


    Es wurde z.B. auch nie in Studien getestet, was passiert wenn mehr als ein Impfstoff verabreicht wird. Dennoch werden diese Kombis - hochoffiziell - verabreicht. Eh "egal" weil Impfschäden werden im Regelfall ohnehin ohne Untersuchungen sofort ausgeschlossen :rolleyes:.

    Es werden auch Frühchen "nach regulärem Impfplan" geimpft (also tlw. zu einem Zeitpunkt, zu dem sie im Optimalfall noch im Mutterleib wären).

    Weil Entwicklungsverzögerungen und Krankheitsanfälligkeit bei einem Frühchen - damit rechnet man ja ohnehin...

    (es gab eine österreichische Ärztin die sich dagegen gewehrt hat und ihre Abteilung impffrei geführt hat. Hat man auch DEUTLICH an den Überlebens- und Komplikationsraten gesehen (aber sie hatte auch andere - abweichende - Maßnahmen eingeführt, z.B. viel mehr Hautkontakt als "üblich". Muss bei Interesse suchen, ob ich ihren Namen noch finde).


    Du findest im englischsprachigen Raum etliche Videos, in denen die Frauen über ihre - schlechten - Erfahrungen berichten. Über Komplikationen die kurz nach der Impfung begonnen haben usw. (uns selbstverständlich wurden die dann "niedergebügelt" mit "kann nicht an der Impfung liegen...")


    Um es mal positiv zu sehen: es kann ja durchaus sein, dass die Stiko sich um Säuglinge mit Keuchhusten sorgt?

    Und was sie nicht sagen - die bisherigen Impfungen waren tlw. sehr ineffektiv, weil entweder neue Stämme oder sich die Stämme gewandelt haben (ich hab das nicht mehr so genau im Kopf was davon schuld sein soll, dass...)

    Zum Zeitpunkt meiner Recherchen war die Effektivität irgendwo bei 10-30%. Also eventuell ist das der Hintergrund?


    Im Kiga hatten wir vor ca. 2 Jahren eine Keuchhustenwelle - etliche Kids hat es schwer erwischt, meist auch deren Eltern, Geschwister. Zumindest die Kids waren alle geimpft. (Mein Kind ist nicht Keuchhusten geimpft, ihn hat es nicht erwischt).

    Da war es so, dass Keuchhusten zunächst lt. div. ÄrztInnen ausgeschlossen wurde, da die Kinder geimpft waren. Erst als eine Mutter auf einen Test bestanden hat, kam die Welle ins Rollen und andere liessen testen....


    Ohne da jetzt weiter in den Stolperfallen/Widersprüchlichkeiten von Impfungen rumzugraben, mir hat es am meisten geholfen eine "Toolbox" zu haben, falls mein Kind krank geworden wäre..

    Im Falle von Pertussis kann ich Dir das Thema Vitamin C ans Herz legen (Dr. Suzanne Humphries hat ein Video zum Thema Vitamin C gemacht und entweder dort, oder in einem eigenen Pertussis Video auch genau die Einnahme für Säuglinge erklärt.

    Damit kann man den Infekt (wenn er mal so richtig ausgebrochen ist) zwar nicht "schnell bekämpfen", kann aber - bis er vorbei ist mehr oder weniger komplett symptomfrei (also ohne Hustenattacken in der Nacht) leben.

    Vit C Infusionen (bei ganz Kleinen) wäre eine Möglichkeitl. Es geht auch oral (abpumpen und Fläschchen geben - da reichen 20ml nur um das C reinzumischen, Rest kann dann normal gestillt werden).


    Ich hab das im Akutfall 4-6x/Tag so gemacht (Vit C mit Fläschchen, Rest der Mahlzeit übers Stillen. (bei meinem Sohn waren es nur "noch nicht offene" Tränenkanäle. Aufgrund einer bakteriellen Entzündung (Augen komplett zu durch gelb-grünem Ausfluss (alle "Haumittelchen/Homöopathie..." haben nicht geholfen- wurde mir angeraten ihm antibiotische Tropfen zu geben, bis die Kanäle sich geöffnet hätten.

    Die Ärztin hat ihm Augentropfen mit Fluorchinolonen verschrieben. Auch lt. Beipacktext ein absolutes no-go für ein wenig "Wochen altes Menschlein (da Nervenschädigend etc.).

    Also habe ich es - da Wochenende - mit Vit C probiert und er war damit innerhalb 30 Minuten absolut symptomfrei (sobald leichte Anzeichen da waren/sich Ausfluss gezeigt hat, gab es die nächste Portion C).

    Damit sind wir problemlos durch die Wochen gekommen, die es gedauert hat bis die Tränenkanäle offen waren.


    Bei Infekten haben wir es auch immer mit C (und Zink) gut/schnell hingbekommen - er hatte oft nur 4-5 Stunden einen Infekt und (mit Abgeschlagenheit, Fieber, vor Erschöpfung eingeschlafen - und dann nach ein paar Stunden war er wieder fit).

    Also ist das eigentl. die Nr. 1 in der Reihenfolge: bei jeden Infektbeginn sofort mit C starten, dann kann man ihn im besten Fall in wenigen Stunden abfangen, bzw. zumindest Komplikationen/schwere Symptome verhindern.


    Dir weiterhin eine schöne Schwangerschaft!

    lg togi

    Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf - es kommt nur auf die Entfernung an.

    (Marie Ebner-Eschenbach)

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Die Frage ist doch, was will ich mit einer Fragestellung wie der von Flerg bezwecken? Warum stelle ich solch eine Frage? Bin ich unsicher wegen des Zeitpunktes? Oder bin ich grundsätzlich unsicher beim Thema Impfen? Bin ich dennoch eher positiv dazu eingestellt, oder eher kritisch?


    Wie man ja nun allgemein weiß, bin ich ein Freund der Daten. Also schaue ich mal genauer hin. Beispielsweise im Epidemiologischen Bulletin des RKI.

    Dort liest man, dass in den Jahren 2011 und 2012 eine Inzidenz für Pertussis bei Säuglingen vorlag von 95 bzw. 88 Krankheitsfällen / 100.000 Einwohnern. Soll also heißen, dass umgerechnet auf 100.000 Einwohner 95 bzw. 88 Säuglinge an Pertussis erkrankten. Dies waren aber deutlich mehr als in der Erkrankungswelle vorher, naämlich im Jahr 2006 mit lediglich 58 Krankheitsfällen / 100.000. Die höhere Zahl könne allerdings auch das Ergebnis der eingeführten PCR-Tests sein, meint das RKI.


    Nochmal - von 100.000 Einwohnern erkrankten umgerechnet zwischen 88 und 95 Säuglinge an Keuchhusten, das entspricht 0,088 und 0,095 Prozent. Ich müsste das jetzt noch auf die Anzahl der lebend geborenen Säuglinge umrechnen, dazu fehlen mir im Moment die entsprechenden Zahlen.


    Aber - unter der Rubrik "Präventive Maßnahmen" schreibt das RKI:

    "Aus heutiger Sicht ist eine Eradikation von Pertussis [also ein vollkommenes Ausrotten] ....nicht möglich. Wegen der begrenzten Dauer der Immunität so-wohl nach natürlicher Erkrankung als auch nach vollständiger Impfung können sich auch immunisierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene wieder neu infizieren. ...."


    Wenn also nach durchgemachter Erkrankung Mutter Natur keine dauerhafte Immunisierung vorsieht - was soll dann eine Impfung, die ebenfalls keine dauerhafte Lösung verspricht?


    Auf diese Art würde ich an das Thema der Impfung herangehen und meine Entscheidung treffen. Zunächst mal unabhängig von verfügbaren Impfstoffen oder auch den Inhaltsstoffen der Impfung. Dies wären dann die nächsten Überlegungen.

    "Nie hinterfragen. Niemand soll etwas in Frage stellen, wir sollten es einfach tun!" Lothar Wiehler, RKI

    Und wenn mir Drosten ein Sandwich macht - ist das dann wissenschaftlich belegt?

    2 Mal editiert, zuletzt von Dirk S. ()

  • Hallo Zusammen,


    danke für Eure Gedanken und auch hilfreichen Ratschläge. Ich werde mir das Thema Vitamin C genauer ansehen und eine Art Notfallset anschaffen.

    Ich habe mich gegen diese Impfung entschieden nachdem ich auch noch mal mit der Hebamme gesprochen habe. Sie hat in den letzten 5 Jahren kein Kind mit Keuchhusten gehabt und sieht die Gefahr nicht all zu hoch. Ich habe auch gelesen das der Impfstoff für Keuchhusten nicht so von Erfolg gekrönt ist wie man es immer behauptet hat. Generell bin ich zwar kein kompletter Impfgegner aber ich sehe das Thema kritisch und versuche einen Mittelweg zu finden.


    Viele Grüße

    Flerg

  • Generell bin ich zwar kein kompletter Impfgegner aber ich sehe das Thema kritisch und versuche einen Mittelweg zu finden.

    Solch eine Einstellung finde ich spannend. Ich denke dann immer an den Umstand der Schwangerschaft - entweder man ist schwanger oder man ist es nicht.

    Entweder ich bin vom Impfgedanken, von einer Schutzwirkung durch eine Impfung überzeugt oder ich bin es nicht. Bin ich überzeugt, haben alle Impfungen eine Schutzwirkung und nicht nur einige wenige der Impfungen. Ist man beim Thema kritisch und entscheidet sich nur für "auserwählte" Impfungen - woran macht man dieses Auswählen dann fest? Daran, was in den Zeitschriften steht? Daran, was Freunde oder Bekannte erzählen? Daran, was der Arzt empfiehlt? Zumal jeder Bekannte etwas anderes erzählen wird und auch Ärzte unterschiedliche Auffassungen haben.

    Und nach Aussagen der STIKO sind alle empfohlenen Impfungen wichtig .....

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  • Jeder, der eine Impfung bekommen soll, kennt folgende Frage vom Arzt:

    Sind sie gesund?

    Hatten sie kürzlich Fieber?

    Husten, Schnupfen, andere Krankheiten?

    Fühlen sie sich aktuell wohl?

    Wieso dieser Gesundheitscheck ?

    Wenn Impfungen, ganz im allgemeinen, so gut, toll und immun-unterstützend wären, dann müsste doch ein Arzt gar nicht diese Fragen stellen? Oder sehe ich das falsch?

    Der Schutz der Leibesfrucht ist übrigens Frauenrecht und das solltest du dir bewahren.:)

    Weiterhin schöne Schwangerschaft und eine tolle Geburt


    LG

    „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.

    Dort treffen wir uns.“

    (Rumi)





  • Der Schutz der Leibesfrucht ist übrigens Frauenrecht und das solltest du dir bewahren.:)

    Weiterhin schöne Schwangerschaft und eine tolle Geburt

    ... und da es ja eine Bilderbuchschwangerschaft ist - wenn möglich, vielleicht eine Hausgeburt mit Hebamme? Damit Du solch einen Wonneproppen bekommst

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    Einmal editiert, zuletzt von bermibs () aus folgendem Grund: Copr.

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • .. woran macht man dieses Auswählen dann fest? Daran, was in den Zeitschriften steht? Daran, was Freunde oder Bekannte erzählen? Daran, was der Arzt empfiehlt? Zumal jeder Bekannte etwas anderes erzählen wird und auch Ärzte unterschiedliche Auffassungen haben.

    Und nach Aussagen der STIKO sind alle empfohlenen Impfungen wichtig .....


    Das ist der Geist unserer Zeit ( auch Corona past da hin ) : was und wem glaub ich?

    Eine Flut von Informationen : man sucht was im Netz, schreibt das Halbwort der Google hat schon den Rest- Danke da will ich hin :))

    die meisten sind keine Forscher der Virologen : also was tun- abwegen.


    Für sich entscheiden ist noch vielleicht einfach- ich entscheide für mich.

    Aber entscheiden für Kinder ist eine Verantwortung

    Die ist unglaublich schwer


    LG

  • Na ja, es gibt Fakten, die man sich beschaffen und an denen man sich orientieren kann. Grundsätzlich bleibt auch die Überlegung, dass es sich bei der Impferei um ein gut 200 Jahre altes Paradigma handelt, welches bis heute nie richtig hinterfragt wurde. Wir alle sind damit aufgewachsen, das Impfen gab es halt immer schon. Dass dies eben so nicht stimmt, vergessen viele.


    Und dass es definitiv nicht gesund sein kann, wenn man gerade Babys allen möglichen Dreck, alle möglichen Gifte in den Körper jagt, sollte unter logischen Gesichstpunkten auch klar sein. Die Tatsache, dass die Impfstoffhersteller für ihren Mist, den sie auf den Markt werfen, nicht haften müssen, spricht ebenfalls Bände. Allein dass sollte bei jedem schon die Alarmglocken schrillen lassen.

    "Nie hinterfragen. Niemand soll etwas in Frage stellen, wir sollten es einfach tun!" Lothar Wiehler, RKI

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  • Huhu,

    Generell bin ich zwar kein kompletter Impfgegner aber ich sehe das Thema kritisch und versuche einen Mittelweg zu finden.

    Bitte berichte, was Dir an Tipps punkto Entscheidungsfindung von diversen Seiten gegeben wird.


    Ich kann mich noch gut erinnern, wie eine Ärztin meinte, wenn sie sich für 1 Impfung entscheiden müsste, dann unbedingt Tetanus. Begründung war, die Bakterien die Tetanus auslösen sind überall. (das war dann mein Recherchestartpunkt. Ich hab dann doch ein wenig erstaunt, als ich dann von rd. 10 Fällen, davon 1-2 Todesfälle auf 100 Mio Einwohner/Jahr gelesen habe (D+CH+Ö). Davon alle über 60 J, und die meisten geimpft.

    Seit 1945 ist kein einziges Kind mehr daran erkrankt.... Und bei 100 Mio werden ein paar 100.000 nicht geimpfte dabei sein. Das war mein wichtigstes AHA Erlebnis.)

    (Es gab Zeiten, da wurde Neugeborenen auf die Nabelschnur Lehm bzw. Erde gepappt (da Haustiere rumgelaufen sind, vermutlich nicht selten mit Fäkalien vermengt). Dadurch gab es dann in diesen Gegenden tlw. sehr hohe Tetanusraten und Säuglingssterblichkeit aufgrund von Tetanus (Wunde ohne Luftzufuhr mit hoher Keimbelastung).

    Toolbox: Vitamin C! Da gibt es sogar eine Studie:


    117 an Tetanuserkrankte in Bangladesch (1-30 Jahre) (PMID 646624624 - PMID steht für Pubmed):

    ohne C:

    1-12 Jahre --> 74% gestorben
    13-30 Jahre --> 68% gestorben

    mit C (1.000 mg IV - für alle (unabhängig vom Gewicht) GLEICHE Dosis):

    1-12 Jahre --> 0% gestorben
    13-30 Jahre --> 37% gestorben

    Also nur 1 Gramm Vit C hat bei Kindern unter 12 über Leben oder Tod entschieden (bei verunreinigter, schlecht versorgter Wunde). (Wobei man oral immer höher dosieren muss als IV).


    Eine andere Ärztin (eine, die Impfungen ggü. sehr kritisch war) meinte dann, das einzige was man braucht ist die Pertussis Impfung, aber die UNBEDINGT!!! (weil sie mit ihren Töchtern wochenlang im Bett gesessen ist und nicht schlafen konnte wg. dem Husten. Sie kannte allerdings das mit dem Vit C nicht).

    Rückblickend war das Info Sammeln sehr skurril, einfach weil die Meinungen und Tipps so stark auseinander gelaufen sind. (Hat mich damals aber enorm verunsichert und überfordert).


    Bin also gespannt, was Du an Infos bekommen wirst. :/


    Vorgestern war bei uns zu lesen: Fast alle Kinder unter 5 Jahren gegen Hep B geschützt

    - das klingt erst mal sehr erfreulich. Wenn man dann ein wenig recherchiert, merkt man, dass das Hep B Problem vor allem Entwicklungsländer betrifft. Und weil dort die Infektionszahlen vergleichsweise hoch sind (bzw. das Immunsystem der Menschen dort dank Unterernährung und mangelnder Hygiene nicht mit dem Infekt fertig wird), werden in den USA Säuglinge unsinniger Weise am Tag der Geburt Hep B geimpft...

    Hep B ist eine sexuell übertragbare Erkrankung....


    Ich hab mir damals Tools zusammengesucht, wie ich die Impfungen möglichst verträglich machen konnte und schlimme Reaktionen abfedern konnte. Wenn das ein Thema für Dich ist, erinnere mich bitte Ende August, da hab ich wieder Zugriff auf meine alten Unterlagen (am besten per PN, damit ich wieder in den Thread hier reinschau/es hier reinschreibe).


    Was mir vor der Geburt wichtiger erscheint als das Impfthema:

    Vit K ja/nein (hab ich geben lassen, würde ich heute nicht mehr machen. Du solltest gut mit K (K1 und K2) versorgt sein - ansonsten hat die Natur einen guten Grund, warum die Blutgerinnung bei den Minis so ist wie sie ist).

    Rasches Abnabeln oder auspulsen lassen (aus heutiger Sicht würde ich auf auspulsen BESTEHEN. Kids "gewinnen" dadurch - wenn ich mich richtig erinnere - fast 1 kg an Gewicht (zusätzliches Blut). Damit die Geburt leichter geht, bleibt das Blut bei der Mutter und wird dann nach der Geburt über die Nabelschnur ans Baby gegeben.).

    Im Tierreich ist es ja auch so - da warten die Mütter auch, bis ausgepulst ist und kauen dann erst die Nabelschnur durch.


    Beides - Blut ans Baby + niedriger K Spiegel (dadurch niedrige Blutgerinnung) sind Maßnahmen der Natur um Schäden die durch die Geburt entstanden sind, zu reparieren.

    Durchs "gequetscht" werden im Geburtskanal sind Schäden normal.

    Durch die niedrige Blutgerinnung können Stammzellen schneller an die benötigte Schadensstelle gelangen und dort reparieren was zu reparieren ist..

    Es gibt eine australische Forscherin, die sich mit den Themen einen Namen gemacht hat. Name fällt mir nicht ein. Forschung ist recht neu (die letzten Jahre).


    Das mit dem Auspulsen ist für viele (nicht alle) Hebammen mittlerweile Standard. K1 wird aber völlig unkritisch verabreicht.


    Nachtrag zum Vit C bzw. generell "Geschmäckern": alles woran sich der Mini geschmacklich gewöhnen soll, muss das kleine Menschlein in den ersten 6 Monaten kennenlernen/öfter bekommen (auch über die Muttermilch).

    z.B. das Vit C - meiner hat keine Probleme mit dem saueren Geschmack der Ascorbinsäure (einfach weil er sie schon so früh bekommen hat).

    Bitterstoffe hab ich verabsäumt - da hab ich keine Chance, dass er die isst. usw...


    lg togi

    Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf - es kommt nur auf die Entfernung an.

    (Marie Ebner-Eschenbach)

  • Bitterstoffe hab ich verabsäumt - da hab ich keine Chance, dass er die isst. usw...

    Isoliert kann ich mir das vorstellen, aber beim Kochen ist das kein Problem, auch bitter ins Essen zu geben.

    Was fast alle mögen, sind geröstete Löwenzahnwurzeln und Brotwürfen zum Beispiel auf Blattsalat.


    Zu Tetanus: Ich kann mir nicht vorstellen, wo sich Babys Stichwunden oder andere tiefe Wunden zuziehen sollen, sodass Tetanus eine Gefahr für sie wäre. Tetanus ist anaerob und kann sich nur unter Luftabschluß vermehren, also wenn Gewebe so stark verletzt ist, dass auch über das Blut kein Sauerstoff dazu kommt, also im toten Gewebe.

    Liebe Grüße
    Kaulli

  • ..zumal Babys ihre Tetanus-Impfungen bereits in einem Alter von 2 bis 4 Monaten bekommen. Stellt sich die Frage, wo sich Babys in diesem Alter mit dem Tetanus-Erreger infizieren sollen - soweit mir bekannt ist, halten sie sich in dem Alter überwiegend im Kinderbettchen auf und schlummern, damit sie wachsen und groß und stark werden.

    "Nie hinterfragen. Niemand soll etwas in Frage stellen, wir sollten es einfach tun!" Lothar Wiehler, RKI

    Und wenn mir Drosten ein Sandwich macht - ist das dann wissenschaftlich belegt?

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier